Rom und die Juden. Die römisch-jüdischen Beziehungen von Pompeius bis zum Tode des Herodes (63 v. Chr. - 4 v. Chr.) 3-8204-7748-9

Nach primär diplomatischen Kontakten zwischen Rom und dem sich immer mehr der seleukidischen Herrschaft entziehenden Jud

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Rom und die Juden. Die römisch-jüdischen Beziehungen von Pompeius bis zum Tode des Herodes (63 v. Chr. - 4 v. Chr.)
 3-8204-7748-9

Table of contents :
Aus dem Inhalt: U.a. Eroberung Palästinas durch Pompeius - Palästina in der Zeit zwischen Pompeius und Caesar - Palästina zur Zeit Caesars - Palästina in der Zeit zwischen Caesar und Antonius - Palästina zur Zeit des Antonius - Palästina zur Zeit des Oktavian/Augustus - Rom und das Diasporajudentum.

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Studia Philosophica et Historica

Uwe Baumann Rom und die Juden Die römisch-jüdischen Beziehungen von Pompeius bis zumTode des Herodes (63v.Chr-4v.Chr)

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4 Peter Lang

THOMASJ. BATA LIBRARY TRENT UNIVERSITY

Studia Fhilosophica et Historica Herausgegeben von Wolfram Hogrebe

Band 4

Verlag Peter Lang FRANKFURT AM MAIN • BERN • NEW YORK

Uwe Baumann

Rom und die Juden Die römisch-jüdischen Beziehungen von Pompeius biszumTode des Herodes (63v.Chr-4v.Chr)

Verlag Peter Lang FRANKFURT AM MAIN • BERN • NEW YORK

CIP-Kurztitelaufnahme der Deutschen Bibliothek

Baumann, Uwe: Rom und die Juden : d. röm.-jüd. Beziehungen von Pompeius bis zum Tode des Herodes (63 v. Chr. 4 v. Chr.) / Uwe Baumann. - Frankfurt am Main Bern ; New York : Lang, 1983. (Studia philosophica et historica ; Bd. 4) ISBN 3-8204-7748-9 NE: GT

ISSN 0721-5878 ISBN 3-8204-7748-9 © Verlag Peter Lang GmbH, Frankfurt am Main 1983 Alle Rechte Vorbehalten. Nachdruck oder Vervielfältigung, auch auszugsweise, in allen Formen wie Mikrofilm, Xerographie, Mikrofiche, Mikrocard, Offset verboten. Druck und Bindung: Weihert-Druck GmbH, Darmstadt

I

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

III

Abkürzungsverzeichnis

1.

Die Eroberung Palästinas durch Pompeius 1.1.

2.

3.

Syrien vom Jahre 69 v. Chr. bis zur Ein¬ richtung als Provinz

1

5

1.2. Die Situation in Palästina vor dem Ein¬ greifen der Römer

17

1.3. Vom ersten Eingreifen der Römer bis zur Eroberung des Tempelberges

26

1.4.

Die Neuordnung Palästinas durch Pompeius

37

1.5.

Das Datum der Eroberung des Tempelberges durch Pompeius

42

Palästina in der Zeit zwischen Pompeius und Caesar

49

2.1. M. Aemilius Scaurus, L. Marcius Philippus und Cn. Cornelius Lentulus Marcellinus

49

2.2. A. Gabinius

51

2.3. M.

64

Licinius Crassus und C. Cassius Longinus

Palästina zur Zeit Caesars Exkurs:

Die bei Josephus überlieferten Akten¬ stücke und ihre historische Aussage¬ kraft

69

69

3.1.

Die Neuordnung Palästinas durch Caesar

88

3.2.

Die staatsrechtlichen Beziehungen zwischen Rom und dem Staat der Juden

96

3.3.

4.

VI

Die innerpalästinensische Entwicklung in Caesars Abwesenheit

Palästina in der Zeit zwischen Caesar und Antonius

106

1 16

II

5.

Palästina

zur

5.1.

Erste

5.2.

Ernennung

7.

des

Maßnahmen

um die

6.

Zeit

des

Das

5.4.

Herodes:

Datum der

zur

130

in

zum König

Zeit des

des

6.1.

Die

Regierung

6.2.

Die

rechtliche

Kampf 145

Jerusalems

159

der

163

Macht

Oktavian/Augustus

Herodes des

-

Palästina

Konsolidierung

zum Tode

das

Parthereinfall

Eroberung

(bis

Rom und

130

Herodes

Herrschaft

5.3.

Palästina

-

Antonius

im Jahre

4

v.

Herodes

Stellung

Diasporajudentum

des

Chr.)

191 191

Herodes

228

238

Schlußzusammenfassung

262

Quellenverzeichnis

266

Literaturverzeichnis

269

III

Vorwort

Nach hauptsächlich diplomatischen Kontakten zwischen Rom und dem sich immer mehr der seleukidischen Herrschaft entziehen¬ den Judenstaat während des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts kam es im Rahmen der Neuordnung des gesamten Ostens durch Pompeius zur direkten Einbeziehung des Judenstaates in den römi¬ schen Herrschaftsbereich. Herrschaftsbereich,

Diese Einbeziehung in den römischen

die sich daraus ergebenden Konsequenzen für

Juden und Römer sowie die erste Phase der römisch-jüdischen Be¬ ziehungen

(bis zum Jahre 4 v. Chr.)

sollen in dieser Arbeit dar¬

gestellt und analysiert werden. Obwohl die Untersuchung durchgängig auf eigenständiger Quelleninterpretation basiert, kann es selbstverständlich nicht Ziel der Arbeit sein,

eine Lösung für alle mit dem Darstellungs¬

gegenstand verknüpften Einzelprobleme zu bieten. Gleichwohl hof¬ fe ich,

in der folgenden Synopse der römisch-jüdischen Beziehun¬

gen auf den einen oder anderen neuen Gesichtspunkt in dieser gerade in jüngster Zeit viel behandelten - Epoche römisch-jüdi1 scher Geschichte aufmerksam machen zu können.

(Hrsg.), Thz Wollet Hl&toiy 0 & thz J zuü o^ziti d Malczl Simon, (Paris, 1978), 3 ff; T. FISCHER, "Rom und die Has1)

M. AVI-YONAH

Bd.

monäer. Ein Überblick zu den politischen Beziehungen 164-37 v. Chr.", Gymnasium 88 (1981), 139 ff; M. GRANT, Thz Jzm ln thz Roman Wolld, (London, 1973); A. H. J. GUNNEWEG, GzAc^lchtz 14lazli bl& Bai Kochba, (Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz, 1979); J. H HAYES; J. M. MILLER (Hrsg.), Ibiazlltz and Judazan Hl&toly, (Lon don, 1 977); H. KREISSIG, Vlz i>ozlalzn llUammznhängz dz4 judält>zhzn Kilzgz4 (Berlin, 1 970); H. L. LEON, Thz Jzm o& Knzlznt Romz, (Philadelphia, 1960); J. MAIER; J. SCHREINER (Hrsg.), Utz latul und R zllglon dzt> Flühj udzntum*, (Würzburg/Gütersloh, 1 973) J. MAIER, Giundzügz dzl Gzichlchtz dz4 JudzntumA Im Altzltum, (Darmstadt, 1981); D. PIATELLI, "An inquiry into the political relations between Rome and Judaea from 161 to 4 B.C.E. , li>iazl

,

IV

Bei der Fülle der zum Thema jährlich erscheinenden Bücher und Aufsätze kann im folgenden nur eine Literaturauswahl gegeben werden^. Das Manuskript der Arbeit wurde im wesentlichen in den Jah¬ ren 1978 und 1979 erstellt und im Sommer 1982 für den Druck über¬ arbeitet. Die im Zeitraum von 1978 bis 1981

erschienene Litera¬

tur konnte nur insoweit eingearbeitet werden, wie sie mir unter immer schwieriger werdenden Bibliotheksbedingungen

(knappere

Etats, die zur Abbestellung wichtiger Zeitschriften führten; ne beständig überlastete Fernleihe) Herrn Prof. Dr.

ei¬

zugänglich wurde.

Dietmar Kienast bin ich zu besonderem Dank

verpflichtet. Die vorliegende Arbeit wurde von ihm angeregt, er

Law Revleu) 14 (1979), 195 ff; P. SACCHI, Storla del mondo gludaleo, (Turin, 1976); H. H. B. SASSON (Hrsg.), Geschichte des jüdischen Volkes, Bd. 1: Von den Anfängen bis zum 1. Jahrhundert, (München, ^1981); A. SCHALIT, König Herodes, der Mann und sein Werk, (Berlin, 1 969); A. SCHALIT (Hrsg.), The World Hlstory ob the Jewlsh People, Bd. 6: The Hellenlstlc Age, (London, 1976); W. SCHMITTHENNER, "Kennt die hellenistisch-römische Antike eine 'Judenfrage'?", B. MARTIN; E. SCHULIN (Hrsg.), Vle Juden als Minderheit ln der Geschichte, (München, 1981), 9 ff und 335 ff; E. SCHÜRER, The Hlstory ob the Jewlsh People ln the Age ob Jesus Christ, revised and edited by G. VERMES & F. MILLAR, 3 Bde., (Edinburgh, 1973 ff); J. N. SEVENSTER, The RootS ob Pagan AntlSemltlsm ln the Anclent World, (Leiden, 1975); D. J. SILVER; B. A. MARTIN, A Hlstory ob Judalsm, Bd. 1: From Abraham to Malmonldes, (New York, 1974); E. M. SMALLWOOD, The Jeu)s under Roman Rule, (Leiden, 1976); G. STEMBERGER, Vas klassische Judentum, (München, 1979); G. STEMBERGER, "Die Beurteilung Roms in der rabbinischen Literatur", ANRW II, 19, 2 (1979), 338 ff; B. WARDY, "Jewish Religion in Pagan Literatur during the Late Republic and Early Empire", AMRW II, 19, 1 (1979), 592 ff; S. ZEITLIN, The Rlse and Pall ob the Judaean State, 2 Bde., (Philadelphia, 1962— 1967). Auseinandersetzen wollen wir uns im folgenden in erster Linie mit den detaillierten und reich dokumentierten Arbeiten von A. SCHALIT, E. SCHÜRER und E. M. SMALLWOOD. 2) Dies wird zur Selbstverständlichkeit, bedenkt man, daß allein die Literatur zu den Qumranfunden schon etwa fünftausend Titel umfaßt (vgl im Überblick H. BIETENHARD, "Die Handschriftenfunde vom Toten Meer (Hirbet Qumran) und die Essener-Frage. Die Funde in der Wüste Juda (Eine Orientierung*), ANRW II, 19, 1 (1979), 704 ff; K. E. GRÖZINGER et alii (Hrsg.), Qumran, (Darmstadt, 1981 = WdF 410), bes. 1 ff).

V

hat ihren Fortgang mit stets förderlicher Anteilnahme•und Kri¬ tik begleitet und der Ausarbeitung jegliche Unterstützung ange¬ deihen lassen.

Düsseldorf,

im Januar 1983

Uwe Baumann

AbkürzungsVerzeichnis

Neben den üblichen Abkürzungen bzw.

(antike Autoren und Sammel-

Standardwerke nach dem Abkürzungsverzeichnis in KP 1

XI-XXVI

(mit Ausnahme der Schriften des Josephus,

BJ, c. Ap. und Vita zitiert werden);

(1964)

die als AJ,

Zeitschriften nach dem Ab¬

kürzungsverzeichnis der (.'Armee Phdlologdque)

werden in dieser

Arbeit die folgenden aufgeführten Werke mit den in Klammern an¬ gegebenen Abkürzungen zitiert: H. BUCHHEIM, Vde 0 sidentpo Idtdk dei Tsii.umvd.sin M. kntondui, (Hei¬ delberg, 1960 = AHAW 1960, 3) (BUCHHEIM, 0 sidentpo Idtdk) M. GELZER, PompeduA, hrsgg. von H. Diwald, (GELZER, Pompedut) A. H. M. JONES, The He.siod.6 (JONES, Hasiodi)

o & Judaea,

(München,

(Oxford,

1973)

1938 / ND 1967)

A. H. M. JONES, The Cdtde& o & the Ea&tesin Roman PsiovdnceA , ford, 1971) (JONES, CERP)

(Ox¬

D. KIENAST, A uguttut, Pxdnzept und Monasich, (KIENAST, kuguttu*)

(Darmstadt,

1982)

D. MAGIE, Roman Rüde dn kida Mdnosi, 2 Bde., ND New York 1975) (MAGIE, RRAM)

(Princeton,

1950 /

A. MOMIGLIANO, "Ricerche sull’organizzazione della Giudea sotto il dominio romano 63 A. C. - 70 D. C.", ASNP 3 (1934), 183 ff und 347 ff (MOMIGLIANO, Rdcesiche) W. OTTO, RE Supplbd. rodes I. (OTTO,

2 (1913) , Hesiodet)

Sp.

1-158,

s. v. Herodes

(14)

He-

M. ROSTOVTZEFF, The Soadal and Economdc Hditosiy o£ the. Hellendktde Wosild, 3 Bde., (Oxford, 1941 / ND 1 972) (ROSTOVTZEFF, SEHHUI) A.

SCHALIT, Köndg Hesiodet, (SCHALIT, Hetiodet)

desi Mann und bedn Wesih,

(Berlin,

1969)

A.

SCHALIT, "The Fall of the Hasmonean Dynasty and the Roman Conquest", M. AVI-YONAH (Hrsg.), The Wosild Hd&tosiy o £ The Jeusdkh People, Bd. 7: The Hesioddan Pesidod, (London, 1975), 26 - 43 (SCHALIT, Pall o& the Ha&monean Vyna&ty)

VII

E. SCHÜRER, The H-L&ton.i) o thz Jew-c-ili Pe.op£e -Ln tht Age. o Cksiiit, revised and edited by G. VERMES & F. MILLAR, (Edinburgh, 1973 ff) (SCHÜRER) E. M.

SMALLWOOD, (SMALLWOOD,

Tha Jew-A JURR)

Linden Roman Rute.,

(Leiden,

Jz&lla 3 Bde.,

1976)

H. WILLRICH, Vcla Haus de-i HzKoduA zMd.-icke.yi JzsiuAalem und Rom, (Heidelberg, 1929) (WILLRICH, Hz/iodz-6)

1

1.

Die Eroberung Palästinas durch Pompeius 1

RomanoKum palmuA

Cn.

Pompelui

ludaeoi> domult

. Nach dieser

knappen Notiz über die Eroberung des Tempelberges durch Pompeius geht der römische Historiker P. Cornelius Tacitus sofort zur Schilderung der Folgen und Konsequenzen dieses Ereignisses über. Von den Hintergründen,

den näheren Umständen, die zur Eroberung

führten, hören wir bei Tacitus nichts. Eine ebenso kurze Mitteilung, die wir bei dem etwa ein Jahrhundert nach Tacitus schreibenden C. Dio Cocceianus lesen können,

beantwortet unsere Frage nach der Vorgeschichte der Er¬

oberung Palästinas ebenfalls nicht zufriedenstellend: danach wäre Pompeius gegen die Juden gezogen, weil diese Phönikien an2 gegriffen hätten . Diese Version verdient wohl angesichts der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Palästina unmittelbar vor der Eroberung keinen Glauben. überhaupt,

so muß man feststellen,

mischen Historiographie,

finden sich in der rö¬

soweit sie uns erhalten ist1 2 3, nur äus-

serst dürftige Hinweise über die Vorgeschichte der Eroberung Pa¬ lästinas .

1) Tac. hist. V.9,1 (zu Tacitus' Abriß der jüdischen Geschichte vgl.: A. H. M. HOSPERS-JANSON, TacltuA ove.fi de Joden, Hlit.V. 2-13, (Diss. Utrecht, 1949)). 2) Cass. Dio XXXVII, 15,2: K&vxeOöev £ul xfiv Supiav xF)v naAcxiaxtvriv a>g nal xf)v Ooivihuv HaHcoaavxag, copuhoev. 3) Vgl. z. B. Plut• Pomp. 39, Cass. Dio XXXVII,16, 1 f; Tac; hist. V.9; App. Syr. 50; App. Mithr. 106; Strab. XVI,2,40; Florus 1.40,30; Eutr. VI,14; Amm. XIV,8,10 (Weitere Stellen sind übersichtlich zusammengestellt, übersetzt und kommentiert bei: M. STERN (Hrsg.), Gaeek and Latin AuthofU on Jew^and Judalim, Bd.1, F fiom Heaodotui, to Plutaaeh, (Jerusalem, 1976)). Als charakteristisches Beispiel sei noch Livius, dessen Ge• schichtswerk ab Buch 41 lückenhaft und ab Buch 45 (167 v.Chr.) größtenteils nur in Auszügen (Pealoehae, vgl. hierzu: L. BESSONE, "La tradizione epitomatoria liviana in etä imperiale", ANRW II, 30,2 (1982), 1 230-1 263) vorliegt, zitiert: Cn. Pompelu-i ludaeoi* Aubeglt, {,anum eofium Hlenotolyma, Invlolatum ante Id tempu-i, ceplt (Liv.per. 102) . Das Invlolatum ante Id tempui, ist natürlich sachlich falsch, man denke nur an die Einnahme Jeru¬ salems und die Verletzung des Tempels durch Antiochos Epiphanes

2

Im folgenden soll nun versucht werden, sowie den Gang der Ereignisse

im Jahre

63 v.

diese Vorgeschichte Chr.,

so weit wie

möglich zu rekonstruieren. Aus mehreren Gründen

scheint es

sinnvoll,

diese Rekon¬

struktion nicht wie üblich mit dem Bruderkrieg zwischen Hyrkanos und Aristobulos beginnen zu lassen,

sondern - etwas weiter aus¬

holend - bereits mit der direkten Einflußnahme der Römer auf nersyrische Verhältnisse. 1.

Diese Gründe

in¬

sind im einzelnen:

Geographisch betrachtet wurde Palästina bis

in die römi¬

sche Kaiserzeit hinein als ein Bestandteil Syriens aufge¬ faßt4.

Nahezu alle Eroberer Syriens hatten ihr Augenmerk

(AJ XII, 248 ff). Es ist jedoch anmerkenswert, daß Josephus bei der Schilderung der Eroberung durch Pompeius dieses Deteil ähn¬ lich berichtet (AJ XIV,71). Möglicherweise liegt hier beiden Berichten die gleiche Quelle, die die Leistung des Pompeius be¬ sonders herausheben wollte (Theophanes von Mytilene ?) zugrunde; man muß jedoch bedenken, daß unsere Kenntnis der Quellen für die späteren Bücher des Livius sehr gering ist (vgl. A. KLOTZ, RE 13 (1926), Sp. 816 ff, s.v. Livius (9) T. Livius, bes. 846). Zu Livius als mögliche Quelle für die späteren Schilderungen der Eroberung Syriens durch Pompeius vgl.: F. P. RIZZO, Le ^ontZ pen. Za itoaZa deZZa eonquZita pompeZana deZZa SZaZa, (Palermo, 1963), bes. 39 ff; weitere Literatur bequem zugänglich bei W. KISSEL, "Livius 1933-1978: Eine Gesamtbibliographie", ANRW II, 30,2 (1982), 899-997. 4) Strab. XVI, 2,2: Mepr) ö’auxrjc; xtüepev dnö xfjq KiAihCocc; dp^allevoi Hai toü 'Apavoü tt)v xe KoM-payri vf| v Hat XTjv ZeXeuHCöa HaXou-

pevr)v xfjc EupCaq, eueixa xf|v KotXgv EupCav, xeXeuxatav 6 ’iv p£v tt) napaXitjc tt)v 3?oivCht|v, £v 6e xf) peooyaCqi tt)v ’lou&atavo Vgl. für die spätere Kaiserzeit z. B. Cass. Dio XXXVII, 16,5; Amm. XIV, 8,11. Über dieses Problem handelte zuletzt: H. BIETENHARD, "Die syrische Dekapolis von Pompeius bis Traian", ANRW II, 8 (1978), 220-261, bes. 227 ff; vgl. jedoch auch noch: U. KAHRSTEDT, SyaZAche Tean.Zton.Zzn Zn heZZenZ^tZAchen. IzZt, (Berlin, 1926 = Abhandlungen der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göt¬ tingen 19,2), bes. 97 ff. Der Terminus 'Palästina' soll - im modernen geographischen Sinne - benutzt werden, um damit das Territorium des Judenstaates zu bezeichnen. Ursprünglich bezeichnete ddir Name Palästina (IlaAaiaxivT)) das Siedlungsgebiet der Philister in der Küstenebene (z. B. Hdt. 1,105;III,5;III, 91;VII,89). Die Römer schließlich benannten ihre Provinz ludaza ('louöaia) nach dem 2. jüdischen Aufstand (1 32-1 35) in ?aZazi>tZna um und bezeichneten damit nicht nur die Küstenebene, sondern auch die westjordanischen Gebirgsgegenden. Im Zuge der verwal¬ tungstechnischen Durchgliederung der östlichen Gebiete des rö¬ mischen Reiches wurden bald auch Gebiete östlich des Jordan

3

auch auf Palästina gerichtet; sichtigt,

noch Tigranes hatte beab¬

Palästina zu erobern5.

Er ist wohl nur durch ge¬

wärtige Geschenke der Salome Alexandra^ und durch den Ein¬ marsch der römischen Legionen in Armenien daran gehindert worden. 2.

Bis

zur Einrichtung der Provinz

stand Palästina, Syrien gehörig,

Judäa

im Jahre

wenn auch nicht offiziell

6 n.

zur Provinz

dennoch unter der Oberaufsicht des

schen Statthalters,

der,

wenn es nötig war,

Chr.

syri¬

auch in Palä¬

stina die römischen Belange vertrat. 3.

Es

spricht einiges dafür,

werden,

daß

sich

wie wir

in Syrien eine

(Klientelfürst - anarchische Provinz)

vollzogen hat,

wie

im Anschluß noch sehen

sehr ähnliche Entwicklung

Zustände sie

- Einrichtung als

sich in Palästina von 63

v.

Chr.

bis

n.

