Die Erscheinung Jesu: Eine rezeptionsorientierte Untersuchung der Erscheinungserzählungen in den synoptischen Evangelien 9783631618035, 3631618034

Untersuchungen zu den Erzählungen von der Erscheinung des Auferstandenen in den synoptischen Evangelien sind in der exeg

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Die Erscheinung Jesu: Eine rezeptionsorientierte Untersuchung der Erscheinungserzählungen in den synoptischen Evangelien
 9783631618035, 3631618034

Table of contents :
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Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
I. Annäherung an Thema und Anliegen
II. Vorgehen und methodischer Ansatz
A. Der traditionelle Versuch: Synoptische Lektüre
B. Ein neuer Versuch: Rezeptionstheorie
1. Rezeptionsgeschichte und Rezeptionsästhetik
2. Erzählkommunikation zwischen Autor und Leser
3. Erzählstruktur
a) Minimalstruktur
b) Zeitstruktur
III. Aufbau der Arbeit
Erster Teil:Die sekundären Erscheinungsbericherichte als Rezeptionsprozess des offenen Markusschlusses
I. Prätext
A. Annäherung
B. Das Problem des Markusschlusses
1. Ist der Markusschluss unvollständig?
2. Der echte Markusschluss ist umgestellt worden
3. Mk 16,8 ist der originale Markusschluss, das Evangelium endetoffen
C. Die Jünger in der markinischen Narrative
1. Das Jüngerunverständnis als Hauptthema der markinschen Narrative
2. Wer sind die Jünger?
3. Die Jünger in der episodischen Erzählung
a) Positive Konnotation der Jüngerrolle
b) Negative Konnotation der Jüngerrolle
c) Ihre episodische Rolle
D. Fazit
II. Metatext
A. Der rezeptionstheoretische Ansatz
1. Rezeptionsästhetik
2. Rezeptionsgeschichte
B. Die Geographie der Rezeption
1. Die drei Erscheinungsberichte
a) Die Erscheinungen und ihre Augenzeugen
(1) Erscheinung vor Maria Magdalena
(2) Die Erscheinung vor zweien von ihnen
(3) Die Erscheinung vor den Elf
b) Die Formulierung der Reaktion und das Verhalten der Empfänger
(1) oi` metV auvtou/ genome,noi als Empfänger
(2) oi` loipoi, als Empfänger
(3) oi` e[ndeka als Empfänger
2. Beauftragungsbericht
a) Beauftragung
b) Auftragsinhalt
c) Verheißung der Gaben
3. Der Himmelfahrtsbericht
4. Bezeugung in der Missionspraxis
C. Textanalyse
1. Ab- und Angrenzung
2. Erstes Manifest: Erscheinungsberichte
a) Erster Bericht: Erscheinung vor Maria Magdalena
b) Zweiter Bericht: Die Erscheinung vor zweien von ihnen
c) Dritter Bericht: Die Erscheinung vor den Elf
3. Zweites Manifest: Rehabilitierung der Jünger
a) Die Sendungsrede
(1) euvagge,lion
(2) ba,ptisma
b) Himmelfahrt
c) Missionstätigkeit der Jünger
D. Fazit
III. Rückblick und Ertrag
Zweiter Teil: Die Erscheinung Jesu in der oinynolc des Lukas
I. oinynolc des Lukas
A. Annäherung
B. Die oinynolc des Lukas als Weiterführung der bisherigen Erzählweise
1. Kommunikation in der oinynolc
2. Wer erzählt und wer liest die oinynolc?
a) Historischer Autor vs. Historischer Leser
b) Realer Autor vs. Realer Leser
c) Impliziter Autor vs. Impliziter Leser
d) Fiktiver Erzähler vs. Fiktiver Leser
e) Erzählte sendende Figur vs. Erzählte empfangende Figur
C. Fazit
II. Die Erscheinungserzählungen
A. Die implizite Struktur der lukanischen oinynolc
1. Jerusalem als geographisches Grundkonzept der Makrostruktur
a) Reisemotiv und geographisches Konzept
b) Jerusalem als geographisches Zentrum
2. Die Emmausepisode als Zentrum der Erscheinungserzählungen
a) Abgrenzung der Rahmenerzählung in der Mikrostruktur
b) Die Emmausepisode als Integration der Erzähleinheiten
B. Erzähltextanalyse
1. Die Ouvertüre der Erscheinungserzählung
a) Ab- und Angrenzung
b) Die Frauen am Grab: Lk 24,1-10a
c) Die Grabepisode des Petrus : Lk 24,10b-12
2. Die Erscheinungserzählungen
a) Abgrenzung der Erzähleinheiten
b) Episode eins: die Erscheinung vor den Emmausjüngern
(1) Erscheinung vor zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus: Lk 24,13-33a