Chr.

auch vollziehen

Es

sei bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen,

der Begriff

zur Einrichtung der Provinz Judäa

im Jahre 6

sollte. daß

" KZte.nte.l{iün.6t" nicht als staatsrechtlicher termi-

(Teile der älteren Provinz Knabta) mit unter der Bezeichnung Palästina subsumiert. Im 4. Jahrhundert wurde die Provinz in drei Teile untergliedert {Palae6ttna pntma, 6ecunda und tentla) , die Militärverwaltung stand jedoch weiterhin einheitlich unter dem Oberbefehl eines dux Palae.6td.nae.. Auch den Zusammenbruch der römisch-byzantinischen Verwaltung im 7. Jahrhundert über¬ lebte die Bezeichnung Palästina. Da sich mit dem Begriff keine Verwaltungseinheit mehr deckte, wurde sein Gebrauch unbestimmt. Aus diesem Grunde ist es möglich, den Begriff Palästina als Be¬ zeichnung für die zum jüdischen Staat gehörigen Territorien, die im Laufe des hier zu behandelnden Zeitraums von durchaus unterschiedlicher Größe waren, zu verwenden. Vgl. H. DONNER, Etn^ühaung tn dte. BtbZt6che. Lande.6- und Ktte.atum6k.unde., (Darm¬ stadt, 1976), 11; M. NOTH, "Die Geschichte des Namens Palästina (1 939)", ders., Ansätze zun. Btbtt6chen Lande6- und KZtentum6kande, Bd. 1(1971), 294-308 (grundlegend !); SMALLWOOD, JURR, 1 mit Anm. 1. 5)

AJ XIII,

419.

6) AJ XIII, 419 ff; BJ I, 116. Die von einigen Forschern (SCHAL IT, Hen.ode6, 3; V. BURR, "Rom und Judäa im 1. Jahrhundert v. Chr.", ANRW I, 1 (1972), 875) vertretene Meinung, diese Ge¬ schenke seien als Ausdruck eines Vasallenverhältnisses zu wer¬ ten, geht m. E. zu weit.

4

nus

technicus,

sondern als umfassender Sammelbegriff

für die

mit den unterschiedlichsten und verschiedensten Rechten und Be¬ fugnissen ausgestatteten

"befreundeten"

des römischen Reiches zu verstehen ist.

Fürsten an den Grenzen Im übrigen

ist eine

zu¬

sammenfassende monographische Behandlung aller römischen Klien¬ telfürsten,

die die

individuell verschiedenen Befugnisse aus

der jeweiligen militärisch-politischen Lage und die

zu erfassen sucht

jeweilige persönliche Bindung an Rom bzw.

sentanten

(Feldherr,

Statthalter,

Kaiser)

dessen Reprä¬

miteinbezieht,

ein

Desiderat der Forschung^.

7) Es sei jedoch auch zugestanden, daß dieses Vorhaben aufgrund der Materialfülle kaum von einem einzigen geleistet werden kann Ansätze bei: J. KLOSE, Romi Kllentel-Randitaaten an Rhein und an dun. Vonau, (Breslau, 1934); G. H. MACURDY, l/anal Queeni and Some Contemponany (tlomen ln the Roman Emplne, (Baltimore, 1937 = John Hopkins University Studies in Archaeology 22); J. GAGE, "L'empereur romain et les rois", RH 221 (1959), 221-260; M. LEMOSSE, Le. neglme dei nelatloni Intennatlonalei dam le HautEmplne Romain, (Paris, 1967 = Publications de 1'Institut de Droit Romain de l'Universite de Paris 23), bes. 17-126; M. PANI Roma e l ne d' Onlente da Auguito a Tlbenlo, (Bari, 1972); W. DAHLHEIM, Stnuktun und Entwicklung dei nämlichen 1/ölkennechti Im 3. und 2. Jahnhundent v. Chn., (München, 1968 = Vestigia 8), bes. 269 ff; M. R. CIMMA, Regei Socll et Amlcl Popull Romani, (Mailand, 1976) (jeweils mit reichen Literaturangaben !). Hauptsächlich wegen der Quellensammlung ist noch lesenswert: P. C. SANDS, The Client Pnlncei ofi the Roman Emplne unden the Republlc, (Cambridge, 1908/ ND New York, 1975), bes. 163 ff; vgl. insgesamt D. KIENAST, "Entstehung und Aufbau des römischen Reiches", ZRG 85 (1968), 330-367; KIENAST, Auguitui, 366 ff; D. KIENAST, "Corpus Imperii, Überlegungen zum'Reichsgedanken der Römer", G. WIRTH et alii (Hrsg.), Romanltai-Chnlitlanltai.

Untemuchungen zun Geichlchte und Lltenatun den nämlichen Kalienzelt, Johannei Stnaub zum 70. Gebuntitag am IS. Oktoben 79S2 gewidmet, (Berlin, New York, 1982), 1-17.

i

5

1.1.

Syrien vom Jahre

Im Jahre

69 v.

69 v.

Chr.

Chr.

bis

bestätigte L.

dem er durch den Sieg über Tigranes fluß

in Syrien beendet hatte,

chos XIII.

zur Einrichtung als Provinz

Licinius Lucullus8,

in Armenien auch dessen Ein¬

den vom Volk unterstützten9 Antio-

Asiatikos als König von Syrien19.

kann man wohl Verhältnisse

sagen,

nach¬

Damit begann,

so

die direkte Einflußnahme der Römer auf die

in Syrien11.

Die Ereignisse der nun folgenden Jahre

8) Zu L. Licinius Lucullus vgl. die Quellen bei: BROUGHTON, MRR II. 111,118,123,129,133 sowie J. van OOTEGHEM, Lucius Llclnlui Lucullu6, (Brüssel, 1959), bes. 117 ff; zum Armenienfeldzug vgl. K. ECKHARDT, "Die armenischen Feldzüge des Lukullus", Kilo 10 (1910), 72-115 und 192-231. 9)

App.

Syr.

49.

10) App. Syr. 49; Iust. XL. 2,2. Lucullus entsprach damit wohl den Wünschen des römischen Senates; Cicero spricht davon, daß den jungen syrischen Königen (Antiochos und. einem nicht nament¬ lich bekannten Bruder) die Herrschaft über Syrien unstreitig aufgrund ihrer Abstammung zukomme (Cic. Verr. 11.4,61). Vgl. dazu: A. R. BELLINGER, "The End of the Seleucids", Tnaniactionj> 0|$ the. Connecticut Academy o£ Axt* and Sciences 38 (1 949), 51102, bes. 81 f. Erwähnenswert ist, daß Antiochos XIII. im glei¬ chen Zusammenhang von Cicero als amlcuA et ioclui popull Romani (Cic. Verr. 11.4,67) bezeichnet wird. Vgl. hierzu auch J. M. COBBAN, Senate and PnovlnceA, 78-49 8. C., (Cambridge, 1935), bes. 135 f; sowie allgemeiner M. R. CIMMA, Rege* Socll, 208 ff. 11) Indiz für einen schon früher vorhandenen massiven Einfluß der Römer in Syrien bietet das höchstwahrscheinlich im Jahre 101/100 v. Chr. erlassene Seeräubergesetz (SEG III. 1929, Nr. 378), in dem das römische Anliegen ('Bitte' an die Könige von Zypern, Ägypten, Kyrene und Syrien, den Seeräubern in ihren Hoheitsgebieten weder Stützpunkte noch Asyl einzuräumen) kei¬ neswegs als Bitte um Hilfe - wie es dem tatsächlichen Rechts¬ verhältnis entsprochen hätte (vgl. dazu: W. DAHLHEIM, Stnuktun, 271 ff) - sondern als fast selbstverständliche Verpflichtung (ölhcuöv £otiv) formuliert wird (Literatur bei: J. van OOTEG¬ HEM, CaluA UanluA, (Brüssel, 1964), 42 und 237 ff). Vgl. nun auch, vor allem unter Einbeziehung einer neuen Inschrift: M. HASSALL; M. CRAWFORD; J. REYNOLDS, "Rome and the Eastern Provinces at the End of the Second Century B. C.", JRS 64 (1974), 195-200 (Literatur!); vgl. ebenfalls J.-P. REY-COQUAIS, "Syrie Romaine, de Pompee ä Diocldtien", JRS 68 (1978), 44-73; H. KOEHLER, Die Nachfolge ln den Seleukldenhensuchafat und die panthliche Haltung Im nömli>ch-pontlt>chen Konflikt, (Bochum, 1978 = Bochumer Historische Studien, Alte Geschichte, Nr. 3), bes. 58 ff.

6

bis

zur

Chr.)

Einrichtung

sind uns

überliefert,

der

Provinz

nur bruchstückhaft und

gischen

?)

derzuschlagen und Aufständischen

VIII.

.

sah

sich

flohen

einem Sohn Sie

sich Antiochos

12)

Quellen:

App.

End of

the

p.

Syr. 225,

Philipp die

49; 4

Seleucids",

(64/63

v.

widersprüchlich ist

auch

zu

I.

ihm

die

erhalten.

Dar-

83

krönte

Führer

Cass. R.

ders.,

der

sich mit Antiochos

Philipp

Dio

II.

XXXVI,

BELLINGER,

"The

mit

Araberfürsten

Philipp als

A.

ara¬

diesen nie¬

des

eines

XL,1a-1b;

ff;

Die

und Enkel

der

Antiochia

und verbündeten

1 3

LltzAatuA:

bes.

in

einen

jedoch,

Unterstützung

Diod.

ff;

gegen

XIII.

gelang

Thron

dieser Azizos

syrischen König.

Malalas

es

nach Kilikien

des

zum

ff;

den

fanden auch

namens Azizos1^;

2

T.

(möglicherweise

einem Aufstand konfrontiert;

1 4

z.

Pompeius

12

einer Niederlage

Dynasten

Philipp,

durch

dementsprechend unterschiedlich

Stellung in der Literatur Nach

Syrien

Early

17,

"The

Coinage

Studie-6 ln Roman Economic and Social Hl-itoAy ln HonoA o£ A. C. JohnAon,(Princeton 1951), 58 ff; E. R. BEVAN, Th.z Houaz o £ Seleucu-&, Bd. 2, (London 1902/ ND 1966), bes. 247 ff; J. DOBIAS, Vejlny Alm-ike pAOvlncle SyAike (= Geschichte deA Aömlschen PAlnvlnz SyAlen), (Prag,1924) of

Roman

ders.,

Syria",

"Les

R.

premiers

11occupation ders.,

P.

de

la

COLEMAN-NORTON

rapports

"t A.iTtno£ Bapünoug .

LF

Syria

Romans",

by

the

51

Romains

avec

Archiv ÖAlentalnl

Syrie",

Seleukovcü",

des

(Hrsg.),

PrispSvek

(1924),

214

TAVhA

82

ff;

k

G.

les

3

Parthes

(1931),

et

215

ff;

döjinäm poslednich DOWNEY,

(1951),

149

"The

ff;

Occupation

ders.,

of

HlstoAy

A

o& Antloch ln Syxla, (Princeton, 1961), bes. 136 ff; P. TREVES, RE 19 (1938), Sp. 2554 ff, s.v. Philippos (69) P. II., der letz¬ te

König von

LER,

Syrien;

MAGIE,

RRAM

1.

368

ff;

Darstellung

folgt

und

II. der Version des

Philipp

für

die

Streitigkeiten Diodor;

13) Zu Philipp I. v. Philippos (68)

15) (A

1231

vgl. P. TREVES, RE König von Syrien.

19

Zu

Azizos

vgl.

auch AJ XIII,

schlagene

Identifikation

scheint verfehlt, von Emesa bezeugt

PaAthla, mit

384.

H.

KOEH-

Unsere

Datierungen

der

XIII ein¬

den

genannten

(1938),

Sp.

2552

RE

Die

1

von

(Chicago,

dem Fürsten

ff; ff.

nach

Zu Antiochos VIII. vgl. M. WELLMANN, s.v. Antiochos (31) Antiochos VIII.

Political HlstoAy o^

58

zwischen Antiochos

die

zelnen Regentschaften sind im wesentlichen Arbeiten von J. DOBIAS vorgenommen.

14) ff,

2.

Vlz Nachfolge ln deA SeleukldenheAAScha^t,

(1894),

N.

C.

1938),

von

da zu gleicher Zeit Sampsigeramos ist (vgl. unten Anm. 16 und 17).

Sp.

vorge¬

(Horns) als

s.

2480

DEBEVOISE

49)

Emesa

ff,

Fürst

7

Antiochos terstützung des

XIII.

eines

Fürsten von

zumindest

-

jedoch

einer

in

dischen Syrien

Emesa

auch

geheimen

teilen.

II.,

inzwischen

und Arethusa

gesichert.

der

,

ebenfalls

zu

sich

entledigen setzte

jedoch

zu

um die

-

so glaubte

der beiden die

dann

auch

Antiochos

Azizos

Macht

Philipp

in XIII.

nicht,

der Araberfürsten

nehmen.

er

seleuki-

sich

es

,

beschlossen

und

gelang

Un-

Sampsigeramos

beiden Araberfürsten

der Absprache

gefangen

des

bemüht und

Übereinkunft,

gefangen, von

ebenfalls

Die

Sampsigeramos

verabredungsgemäß Philipp

sich

bedeutenden Araberfürsten,

Thronprätendenten zu

hatte,

hatte

erfahren

entkam und

floh

nach Antiochia. Spätestens den

sein,

die

daß

Ordnung

zu

die

in

16)

Vgl.

of

die

diente

dazu

F.

Sampsigeramos

II,

Strab.

XVI,

2,

18)

Genau

Unruhen

dieses in

den kilikischen

1 9

.

Wenn

sowie

AMRW

die

es

8

RE I A

(1978),

10

18

,

D.

198-219,

in

der

waren,

an

wieder

Sp.

2226

201

f,

der als

Piratenplage

SULLIVAN, bes.

Lage

auch

immer

der

(1920), R.

Römern klargewor¬

gerade

Piraten

ein Versuch,

zuletzt:

den

nicht

aufrechtzuerhalten

STÄHELIN,

(1);

Emesa",

17)

Zeitpunkt muß

seleukidischen Könige

Syrien

syrischen Küste, Unterschlupf

diesem

Herr

s.v.

"The

Dynasty

f.

f.

Argument,

Syrien

die

Schwäche

verantwortlich,

der

Seleukiden

verwendete

wohl

sei

für

Pompeius

der Einrichtung Syriens als Provinz: IgltuA ut habentl Aegnum non ademeAlt, Ita quo ce.AAe.A-Lt T-LgAa.nl, non da.tu.Auim, quod tue Al neAclat, ne auaaua SyAlam I udaeoAum et AAabum latAoelnllA InfieAtam Aeddat (Iust. XL, 2, 4). Möglicher¬ selbst bei

weise

klingt

eine

bei

Plutarch

und

zum Besitz

YvnaiouG als

'legitim'

römischen (Plut.

Anm. Roms, von

^1968,

354),

kidenkönige Strab.

rapports",

Pompeius Syrien XIV, 215

5, ff.

Staates

Pomp.

39).

10), so

'fiählg

f;

man

die

oder

als

Philipp sondern

als

mögliche

dazu

Provinz bes.

J.

Sxouoav nun

aner¬ sich

sach¬

'mhA'

oder

versteht

Auslegung der

nicht die

erfreute

'legitim

als

auch

Provinz

berechtigt II.

'kompetent'

der Unfähigkeit

römischen

ouh

zur

'yv^oioq'

Übersetzung

ist) , '

Pompeius

(immerhin waren

vorher

auch

so bleibt

vgl.

erklärt &s Wenn

schon

des

habe^Syrien

übersetzt

und

daß

aufgrund

zur 1

XIII.

notwendig

im Sinne

daß

Pompeius

'Aechtmäßlg'

nicht unbedingt

Stelle,

ähnliche Ausführung

heißt es,

Antiochos (vgl.

Unterstützung

'Alcktlg' (Lldd.-Sc.

19)

des oder

des

kannt worden lich

durchaus Dort

ßaaiXeÜQ

Ansprüche der

an.

letzten

der Seleu-

machte. DOBIAS,

"Les

premiers

8

zu werden, mer

eine

können.

Aussicht

gewisse Es

auf

Erfolg

Kontrolle

scheint

so,

über

als

nun

terstützen,

solcher

v.Chr.

als

in Antiochia

Diese

Philipp

regiert

einer Notiz

Schilderung

des

im Jahre

v.Chr.^

15

Besuches

Römer als

scheint

so mußten

Küstengebiete

die II.

die

ausüben

versucht,

den

Klientelfürst

Philipp

II.

Rö¬

seleu-

zu un¬

67/66

und

66/65

zu haben.

Interpretation beruht

henden Analyse

sollte,

diese

hätten

kidischen Herrscher, denn

haben

des

hauptsächlich

Johannes

des M.

Malalas.

Vipsanius

berichtet Malalas

auf

einer

einge¬

Anläßlich

Agrippa

in

der

Antiochia

folgendester

... ££ex6'Laev xoD naXatou iimihoü xd oaiep eIxfvv^K xCv Tipoiriv cpoßtuv. Mai £0eu>pr|0e xr)v TioXuxpoTiov 0eav 6 atixöq Kai 0aü|udaaQ £?;rj\0£v £k£E0gv. "Enxiae 6e Txpa>r)v xö auxö taXaiöv LTtniHÖv xai xö naXaiöv TtaXaxiov tk xü3v tötwv Kolvxoq (6ö) MapKiavöc pf)^ ‘PcopaCiov, KaxeXßoov kv 'AvxioxeCqi xrjq EupCac Tipöq den man, dem Sprachgebrauch des Josephus 173 entsprechend , gewöhnlich mit dem großen Versöhnungsfest der 1 74 Juden (10. Tishri=ca. Oktober) gleichsetzt.

170) Vgl. das Material und die Diskussion bei M. B. DAGUT, "The Habbakuk Scroll and Pompey's Capture of Jerusalem", Biblica 32 (1951), 542-548, bes. 542 mit Anm. 5; M. LÄMMER, "Die Kaiser¬ spiele von Caesarea im Dienste der Politik der Königs Herodes", Kölnefi B eitfiäge zu.fi SpofitufiAA entchafit 3 (1974), 95-164 , bes. 160 f, Anm. 271. Besonders AJ XIII, 236; AJ XIV, 389 und AJ, XIV, 487, wo die Irrtümer des Josephus bei der Olympiadendatierung evident sind, warnen davor, die Olympiadendatierungen des Jose¬ phus (Pie bloße Olympiadenzahl bezeichnet immen da.i efute Olympiadenjahfi (M. LÄMMER, 133); durchaus ähnlich: SCHALIT, Hefiodet, 678) allzu kategorisch aufzufassen, da Detailfehler (vermutlich durch seine Quellenbenutzung verursacht) nie ganz ausgeschlossen werden können. Die Datierung der Eroberung des Tempelberges nur aufgrund der stillschweigenden Annahme, die reine Olympiadenda¬ tierung bezeichne das erste Jahr der Olympiade, die Kombination dieses Datums mit der Konsuldatierung führe in die erste Hälfte des Jahres 63 v. Chr. (z. B. R. MARCUS, oben, Anm. 169), ist so¬ mit als quellenmäßig nicht genügend abgesichert, abzulehnen. 171) Vgl. z. B. die Widerlegung bei J. KROMAYER, "Kleine For¬ schungen zur Geschichte des zweiten Triumvirates. II. Die Erobe¬ rung Jerusalems durch Herodes" HeKmei, 29 (1894), 563-571 , bes. 567. 172) J. KROMAYER, "Eroberung", 566; M. B. DAGUT, "Pompey's Cap¬ ture", 544; SMALLWOOD, JURR, 565; SCHALIT, Hefiodet, 678; SCHÜRER I, 239 mit Anm. 23. 173) bei 764 der als 174)

Vgl. z. B. AJ XVIII, 94. Vgl. eine Fülle weiterer Quellen SCHÜRER I, 239 mit Anm. 23. Die Erklärung SCHALITs (Hefiodei ff), mit dem Fasttage sei bei Josephus ein eigens aufgrund augenblicklichen Bedrängnis ausgerufenes Fasten gemeint, ist wohl unzutreffend abzulehnen.

,,

Vgl.

dazu S.

SAFRAI,

"The Temple and the Devine Service",

44

Betrachtet man den Bericht des Josphus und nicht nur AJ XIV, difizierteres Bild.

66

isoliert,

jedoch

so ergibt sich ein etwas mo-

Pompeius war nach Josephus'

eigenen Worten

zu Beginn des Frühjahrs nach Damaskus aufgebrochen xau^vou

xoü

fiapog

...)

,

insgesamt

(...,

£vio-

die Aktionen des Pompeius auf dem

Marsch sowie die Verhandlungen mit Hyrkanos bzw.

Aristobulos

sind schon eingehend behandelt worden.

ist nun,

viel

Die Frage

Zeit man für diese Aktionen ansetzen muß

(wie das Klima es durchaus gestattet) bruar/Anfang März

an,

so ergibt sich,

176

.

wie-

Nimmt man

einen Aufbruch Ende Fe¬ da

selbst die militäri¬

schen Erfolge wahrscheinlich ohne große Zeitverluste errungen 1 77 worden waren und das Verhandlungsgeschehen wohl auch keinen Monat in Anspruch genommen haben wird, Mai vor Jerusalem erschien.

Die

daß Pompeius etwa April/

Stichhaltigkeit dieser Überle¬

gungen wird durch die Mitteilung des Josephus,

Pompeius habe

auf dem Marsch nach bzw.

in der Nähe von Jericho vom Tode des 1 78 Mithridates VI Eupator erfahren , bestätigt. Da die Belage-

M. AVI-YONAH (Hrsg.), Tke 0loxld HUtoKy o 6 tke J ewUk People, Bd. 7, The Henodian Peniod, (London, 1975), 282-337, bes. 313 ff; J. MAIER (Hrsg.), Vle Tempelaolle vom Toten Meex, (München, 1978) . 175)

AJ XIV,

38.

176) SCHÜRER für die long Zeit an, wie gezeigt hat. 678) dennoch

23 und SCHALIT, HeaodeA, 678 nehmen (SCHÜRER I, 240, Anm. 23) zuviel M. B. DAGUT ("Pompey's Capture", 543 f) überzeugend Interessant ist jedenfalls, daß SCHALIT (HenodeA, als Datum etwa Im AuguAt annimmt.

177)

B.

Vgl.

M.

I,

239

f,

Anm.

Aequence o{ eventA

DAGUT,

"Pompey's Capture",

bes.

543-545.

178) Das Todesdatum des Mithridates VI. Eupator ist zwar nicht exakt überliefert (die Interpretation M. B. DAGUTs, "Pompey's Capture", 544 : Oie know that tke King o 6 PontuA waA aAAaAAinated befioKe tke end o& Maxeh aufgrund des Wortlautes bei Cass. Dio XXXVII, 10, 4 ist m. E. nicht stichhaltig), läßt sich jedoch durch einige Indizien recht gut fixieren. In der ersten und zweiten Rede des Cicero de lege agnania (Januar 63 v. Chr.) wird Mithridates noch als lebend erwähnt (Cic. leg. agr. I, 6; II, 51), während es in der zwischen dem 8. November und 3. De¬ zember 63 v. *Chr. gehaltenen Rede pKo L. Mufiena scheint, als wäre die Nachricht vom Tode des Mithridates nicht erst vor kur¬ zem nach Rom gelangt (Cic. Mur. 34). Die letzten Aktivitäten des Mithridates in Südrußland (Quellen bei MAGIE, RRAM 2. 1229

45

rung man

unmittelbar aus

nach

dem Eintreffen

diesem Ablauf

als

Datum der

vor

Jerusalem begann,

Eroberung

etwa

kann

Juli/August

rekonstruieren. Dieses mit

rekonstruierte

dem von

Josephus

söhnungsfestes den

Jahre

1855

es

folgenden

im

gilt.

standen ders

bot

auf, sei.

der

Wie

Angaben

L.

HERZFELD

Josephus

berichteten

überein.

verschiedenen

Datum

des

faßt xfl der

Bericht

xfig

durch

Diskrepanz

diese

überzeugende

vgaxeias

fiu^PQ.

als

Verwendung

Klärung

zwischen Schon an,

im

die

auszubauen

einen

heidnischer

heidnischen

nicht

großen Ver¬

Lösung

weiter

zur

des

erklärt werden?

etwas

möglichen

Strabos

absolut

nun

noch

die

diesen

aber Tages

eine

und

nun

Datum des

Josephus

HERZFELD1 ^ 0

darzulegen

Von

kann

stimmt

Irrtum des Quellen

Quellen

ist

ent¬ beson¬

hilfreich180:

HaxeXaßExo 6', ojg^cpaai, xripf|aaQ xr)v xbq vriaxeCa^ Rpepav, RytHa anetxovxo oi ’lou&atoi ixavTÖg spyou, 7i\r)pwaaq xr)V xacppov Kal ^TußaXwv xccq öiaßdOpag. Aufmerksamkeit weist man deutung

diesem

zu,

so

' g zu)ö hnlZch1 schreibt ne

lich,

die

den

f,

25),

von

kommen

63

konnte,

alles

v.

besonders 63

Mithridates also

Bedeutung

Chr.

wird

zu

179)

L.

pejus,

v.

dafür,

bes.

112.

180)

Strab.

181)

AJ

dann

wann

als

XIV,

XVI, 61

war

durch

BJ

I,

des

App.

die

ff.

MGWJ

in

die

E.

nicht mög¬

damit

dem

wären

Im¬ dann

zum Aufbruch

dem Leben ff).

Es

etwa

des

nach

des

spricht

März/April

Mithridates

Rom gelangt

Jerusalems 4

Lage

frühen Aufbruch es

109

vom Tode

Eroberung

Herodes?",

ei¬

Italienzuges legen

bevor

als

sich

deutlich

Worte

Mithridates

langsamer

145

ohne

möglichst

Mithr.

Be¬

Strabo be-

m.

letzten

Plan

Nachricht

nicht

ist

Juden

,

Pharnakesrevolte

2,40. ff;

die

Unmittelbar

bes.

die

Es

durative

die

schließlich

verstehen,

Todesdatum des

"Wann

die

sein

die

(vgl.

gewiß

HERZFELD, und

nehmen;

nahe.

anzunehmen;

Pompeius

zu

zu

daß

klar macht

Römer

anders

oder

enthielten.

einzunehmen.

jedoch

Chr.

Ende

die

Imperfektum ömetxovxo,

Deutung,

beabsichtigten

setzte

ein

der

Josephus

die

Strabos

zu

das

iterative

einem Tag

auch

Mithridates

im Frühjahr

an

Tempelberg

Worte

seine

Anm.

es

Maßnahme,

perfekt

einen

Arbeit

wie

zunächst

gewöhnliche

gelangt man

also,

versetzte,

seine

der

taktische

verdient

(1855),

durch

sein. Pom-

109-115,

46

ja

auch

sinnlos,

da

die

einem einzigen

Tage

u.

lassen

U.

vermuten

gleichen xgg

Grunde

vnoTGLag

abzulehnen. wohl

gung xoö

das

große

ot

diesen

Kpövou

er

fiuäpo-)

liegt

als

wieder

Quelle

Der

erwähnt

verständlich),

seinen

innerhalb den

Bericht, seiner

genommen,

als

182)

kann

und

auf

in

am Tage

einem

auch

ohne

die

AJ

des

183)

Vgl.

Aug.

76;

terial

als

z.

B.

Iust.

bei

Cass.

185)

AJ

eine

Bestäti¬

Sabbat

(£v

den

Irrtum

des

Strabos

direkt

i*iu£pa.v

(für

diese

Juden fast

entstandenen Wider¬ So

Versöhnungsfestes

allgemein

Erwäh¬

Passage

kann

vermittelt,

Josephus

Worte,

als

einen

zu bemerken. 66

xfj

im Anschluß

also

Pompeius

der

Juden

ein¬

beruhend erklärt

akzeptiert betrachtet werden I,

239,

Anm.

Anm.

23;

SCHALIT,

54

(in

allen

Fällen

Petron.

6

(H.

E.

Zeile

je¬

Suet.

565;

SCHÜRER

I,

ist

hierbei

unerheblich,

35;

XIV, aus

SCI^RER

261-315,

dürfte

von

I, bes.

Strab.

68.

Es

f;

M.

STERN

261-270)

XVI,

239,

Anm.

das

23).

16,4.

dem verlorenen 25

vgl.

Ma¬

JURR,

XXXVII,

4,7;

auch

SMALLWOOD, Dio

IV,

BUTLER);

Martial.

thoKi,

Quelle det,

24,

2,14;

XIV,

allgemein

poemata

XXXVI,

offenbar

(hierzu:

nicht-

Begründung!)).

184)

Zitate

auch

dadurch

XIV,

Irrtum des

18 2

am

er

übernahm er

JURR, 56 5; SCHÜRER FalZ ofi the Ha&monean Vynatty, 343, ohne

für

verstand

SMALLWOOD,

doch

Eroberung

Darstellung

Josephus

Tempelberg

dann

Strabo

andere

erfährt

Juden

Eindruck,

(vgl.

viele

der

Dies

,

gemeint,

Fasttag.

Grund

zuerst

deutlich

großen Versöhnungsfestes

in

den

- wie

als

vorher

daß

vgaxeiag

durchaus

habe

kurz

sich,

xf)v

genug

dem die

Hand:

Juden

xfjg

auch

sprüche

der

der

xfiv

des

wörtlich

nach

mit

dem

ist wohl

Strabonotiz

stattfand.

noch

namentlich

nung

der

auf

der

Aus

fivina

nun -

ergibt

fiu^pcw

können.

Strabo habe

an

Charakterisierung

fipyou

183

auch

Dio,

184

die

Sabbat

Interpretation

durch Cassius

den

aufgezeigten

Ttavxög

Autoren

auch

unmöglich

vriaxeiag

Versöhnungsfest

Sabbat meinte;

'Iouöaioi.

xrig

aufgefüllt haben

fiu£pa.v

antike

Josephus

könnte)

dem oben

Graben

Singular

Möglichkeit,

Aus

Diese

der

tiefen

die

Strabo bezeichnete jüdische

(wie

den

ist

irgendeinen

dneixovTO

Römer

2,40

zum Verhältnis

Geschichtswerk die

Flavlut, Jotephut,

Ausdrucksweise

kaum verschieden

Strabo-Josephus (Diss.

K.

daß

die

Strabo

Gneek and Latin Au-

(Hrsg.),

stammen,

des

gewesen ALBERT,

Würzburg,

1902).

sein.

dort Vgl.

Staabo alt,

47

werden, ten

wodurch

innere

Josephusberichtes

oberung

des

Das

obige

der

Literatur

von

einer

ordnung

Palästina

wurde. heit,

des

..

xoü

rungsdatum als daß

schen

den

Tore

worden

wären

scheidende pelberges

188

.

Bedenken in

den

?ompe.iui>,

2.

f,

wohl

mit

Galeere die

Recht mit

Anm.

gegenüber

peius

nach

ist

Sinope

dies

nur

gewisse

Gadara

63

wohl

auch v.

bei

bisher

mit

an,

haben

der

113

Mithridates

es

als

in

Erobe¬

fast

durchführen da

er mit

die

sind

also

Sinope da

gewesen

wäre

sei¬

RRAM 2.

1230,

ge-

des

Tem¬

der Da-

MAGIE,

Pomp.

42

wonach

die

landete.

Für

der Weg als

und

ent¬

409;

Plut.

Vorzug,

un¬

kiliki-

Eroberung

geben

unerheblich,

noch weiter

zwar

vorzubringen,

den

ein¬

späteres

UlthfL-ida.tz&, 26

Sicher-

186

unpassierbar

Überlegungen

Anm.

An¬

Pompeius,

und

bevor

Schneefälle

Mithr.

jedoch

ein

allem,

mußte,

REINACH,

der

aufzubrechen,

Palästinas

(Versöhnungsfest)

App.

wonach

erscheint

vor

Zt.

Amisos

Ephesos

Datierung

1230,

z.

verteilte,

so

konnte,

eine

T.

auch

in Anspruch

einiger

in

Nimmt man nun

diese

und

in

zumindest begonnen

Appian,

Beute

Zeit

noch

Chr.

um nach

der

sein

dem Leichnam des

Chronologie

eine

jedoch



96;

23

Die

Neuordnung

gegen

GELZER, 1228

in

wir

durch

186)

W.

in

winterlichen

RRAM

jedoch m.

werden.

Verhältnisse

durchquert

Oktober

was

an Wahr¬

angenommen

dem Wiederaufbau

Teil

die

Auch

Chr.

Maß

Er¬

innenpolitischen

Juli/August

die

Datum der

Neu¬

verließ,

in Amisos

durch

v.

auch

daß

xeiu&>vo£"

Taurus

Als

gesam¬

beschriebene

erfahren wir

Pompeius

ist.

des

schon

dem Winter

einen

etwa

dem Winter

nem Heer

vor

63

sichern.

und

mit

wieder

Soldaten

möglich,

her

wissen

Dies

Stimmigkeit

einem gewissen

sich,

Sicherheit

Pompeius

ist.

"yovtoq

vor

Seite

Pompeius

und

genügend berücksichtigt wurde,

ebenfalls,

er Amisos

seine

läßt

nicht

Gleichzeitig

getroffen

mit

Juli/August

territorialen

wissen

daß

bevor

noch

nahm mit

wesenheit

kann

Ergebnis

anderen

der

und wir

etwa

Harmonie

wiederhergestellt

Tempelberges

scheinlichkeit

an

die

der

des

Pom¬

nach Ami¬

sos .

187)

App.

Mithr.

188)

Vgl.

zur

116

(vgl.

Bedeutung

der

MAGIE,

kilikischen

bl6 zum Ende. duK. VnK^e.fike.fLfL&cka^t,

Tore

(Diss.

A.

Anm.

26).

ERZEN,

Leipzig,

Klliklen

1 940),

25

ff.

48

tierung

Juli/August

Wahrscheinlichkeit türlich

nicht

63 zu,

gewinnen

v.

Chr.

kommt

wenngleich läßt.

m.

sich

E.

ein

absolute

hohes

Maß

an

Sicherheit

na¬

49

2.

Palästina

2.1.

Aemilius Lentulus

ordnet

der

Zeit

Scaurus,

Pompeius

hatte,

Pontus.

machte M.

lästina

zurück

Scaurus

den

dieses

L.

die er

Aemilius

-

.

Im

Nachdem

mit

von

vermutlich

drohte,

erschien Antipatros

was

diese

Antipatros, als

Land

der

schaffen, len.

von

seinen

alten

ren. 300

er

Es

doch

Bürgschaft

sie

bereit

übernahm diese dem

an

1)

II.

MRR

2)

AJ

XIV,

79;

3)

AJ

XIV,

80

Kap. BJ

f;

I, BJ

168; 1,

I,

ILS

Petra

das

des

Hunger Hyrkanos

den

bestimmte

Dienst vor

er

Scaurus

Vgl.

51;

allem üb¬

sandte

Krieg

daraufhin

er

ja

könne

zu

sein

zah¬

nicht ungern,

erweisen

und

auch

Schlimmerem bewah¬ dazu

selbst Heer

Person

zu

civ.

V,

bewegen,

(Antipatros) aus

des

Literatur.

App.

wu߬

vom Halse

Geldsumme

sein

zur

Land ver¬

und versorg¬

Aretas

Araberkönig die

war,

leiden

und

wohl

die

Gegeben¬

zu

den Nabatäern

zitierte

Syr.

Zug gegen

umliegende

Scaurus

Pa-

unternahm dann

Getreide

sich

für

875.

57,

App.

159.

den

führte

Anm.

157;

Chr.)

Heer

einen

zahlen,

oben

in

Gesandtenrolle

Scaurus

batäerland wieder

die

Syrien bzw.

möglicherweise

leistete;

BROUGHTON,

eine

auch,

zu

in

geographischen

zu

und

Antipatros

den Weg

gelangt

er

ge¬

(pxo-

von

der

neu

Statthalter

dem Vorschlag,

Scaurus

auf

Nähe

Geheiß

mit

-

-

notwendigen

sei,

danach 3 zurück .

binius

Cornelius

als

v.

eigenes

bewahren

Freund Aretas

gelang

Talente

Cn.

beabsichtigten

ließ

auf

Aretas

damit

(62

Freundschaft

Verwüstung

Antipatros er

zu

die

sein

er

noch benötigten.

dessen

falls

konnte

für

sonst

Gesandten

vor

und

erwähnt

Legionen

Jahr

konnte,

auch

dem

schon

aufgrund

Da

te,

einnehmen

mit

zwei

in

wüsten.

rigen,

Philippus

ließ

Pompeius

Scaurus

hierdurch

wie

Scaurus

nicht

Römer

-

folgenden

schon

jedoch,

die

und Caesar

palästinensischen Verhältnisse

heiten,

te

Pompeius

Marcius

sich

quaz^tofm ph.o'pn.cuiton.Q.) ^

Nabatäer.

zwischen

Marcellinus

Nachdem

nach

in

10.

dem Na-

A.

Ga-

50

Der

von

te

Hyrkanos

er

hatte

Pompeius hatte

ren)

allgemeinen

Von

den

als

die

Tatsache,

daß

die

für

Namen

lösen

sich mit

den

bestanden; 4 schien , die¬ Situation

konnte.

Statthaltern

Marcius

ihre

eingesetz¬

also

heikle

Palästina

L.

Marcellinus, sie

die

syrischen

auch

EthnarCh

Bedrängnis

der

Zufriedenheit

lediglich Lentulus

in

geschickt,

damit

und

Bewährungsprobe

Scaurus

nächsten beiden

Syriens,

Cornelius

Hohepriester

erste

zu Hilfe

zur

wissen wir

die

seine

unverzüglich,

sem Antipatros dann

als

(Propräto¬

verantwortlich Philippus

vermutliche

Nabatäern

bzw.

waren, Cn.

Amtszeit'*

und

auseineinderzuset-

zen hatten^. Während

dieser

von Pompeius

weitere

der

dies Lage

Unrast

des

-

die

eine

Massaker,

4) 58

Daß AJ v.

Stelle das

de

5)

Vgl.

App.

et

les

REA 7)

81

Kalenders

Scaurus

als

die

422/1b), die

die

oben Kap.

51.

Nabateens (19794,

SCHÜRER

I,

1,

De

des

Anm.

55.

SCHÜRER

ä

fin

la

242,

des

de

bes.

Anm.

I, la

(4

auch

MRR

245.

XL.

J.-P. JRS

Vgl.

der

-

ein

erwähnt^. Qumranfunde,

Lage

II.

III.

war,

geht

im Jahre 195)

Denare

gefeiert

auf

im Osten

Republique

Anhänger

Scaurus

bekanntlich (Diod.

werden

Q),

soll,

Aretas

Pompeius

Vgl.

Be¬

für

zum Teil)

weiteren

ließ

ä Diocletien",

Vgl.

nur

sein

(BROUGHTON,

erwähnt wurde

Pompee

37-53,

in the (tlildefinea

Erfolge

eine

Indiz

die

beneidenswerten

auch Aretas

den

Antipa¬

für

Ein

nur

dies

die

Dennoch

Ädil

ja

Qumran

und

Unterwerfung

wie

Unterworfener

Syr.

keiner

kurulischer

denen

auch aus

Notiz

in

auf

Beleg

eingegangen

verantwortlich

diese

deutlich

"Syrie Romaine, bes. 45 ff. 6)

eines

'Berater'

als

hatte

(und

gegen

umherstreifenden Alexan¬

noch

Pompeius

hervor.

(Crawf. als

des

Scaurus wirklich 81

dessen

den

unten

XIV,

Inschriften, te,

(neben

weiter

bringen

und

gewertet werden.

zufriedengestellt

für

Chr.

prägen,

die

offenen Aufstände

jedoch keineswegs

Palästina

auf

Möglicherweise

aus

Hyrkanos

Palästina

Neuordnung

Hyrkanos

bietet

darf in

in

der-Anhängern, soll)

sind keine

eingesetzten

tros bekannt, ruhigung

Zeit

einer

wur¬

der

verherrlich¬

4). REY-COQUAIS,

68

auch

(1978)

M.

(65-30

44-73,

SARTRE, av.

J.

"Rome

C.)",

45.

30;

o& Judaea,

J.

T.

MILIK,

(1959),

bes.

The V ea.h.t> 73.

o

V-ii, eov etiy

51

wenn

sie

diese

alle

Zeit,

einmal

über

die

veröffentlicht vorliegen, wir

auch

durch

Josephus

mehr

nur

Licht

sehr

in

fragmen-

O

tarisch

unterrichtet

2.2.

Gabinius

A.

Alexander, erwähnt, wohl,

auf

dies

ruhig

Aktionen halter sich

9

des

.

Hyrkanos, gegen

Alexander ger zog

um

1 1

,

zum Mißfallen Gruppe

trauen

betrachten

xander

sich

ganz

BJ

160

den

führt

und

auch

L.

Marcius

mit 9)

keiner Vgl.

alles

haben, des

der

denen

Hyrkanos,

zumal

für

Gabinius

gegen

seine

für

die in

wohl die

eigenen

von

diesen

als

man

eine

Anzahl

AJ

XIV,

81

Philippus

bzw.

Cn.

ff

durch

der

eine

im Lande

die

muß,

gebotene ist

übrigen

Palästina

daß

Ale¬

Herrschafts¬ warb.

fragmentari¬ es,

des

daß

er

Scaurus

Statthalter

Lentulus

umher¬

nur mit Mi߬

Anhänger

Nachfolger

Cornelius

Anhän¬

dann

Paragraphen

direkten

Statt¬

er

Ziele

von

gesichert1^1.

gegenwärtige

Josephus

etwas

aufgrund der

keineswegs

unklar)

jedoch

römischen

jedoch

un¬

Palästina

sich

annehmen

und

Silbe

mit

er

konnte,

entschieden

in

Quellen

bleibt

nach

erfahren weder

ist

er war

gesagt wird,

scheint

oder

schon

entfliehen;

natürlich

Berichtes

I,

dies

wie

oppositioneller Kräfte

Charakteristisch des

zu

wir

Antipatros

(wann,

sehr

sche Art

haben;

des

geschart

form aussprach

Jahren

ausschweigenden scheint

zu

es,

Flucht gelungen war,

zu

ihn;

war

expneali venbli

nächsten

sich

streifende

8)

den

Aristobulos,

Rom gelungen,

ihm die

In

weitgehend

des

nach

verhalten

Syriens

.

nirgendwo

nachdem

zuruckgekehrt relativ

Sohn

dem Weg

obwohl

mittelbar,

dem

sind

in an¬

Syriens,

Marcellinus,

erwähnt.

JURR,

SMALLWOOD,

31.

10) Vgl. SCHALIT, Henodei, 30, Anm. 80: Hätte. ei Unruhen ln lngenduile bedeutenden Maßen gegeben, io u)äne et> diesen Legaten nicht möglich gewesen, ungeitönt Ihnen Habatäen^eldzug zu gähnen. Diese

Darstellung

chert, und

da

Marcellinus

können; täer 11)

nach

die BJ

I,

scheint

sich App.

Syr.

hätten

quellenmäßig 51

keineswegs

160.

entnehmen

läßt,

abgesi¬ Philippus

'ungeitönt Ihnen Nabatäen^eldzug'

dem Wortlaut bei

Angreifer

nicht genügend

gewesen

zu

Appian sein.

scheinen

vielmehr

führen

die Naba-

52

Im Jahre Zeit ten,

v.

Chr.

nun

fand es

loszuschlagen;

über

die

Beweggründe,

erfahren wir

schlagene ginn

und

bei

auch

sende

Städte

Moment

das

von

durch

eindeutige

gann

die

wurde

tum

von

daran

14

.

in

Alexander

jedoch

Gabinius, Syrien

des

in

daß

eingetroffen,

konnte.

Hyrkanos Er

HeKodeA,

12)

SCHALIT,

13)

SMALLWOOD,

14)

A.

1937), Römer

SCHALIT 35

ff)

wohl

1186)

zu

equiteA, &aKming

JURR,

RE

als

der

veranlaß-

12

vorge-

der Be¬

der

helleni¬

das

auslö¬

Quellen,

hat

so¬

noch

ge¬

Jerusalem vor und

be¬

sich,

Stadtmauern

wie

aufzubauen,

Römern

gehin-

mit

impeKium

den

innerpalästinen¬

von

und war

sich

nicht mehr

in

gegen Alexander

darüber Schach in

im kla¬ halten

Marsch.

30-32.

daß

conventuA

(1900),

Sp.

diese

in

civium RomanoKum

1173-1200,

sind.

Die

s.

meisten

(Jerusalem,

Jerusalem anwesenden v.