(2) Der Topos Jerusalem in der Emmauserzählung: Lk 24,13-14; Lk 24,33a
(3) Das Weggespräch
(i) Die anaphorische Raffung: Lk 24,17-24
(ii) Die Belehrung durch den Auferstandenen auf dem Weg: Lk 24,25-27
(4) Das Gastmahl Lk 24,28-32
(i) Die Bitte um das Zusammenbleiben
(ii) Das Brotbrechen am Tisch
(iii) Raffungsdialog über die Erfahrung
c) Episode zwei: die Erscheinung vor Simon
(1) Erzählorientierung: Lk 24,33b
(2) Die Erscheinung vor Simon in einem beweglichen- freien Satz : Lk 24,34
(3) Der synergetische Raffungseffekt in der Emmauserfahrung: Lk 24,35
d) Episode drei: Die Erscheinung vor den Elf und anderen in Jerusalem
(1) Erzählorientierung: Lk 24,36-38
(2) Die Beweisführung des Auferstandenen: Lk 24,39-43
(3) Die zweite Belehrung durch den Auferstanden: Lk 24,44-45
(4) Beauftragung zur Weltmission durch den Auferstandenen: Lk 24,46-49
3. Das Ende der Erscheinungserzählung und der ganzen Narrative
a) Die Himmelfahrt als Ende der Erscheinungsepisode: Lk 24,50-52a
b) Koda: Lk 24,52b-53
C. Fazit
III. Rückblick und Ertrag
Dritter Teil:Die Erscheinungserzählungen in der matthäischen “inclusive story”
I. Das Matthäusevangelium als inclusive story
A. ‚Inclusive story’ als Aufforderung zum Perspektivenwechsel
B. Was Matthäus in seiner Narrative inkludiert
1. Die Erzählsituation des impliziten Autors
a) Annäherung
b) Das Erzählsituationsmodell von Franz K. Stanzel
(1) Die auktoriale Erzählsituation
(2) Die Ich-Erzählsituation
(3) Die personale Erzählsituation
c) Die Erzählsituation bei Matthäus
(1) Person
(2) Modus
(3) Perspektive
2. Zeitperspektive
a) Problem
b) Die Zeit des Erzählens
(1) Erzählzeit vs. Erzählte Zeit
(2) Analepse vs. Prolepse
c) Die Zeitperspektive der matthäischen Erzählung
(1) Wer sieht?
(2) Die zeitlichen Signalwörter in der matthäischen Erzählung
3. Der Lebenszusammenhang des impliziten Lesers
a) Die Polemik gegen die jüdische Führung
(1) Gegen die gesamte religiöse und politische Autorität
(2) Und gegen die Pharisäer
b) Das Verhältnis zwischen evkklhsi,a und sunagwgh,
c) Der Missionsdiskurs
C. Fazit
II. Erscheinungserzählungen
A. Ausdehnung der Ostererzählung
1. Ab- und Angrenzung
2. Die Grabwächterepisode als Adhäsion der matthäischen Erscheinungserzählungen
a) Die innere inhaltliche Einheit
(1) Orientierung: Mt 27,62-66
(2) Komplikation: Mt 28,1a.2-4 und Mt 28,11b
(3) Evaluation: Mt 28,12-14
(4) Auflösung: Mt 28,15a
(5) Koda: Mt 28,15b
b) Äußere literarische Parallelität als Verbindungselement
(1) Mt 27,57-60 vs. Mt 27,62-66
(2) Mt 28,2-4 vs. Mt 28,8
(3) Mt 28,11a vs. Mt 28,11b
(4) Mt 28,15 vs. Mt 28,20
c) Fazit
B. Erzähltextanalyse
1. Die Ouvertüre zur Erscheinungserzählung
a) Die Erzählorientierung der Grabwächterepisode
1. Die Ouvertüre zur Erscheinungserzählung
(1) Vorbereitung des Schauplatzes: Mt 27,62
(2) Der Dialog: Mt 27,63-65
(i) Die Rede der Hohenpriester und Pharisäer: Mt 27,63-64
(ii) Die Pilatusrede: Mt 27,65
(3) Die Folge: Mt 27,66
b) Am leeren Grab
(1) Szenische Vorbereitung: Mt 28,1-3
(i) Chronologischer Hintergrund: Abend oder Morgen?
(ii) Das Ereignis
(2) Die eingebettete Komplikation in der Grabwächterepisode: Mt 28,4
(3) Die Engelsrede : Mt 28,5-7
2. Die Erscheinung vor den Frauen in Jerusalem: Mt 28,8-10
a) Der szenische Hintergrund: Mt 28,8-9
b) Die erste Rede des Auferstandenen: Mt 28,10
3. Der Ausgang der eingebetteten Grabwächterepisode: Mt 28,11-15
a) Der szenische Hintergrund: Mt 28,11-12
b) Die Rede der Hohenpriester und Ältesten:Mt 28,13-14
c) Die Folgen: Mt 28,15
4. Die Erscheinung vor den Elf in Galiläa: Mt 28,16-20.
a) Der szenische Hintergrund: Mt 28,16-18a
b) Die zweite Rede des Auferstandenen: Mt 28,18b-20
C. Fazit
III. Rückblick und Ertrag
Schlussfolgerungen
Literaturverzeichnis
1. Textausgaben und Hilfsmittel
2. Theologische Literatur
3. Literaturwissenschaftliche Literatur

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