(vgl.

dazu

Conventus,

von

ihnen

E.

bes.

wären

engaged in tKa.de. and uAuKy, ok in Keehold and tenant (SCHALIT, F all o (J tWe HaAmo nean VynaAty, 345, Anm. 76) .

im Bericht XIV,

84

erst

Hyrkanos Zeit

keine

eignisse,

Josephus

erwähnten

sellten, dieser

des

geschafft,

ternimmt zu

vor

wohl

gehört

daraufhin

identifizieren

Römer

richt

den

gegen

Prokonsul

hatte

zeigen,

einem IV

es

in AJ

in

(Roman Admi.n-t4tKa.ti.on in PaleAtine,

Vieles die

Basis

an

31.

konnte

mit

KORNEMANN,

sich

für Alexander

Josephus

allein Alexander

setzte

Wiederaufbaus)

Jerusalem ansässigen

sischen Auseinandersetzungen ren,

Lösung,

drang bis

inzwischen

dazu

akzeptierte

niedergelegten

von

Die

ihn

SCHALIT

sei

keine

die

offenbar

von

des

Gabinius

Zeugnis

Pompeius

13

(bzw.

findet

Alexander

nichts.

SMALLWOOD

A.

gewesen,

zeigt werden wird.

dert

Josephus

der Wiederherstellung

stischen

gar

57

noch

Römer,

die

jedoch

auf?

Auf

die alle

Eine

sich

allerdings

keine

Vor

Basis

in

Antonius allem, der

Darstellung den

Wie

haben

hindern,

und wo hält

Fragen gibt

eigenwillige

zu

dem M.

Aufständischen diese

unklar.

am Mauerbau

bewaffnet werden mußten? gegen

Antwort.

die

bleibt

Alexander

Quellen

da

die

zuge¬ was er

un¬ sich

Josephusbedieser

Er¬

findet,

bie¬

HeKodeA, 18: Man fiüKchtete Achon Aein [AlexandeKA, Anm. d. Verf.) EindKingen in JeKuAalem, deAAen MaueKn PompejuA geAchleifit hatte. HyKkanoA, d. h. AntipateKA AbAicht, Aie uiiedeK heKzuAteilen, wuKde duKch die in deK Stadt anAäAAigen RömeK veKhindeKt, devyin eine BefieAtigung deK Achon von deK NatuK AtaKk geschätzten HauptAtadt bedenklich Achien, fiallA die BevölkeKung einmal gegen Rom Stellung nehmen Aollte. tet WILLRICH,

53

Alexander, er

voller

Furcht

offensichtlich

ein

noch

größeres

im

und

500

Reiter

schleiften afestigte

sich

pen

Hilfe,

des

dann

genau

und

hatte,

15)

16)

17)

XIV,

XIV,

XIV,

84

zu

in

2

Auch

den

10

000

Fußsoldaten

die

von

Pompeius

ge¬

und Machaerus,

be-

späteren

dieser

die

der

erst

und Malichos^

.

Gabinius

gesell¬

die

Trup¬

leisteten

Elitetruppen

Als

mit

bewaffnet

(offensichtlich

seine

stellte

Triumvir,

Vorausabteilung

allerdings

Soldaten

der Nähe

Hälfte

von

nicht

seiner

verloren

Diese

Leute

hatte,

Römer

Jerusalem

lange

unverzüglich

f

BJ

I,

162.

(ol

nachgekomraen

die

folgte

werden

Schlacht mit

standhalten durch

in

zur

Tod

und

(3

floh,

000)

nach¬

und Gefan¬

Festung Alexandreion,

18

.

Dort

angekommen,

im Parallelbericht

BJ

BJ

bot

I,

160

I,

162. (ol

mit

dem

thukydideischen

Unabhängig

augenfällig,

(1952),. 190-194, XX,

fertCAexxoi ) St.,

note

wie on

groß

Vgl. the

der

das

ist,

daß

in AJ XIV,

Ausdruck xö

zeigen

BJ

I,

u.

a.

B.

Coins

of

Jehohanan

die

ixaipinöv Thuk.

162

und AJ

war,

KANAEL,

die

Buchstaben Aül

17-19)

als

Abkürzungen

Bericht

AJ

the

über

"The

Greek

High

Priest",

und A,

des

im

Truppen

auf

Machtpotential

dazu

Josephus

84

a mit Verweis

vom Ausdruck

verfügte.

Taf.

Bemerkenswert

162

z.

bzw. M&Axos

f.

I,

and Monograms

Valentine,

Zur Namensform MdXixoQ

749

MARCUS,

Antipatros

Letters

sammelte

übereinstimmenden An¬

Hyrkania

Peitholaos

konnte

f;

BJ

(R.

48,3). 84

dem

vorausgeschickten Abteilungen vereinigt

Hexoden,

Antipatros

VIII,

IEJ

84;

SCHALIT, AJ

den

mit

erwähnt.

bezeichnet

das

noch

84.

,

jüdische

den

Zu

Römer^

Antipatros,

000)

XIV,

AJ

hatte.

Antonius,

voraus.

Verfügung

die

(3

Gegensatz des

wie

ihm Gabinius

AJ

nach

'Antiquitäten'

den

M.

unter

Dieser

rund

nicht

vgl.

auch

sich mit

gennahme

ff

Heeres

zur

Alexander.

wohin

er

Gabinius,

gerechnet hatte,

Alexandreion,

weitere

kam es

dem er

daß

zur Verfügung

Hyrkanos)

tnCXexxoL) war

in

schickte

mußten;

des

so

nicht

des

Alexander wieder.

einem Teil

werden

und

Festungen,

Gabinius

ten

dem Anmarsch

schnell

Heer,

'Be.llu.rn'

gaben 1

so

vor

(BMC,

Namens 'AvxCnaxpoQ

erklärt. 18) '

BJ

I,

163.

Der

ausführlicher

als

der

des

Alexander

zur

Festung

für

den

Angriff

des

im

XIV,

'Bellum' nicht

Gabinius

auf

85 -

ff

hier

ist

-

obwohl

unklar,

erwähnt wird und diese

nicht

da

ansonsten

die

damit

Flucht der Grund

sofort klar

wird.

54

Gabinius

den Anhängern Alexanders

gung,

daß

wurde

offenbar

dem auch te^,

sie

ein

die er

tonius

vor

lung

Gefecht

der

Heer

einige

seines

Gabinius

Monate

unter

Land

der

der

zog und

Dies

Zu

er

diesem des

hatZweck

M.

selbst mit

die

hellenistischen

nach¬

gebracht

Führung

während

.

Gabinius,

Erfolg

der

Bedin-

19.

übergaben

einzunehmen.

Heeres

umliegende

nach

möge

22

,

Alexanders

hatte,

fand die

seine was

An¬ dem

Wiederherstel¬ Städte

die

für

ihre

übrigen

19)

AJ XIV,

86;

in

BJ

wieder

ins

Werk

zu

ihm besetzten

wohl

verzeihen

vermittelt

zur

Festung

Verhandlungen

Festungen

herauszugeben,

auch

der wohl

Belagerungsanstrengun¬

und

zusagte.

und bat

ihm Auf

hatte,

die

be¬

Hyrkania, Gabinius

freien

Abzug

Anraten von

den Vergleich

Rom gefangengehaltenen

I,

aus,

die

möglicherweise

auch

Kinder

zwischen

Repressalien und

für

ihren

164.

diesem Gefecht

Tapferkeit

hatte,

und

Verfehlungen

Mutter,

Palästina,

sich Alexander

von

Gabinius

durch

genommen

zurückgekehrt war

Alexander und Gabinius

Bei

Zug

und auch Alexandreion

ihm

gewähren

diesem

in Anspruch

Er versprach,

Machaerus

20)

gewünschten

Festung Alexandreion,

den Wiederaufbau

gen verstärkt

re

den

durch Belagerung

durchs

Alexandreion

er

Festung

unter

21

Als

reit.

die

an,

Schließlich beschloß

nicht

einen Teil

bzw.

setzte

abgelehnt.

Festung

beließ

übrigen

kapitulierten und

Frieden

zeichnete

wie

AJ

XIV,

sich

86

M.

Antonius

und BJ

I,

165

durch

besonde

übereinstimmend

berichten. 88,

BJ

I,

übereinstimmend

21)

AJ XIV,

in

beiden Werken

spricht ne

166.

eindeutig gegen

Lösung,

die

durch Gabinius

Diese

die

von

chronologische des

SCHALIT

Wiederherstellung sei

das

Signal

Josephus

für

der

Abfolge,

(Henodei,

30-32)

hellenistischen

den

Beginn

die

berichtet wird,

des

geböte

Städte

Alexanderauf¬

Vie Schj.ldzn.ung det> Joi>ephui> itnei^t eben die Eneigniae nun. ganz oben^lächlich, ohne iie in ihnen inneren Zu Aammenhängen klanzulegen (SCHALIT, Hen.ode-6, 31, Anm. 80 a) . standes

Dies

gewesen:

ist

treffende neren

eine

gerade

Aussage,

Zusammenhänge

Josephus

(wonach

für

die

dann

Belagerung

erfolgte)

22)

AJ

f;

89

BJ

ist

Partien es

entgegen

m.

E.

den

Wiederherstellung

der

XIV,

diese

jedoch

I,

zu 167

des

möglich,

eindeutigen der

konstruieren. ff.

Josephusberichtes

nicht

Städte

diese

Aussagen erst

zu in¬

des

während

55

Ehemann gen,

Aristobulos

damit

derum

als

sie

neu

führte ne

einer

Stützpunkte

Danach ten

in

befürchtete,

regelte

und er

Hyrkanos

wurden

als

überliefert einem der

ist

24

regionalen

erfüllte

zurück

setzte

ihn

auf: in

bestimmt,

.

dieser

Jeder

Sanhedrin

Priesterherrschaft

auf

er

folgt,

seine

dennoch

den

23)

BJ

I,

24)

AJ

XIV,

B.

BJ

of

I,

auch

("The

wohl

MOMIGLIANO, Bd. AJ

26

die

Wünsche

erschienen war

als

zur

Ethnarch,

,

beschränkt wurde. der

normalerweise

bei

XIV,

91.

of

Judea by

Recht.

Vgl. A.

91,

da¬

Wenn dem

note

Mit

32)

die

weitere

ALT,

32

Lösung

18

1953) ,

7

d;

sowie

AJ

91

XI,

Macht-

lange

zuletzt,

Forschung ZPaIV

und

bes.

mit Anm.

Literatur

G.

mit

ff;

meint

und Aufgabenbereich T.

Volku, MARCUS,

"Topographische

wahrscheinlich

z.

R.

50-68.

Aristokratie

sind

bei

Probleme

ausführlicher

SCHMITT,

(1975),

111

423

von

(1957),

zu befürwor¬

"Galiläische

363-435,

(1967) ,

diese

IEJ

(He.Aode.6,

akzeptierte

dem Begriff wie

Zusammensetzung, Jerusalem waren

("Gabinius'

Klzlnz SchAÄ^ten zuA Gmcklckto. du,

älteren

Priesterherrschaft,

(JURR,

Gabinius",

SCHALIT

5

Zögern

Je.u)-L6h Stu.d-L

ofa

neuerdings

187-189;

(München,

XIV.,

anfänglichem

zu

Josephus",

in

sollte von

weitgehend verloren hatte

Jou.AnCL-1

auch ders.,

2

Nach

Anm.

Probleme

26)

Sanhedrin

und von

der

AJ

sicher

geleitet werden,

später,

Funktion

Hohepriester

268,

Aufarbeitung

25)

Idumäa

verantwortlich war.

Pompeius

seine

I,

R^ceAche,

(1937-1940)", St.

als

Partition

SCHÜRER

z.

in

25

Einfluß

SMALLWOOD

vorgeschlagene

IaaclzZ,

hatte

170.

98-106)

dies

Sephoris

Königsherrschaft und um Rückkehr

Palestine",

87-88), ten;

sei¬

fünf

Judäa, Adora

oüvoöoq)

Jahre

einst vor

politischen

91;

scheint

KANAEL

sechs

die

im

in

in

Adora keineswegs

Behörden

Hyrkanos

Vorsitz

wobei

er

in

168.

Organisation 89-92)

nun,

gebeten

Aufgaben

teilte

Jericho

(ouv£6piov;

der

daß

Land

Verwaltungsbezirke

römischen

Abschaffung

und

und möglicherweise

Zentren

um die

und

Das

Jerusalem und

Gabinius

seinen

ein.

Peräa

und

auch

Jerusalem

wieder

Volksgesandtschaft,

mit

Angelegenhei¬

nach

der

Daraus

innerpalästinensischen

Zunächst

dann wiederum den

Damit

nicht wie-

21

durch.

Amathus deren

Auseinandersetzung

Festun¬

Änderungen

Hohepriesterwürde

Galiläa,

die

die

einschneidende

Verwaltungsbezirke in

weiteren

Gabinius

benutzt werden konnten

er

führte

zerstörte

Josephus macht.

des

jedenfalls

Sanhedrin immer

noch

56

Hohepriester wahrnahm

zustand,

(was

jedoch

zusätzlich

von

Einzelheiten über hedrine waren. drine

erfahren wir

Rechte

auch

jedoch wahrscheinlich,

für

die

Sammlung

der

Steuern,

verantwortlich waren.

binius

,

SyKi6,

nationibu6

Provinz

duzieren,

direkten

tik

gegenüber wohl

er,

wo

Aufgabe,

immer

genauso

28

.

sie

nach

Rom

zii

Sanhe-

entrichten

Feind

dies

Steuern

es

führte gegen

so weit wie

des

.

Im

dann

zu

...

sich mit

der

et

Umtriebe

ein

zu

dieser

und

Frage

den

des

re¬

System Poli¬

regionalen

sammeln

Ga-

seiner

möglich

Zuge

die

in

die

möglich war, 29

San-

nur kurzlebig

regionalen

Gabinius

erhielten

verhält

regionalen

erbitterter

einzuführen

die

hatte.

in 6tKvitu.te.rn lu.dne.i6

Verf.)

pubiicani

den

die

durch

verloren

der

sein

zumindest

Sanhedrin

energische Kampagne

Steuerzahlung

die

umstritten,

die

um deren Aktivitäten

versuchte

der

drine

eine

damit

iam veno publicano6 mi6eK06

nati6 6eKvituti

bekanntlich

pubiicani;

d.

daß

Cicero,

diesen:

Anm.

dieser

vielleicht weil

ist

(Gabin.iu6,

so war

früheren Macht

Es

tnadidit

ist),

und Pflichten

,

waren,

der

da

seiner

nicht

beschuldigte

religiösen Aufgaben

und Verantwortungsbereich

drastisch verkleinert worden, Neuordnung viel

seinen

nicht überliefert

administrativer Aufgaben-

die

zu

Sanhe-

Römern

Vorsitzes

Va6 kla66i6che Judentum, KultuH und Ge6chichte den Kabbini6chen Zeit [70 n. ChK. bi6 1040 n. ChK.), (München, 1979), bes. 54 ff. im

Sanhedrin.

27)

AJ

che

an

in

XIV,

91

in

(Fall

weitgehende der

vier

199-226;

BJ

JURR,

die

daß

Kontext

"Divide

et

verschiedene

beide

zu

impera.

sehen Die

0nbi6.

ders.,

sind

wie

angebliche

sind.

prov.

5

29)

Vgl.

zur

len

und Diskussion

Aufgabenberei¬

38).

Lehrreich

Makedoniens

durch

ff)

41

sie

ist

L.

Aemi-

auf

hinweist, vornimmt,

in

ihrem

dazu

für

Makedonien

Maxime

des

römischen

die

obwohl aufgrund

jeweiligen

histo¬ J.

VOGT,

Imperia¬

Au6geu)ählte Sckai^ten zuK Ge6ckichte de6

abzulehnen Cic.

keine

Anm.

SCHALIT

(vgl.

(Freiburg/Basel/Wien,

28)

STEMBERGER,

Verwaltungseinheiten,

Aufteilungen

Alteatum6,

109

170,

f,

Aufteilung

Analogieschlüsse,

rischen

1572

I,

32

G.

o£ the Ha6monean Vyna6ty,

Tatsache,

lismus",

II,

genau wie

SMALLWOOD,

Zusammenhang

Paulus

SCHALIT

SCHÜRER

gibt,

(anders

diesem

lius

Vgl.

1960),

199-218,

be's.

206

ff),

(10).

Politik

f;

E.

BADIAN,

ff;

E.

M.

des

Gabinius

gegenüber

SEHHliJ Publican6 and Sinnen.6,

bei

SANFORD,

ROSTOVTZEFF, "The

Career

of

den

II.

pubiicani

981-983;

(Oxford,

Aulus

1972),

Gabinius",

Quel¬

III. 99

TAPhA

und 70

57

zu

übergeben"^die

der

von

Caesar

später

palästinensischen Verhältnisse

System voraus, sammelt

und

Die werden

als

fünf

dem die

Ganzes

von

danach

Neuordnung die

in

m.

des

war

der Alexanderaufstand

zuwerden. reichen: soweit

Gabinius zum einen

sie

noch

Eingliederung

für

die

strengen Ostens mischen

wäre

ohne

Zweifel

geschaffen

wohl

vornehmlich Einheit

zerschlagen,

hatte

genau wie

erst mit

geworden.

in

Von

einer

zwei

des

hatte,

Ziele

ge¬

zum anderen

31

ins

Syrien;

fertig¬

Staates, damit

römische

einmal

rechtsgültig des

Ratifizierung

die

Reich

zunächst

Neuordnung

solchen

Krise,

damit er¬

jüdischen

Neuordnung

die

der

der momentanen

und

diese

Kommandos

sie,

Pompeius,

Senat

mit

Gültigkeit

Sinne

Juden

Seine Aufteilung und

ein Versuch,-

rebellischen Volkes

seines

von

ein

übergeben wurden.

erwähnt.

nationale

bestand,

Zeit

durch

die

dieses

beschleunigen. nur

wollte

auch

geschaffenen Verwaltungseinheiten

nicht wieder

Landes

Neuordnung

jedenfalls

offensichtlich

Römern

Gabinius W.

setzt

Steuern

den

durchgeführte

im

gesamten

durch

erfahren wir

den

rö¬

jedoch

nichts^. Im Jahre jüngeren in

Sohn

Palästina.

fahr

höher

56

einschätzte

30)

Der

Irrtum des

Tributzahlungen Chr.

bes.

der

Steuerzahlung

31)

Die

der

Worte,

spiegeln Zeit

der

seinem

Rom und erschien

Aristobulos

ausgehende

sie

unverzüglich

so

in

zu

Sicherheit

seinem alten 33 zu bringen

ist

Dio

(XXXIX,

Gabinius

vielleicht

56,6),

nach auf

der

die

dem Aufstand die Änderung

Einführung des

des

Jahres Systems

Josephus Meinung

dem Titus

der

sondern

römischen

in

den

Mund

legt

römischen Kreise

nicht

auch während

ganzen

Okkupation

der

Palästinas

m.

E.

(BJ VI,

nur

zur

Vgl.

dazu

E.

BAMMEL,

"Die

römisch-jüdische

Bündnis",

33)

BJ

AJ

XIV,

122;

I,

181.

Neuordnung

ZPalV

75

des

(1959),

Pompeius 76-82,

Zeit

vorausge¬ durchaus

zutreffend. 32)

Ge¬

kürzlich vom Alexanderaufstand

Kinder

um

in

mit

zurückzuführen.

die die

von

zusammen

ff.

durch

Tempelzerstörung,

henden

seine

82

die

die

Cassius

anführt,

Gefangenschaft

der

dem Nabatäerkönig,

der

329)

der

als

sandte

64-92,

v.

entkam Aristobulos

Antipatros,

(1939),

56

Chr.

Antigonus

hervorgerufene, Freund,

v.

und

bes.

81

das f.

58

Aristobulos kurzem von fand der in

auch

versuchte Gabinius

schnell

die

zerstört worden war,

eine

Menge

Juden einen Umsturz Palästina

tial der

verfügte. noch

sich

von

Auch

1

000

nun

offensichtlich

Hyrkanos

als

prorömische die

auch

auf

weitere

und,

die

Festung Machaerus

bei

Juden der

keinen

Truppe

zwar

Feinde

mit etwa

1

Er wurde

Das

35)

AJ

XIV,

zurück.

35

.

ein.

Es

mußten.

Er

nach

92

bei

ff;

BJ

nur

I,

Auf

bringen

kam

Als

für

war stand

eine

geradezu

zu

sofort,

lassen, ein

hindern,

zog

er

die

sich

nur

noch

zur

doch

daß

Belagerung

II.

171

ff.

Diese

eine

nur

in

204

unbe¬

der 000

bei

Römer Mann

dem die Übermacht

gelang

es,

sich

Machaerus

es Heer

not¬

ihm mit zu

der

sammeln.

zur

Kapitulation

nur

in

f.

Version

Nuancen

sie

8

der

ge¬

er

Festung wieder

schlagkräftiges

MRR

Platz

Richtung

Heer

etwa

Festung

diese

in

da

einem Gefecht, aber

ge¬

bemerkte,

trennte

Das

34

Ersteres

ihm,

konnten.

Corne-

den

Aristobulos

und hoffte,

zweitägiger

von

Antonius

dem Marsch

der

Kämpfern

BROUGHTON,

96

zu

Lediglich Aristobulos

gelingen würde,

172, wogegen AJ XIV, Darstellung bietet.

daran

schließlich

begann zu

und M.

seiner Anhänger,

verbliebenen

Material

Zu

hinzugekommen;

gefangenzunehmen.

Aristobulos,

bald

jedoch

er

schlug

Aristobulos

Aristobulos

im Anmarsch war,

Nutzen

instandsetzen

Zeit wieder

34)

des

weichen 000

war,

Hohepriester

Servianus)

um diesen

tapfer kämpften,

durchzuschlagen dürftig

Heer

von einem Teil

sich hatte,

weil

Peitholaos,

Soldatenabteilung,

Schwierigkeiten.

auf

die

eine

(oder:

römisches

holte

und

Komponente

wenn möglich,

große

waren,

Hyrkanos

verkörperte

sofort

ein

waffnet

Teil

der Aufständischen.

eingesetzter so

daß

sich noch

Seite

Brüder

Aristobulos,

ohne

die

ein

Anhängerpoten¬

(Cmoaxp4TriYO£ ) gezogen

Er

Haltung.

Servilius

lang

über

gegen Alexander

ein,

Sisenna,

befestigen

noch

Kommandant

eine

sandte

gegen

großes

der

Gabinius

führt,

weil

ein

Jahr

Politik

zum einen,

her

Pompeius

antirömische

lius

zu

von

wiederaufzubauen.

zum anderen,

der

Streit

erst vor

und

Soldaten

dem vormaligen

Anhänger,

die

herbeisehnte,

früher

im vorigen

mit

Festung Alexandreion,

BJ

I,

unterschiedliche

59

gezwungen, gonus

vor

Gabinius

Antigonus Haft

gefangengenommen

ein

Senat

nach

wurde.

fensichtlich kehren, auf

37

.

sie

durchaus te

sich

nen

schon 38

der

.

seine

lange

Auletes

schreiben

des

forderte,

v.

Ptolemaios

97;

37)

AJ

XIV,

126;

38)

AJ

XIV,

II.

98;

die

218.

BJ BJ BJ

Vgl.

zum

die

nicht

95

-

39)

auch A.

circa Vgl.

XXIII XII.

64

zur

Theos

Feldzug

40)

Cass.

die

sich

Quellen

der

Judäa

.

zu

Of¬

zurück¬

in Askalon

des Aristobulos

Lager

aus

Gabinius

gegen

die

am Euphrat

Alexandria

ihm einfand und in

auch

zerstören,

hat¬

erleichtert.

seine

Provinz,

Parther

vertriebene ihm ein

um

zu begin-

aufgeschlagen,

als

Ptolemaios

Empfehlungs¬

dem dieser

zurückzuführen

Gabinius

40

.

auf-

Auletes

bat

185. 175;

Strab.

XVII,

1,11;

Cass.

sind gesammelt bei

Zusammenhang N.

C.

KEAVENEY, AJPh

des

"Roman 102

Ptolemaios

1748-1755,

Philopator

(1981),

s.

MRR

Political HlsH. ZIEGLER, Vle Ein Beltnag zun. bes.

32;

Parthia

vgl. circa

195-212.

Ptolemaios

Philadelphos

XXXIX,

A

with

XII. Auletes

v.

Dio

BROUGHTON,

DEBEVOISE,

Treaties

Be.ltn.dgo. zun. Geschichte des

Würzburg,

ließ

im Vorjahr

darauf

nicht unwesentlich verließt

Quellen

C.",

Sp.

in

174.

I,

Person

(1959),

BLOEDOW,

H.

Neos Dionysos

Ptolemaios

RE

VOLKMANN,

(33)

Ptolemaios Auletes;

XII.,

E.

(Diss.

1963). Dio

XXXIX,

daran und

bes.

55,3;

vgl.

anschließende

Diskussion

Pnlnclpat des 1974),

B.

und

zugesagt

nach

tony ofi Paathla, (Chicago, 1938), bes. 75 f; K. Beziehung en zwischen Rom und dem Panthen.n.elch, Geschichte dei>e. in negno.

obwohl die wohl viel

11,1: Vu.te.olii> magnui eit numoh., i>i quid habci ccntiui, velim icine..

IV,

Zah¬

zu

Ptolcmacum

47) Gegen I. SHATZMAN, "The Egyptian Question in Roman Politics (59-54 B. C.)", Latomui 30 (1971), 363-369, hier 368 mit Anm. 5:

By Apn.il 55 Aulctci had alacady bccn natoncd to hii> kingdom [Ciceao, Att. IV, 10, 1). Dieses Datum ist keineswegs sicher, da Cicero eindeutig von 'numon.' spricht. Es ist aber dennoch wahrscheinlich, da einmal Nachrichten aus Ägypten tatsächlich zunächst nach Puteoli gelangt wären, und zum anderen legen die sonstigen Ereignisse des Jahres 55 v. Chr. eine frühe Rückkehr des Gabinius aus Ägypten nahe. Vgl. insgesamt auch R. S. WILLIAMS, A ului> Gabiniui: A Political ßiogaaphy, bes. 138 ff. 48) Caes. civ. III, 4,4; 103,5; 110,2; civ. II, 49; Cass. Dio XLII, 5,4.

Val.

Max IV,

1,15;

App.

62

hoch

sind.

Land,

Mit

tötete

schickte

seinen Anhängern marschierte

alle

sich

Römer,

an,

diejenigen

zim geflüchtet

hatten,

als

zu

Vermittler

mindest Teil

einen

der

und mit

und

zogen

zur

Schlacht,

fand,

ihm

in

Rest

Wünschen

des

verstehen

wir

nicht

in

belagern

sich

(?)

Mann

entgegen. ein

des 52

außer

Kraft

H.

des

Antipatros haben. der

Da

.

Es

zwei

also

setzte,

ZUCKER und M.

49)

AJ

XIV,

100;

50)

AJ

XIV,

101

f;

I, BJ

Antipatros

wiederum

sich

doch

zu¬ ein

Lediglich Alexan¬

Berges

Tabor kam es

Heeres

den

Damit war

Tod

der

nach

die

Frage,

wir

näheres zu

Forscher ist

was

treffen.

u.

a.

darunter sind

Unsere

an Wahrschein¬

sein Verwaltungssy¬

hatte, (J.

über¬

den

mitteilt,

Maß

Gabinius

geschaffen

annehmen,

den

Verwaltung

Aussagen

Daß

dort nach

die

ein bedingtes

einige

N0TH~*^

BJ

nur

zuvor

wie

des

floh^.

nichts

definitive

Jahre

Geri-

nicht beeindrucken

ordnete

bleibt

Josephus

Lage,

ließ

jüdischen

Josephus

sich beanspruchen.

er

Nähe

Jerusalem und

Berichten

konnte

und

Berg

sandte

bewegen. sich

den

das

niedergeschlagen^.

lichkeit das

Dieser

durch

konnte,

auf

Gabinius

der Alexander-Anhänger

nach

sich

verbuchen,

der

Drittel

können

stem,

.

ließen

In

Überlegungen für

die

49

zum Einlenken

000

der

zog

einstimmenden

Römer,

für

Alexanderaufstand

Gabinius

zu

30

er habhaft werden

Aufständischen.

Teilerfolg

Gabinius

der

zweite

den

zu

Aufständischen

der

deren

Alexander

selbst wieder

WELLHAUSEN, von

E.

E.

OBST,

BAMMEL"^

177. I,

177

f.

51) Die u. a. von F. M. ABEL (HistoiAe de Za PaZestine depu.it> Za conquete d'KZexandne ju&qu'd Z'invasion Aaabe, Bd. 1, (Paris, 1952), von

293)

vertretene

Caesar bewußt

im Osten vagen sich

zu

Beleg

schaffen), für

sich

größtenteils

52)

AJ XIV,

53)

J.

lin,

103;

-791,

s.v.

die

in

die

BJ

I, 1s

315

Johannes

Unruhen

worden

sogar

Anspruch

ausschweigenden

WELLHAUSEN,

1958) , «bes.

Meinung,

unterstützt

in

Palästina

(um damit

noch

Cass.

einen

Dio

nehmen könnte,

seien

Krisenherd

XXXIX,

56,6

muß

aufgrund

Quellen Vermutung

bleiben.

AaeZitis che und jüdische Geschichte, f;

E.

(1b)

OBST,

Johannes

RE

Supplbd.

Hyrkan

II;

(Ber¬

IV

(1924),

Sp.

H.

ZUCKER,

Studien

zua jüdischen SeZbstveAivaZtung im KZtentum, (Berlin, NOTH, Geschichte ISAaeZs, (Göttingen, 71969), 364. E.

BAMMEL,

"The

der

178.

1936),

M.

54)

als

Organization

JouAnaZ o{, Jewish StudieS

12

of

Palestine

(1961/1962),

by

Gabinius",

1 59-162.

788 53;

63

überzeugend

widerlegt

waltungssystems Unruhen

hatten

des

jüdischen

nas

scheint

licher 57

v.

fen

-

jedoch

Chr.

als

Antwort

und

es

vor

auch

nun

an

Gabinius

zum

xcöv

Titel her,

Strabo,

xöv

xfjg

also als

Hilfe

seiner

des

sehr

den

durch

daß

bereits

Der

des z.

XVIII,

Antipatros St.

AJ

89) zu

XIV,

56)

AJ

XIV,

127.

57)

AJ

XIV,

139.

tiz

des

58) A.

E.

BAMMEL,

Dieses

M.AVI

People.

Bd.

346-350,

7.

JURR,

35.

die

bezeichnet"^, nennt Antimuß

die

diesen

liegt

den

z.

der Va¬

ersten

haben.

offi¬

Über

anstellen:

B.

BJ

Bestimmung 750-752;

nä¬

geleistete

Antipatros,

zu

Pompei-

I, des R.

sei¬ viel-

255;

AJ

Titels MARCUS,

Strabo-Zitat wiederum geht SCHÜRER

the

I,

24)

159-162;

Hasmonean

auf

eine

No¬

zurück. SCHALIT,

Dynasty

Hexoden,

and

the

Rise

751; of

The WoA.ld HlAtoKij ofi the JewtAh The HeAodlan PeKlod, (London, 1975), 44-70 und

YONAH

hier:

of

des

und was

Vermutungen

HeAodeA,

in

d) .

(dazu

End

wieder

so

den Antipatros

also

(vgl.

Auletes

wahrscheinlich,

für

.

letzterer

erfahren wir bei

haben,

58

Hatten

geleistet,

Antipatros

genauere

SCHALIT,

note

im Jahre

XII.

zitiert,

erhalten

nur

-

dem Tode

Belohnung

Josephus

"Organization",

"The

Herod",

WOOD,

(vgl.

Hypsicrates

SCHALIT,

des

läßt keine

127,

.

scheint

55)

Sprachgebrauch

darauf

Gabinius

wahrschein¬

Chr.,

^TU-ue^-HTfig

Herodes,

von

sehr

nach

geschah

Aufgabenbereich können wir

6;

später;

als

v.

Kräfte

Dies

selbst

nen

XVII,

.

erhalten

dies

Gabinius

56

Ägypten

iy.eAgx;jv

vorher

Königs

aus

bald

Teil

Palästi¬

anpaßte.

Dienste

daher

' Iouöaicov

Josephus

anzunehmen,

Titel

xcöv

Teilen

Ptolemaios

gute

machte

viel

'Iouöauac

späteren

ziellen

Rückkehr

jüngsten

Viel

erneut

kooperativen

^TiuueXriTT'ic

irgendwann

noch

des

ist

Ver¬

Alexanderaufstand geschaf¬

im Jahre

diese

des

südöstlichen

sein.

Gegebenheiten

Rückführung

als

zu

den

Zeit,

erst

übrigen

ersten

der

jedoch

den

den

Es

die

den

auf

dem Gabinius

nach

denn

Verwaltungssystem

Chr.,

wird Antipatros

patros

in

v.

'Iouöoucov

auch

sein

Abschaffung

und

geblieben

miteinzubeziehen.

daß

Josephus

Galiläa

allem Antipatros der

solche gewesen,

erstreckt,

und

bei

55

über

Gabinius

modifizierte

Eine

unnötig

ruhig

daß

Verwaltung

ter

Gebietes

es

im Frühjahr

und

nur

es,

besonders

us

sich

auch

ist

Hyrkanos

war

wäre

worden.

346,

(Hrsg.),

Anm.

6;

SCHÜRER

I,

270

f,

Anm.

13;

SMALL-

64

leicht

erstreckten

hebung

(Koordination

rechterhaltung

2.3.

des

M^ Licinius

Als Crassus

nach in

hatte

und

Gabinius

dann

59)

bes.

Vgl.

nach

60)

den S.

61)

Vgl.

62)

Plut.

16.

Die

ders den

vgl.

die

WILLIAMS,

das

Pomp.

52;

des

Lucullus

Mithridates dern bis

zu

und Kap.

die dort

gegen

1,

in Anm.

und

Ziele

ähnlicher 164

eines

dafür Chr. den

XII.

auch war

Ver¬

ge¬

Auletes

seinem Komman¬ allein

ein

des

ge¬

Bürgerkrieg

Orodes)

einigen

MRR.

und

erwägens¬

Eintreffen

MRR

II.

Liv.

per.

Crassus

auch

die

anführt.

II.

in

Rom

218.

Vgl.

214

f;

105;

Plut.

16)

Crassus

ist beson¬

möglichen

Crassus

Motive

wollte,

die

des

die

Parther

ja

bis

zum äußersten Meer

und

Form auch über

Pompeius

Pompeius

gegen

besiegen, an

Ansehen

irrationalen

Pompeius

erklärt wurden Literatur).

in

Umlauf

(vgl.

für

um die

nur

oder weniger

bes.

224.

und

(Lucullus

zusammengestellte

als

Political Bi.ogA.aphy,

A

(Plut.

Indien,

Alexander-Imitatio

Chr.

zurückzuführen.

dann

mit

Licinius

Gabinius

sich

BROUGHTON,

46,2;

nicht

mit mehr

wo

Gabinius'

hier

Auf-

Auseinanderset¬

von

auf

750-753 ,

Tigranes

übertreffen,

konkrete

als

II,

Quelle

Von

Ptolemaios darauf

v.

v.

A.

Parthien

BROUGHTON,

Plutarch

übertreffen)» gepaart

den

bei

die

dem Plan

57

zu

M.

sich

in

dem Feldherrn

Partherkrieg

nach Baktrien

vorstoßen; gen,

bei

Veil.

da

nach

Gabi.ni.uA :

Aufu-i

zuletzt genannte

informativ,

nachdem er

nach A.

Quellen

Material

beabsichtigten

Taten

die

hatte

Im Jahre

zurück,

HeAode-i,

Prozessen,

er

sich Mithradates

Surenas,

SCHALIT,

55/54

schon mit

;

und bald

Parthien

(bzw.

Hypothesen.

auch R. 168 ff.

ihn

auf

traf

ermordet worden.

zunächst

sah

62

unterlegen war,

gebeten,

Steuerer¬

Longinus

im Winter

gewählt.

III.

und

Gabinius^

Crassus war

zurückführte

werten

stattfanden,

.

Orodes

jedoch

Er kehrte Orodes

Überfahrt

61

Phraates

diesen

zwischen

A.

die

59

Cassius

des

Zeitpunkt

abberufen wurde,

Zu

C.

sich Mithradates,

nach Alexandria

stellt.

und

auf

Sanhedrine)

im Lande

Syrien gekommen

seinem Bruder

flüchtet

do

ein

nach

Partherkönig

schwörern

Da

Crassus

Syrien

Machtbefugnisse

regionalen

Friedens

ungünstigen

zungen

der

stürmischer

Partherkrieges keinen

seine

direkter Nachfolger

Prokonsul

der

sich

die

son¬ zu

Äußerun¬ waren oben

65

^thradates entbrannte.

Dabei unterlag letzterer schließlich

und wurde gegen Ende des Jahres Bruders Orodes getötet Bürgerkrieg traf Crassus

.

55 v.

in Syrien ein und begann sogleich mit

in Mesopotamien auch

Krieg, ter

der

möglicherweise aber wollte Cras¬

schon Nachschubbasen für den großen

für das nächste Jahr geplant war,

54/53 v.

therkrieg,

wobei er bis nach Mesopo¬

vielleicht um die Truppen auf einen Krieg ge¬

gen die Parther vorzubereiten; sus

vor den Augen seines

Unmittelbar nach diesem parthischen

kleineren militärischen Operationen, tamien vordrang,

Chr.

Chr.

im Zuge

anlegen64.

Im Win¬

seiner Vorbereitungen für den Par-

beraubte Crassus das Heiligtum in Hierapolis^ und

raubte auch die Tempelschätze über diesen Raub,

in Jerusalem.

Josephus berichtet

der natürlich die Entrüstung des gesamten jü¬

dischen Volkes hervorrief, in den ' A ntiquitatei' besonders aus67 führlich . Zunächst nahm Crassus wohl gemünztes Edelmetall im Wert von

2

des Eides,

000 Talenten,

später raubte Crassus - unter Bruch

den er vorher dem Wächter des Tempelschatzes gelei-

63) Ausführliche Darstellung, Quellen und weitere Literatur bei N. C. DEBEVOISE, A Political Hiitony o Va.Kthj.CL, (Chicago, 1938) , 75-78; P. J. JUNGE, RE XVIII, 4 (1949), Sp. 1968-1986, s.v. Parthia II A: Das Partherreich in hellenistischer^Zeit, bes. 1985; W. W. TARN, "Parthia", CAH IX (Cambridge, b1971), 574613, bes. 602 ff; K. H. ZIEGLER, Die Beziehungen zwischen Rom und dum Pan.then.n.eich, Ein Beitrag zun. Ge.ic.hic.ht1 überlieferten Urkunden, in der wissenschaftlichen Diskussion, kritisch zu besprechen. 2) E. BI(C)KERMAN(N), "Une question d'authenticite: Les Privi¬ leges juifs" ,' Melange* I. Levy (= Annuaine de I' Institut de Philologie et d' Hi*toine On.ienta.let> et Slave* 13 (1953)), (Brüssel, 1955), 11-34. 3) H. R. MOEHRING, "The Acta Pro Judaeis in the Antiquities of Flavius Josephus. A Study in Hellenistic and Modern Apologetic Historiography", J. NEUSNER (Hrsg.), Chni*tianity, Judai*m and othen Gneco-Roman Cult*, Studien hon. M. Smith at Sixty, Bd. 3, (Leiden,

1975),

124-158.

70

sächlich

darin,

daß

theologischer Art

(z.

derer Art gewichen zu

sehen und

(überspitzt

zu

die

Für

Urkunden

die

von

zise

sind.

der

vorhanden

Gegenreformation)4

Josephus

interpretieren,

er

Vorurteilen

nicht

schreibt,

herauszufinden,

wie

gelesen,

sondern

seine

bei

Josephus

ein

um

einen

bestätigen boten

kön¬ nun

Hauptbetätigungsfeld. der

überliefert werden,

LAQUEUR

an¬

um

Aussagen

Art der modernen Geschichtsschreibung

Josephus R.

wird meist

was

Hauptschwierigkeiten bei

von

gewesenen Vorurteile

bestehenden Erklärungszusammenhang

diese

Die

a pnioni

Zt.

formuliert)

schon vorher nen.

die

Behandlung wurden

JoAzphuA

formuliert:

der

schon

Urkunden,

1920

sehr

prä¬

hat diz nacktzn Unkun-

dzn auA dzn Anzhivzn bzzogzn und a-Lz in Azin >Wznk zingzfiägt, bzi za ihm gzAchzhzn iAt,

daß zn f^aAt Atändig Atnauzhzltz.

u>o-

A bzn

tnotzdzm wan zn. Atolz aufi Azinz LziAtung, uiiz dzn immzn znnzutz 5

HinwziA danaui Fehler,

die

Josephus

den,

ohne

oder

legen es

eine

Fälschung

die

.

diese

ist

zu

Die

vorgetragen;

Schwierigkeit,

pnioni

die

viele

vorhandenen

es

Frage

erklärt

ist oder

Dokumentes in

Fällen

meist

zu

ist

ein

textfremden

die wer¬

beeinflussen,

nicht

und

Entweder/

gerade

verleitete,

Dokument einfach,

zur Unterstützung

dazu

Können

emendiert

klares

ist wahrscheinlich

Forscher

nun:

dem betreffenden

Entscheidung

den wenigsten

Gute Argumente wurden

lichkeiten

Die

des

Fehler nahe,

sehen?

in

.

ständig macht,

den Wahrheitsgehalt

Antwort

Oder

zu znkznnzn gibt

beider

Mög¬

diese

sich

Überlegungen beeinflussen

von zu

a las¬

sen.

4)

Diese

Vorurteile wurden

z.

T.

ganz

offen

ausgesprochen,

vgl.

Commzntatio hiAtonica-znitica dz &idz libnonum Mazzabaizonum, 1747, 178: multum intznzAt ut nz libni illi zanonizi putzntun (zit. nach: E. BI(C)KERMAN(N), "Les Pri¬ z.

B.

G.

vileges

WERNSDORF,

juifs",

13).

R. LAQUEUR, Vzn jüdiAzhz HiAtonikzn FlaviuA JoAZphuA, Ein biognaphiAzhzn VznAuzh au{, nzuzn quzllznknitiAzhzn Gnundlagz, 5)

(Gießen, 6)

Uber

1920/

ND

Darmstadt,

die^Variationsbreite

1970),

228.

zwischen

diesen Extremen

informiert

ßzitnägz zun jüdiAzhzn Apologztik. UntznAuzhungzn zun Authzntizität von Unkundzn bzi ElaviuA JoAzphuA und im I. Makkabäznbuzh, (Köln/Bonn, 1977 = Bonner Biblische Beiträge 49),

J.

D.

4-8.

GAUGER,

71

MOEHRING scher ner

stellt

Literatur

heraus,

anerkannten

Verpflichtung zieht.

Wie

ein daß

Autorität

der

sich

die

eigenen

Verteidiger

die

Autorität Dieses

T.

diese

häufig

eigen macht

noch der

auf

sich

exakten

MOMMSENs

Berufen

wesentliches Merkmal

zu

BI(C)KERMAN(N)

fen

bei"^.

als

die

Meinung

sich

damit

1953

feststellen der

und beließen

es

anerkannte

ent¬

konnte,

Dokumente

ei¬

der

Quelleninterpretation

Echtheit

eine

und

apologeti¬

berie¬

meist

auf

im wesentlichen

da¬

Autorität

ist

im übri-

Q

gen

ein Mittel,

für

den

die

Behauptung

Stand

das

der

schon

Josephus

anwendet

.

Charakteristisch

modernen Geschichtsschreibung

des

Josephus,

die

Dokumente

ist

könnten

es,

daß

jederzeit

9 in

den Archiven

tiklos die

auf

akzeptiert

wird.

Verfügbarkeit

nicht

erwähnt,

7)

R.

H.

dem Kapitol

der

eingesehen werden

Bedenklich

Dokumente

daß

eben

diese

MOEHRING,

"The

Acta

stimmt

in

den

Archive

Pro

doch,

meist kri¬

daß

Archiven auf

,

Josephus

betont,

dem Kapitol

Judaeis",

128

f;

E.

im

jedoch Zuge

BI(C)KER-

V'autftz pafit, nz l' oublionA paA, unz zonnaiAAanzz mzillzufiz dzA antiquitZA fiomainzA pzfimit d1 zzafitzA Iza objzztionA £ondzzA aua la phfiaAzologiz dzA do¬ zumzntA zontZAtzA. VanA ton tfia.va.il ondamzntal aua Iza aAzhivzA zhzz Iza RomainA (1858), Th. MommAzn zitz Iza pAivilzgzA jui^A d zötz dzA dozumzntA zonAZAvzA aua pizAAz. VzpuiA, pzAAonnz, quz jz Aazhz, n'a pluA zontzAtz zn bloz l' authzntizitz dzA dozumzntA AomainA zitZA pa.fi JoAzphz zt danA Iza livfizA dzA Ma.zza.bzzA. Dies ist nun nur noch bedingt richtig, wie die jüng¬ sten Arbeiten von J. D. GAUGER (Bzitfiägz) und D. TIMPE ("Der römische Vertrag mit den Juden von 161 v. Chr.", Chifion 4

MAN(N),

"Les

(1974),

Privileges

133-152)

juifs",

zeigen,

die

15:

sich

u.

a.

die

von

BI(C)KERMAN(N)

MaiA zzfitainzmznt la zAitiquz intzfinz d'un dozumznt ZAt nzzzAAaifiz poufi ztabliA la £alAiftization ou dzmontAzA l' authzn¬ tizitz) vorgeschlagene Verfahrensweise zu eigen machen. (34:

8)

AJ XIV,

dcntaxoüai r|(j.ü3v



pr1!

nal

dXXa

xotiou;^ Tipöt;

187

xoiq

bt

xa

9)

AJ

ITepaüjv

xaüxa

188,

XIV,

6töt

xf]v

ManeSoviov

xolq

iVäQ /

xaC

xiaiv

aXXotq

oux

eaxiy

&vxeiuety

x£üv

koXewv

ff.

bvoptve i,av

öripooCoig

auxotp

^YY^Ypa^xoa. 265

TcpÖQ

&vaY£YPch-jüdiAchen GeAchichte und Litenatun, (Göttingen, 1900), bes. 40-85).

den bei

43)

AJ

44)

Die

nismus:

Josephus",

XIV,

265.

Ansicht Seine

H.

St.

J.

Griechischen

THACKERAYs Gehilfen

("Josephus (1929)",

A.

und

der

SCHALIT

Helle¬ (Hrsg.),

Zun. JoAephuA-Ton.Ac.hunQ, (Darmstadt, 1973 = WdF 84), 139-166, hier: 139): Win. honen von unAenem Auton viel üben a eine eigenen Infolge, win honen aben wenig von den geAchickten und fleißigen Helfienn im Hintengnund, die nicht bloße AbAchneiben wanen, Aondenn Aeine Pentoden ab^eilten, biAiveilen die Ab^aAAung gnoßen Teile den Enzählung übennahmen und Edikte, StaatAakte und an¬ dern bedeutAame Pnotokolle, die in unleAenlichen lateiniAchen BuchAtaben geAchnieben und im kaiAenlichen Anchiv im nömnAchen Kapitol deponient wanen, zuAammengeAucht, exzenpient und in ein eleganteA GniechiAch übenAetzt haben scheint angesichts des sprachlichen 45)

R.

K.

Zustandes

SHERK,

der

Dokumente

Roman VocumentA,

9.

verfehlt.

84

Diese daß in

es

offenen

sehr

den

Archiven

auf

ist

sammlung46

anhand

es,

tes

überführt

man

an

bei

der

daß der

Brand des

zweifellos

geblieben

2)

Es

wird

paßten die

eines

auch

in

die

für

46)

Vgl.

47)

Man

aus

oben, gab

der

noch

eine

von

Genauso

unwahr¬

vorhandene

Akten¬

Die

Ge¬

Dokumen47 relativ gering , denkt

die

verfälschten

Eroberung

jüdischen

Josephus

historische

Jerusalems,

Archive

zitierten

Situation,

geschaffen

sei.

anerkannte

Autorität

Echtheit

wie

ein in

Anm.

sich

solcher

unbeschä¬

zu

Ohne

zerstreuen

Dokumente die

durch

eigene

Untersu¬

zitiert,

bzw.

als

um

hyperkri¬

solches großer

Vorgehen

Zahl

48

,

es

in

Dokumente wohl

die

Anm.

oben,

der

eine

späten

die

Abhandlung

jedoch müßig

auf

des

13-17

gewisse

im ersten

den Authentizitäts¬

auch

gar

keinen

aufgeführten Skepsis

Republik wird

auch

im Bewußtsein

ist

Rom und Umgebung über

zitierten

Ciceros

bietet

42.

belegen;

Zeit

Schriften

Dokumente

überprüft hat.

auch

alle

seine

hat.

eines

an

Feststellung,

abzutun.

BI(C)KERMAN(N)

drucksvoll

die

gesamte

der

von

hin,

E.

und

nicht

Erzählung

an

Beispiele

nen

bzw.

m.

Kapitols

chung wird dann

grad

gesammelt

möglicherweise

ge-

war

die

Josephus

römischen Archive

behauptet,

Zweifel

eine

daß

E.

sind.

übrige

tisch

er

zu werden,

digt

ist,

dem Kapitol

der Verwendung

den

rechtfertigen m.

unwahrscheinlich

scheinlich

fahr,

Fragen

gegenüber

nicht

Lesers

ein¬

Dokumenten

zuletzt

nachchristlichen

gebildeten

Illusio¬

Beispiele durch

die

Jahrhundert

anzutreffen

gewesen

sein. 48)

E.

wurf, 86)

R.

einem E.

BI(C)KERMAN(N), den

H.

MARCUS

ist

nauso dem

macht,

zu,

denn

dann

reiße

die

er

reißt

die

erstens

eine

generalisieren

7,

749

MOEHRING

ge¬

ebenfalls

eindeutig

zweitens

ist

auch

nur

von den

le.ukd.d-i.iche.fi'

Dokumenten

die

Rede,

daß

also

die

Berufung

E.

ebenfalls

MEYER,

handelte,

der in

diesem

nur über

Zusammenhang

so

die

(Ant.

XII.

aus

über¬

and

743

Jews

D

Bd.

aus

Äußerung

III

7,

the

auf

Vor¬

Anm.

MEYERs

(MARCUS,

MARCUS

der Appendix

Der m.

spezifische

trifft

von

E.

153

und

Bd.

'Antiochus

Äußerung

ist

passim.

Judaeis",

Äußerung

und benutze zu

juifs",

Pro

ff),

(MARCUS,

als

dieser

Acta

Schreibfehler MOEHRINGs))

Zusammenhang;

schrieben

Privileges

("The

heraus

um diese

ein

"Les

MOEHRING

Zusammenhang

MEYERs,

(750

R.

seleukidischen

durchaus

vertretbar

129-153)' ’ieauf

Dokumente ist.

85

solche

Argumentationsstrukturen

einfach eine

nicht

anerkannte

betrachten. de

an,

Analyse

Urkunden

auch

solche

nur

für

Ergebnisse

weiteres

betont,

ein,

deren

haben,

jedoch

auch

Diese

49) tik

J.

durchaus

SCHALIT, wendete über

der (A.

die

und

zum einen

auf

betreffenden

für

GAUGER, zu

die

SCHALIT,

Sprache

erhaben

die

dann

Brief

sei. erwie¬

nicht unerhebliche

meist

Dokumente als

weniger

Fehlerquellen bei

zum anderen

auf

der die

für

ein

des

Antiochos

ist

es,

spezielles

jüdischer Militärkolonien

III. in

zuÜber¬

Tatsa-

bietet

methodische

Unverständlich

Methode

(zumin¬

ie.na.tui, coniulta

die

Maß

Dokumenten über¬

betreffenden

auch

hohes

immer wieder

solche Verfahrensweise

betont. "Der

und

Schwierigkeiten

der

und

nehmen^.

mögliche

Dokumente,

eine

diese

Errichtung

zwei

Beiträge,

Recht

1960

auf

Dokument;

ein möglichst

Zweifel

werden

zu

so gewon¬

Stil

der

falsch

gültig wären

denjenigen

Standardform der

bezeichnet

D.

in

auf

eingehen¬

analysierte nur

E.

exakte,

Dokumente,

Unterschiede

Musterbeispiel

dings

jeden

es

aufweisen^.

der

mit

Beispiele

der

eine

geht m.

Berufen

als

Echtheit wird

obigen

von

setzung

die

stimmten

über

nur

Es

durch bzw.

Anspruch

die

gibt

rückgeführt^”* ;

für

echt

geben,

in

und ganzen)

Echtheit

Abweichungen

gravierend

kann

immer

sich

Dokumente

im großen

schon

für

Josephus

eine

könnten

Argument

dest

Wie sen

die

dieses

einzugehen.

als

Einzeldokumentes

Wahrscheinlichkeit Als

in toto

Autorität

eines

Ergebnisse

3)

bei

Genaueren Aufschluß

nene

an

die

näher

neuer¬

Problema¬

daß

A.

Dokument an

an¬

Zeuxis

Phrygien und

Zun. Joi ephui-Fon.ichung, (Darm¬ stadt, 1973/ WdF 84), 337-366, hier: 340: Zit en. (den. Bn.iei, Anm. d. Verf.) echt öden. fialich? Vie Sacke kann umenei Enachtem dun.ch ein genauei Studium dei Vokumentei und eine bii im einzelne gehende Analyie ieinei Inhaiti entickieden weaden) nun wieder zu Pauschalurteilen (vgl. SCHALIT, HeAodei, 39, Anm. 119 Lydien

-120

(I960)",

im

ders.

Zusammenhang

(Hrsg.),

mit

der

Frage

des

Bürgerrechts

der

Juden

Vie apologetiiche Tendenz iit noch lange kein Beweii gegen den Ken.n den. Nachsicht. Ei iit hoch an den. Zeit, mit den. Anichauung aufizun-äumen, daß Joiephui ein Fälichen. geiveien iei) neigt. in

Alexandria:

50)

Vgl.

51)

Vgl.

daeis",

oben, die 153

80

mit Anm.

Ausführungen ff

(Literatur

37 H.

und R.

!)).

38.

MOEHRINGs

("The

Acta

Pro

Ju¬

86

che,

daß Josephus die Dokumente

vorfand

.

Zum ersteren

ist zu

in eben einer solchen Form schon sagen,

daß

Ubersetzungsprobleme

in größerem Ausmaße als Erklärung für die Fehler eigentlich nur für die Dokumente des werden können,

1.

die die

Makkabäerbuches

Zwischenstufe der Übersetzung ins Hebrä¬

ische durchlaufen haben, letzteren ist zu sagen,

in Anspruch genommen

wie MOEHRING mit Recht betont33;

daß dann die oben an die Arbeitsweise

des Josephus gerichteten Fragen an den bzw. des Josephus zu stellen

zum

die Quellenautoren

sind.

Die Authentizität der bei Josephus überlieferten Urkunden kann in den wenigsten Fällen mit einem hinreichenden Maß an Wahrscheinlichkeit erwiesen werden, laß,

jedoch kein An¬

sie deshalb aus der wissenschaftlichen Diskussion auszu¬

klammern.

Auch in Fällen,

tet es sich doch an,

wo

die Echtheit umstritten ist,

bie¬

nach dem Zweck

menten im Werke des Josephus aus

es besteht

zu fragen, der diesen Doku54 zukommt , vor allem, da Josephus

seinen damit verbundenen Absichten gar kein Geheimnis macht.

Josephus wertet die Urkunden als Beweis a)

für die Freundschaft zwischen Römern und Juden,

b)

für die durch sie belegte Tatsache,

daß

römische Behörden

jüdischen Rechtsansprüchen immer entgegengekommen seien, c)

dafür,

daß die

römischen Kaiser die

jüdischen Sitten nicht

nur garantiert,

sondern gefördert und damit zumindest als 55 förderungswürdig anerkannt haben

52)

Vgl.

dazu z.

B.

R.

LAQUEUR,

V&K jüdi6cke Hi6ton.ike.fi,

228 .

53) H. R. MOEHRING, "The Acta Pro Judaeis", 154. Wie R. K. SHERK, Roman Vocument6, 6-19 gezeigt hat, war die griechische Form eines SC genauso standardisiert wie die lateinische, le¬ diglich das Hebräische verfügte wohl nicht über präzise Ent¬ sprechungen zu den lateinischen juristischen und diplomatischen Fachausdrücken. 54) Uber den apologetischen Zweck vgl. die Ausführungen bei J. D. GAUGER, Beitfläge, 9-13 und bei H. R. MOEHRING, "The Acta Pro Judaeis", 155-158, die auch die jeweiligen älteren Ansätze der Forschung ^itieren und diskutieren. 55) AJ XIV, 186 ff; AJ XIV, 267; AJ XVI, 174 ff. Gerade dieses letzte Argument ist eindeutig als Antwort auf mögliche Angriffe der Heiden auf jüdische Sitten abgestellt (dazu zuletzt J. N.

87

Dies

zeigt deutlich,

daß die bei Josephus überlieferten

Dokumente primär aus apologetischen Gründen in den Text einge¬ bracht wurden.

Ihr direkter Gebrauch als historische Quelle,

ohne Reflexion der damit verbundenen Probleme, damit also. lyse eines daß

Sie können nur nach sorgfältiger,

kritischer Ana¬

jeden einzelnen Dokumentes und mit dem Bewußtsein,

sie aus apologetischen Gründen in den laufenden Bericht ein

gefügt wurden, ne

verbietet sich

als historische Quelle Verwendung finden.

solche eingehende Analyse

sein wird chung) ,

(eine

Da ei¬

im folgenden nicht immer möglich

solche Analyse verdiente eine eigene Untersu¬

werden die nur in Urkunden überlieferten Einzelheiten

mit einem

(+)

hinter der Quellenangabe versehen werden,

um auch

schon rein äußerlich den unterschiedlichen Quellenwert der Aus¬ sagen des Josephus kenntlich zu machen;

daß den nur in Akten¬

stücken überlieferten Einzelheiten je nach Beschaffenheit des betreffenden Aktenstückes aus rein methodischen Erwägungen ein geringerer Wahrscheinlichkeitsgrad zuzumessen ist als den übri¬ gen Informationen des Josephus,

dürfte nach obigen Ausführungen

wohl nicht mehr bezweifelt werden. daß

Es sei darauf hingewiesen,

selbstverständlich auch in den übrigen Passagen des Jose-

phusberichtes eine bisweilen stark apologetische Tendenz ge

tritt;

dort ist das Problem als

leichter zu erkennen, storiker56

denn man weiß

solches ja,

zu Ta¬

jedoch vielfach

daß ein engagierter Hi¬

für die betreffenden Passagen verantwortlich ist,

wo

gegen bei der Verwendung von Dokumenten und Urkunden bewußt der Eindruck erweckt werden damit

1 objektives 1

soll,

man präsentiere authentisches und

Material.

SEVENSTER, TIie Rooti> o & Pagan Anti-Semiti&m Tn tke Knc.-ie.nt (Leiden, 1975), be. 89-144) und wird auch ausdrücklich gegen die Griechen angeführt (vgl. bes. AJ XVI, 174 f).

WoKld,

56) Vgl. dazu die treffenden Notizen bei J. D. GAUGER, Be.itn.age 9-13; sowie SCHÜRER I, 43-63 mit jeweils reichen Literaturanga¬ ben.

88

3.1.

Die Neuordnung Palästinas durch Caesar

Schon früh

im Jahre 49 v.

Chr.

57

,

Pompeius und die Magi¬

strate hatten Rom bereits verlassen und Pompeius hatte mögli¬ cherweise

schon Italien verlassen,

tisch schon Herr Italiens, genschaft zu entlassen. schicken,

entschloß

sich Caesar,

prak¬

Aristobulos aus der römischen Gefan¬

Caesar wollte Aristobulos nach Syrien

um Syrien und die angrenzenden

jüdischen Gebiete unter

C O

seine Kontrolle

zu bringen

.

Caesar handelte damit,

wie BUCH¬

HEIM mit Recht anführt, den eigentlichen Interessen Roms zuwi59 der , Aristobulos hatte in der Vergangenheit aus seiner keines¬ wegs romfreundlichen Gesinnung nie ein Hehl gemacht. man die Maßnahme Caesars aus heraus verstehen, ale Möglichkeit,

Dennoch muß

seiner augenblicklichen Situation

und da bot ihm Aristobulos

zweifellos eine

re¬

den Einfluß der Pompeianer in Syrien entschei¬

dend zu schwächen.

Bevor Aristobulos

jedoch irgendeinen Schaden

in Syrien oder Palästina anrichten konnte, gängern des Pompeius vergiftet,

wurde er von Partei¬

wobei der Ort,

wo dies geschah,

nicht genau überliefert ist^. Auch der Sohn des Aristobulos,

Alexander,

wurde

in Antio-

chia auf Anordnung des Pompeius durch den dortigen Prokonsul Q. fl 1 Metellus Scipio, dem Schwiegervater des Pompeius, enthauptet .

57) Während der Statthalterschaften der übrigen römischen Beam¬ ten nach C. Cassius Longinus (vgl. BROUGHTON, MRR II. 242), M. Calpurnius Bibulus (BROUGHTON, MRR II. 242) und Q. Caecilius Metellus Pius Scipio Nasica (BROUGHTON, MRR II. 260 f) sind uns bis zum Frühjahr 49 v. Chr. keinerlei Nachrichten über Kontakte zwischen Römern und Juden erhalten. 58)

AJ XIV,

123

59)

BUCHHEIM,

f;

BJ I,

183.

ÖKhntpolitlk,

61.

60) Während sich SMALLWOOD (JURR, 36) für das syrische Antiochia entscheidet und die Vergiftung des Aristobulos in unmittelbarem Zusammenhang mit der Hinrichtung des Alexander (vgl. unten) schildert, meint SCHALIT (Hetodt*, 36), daß Aristobulos noch in Rom von den Parteigängern des Pompeius vergiftet worden sei; ei¬ ne eindeutige Entscheidung ist m. E. aufgrund der Quellenlage nicht möglich. 61) AJ XIV, 125; BJ I, 185. Vgl. zu Q. Metellus Scipios syrischer Statthalterschaft die übrigen Quellen bei BROUGHTON, MRR 11.260 f.

89

Dabei erscheint Alexander nicht nur als ein Opfer der Bürger¬ kriegswirren;

folgt man dem Bericht

im

'B&llum',

so ist Alexan¬

der vor ein öffentliches Gericht gestellt und sodann wegen seift ? ner Verbrechen gegen die Römer verurteilt worden . Jedoch auch diese Notiz

des Josephus läßt vieles

brechen gegen die Römer genheit

(z.

Zt.

im unklaren;

sind gemeint,

auch Alexander einen Platz Syrien

sichern

sollten.

dieser Hinrichtung Alexander

Gabinius),

oder

dann hätte möglicherweise

in Caesars Plänen gehabt,

die diesem

Eine Entscheidung über die Hintergründe

ist nicht möglich,

obwohl natürlich - sollte

in Caesars Plänen noch keine Rolle gespielt haben -

die Hinrichtung, folgte,

die der weiteren Vergan¬

der Statthalterschaft des A.

die der unmittelbaren Vergangenheit,

welche Ver¬

die

ja eindeutig auf Befehl des Pompeius er¬

auch als Präventivmaßnahme des Pompeius verstanden wer¬

den kann,

um Caesar die Möglichkeit,

zu lassen,

Alexander für sich kämpfen

endgültig zu nehmen.

Die Geschwister des Alexander wurden von Ptolemaios, dem 63 Fürsten von Chalkis, zu sich genommen . Eine Tochter des Aristobulos wurde mit Philippion, heiratet,

der Vater

und heiratete

seine

einem Sohn des Ptolemaios,

jedoch ließ

seinen Sohn bald darauf töten 64 Schwiegertochter

Nach dem Sieg über Pompeius bei Pharsalos Juni)

48 v.

geben, war.

Chr.)

hatte

(9.

daß Pompeius auf

Pompeius wolle

seiner nur kleinen Flotte am

an^,

Pompeius war gerade

62)

BJ I,

63)

Vgl.

polltlk, 64j

(7.

Zypern gesehen worden

sich nach Ägypten wenden,

schlug auch Caesar den Weg nach Alexandria ein. mit

August

sich Caesar zunächst nach Kleinasien be¬

wo er dann erfuhr,

In der Annahme,

ver¬

1.

Oktober

zwei Tage tot.

(27.

Dort kam Caesar Juli)

48 v.

Chr.

Caesar versuchte den in

185. zu den Fürsten von Chalkis allgemein BUCHHEIM, 16

AJ XIV,

ÖKitnt-

ff. 126;

BJ I,

185

f.

65) Liv. per. 112. Vgl. die ausführliche Darstellung bei H. HEINEN, Rom und Ägypten von 51 fa-c-i 47 v. Ch.fi. , Unte.fi4uchung en zut Rzgiznungt>zlddm condlclonlbub Impobltlb pnovlnalad

tudndad aa dcfiandandaa dlmlttlt dt blbl dt populo Romano amlalb129

t>lmot>

m.

E.

am besten

den

umstrittensten

des

Paragraphen bietet

und

seine

Belang

Nachkommen

sind,

die

Datierung

ist

es,

daß

den

sich

dem

sollen

,

die,

da

sie

auswärtige

Senat noch

205-210

Gesandte

nicht mehr,

gewählten

wie

(+) mit

Konsuln,

( + );

vgl.

dazu

SCHALIT,

128)

AJ

XIV,

209

(+);

vgl.

dazu

jedoch

129)

Bell.

Alex.

f)

65.

kaum von

an

den

44

v.

für

die

Beweis Chr.

um Vorstel¬ an

die

auch

Diktator

gerade

bei 29)

sind. XIV,

210

(+).

schon

wen-

oben,

von O.

ROTH

Anm. (Rom

753-759 . 29.

und dld Habmo-

E.

XIV,

209

am besten

diesem Satz

die

kaum

Lösung

Hanoddb,

wird m.

vorzunehmen)

oben,#Anm.

AJ

Diese

vorgeschlagene

Emendationen

130)

Bitte

üblich,

sondern

207

(vgl.

der

Hyrkanos

1 31

XIV,

wenngleich

für

indirekter Jahr

zu

Schluß

Bezeichnend

ins

früher

wohl

Der

staatsrechtlich

AJ

71

gehört.

und damit gleichzeitig

von AJ XIV,

Satz

Ehrenbezeugungen

127)

nädn,

dieser

Dokumentes

noch einige

1 30

Caesars

für

gegenwärtig

gesamten

obwohl

hier übergangen werden können.

Machtstellung

lung vor

des

erklären,

AJ zur

(+)

dem Text

(ohne

gerecht,

damit verbundenen

allgemeinen

Zufriedenheit

Probleme zu

lösen

105

Auf

eine

kollarischen am Anfang genden

Analyse

der

Wiedergabe

des

soeben

verzichtet

in

der

AJ

XIV,

Senatsrede

SC

besprochenen

werden,

212

da

in

(+)

erhaltenen

Caesars,

die

gestanden

ihr

keine

vermutlich

hat,

neuen

proto¬

kann

im

fol¬

Gesichtspunkte

i -j ?

L

auftreten Nach (+)

von

einer kurzen,

Josephus

Überleitung, schlecht

selbst

folgt

SC

übergibt

und

P.

Cornelius

der

Ermordung

Senat

auf

Antrag

an

dessen

Inhalt

131)

AJ

XIV,

210

(+).

132)

Die

Titulatur

xe



I,

in

dem

28.

sars

S.

Teil die

28,

Tragödie

nach

und

15.

290

f) ) ,

Spiegel

Caesar

erst

betrachtet nach dem

nur ihm

in

die den

werden)

Senat

4

(vgl.

Annahme März die

zu

und Volk

also

in

die

Zeit

Cic.

Phil.

II,

87)

44

XIV,

222

(+)

mit

Rede

gungen echt

sein

sich

als

kumenten

petuui

am -

212 v.

kann

Diktatur

zwischen

(6id

einige

(+) 28.

Januar

Chr.,

nie

daß 44

und

kann,

damit

15.

da

also

Februar

Februar er

am

9.

erscheint,

0lou

("Ca¬ v.

Chr.",

einer Vielzahl

E.

als

gescheitert und

und

vorher

unsere

in

ist.

noch

133)

Quellen

bei

BROUGHTON,

MRR

II.

315

134)

Quellen

bei

BROUGHTON,

MRR

II.

317.

f.

der

wie

erfahren, Überle¬

219-222 -,

(+)

so ergibt

offiziellen

als

Annahme

dem¬

(vgl.

Caesar,

obigen

XIV, in

fiele

Februar

hat

da¬

nach¬

zugespro¬

Rede

15.

AJ

Chr.

Februar die

sich

genannt habe,

Caesar v.

wahrscheinlich

erfolgt

in xö

zwischen

44

gezweifelt wurde

dem

6l&

in

xe

(MOMMSEN,

ALFÖLDIs

Zeit

Sollten

Nebenergebnis,

erscheinen

weist

unaxdg

Caesar

tatsächlich

erst

9.

x£xapxov

hoher Wahrscheinlichkeit

bisher

seine

Staats¬

0iou'

Chr.

überlieferte

gehalten.

nach



Jahres

m.

ßtou)

ienatui coniultum

W.

das

niedergelegt

Februar das

Caesars

GESCHE,

wichtiges

petuui-Titels 9.

XIV,

des

und

woran m.

dnoöeöeiyu^vog dem

9.

zutreffen

daß

danach

verlegen,

nach

diese

v.

Antonius133

durch

x£xapxov

44

die¬

erfahren wir

6cd

an,

In

CaeiaK, (Darmstadt, dtctato-K-peKpetuui-Titels durch

H.

diese Würde

AJ

M.

für

Versuch A.

1-1 1 ,

des

vierte

in

AJ

Januar

(der

(1953),

Die

aus

1.

44.

Caesar

öiuxdxcop xö

textlich

unter

Februar

der Münzprägung

hatten.

auch

9.

ötuxdxop

dem

chen

wir

vom

dtctatoK pe.Kpe.tuui

noch

Konsuln

Quästoren

219-222

oder besser

ein

Februar

' auxoHpdxGop

Februar

Publikationen

1 976),

9.

MOMMSEN nimmt weiter

SchuletzeK MünzbZätteK weiterer

am

XIV,

Jahres

ÖLHxdxcop dTioöeöeiyu^vo.Q

Zeit

im

des

der

den

SCs

(aOxoHpdxcop

40).

Januar

des

Caesars

n^yxtxov,

ihrem ersten

April

(+)

Ratifizierung

gehindert worden war,

AJ

Einleitung,

219-222

11.

den

CIL

XIV,

vom

über

tx£utxxov)

AJ

SC

archiv.

Cmaxdg

in

Dolabella1das

SC,'

gefaßte

aufgrund von

komponierten

dann

überliefertes

sem

Vorsitz

vielleicht

Do¬

dtc.ta.toK peKals

des Zeit

ötKxdxcop

dtctatoK-peKzwischen

106

hier

nichts,

so

daß

unsere

noch widerlegt werden nos

wohl

sich

Worte

einem Abschluß

jüdischen

dieses

Mal

Gesandten

wir

Josephus

müssen

in

damit

zeichnet werden, die

Ereignisse

ist,

was

einen

Die

den

eigentlichen

zumindest auch

der

bestätigen

im

Jahre

Abschluß

als

recht

laufenden 49

bis

44

wieder

npÖQ

Hyrka-

Zustandekommen

Urkunden

der Einleitung cpiAiav

zumal

über

und Juden

in

auch

bestätigt

der von

um deren

des

3.3.

Von

cpiA-Ca»

erfahren

gaav135

können.

Überlegungen weder

gewünschten ouuücixloi nal

die

werden,

obigen

bemüht

nichts, aurouQ

haben die

fnoi-

unwahrscheinlich be¬ Bericht v.

Chr.

einer auuuaXLa. Hat

des

Josephus

nichts

cpiXua

enthalten

zwischen

Römern

könnte.

innerpalästinensische

Entwicklung

in

Caesars

Abwesen-

heit

Sind wir Rom und

den

über

Juden

und

XIV,

Josephus

-

wohl

um

über

nach den

im Lande nicht) Lande den

zu

higen. man

55

sein In

49/48

sen,

so müBte

135)

AJ

XIV,

man

217.

Aktenstücke

der

-

einige

gewisse

Chr.

Antipatros für man

mit

Unruhen

die

er

immer

einträte,

jedoch

er

sich

des In¬

den

Frieden auch

in

rechnen:

wir im

schon

zu

darauf

Frieden

in

beru¬ hin,

und Wohl¬

verleiten Er

er

Oftmals

wieder

wieder

zog

erfahren

hatte.

Lage

zunächst

sodann

(mehr

zum Umsturz

dem Schlimmsten

Bericht

wertvolle

vielleicht

um die

dann

145-155

hinausbegleitet,

also

wahrgenommen aus,

informiert,

XIV,

Jerusalem,

versuchte

Hyrkanos sich

Syrien

von

zwischen

Entwicklung.

Dann kümmerte

Mauern

Aufgabe, v.

aus

AJ

fortlaufende

201-217

noch

Erscheinen

wenn man sollte

I,

Antipatros

eine

bloßes

leben,

BJ

zurückkehrte.

Reden wies

könnte,

stand

bis

zu

versuchte

erhalten,

bruchstückhaft

eingeschobene,

Caesar

Wiederaufbau und

die

Beziehungen

innerpalästinensische

hatte

beruhigen.

Jahren

reichte

(+)

die

Judäa

umher

zu

zwischen

in Ergänzung

Antipatros er

der

190-265

formationen

bevor

staatsrechtlichen

nur verhältnismäßig

so vermittelt uns (+)

die

selbst

las¬ würde

107

zum Despoten, doch

würden

Hyrkanos

sich

würde

Aufrührer

niemals

zulassen würden,

den

sie

selbst

nes

Amtes

zum

Strategen

seinen

das

über

die

daß

eingesetzt Land und

zum Tyrannen Römer

derjenige

hätten.

setzte

seinen

Sohn,

vom Thron

Herodes,

allem

Sohn,

umliegenden machte

er

je¬

die

es

gestürzt würde,

ordnete

ältesten

die

vor

Feinden machen,

Antipatros

Jerusalem und

Zweitältesten

zu

werden,

kraft

Phasael,

Gebiete

zum

sei¬

ein;

Strategen von

Galiläa136. Die primär

Einsetzung

dem

In

beiden

Sicherheitsdenken

Widerstand sition

seiner

gegen

seine

hauptsächlich

Jerusalem

sahen

nun

in

die

des

auch

Söhne

als

Antipatros schriftlich

Jerusalem und Vornehmen

Strategen

zuzuschreiben,

allgemeinen

136)

AJ

XIV,

Galiläa

(Sadduzäer)

der Aristobulossöhne

156-158;

BJ

I,

zu

erwarten

dazu

JONES,

HesiodA ,

jedoch

als

Vgl.

war.

keineswegs mit des

Landes

der Hasmonäer

im besonderen

gewesen136

201-203.

Antipatros

137) des

und

da

bestätigte Machtpo¬

Wohlwollen, wie der Idumäer sich quasi zum Herren 137 machte und Galiläa war von jeher eine Hochburg im

ist wohl

28

f,

Beginn

der

einer

die

Einsetzung der

dynastischen

Söhne

Politik

wer¬

ktA pAe.4ont po&ttton a.A&uJie.d, nou) bogan to do.yjz.top dyna.6ttc a.mbtttoni) . Es ist jedoch festzustellen, daß tet es

Anti.pa.tzK,

(28:

gerade

in

und Wirkung die

diesem Punkt zu

Maßnahme

konnte.

des

wurde

die

Haltung

von

einem

abgehalten,

Gegner

138)

In

besonders

xander

Galiläa in

10).

Galiläa

Söhne

derholt

für

licherweise Rolle,

man

gewiesen; 61

S.

die

die

dazu

155-170,

Province,

Erben

hier

the

aus

war

(AJ

130;

des

auch

jedoch

die

"The

es

auch,

zumindest

162) die

ob

Erfolg haben die

in

Je¬

Idumäer

gegenüber Anti¬

gegen Antipatros

Erinnerung

708

betrachtete man

hierbei

auf

gegen

XIV,

noch

worden

mit Anm.

Aristobulossöhne

vgl.

(AJ

Verehrung,

vielleicht

die

spielen

blieb

Vorgehen

wahre

ist

zwischen Absicht

natürlich

Opposition

Volkes

als

APPLEBAUM,

(1971),

Roman

scheinen,

offenbar

41

ist,

sich

und

Antipatros

sei¬

erfuhr

erbittern mußte.

erzogen

Offensichtlich

seine

wie

war wach,

He.AodoA,

SCHALIT,

obwohl

fragt

Die

aktiven

noch mehr

noch

es

des

schwierig Es

überhaupt Aussicht

ruhig.

wohl

Söhne

seine

so will

Phasael

durch

patros ne

Antipatros

Immerhin,

rusalem unter

sehr

unterscheiden.

Kap.

den Waffen

soziale 1,

Anm. The

157-160;

Countryside

as

61 Case

S. a

dazu

218

mit Anm

eine

Political

wie¬

Mög¬

gewisse an¬

Literatur,

Revaluation",

APPLEBAUM,

und

und hatte

Vermutungen

zitierte for

vgl.

I,

gegriffen.

Spannungen auf

Jannäus

der Ale¬

Aristobulos

Jannäus

größtenteils

Zealots:

bes.

Galiläa

in

322;

SCHÜRER

Alexander zu

Alexander

Zeit,

XIII,

f;

in

an

der

"Judaea and

as

so¬ JRS a

Ecconomic

Es

war

für

Antipatros

Krisenherde zu

der

also

durchaus

Oberaufsicht

naheliegend,

seiner beiden

diese

ältesten

möglichen

Söhne

direkt

unterstellen. Daß

er

durchaus tritt. kias,

des

Vertrauens,

würdig war,

Herodes

bewies

ergriff

der mit

das

seiner

den

Herodes

Bande

durch

in Angst und

len

seiner

Anhänger

ohne

energische

Vorgehen

bescherte

die

ihn

dergebracht bar

auch

ten

hätte

die

A.

ANRW

59

(1977),

Situation 17

in

(1969),

139) nus

8

zog und dort

Sex.

H.

des

Ansehen

den

Herodes

Caesar

14 2

358-367 in

"Die

judäischen

sich

Caesar

bes.

bei

Sy¬

und Wohlstand wie-

von

Conflicts

KREISSIG, dem

Bewoh¬

diesen nebst vie140 toten . Dieses

erwarb

Iulius

355-396,

Social

die

ließ

Frieden

Tat

auch

seinem Amtsan139 (ApxLkgoxi'iQ) Eze-

großes

Zuneigung

(1978),

149-153;

.

offen¬

eingesetzDie

Reak-

(Literatur

Roman

!);

Judaea",

landwirtschaftliche

Acta Antiqua

Krieg",

223-254.

Der Ausdruck XX,

diese

des

on

ihnen

setzte,

bei

und

Herodes

er

Durch

Palästina vor

technicus

271;

weil

"Josephus

Syrien

ihn

Gerichtsverhandlung

Syriens,

II,

BRUNT,

Klio

.

gleich

versetzte,

Anerkennung und

Statthalters

Factor", P.

Schrecken

priesen,

in

Räuberhauptmann

ner

rern,

der Vater

5;

ö Apxi-knorr'ig

für

BJ

ist bei

Rebellenführer;

II,

253;

zum ganzen Komplex,

II,

bes.

275;

zum

Josephus

fast

ein

z.

B.

AJ

XVI,

274;

135;

V,

30;

vgl. IV,

Sprachgebrauch des

Vita

termiXVII,

105

Josephus

(vgl. M.

Vic Zeloten, UnteAbuchungen zua jüdischen V Aeiheitb beujegung in deA Zeit von HeAodeb I. bii 70 n. ChA. , (Leiden/Köln, HENGEL,

i976), etwas

bes.

25-47).

Dennoch muß

differenzierter

höchstwahrscheinlich ren

Begründers

vgl. die

dazu M. Mütter

im Tempel tragen,

der

S.

(AJ

APPLEBAUM

ischen

bes.

des

336-340).

Herodes

und

Herodes

antworten müsse mit

der Vater

von

Hyrkanos

daß

das

seine

XIV,

168).

Man

Zealots",

von

(AJ

XVII,

Galiläa,

-,

56;

ebenfalls,

daß

baten,

in

dafür

dem

wird wohl

159)

späte¬

II,

BJ

Räuber

vor

Jerusalem Sorge

Sanhedrin

nicht

die

Ezekias

Ezekias des

271;

Wir wissen

Taten

des

daß

zu ver¬

fehlgehen

Wurzeln

des

-

galilä-

in a local Aeaction againbt HeAod ab the the labt Habmoneanb zu sehen.

Räuberunwesens

AJ

XIV,

159;

BJ

I,

204-205.

141)

AJ

XlVf

160;

BJ

I,

205.

AJ

XIV,

160;

BJ

I,

206.

Herodes

teren

im Falle wissen,

Judas

jüdische Volk

für

140)

142)

hier Wir

hingerichteten

sich

("The

fioAeign Aival o

daß

dies

werden.

Zelotensekte,war

HENGEL,

jener

gesehen

dem

Sex.

Einzelheiten

erkennung

des

Iulius

zeigen

syrischen

An

beiden

Caesar

jedoch,

Stellen

damit daß

Statthalters

sagt

Josephus

bekannt wurde,

Herodes erwarb

sich

(vgl.

auch die

nur,

die

wei¬

die

An¬

übrigen

109

tion

in

und

Jerusalem,

entschiedenes

doch

keineswegs

unmittelbaren es

die

Reden

^.

tung

eines

Mannes

was

nur

in

den

war

er

seinen

Antipatros

Sohn

aus

nicht

ohne

gegen

zu

sich

das

das

Mordes

Gesetz,

der Mitglieder sich

damit

je¬

aus

der

nur

sind

eindring¬ Jerusalem

vor das

vergangen

Gesetz

mit

nach

dem die

nach

SanheHinrich¬

dem Ur¬

hatte^^.

seiner Anhänger

gegen

hatte

Neider

Hyrkanos

Verbrechers)

Quellen

Stellung 1 45

stelle

Mit

hatte

Herodes

verstoßen,

sondern

des

Sanhedrin

Befugnisse

-

noch

des

Sanhe¬

zur

BROUGHTON,

Galiläa

Herodes

II.

289;

II.

Sekundärliteratur meist Freundschaft

erfahren,

Beziehungen meint,

wie

die

Sex.

Iulius

143)

AJ

144)

Vgl.

AJ Hod

des

BJ

167:

TCOWOUQ

Sex.

I,

nod

er

erwarb

dies

sich

ohne

daß

sich

auf

und dem

seines

Va-

bei wird

in

der

auch Antipatros wir

von

Josephus

freundschaftliche

Vielleicht Sex.

selbst

ziehen

Caesar -

für

jedoch,

Ratschläge

Iulius

vermuten

zu

bevor

Im übrigen

Antipatros

unten)

CJUV

die

Statthalter

des

(vgl.

163-167;

sichern,

164).

Herodes

seinem Sohn

genau Antipatros

(AJ XIV,

Reaktion

XIV,

zu

sich

Jerusalem

Feldherren,

syrische

Caesar

XIV,

(&TIEHX £ l V E

der

nach

297).

Römern

anknüpfte

hauptsächlich

riet

übersehen,

römischer

mit welchen

die

befolgte

Statthalterschaft MRR

zunächst keinen Ausweg in

Antipatros

Begleitung

in .

vermutlich

Zwangslage,

hatte.

bewaffnete

seine

Sanhedrin

sah

dieser

hineinmanövriert

die

die

es

war

' AntZqu.Zta.te.-!> 1

den

sich wegen

und

Augen

-

in

gestattete,

Ezekias

sind

Herodes

eines

durch korrektes

angemaßt. Auch

auch

Hyrkanos,

sich

(selbst

des

schwerwiegender drin

er

formalrechtlich

vermutlich

'BeZZum'

Im

sollte

Sanhedrin

Hinrichtung

nicht

da

Phasael

verschafft hatte,

(Sadduzäer),

Herodes

des

Respekt

veranlaßten,

verantworten,

der

des

Juden

drin

teilsspruch

inzwischen

positiv.

Umgebung

dazu

beordern

sich

Auftreten

so

vornehmen

lichen zu

wo

ist

Iulius die

damit Caesar

Ermordung

auch ge¬ des

lassen könnte.

208-209. YÖtp

OCUXÜJ,

'HpwÖRQ KOCpOcßocQ

6

ratij XOV

ocüxoü

RM-fixEpOV

’E^ehCoov^ VOpOV,

ÖQ

hekwXukev av0pcoTtov ccvocipsiv^ Hai TlOVTlpöV^ovxa, ei PB Tipoxspov KctxaHp L0EIR xoüxo Tta0Elv Ütio xoü auve6p Cou .Diese Rechte des Sanhedrin worden. 42

f

145)

mit AJ

waren

Vgl. Anm. XIV,

zu

offenbar von den

137 169;

(Literatur BJ

Caesar

Befugnissen

I,

210.

!).

des

vor kurzem wiederhergestellt Sanhedrin

SCHALIT,

Heaodei>,

110

ters

und

zog

gentlich, strafe

recht

sollte

zuversichtlich

es

rechnen mußte.

Sanhedrin

es

sächlich

auf

einen

unverzüglich

die

Freundschaft

aus

darf

schen ne

wohl

146)

an

annehmen,

obwohl

daß

Kenntnis

er

Iulius

sandte

er

Herodes

Bürger

jedoch

und befahl,

weitere von

als

der

zum Tode

der

auch

Herodes

sei

sollte

Hyrkanos 14 7 Maßnahmen vor

diesem Brief er

daß

auch haupt¬

Caesar,

entlassen;

sich

hatte,

sich

ei

der Todes¬

darauf,

römischen

Sex.

zu

Herodes

mit

er

in

des

syri¬

Jerusalem vor

sei¬

trat.

Um mögliche

Sanhedrin

zu

Hyrkanos

so behielte

Statthalters

Richter

hoffte einen

der Mordanklage

nicht gehorchen, Man

Vielleicht

Vielleicht verließ

Brief

Jerusalem,

einer Verurteilung kommen,

nicht wagen würde,

zu verurteilen^.

sofort

zu

nach

noch

Bedenken

zu

solcher Art bei

steigern,

erschien

den

Herodes

Mitgliedern vor

dem

des

Sanhedrin

vgl. dazu WILLRICH, Hero¬ (Herodes, 43 f, Anm. 139 — 140 (durchaus ähnlich auch in SCHALIT, The End. of the Hasmonean Vynasty, 49): Herodes ' Anschauung von seinen, rechtlichen Stel¬ lung als Gouverneur von Galiläa dürfte etwa folgende gewesen sein: Er, Herodes, hat sein Amt von seinem Vater Antipatros be¬ kommen. Va aber Antipatros seinerseits nicht von Hyrkanos und dem Sanhedrin von Jerusalem, sondern von Julius Cäsar zum £hltpotcoq tbq 'iouöataQ eingesetzt Morden ist, so ist er, Herodes, als Statthalter von Galiläa, niemand anderem Rechenschaft schul¬ dig als dem Legaten Julius Casars allein. Vas war die Anschau¬ ungsweise eines einfachen römischen Beamten.) über die Rechts¬ in

voller Amtstracht

des

,

29).

Die

(AJ

XIV,

171-173;

Spekulation

SCHALITs

vorstellungen

des

scheinen m.

einer

Ansicht

solchen

Standpunkt ters m.

nie

eines 207; m.

die

immer

wieder wäre

es

hervor,

sehr

die

Interpretation XIV,

daß

erfahren,

unterschiedliche

AJ

170;

Rechte er

eng

Da

mit

bzw.

(vgl.

sehr

des

sich z.

211.

verfehlt.

Sohn

wie

seinem Vater bei

erfordert.

und

Va¬

hat

gegen

seinen XIV,

sich die

Status

162;

BJ

respektierte,

Herodes

Herodes,

seines

Antipatros

AJ

Mit

eigenwilligen

auf

B.

Sanhedrin

Rechtsvorstellungen

I,

jedoch

Hohepriesters

verwunderlich,

SCHALITs BJ

des

seinen

aussetzte).

doch

E.

einen

Grundeinstellung

gestellt,

die

lig

147)

der

Beamten berufen

ner Verurteilung hat,

von

Interessen

Antipatros

daraus

Herodes

unterschiedlich wäre.

Sanhedrin

römischen daß

E.

des

der

völlig

gegen

Vorrechte

hätte

vertreten,

Antipatros

W.

Herodes

der

wir

Gefahr

bei

I, geht ei¬

Josephus

zusammengearbeitet diesen

beiden

anzutreffen,

wie

so

völ¬

sie

Die Berichte des Josephus über die Verhandlung vor dem Sanhedrin

sind

sehr widersprüchlich.

auf den Brief des fort frei,

Sex.

Läßt Hyrkanos

Iulius Caesar in BJ I,

so erfahren wir in AJ XIV,

170 nur,

diesem Brief einen Vorwand erhalten habe, Herodes freizulassen.

Der

die Erzählung der offenbart Bild. über

so¬

ihm ermögliche,

sich daran anschließende Bericht über

'Bellum'

im

Herodes

daß Hyrkanos mit

der es

das Auftreten des Herodes vor dem Sanhedrin der keine Parallele

211

in Reaktion

(AJ XIV,

171-176),

hat und offensichtlich auch in

'AntlqultateA '

später eingefügt worden ist,

jedoch ein etwas anderes,

in

sich wahrscheinlicheres

Die Mitglieder des Sanhedrin waren sich offensichtlich ihre

realen Möglichkeiten und die tatsächliche Machtvertei¬

lung im Staate durchaus

Es wagte offenbar niemand, 148 Herodes offen des Mordes anzuklagen. Nur einer, Samaias mit Namen, des

erhob

sich,

im klaren.

tadelte die Feigheit der übrigen Mitglieder

Sanhedrin mit heftigen Worten und verlangte,

mit aller Strenge Strafe über

zu richten,

sie alle kommen.

- beeindruckt von dieser Rede verurteilen,

den Verbrecher

anderenfalls.werde die göttliche Als Hyrkanos

sah,

daß

- Anstalten machte,

der Sanhedrin Herodes

zu

unterbrach er die Verhandlung,

fortige Verurteilung

(Todesstrafe

!)

um eine solche so149 zu verhindern . Heimlich

riet er dann dem Herodes, dieser möge fliehen, um der Gefahr 1 50 endgültig zu entrinnen . Herodes zog sich daraufhin wirklich nach Damaskus

zu Sex.

Iulius Caesar

erneuten Vorladung nicht mehr Folge

zurück, zu

entschlossen, 1 51 leisten

einer

148) AJ XIV, 172; vgl. A2MV: Eau^ag; E: Ea.ua.Log; Lat. SameuA (vgl. zur Person des Samaias SCHALIT, Ho.fiod.iH , 45 f, Anm. 151 und 152-153; 768-771 (Quellen, mögliche rabbinische Parallelen und Literatur

!)).

149) AJ XIV, 172-178. Vgl. zur Haltung des Hyrkanos während des Prozesses JONES, HeJiodA, 29-31; MARCUS, z. St. AJ XIV, 170, note a; SCHALIT, HeAod&A, 45 f; SCHALIT, The End o & the Ha.Amone.an VynaAty, 49 f; SCHÜRER I, 276; SMALLWOOD, JüRR, 45; WILLRICH,

HeAodeA,

29

f.

150) AJ XIV, 177: Xeuaev auxö cpuyeiv

Hai,

Hpucpa mpog

‘HpwÖTiv

auveßoü-

tn xfjq tloXegoq.

151) AJ XIV, 178; BJ I, 212. Der Bericht im 'Bellum', der hier wieder einsetzt, erklärt wegen seiner Kürze nicht, warum Herodes

112

Von Worten

Sex.

alsbald

ria152.

Zug de

zu

Caesar

marschierte

Herodes

daß

man

es

Im Bericht

dem erklärten

Ziel,

Hyrkanos

nerlei Mann

Phasael

zudem,

dem Herodes

danken habe.

Ebenfalls

daß

Herodes

Hyrkanos

fürchtete, den,

da

152) 100

ein weiteres

dies

153)

Herodes

Hyrkanos 155;

E.

Koilesyrien folge

folgt

läßt

Sex.

gegen

und

erteilte

Erlaubnis. Ordnung,

Herodes

diesen

die

154) des

AJ

XIV,

Hyrkanos

den Ärger ste

des

Umgebung

Herodes man

Zug

Sex. sogar 180;

zu wer¬

bekam,

als

-

-

von

es

viel

213-214.

noch

Hyrkanos

zu

Die

auch

steigern.

fühlte schon

sich

die

haben

Teil

auch

erwogen,

Jah¬

-

zur

viel¬

denn was Die von

hätte

gleichen Caesar auch

müssen. Haltung

dazu beigetragen,

Hyrkanos die

Caesar

zwei

sich heraus

undurchsichtige

(diejenigen,

sogar

Iulius

selbstverständlich

ihren

Ab¬

scheint vielmehr,

unternahm,

stärkerem Maße)

von Je¬

Iulius

einmal

ändern können?

hätte

im Jo-

gegen

Sex.

Sex.

nicht

ge¬

mit

scheint

chronologische

eine

Es

46

Strategen

Herodes

Caesar haben mußte,

sicherlich

vermutlich

leicht

zum

45

JÜRR,

Reihenfolge

des

Jerusalem aus

in I,

Zug

habe.

Onlentpolltlk,

Erlaubnis

Die

hin,

steht.

Ernennung

vom

und übereilt

geraten hatten),

hatte

der

umzustoßen?

ändern,

Herodes

sein.

Caesar vor

zu

BJ

hatte des

zu

Außerdem hätte

gegen

Iulius

Ordnung

(dies

zugefügt

SMALLWOOD,

die

einen

darauf

befohlen

211

kei¬

zu ver¬

(SCHALIT,

keineswegs

Erfolg vorausgesetzt

geschaffene Herodes

Caesar

die

die

wieder

auch unüberlegt

einen

unternehmen,

BUCHHEIM,

154;

ziehen

SCHALIT

erfordert

daß

Bedenken,

zu

unmittelbar

geschaffen hatte,

-

Iulius

die Nachricht

ren

er

vgl.

mit Anm.

ihm

besänftigt.

Schaden

I,

wur¬

eindringlich,

Sanhedrin BJ

die

Hzfiode.i>, The. End o 6 the Ha&mone.an Vyncuty, 50)

sich

wagen können, die

leicht

46

Jerusalem

auf

erklären

Caesar

213;

sehr unwahrscheinlich

sephusbericht, rusalem,

I,

von

und

SCHALIT,

doch

den

dazu

BJ

He.Hodtt>,

4.

Anm.

vor

180;

SCHALIT,

Daß

Mal

Sanhe-

diesen

Machtposition

und keinen

zu

mit Anm.

gen

Leid

Sama-

Herodes

und Antipatros

im krassen Gegensatz

AJ XIV, f;

kein

Phasael

den er

.

waren,

zu

hohe

und

offenbar

Phasael,

Herodes

Hyrkanos

eigene

wiesen

vor

unternimmt

seinem Bruder

gegen

seine

ihn

abzusetzen

ermahnten

gewaltsame Aktionen

Josephus'

Jerusalem,

hatte,

dem Weg nach Jerusalem entgegengezogen und

nach

von Koilesyrien

’Bzllum'

im

Herodes

gegen

gewagt

seinem Vater und

Antipatros

m.

sich

Strategen

darüber,

jedoch von

erkaufte

Amt eines

zitieren.

mit

auf

das

Danach153

voller Wut drin

Iulius

bzw.

die

Vorladung

nicht mehr Herodes

näch¬ des

sicher,

gewaltsam

entgegenzutreten, dieser Plan wurde jedoch bald wieder gelassen (BJ I, 212) &>g £d>pa yeiCova töv 6id

natürlich nicht beweisen, 18) mit Recht hervorhebt. 45)

auch

Brutus

yötp

fertig

Hyrkanos

BROUGHTON,

"E\i£

(Felix)

Undankbarkeit,

der

-

helfen konnte.

getroffenen Waffenstill¬

hoher Wahrscheinlichkeit

Begründung

öpp-Raev

Helix

hatte,

der

Idumäerbrüder

gegen

begeben

hatte, tadelte

der Version

ist mit

stehender Jude,

gegen

f,

lich

der

zum Präfekten

nicht

Syrien verlassen

236.

lediglich

inschriftlich belegt E.

eines

nach Kleinasien

Streitkräfte mit

mit

sich

Jerusalem gewährt

schnell

Festungen

sich

auf

aus

kam,

entrissenen

AJ

allein,

gewisser

zunächst

weilte,

seinem Bruder

dann

dischen

forderung

der

ein

Aufständischen

sich

Herodes,

sofort wieder

42

die

wahrscheinlich

Hilfe

des Malichosbruders

brüder

so

auch

schalt

sah

Damaskus

freien Abzug

Hyrkanos,

Aufstand

Phasael

in

und

jedoch

zunächst

jedoch hatten

Bruder

der

Spitze

nachdem er diesem gemäß

standsabkommens Phasael

dessen

Zulauf43.

Fabius44,

Phasael

an

stand;

Syrien,

dort

und

aus,

die

geworden

zu

58

mit

Anm.

Beteiligung sein,

wie

127

sten

gemeinsam gegen Antonius

Schranken In 42

v.

zu

der

Chr.

treten

erblickte seine

besonders

dann

die

nach

fünfjährigem Warten und

sich

Waffengewalt

sten ren

zu

,

leistete,

Hilfe

leisten

auf

die

sollte. in

wurde

allein

für

.

Diese

vermutlich in

sodann

gestellt,

ihn

sei

Jerusalem

die

Fabius

Rolle

noch,

die

bracht aus

Judäa

mit

dem FürDyna-

und

logistische

militärische

ein und

Soldaten

römische

eroberte

legte5^1.

Statthalter

52 ,

der

von Antigonus

eines

untätigen

Armee

des

hatte,

zu

hatte,

c-i Syriens,

nun

.. Unterstützungen wa¬

Galiläa

der

des

Idumäerbrü-

eingesetzten

aktive

eigene

da

Sohn

Ptolemaios,

finanzielle

rückte

er

der

gegen

Cassius 49

Ptolemaios

die

von

Jahres

ausgebrochenen Un¬

gekommen,

dem von

Marion

jüngste

vermeinte,

unterstützt

daß

des

ihm Caesar verweigert

während Marion

sich

in

Lage

Machtposition

er

Antigonus

Marion,

Befestigungen,

Herodes,

Caesar

der

Palästina

Zeit

die

und von

verstehen,

Hilfe

drei

48

in

daß

die

Macht,

holen.

Tyros,

zu

soweit,

die

Chalkis

von so

ihn

Die

erschütterte

ermutigten

sten von

jungen

auch Antigonus,

Chance.

der,

ziehen

den

verwickelten und undurchschaubaren

Aristobulos, ruhen,

und

47

bestochen worden war

Beobachters

Antigonus,

entscheidend

zu

hinauszutreiben.

die

spielte,

dieser

schlagen

Daß

es

inzwischen

und den

Herodes

gelang es

auch

,

nur

den¬

zusammenge¬

Antigonus gelang,

wieder

die

drei 53

in Marions

47)

Händen

AJ XIV,

schon

die

42

Chr.

v.

und

RRAM 48)

Vgl.

49)

AJ

(neben H.

2,

der

BUCHHEIM,

I,

den

oben,

89

297-298;

298;

BJ

I,

des

Datierung,

Pläne

Vgl.

den Aktivitäten

zu

Anm.

I,

238,

Cassius 25-28,

AJ

51)

Vgl.

52)

AJ

XIV,

297;

BJ

I,

239.

53)

AJ

XIV,

298;

BJ

I,

238.

Anm.

diese

letzten

mit Anm.

50)

oben,

BJ

geben

zurückzuerobern

1

des

wie

Malichos des

zitierten Arbeiten)

238.

44.

,

auch

ins

MRR II. 360 (Cassius); MaAcuA AntonluA, bes. 135-152.

BENTSON,

Politik

Befestigungen

BROUGHTON,

On-LuntpolA-t-Lk,

XIV,

236

der

hatte.

1277;

dazu oben

XIV,

Komplex

BJ

gedeutet

426;

(Brutus);

und

Umgestaltung

Brutus 1,

294

befindlichen

Jahr

Cassius MAGIE, II.

361

63. 239.

Vgl.

gegenüber 103

f

dazu den

(Quellen

und

zum ganzen

syrischen und

Städten

Literatur

!).

128

ist zweifellos eine Übertreibung des Josephus le) ,

da aus dem später von Josephus

hervorgeht, 54 befanden

(bzw.

seiner Quel¬

zitierten Edikt des Antonius

daß die Befestigungen sich noch in Händen der Tyrer

Neben diesen kriegerischen Auseinandersetzungen führte die bloße Anwesenheit des Antigonus

in Palästina zu einer Annähe¬

rung zwischen Hyrkanos und seinen Anhängern einerseits und den Idumäerbrüdern andererseits.

Die

Idumäerbrüder waren vermutlich

an einer Annäherung interessiert,

weil

ihre Machtstellung durch

die dauernden Unruhen und Aufstände erschüttert war und Cassius, ihre bisherige Stütze,

im fernen Westen weilte;

natürlich auch allen Grund, bulossohnes

zu fürchten,

schuldigen für das nen Augen)

Hyrkanos hatte

sich vor der Rückkehr des Aristo-

der in Hyrkanos

zumindest einen Mit¬

seiner Familie widerfahrene Unrecht

(in sei¬

sah und auf den Tag der Vergeltung wartete.

So wurde

denn Herodes nach dem Erfolg über Antigonus Hyrkanos freundlich aufgenommen; Sieg auch die

daß

in Jerusalem von

sich Herodes mit diesem

Zuneigung des Volkes gewann,

ist höchstwahr¬

scheinlich eine grobe Übertreibung des Josephus,

der

in diesem

Punkt wohl auf das Geschichtswerk des Nikolaos von Damaskus zu¬ rückgeht'’'’ . Um diese erneute enge Allianz nos und den Idumäerbrüdern,

nun aus einer konkreten,

chen Situation heraus geboren,

AJ XIV,

314

ff

bedrohli¬

auch auf Dauer zu sichern,

lobte sich Herodes mit Mariamme,

54)

zwischen dem Hause des Hyrka¬

der Enkelin des Hyrkanos.

ver¬ Neben

(+) .

55) AJ XIV, 299: etc; *Iepoo6\u(j.a bt Kapayevöpevov axecp&vo iq &v£6ouv *YpKav6q xe na\ 6 6rjpo(;.Vgl. auch BJ I, 240 . Eine sol¬ che Freude des gesamten Volkes wird schon durch die Schnellig¬ keit, mit der Antigonus auch diesmal wieder eine Anhängerschar finden konnte (AJ XIV, 297; BJ I, 240) sehr stark relativiert, außerdem hatte das gleiche Volk noch vor nicht allzulanger Zeit die Revolte des Helix (Felix) tatkräftig unterstützt. Lediglich Hyrkanos dürfte Freude, auch ehrliche Freude (gegen SCHALIT, Hetode*, 61, Anm. 27; vgl. auch BUCHHEIM, Oxl^ntpolltlk, 64, dessen Ausführungen über das Volk jedoch im obigen Sinn zu korrigieren sind) empfunden haben, mit Antigonus einen äußerst ge¬ fährlichen Widersacher zumindest vorläufig losgeworden zu sein.

1 29

dem

staatsrechtlichen Motiv"^

Herodes

das

schönen

Hasmonäerin

Liebe,

die

56)

XIV,

AJ

ist,

die

467;

BJ

des 23

rein

300;

344).

Herodes

57)

zu

Vgl.

Mariamme)

I,

Mariamme

bes. ein

zu AJ

XIV,

wahrer

sich mit

das

nicht

ja

staatsrechtliche

Hasmonäerprinzessin), daß

Herodes

diese

Jahre

jedoch

Liebe

zu

Rolle^7,

für der

eine

sollte.

£tiiyouiiocv falsch

später

Motivation

besonders

209-212,

wo

von

durch

trotz

realer Kern

Tage

Mariamme

beweisen,

5

spielte

statt

(AJ

XIV,

der Verbindung

OTTO,

Herodes, bes. Herodes,

SCHALIT,

relativiert werden.

und zu

tiefen

der Terminus

rund

wurde

Recht

deutlich

enden

staatsrechtliche

nung i.m Spiele gewesen E.

wobei

erst

Verlobung

entscheidende

tragisch

240

fand

Die

ebenso

so

diese

Motiv einer

dessen Ausführungen

566-571

stellung des,

BJ

Hochzeit I

eine

bekanntlich

betont,

61-66,

menschliche

für

zu

Daß

verloben,

sei wäre

wie

tritt.

(SCHALIT, auch

auch

werden

Verbindung

der

(die

rhetorischen

Liebe

des

beim Entschluß

ihren

des

zu

Hero¬

kednerlei. pol-itds che Berech¬ Herodes, 66), läßt sich m.

unwahrscheinlich.

das

Dar¬

Herodes

persönliche Teil

(der

Beide Liebe

dazu beigetragen

offenbar mit

Motive, zu

der

haben,

Freuden einging.

130

5.

Palästina

zur

5.1.

Erste Maßnahmen

Während die he

in

Zeit

-

des

Antonius

Parthereinfall

Idumäerbrüder

damit beschäftigt

Palästina wiederherzustellen,

kam es

waren,

im Westen

die

zur

Ru¬

Doppel

1

schiacht

bei

Philippi

sowohl

Brutus

Caesar

nach

begab.

Die

der

auch

Italien

Nach

zurück,

Niederlage

Freund so

zu

des

können; Cassius

hofften

tere

die

Schicksal Als

Antonius

Schlacht bei

den

Tod

des

Hoffnung,

immerhin war gewesen.

Diese

Philippi,

fanden,

kehrte

sich

Cassius

sich von

ja

in

der

der junge

den Osten

den

Feinden

deren Vorherrschaft

Herodes

-

in

gab

der

Freundschaft

zumindest

Idumäerbrüder nach

Tod

während Antonius

und der

Gegner

der

der

Cassius

Idumäerbrüder wieder

befreien

-

als

.

persönliche konnte

verhängnisvoll

sich

auf

nun

das

wei¬

auswirken.

seinem Sieg

(der

Griechenlandaufenthalt

2 kann

hier

übergangen werden)

sandtschaften

1)

AJ

105

XIV,

ff;

301;

Cass.

BROUGHTON, Antonius (C.

aus

Cassius

AJ

XIV,

310-311

XLVII,42

II.

f.

Bithynien

vielen Ländern vorfand,

Dio

MRR

M.

nach

M.

357 n.;

Longinus),

f C.

ff;

(M.

(+); vgl.

BJ

Aemilius

Iulius

11.361

C.

(M.

f.

traf

I,

die

kam und auch

242;

eine

App.

übrigen f.

Q.

C.

n.

Caesar),

n.

Ge¬ jüdi-

civ.

Quellen

M.

Iunius

dort

IV,

bei

Lepidus;

Brutus);

II.

vgl.

M.

360

auch

H.

Soldaten und die römleehe Politik ln der Zeit von Caeeare Tod ble zui Begründung dee zweiten Triumvirate,

BOTERMANN, (München,

Pie

1968

=Zetemata

46);

M.

P.

CHARLESWORTH,

CAH X (Cambridge, 1971), The Roman Revolution (7939), (Oxford, 202-213; H. BENGTSON, Marcu-i Antonlue,

of

Caesar",

für allgemeinere Fragen die Kap. sowie bes. KIENAST, Auguetue, 36

"The

Avenging

1-30,

bes.

1974;

Paperback),

bes.

4, Anm. ff.

1

22-25;

1 35-152; zitierte

R.

SYME

bes.

vgl.

auch

Literatur;

2) Die im Anschluß an L. CRAVEN (Antony'e Oriental Volley untll the Vefaeat oft the Parthlan Expedition, (1920 = University of Missouri 1278, nach

1)

des

widerlegt

Antonlue,

III,

2),

vertretene

Kleinasien

legungen richt

Studies

Anm.

zuerst

BUCHHEIMs Josephus

bes.

21

Meinung,

in Ephesos

(Orlentpolltlk, in AJ

XIV,

betrachtet werden bes. 156).

301

(vgl.

noch

von

MAGIE

Antonius

f))

sei

auf

gelandet, 11 ff

f)

vor

kann

H.

nach

allem

aufbauend,

auch

(RRAM

seinem

als

BENGTSON,

auf

den

2. Zug Dar¬

dem Be¬

endgültig Marcue

131

sehe

Gesandtschaft

Vorbringen Macht

in

giere^.

ein,

wollte:

Händen, Herodes

die

Herodes

während jedoch,

sobald

er

gehört

hatte,

gelang es,

eine

stellte^, sönliche den. gen

gewisse

und vor

Antonius zwischen

sich

nur

Antonius die

erinnerte

hätten noch

der

für

Herodes

Rolle;

die

eigentliche nach

zu Antonius

Gesandtschaft zu

Antonius

ebenso hoch

der

Juden Dabei

zur Verfügung

dürften

an

re¬

begeben

gewinnen^.

Gründe

zweifellos

und Antipatros

und Phasael

dem Namen

sich

politische

sich

Herodes

ebenfalls

Entsendung

allem auch

Gabinius

gegen

Phasael

Hyrkanos

der

Geldsumme,

eine

und

der

hatte,

spielte

von

Klagen

per¬

veranschlagt wer¬

die

und war

jedoch

engen Beziehun¬

den Antipatros-

r

söhnen

von

daher

sicherlich

auch

her

tatkräftig

die

alten

den,

den

schon daran,

für

die

immer

Antonius

für

Idumäerbrüder; nicht

Sache

andererseits

Roms

sich

daß

und

erinnerte

seine

eingesetzt

Feindschaft also

Antonius

anhörte,

aus die

Söhne

hatten,

deren Abgesandte

tiefe

entschied

einmal

,

Antipatros

eine

hatten.

jedoch

daß

Adelsgeschlechter, Römern

die

gewogen

nun

sich

sich

bis¬

während

vor

ihm

stan¬

entgegengebracht

naheliegenden Gesandtschaft

erscheint,

er

obwohl

Gründen der

Josephus

es

Juden ein-

7 deutig

sagt,

In che

3)

und

AJ

wie

recht

302;

Herodes

die

I,

gegen

derum von

Sadduzäern

5)

Besonders

den

XIV,

zeigt, lich

wo

vor

weiteres

302-303;

Einfluß

eben der

Anmerkenswert Alexandra

Indiz

dafür,

BJ

I,

Geldes,

BJ

Zahlung wie

I,

wie

berichtet der

242

der

der

ist,

Juden

daß

eigentli-

.

Im Namen

die

Vorwürfe

ähnlich

formuliert waren,

und

Pharisäer

daß

die diese

Vorwürfe

wird,

daß

Geldsumme

dies

BJ

I,

243

f

6)

AJ

XIV,

326;

BJ

I,

244.

7)

AJ

XIV,

303;

BJ

I,

242.

8)

AJ

XIV,

304;

im Parallelbericht

zum Ausdruck

Vgl.

im

überschätzt Josephus

Parallelbericht

wurde,

Erwähnung.

g

erhobenen nun

wie¬

242.

ge.schätzt

keine

später die

vorgebracht werden.

im Bericht des

.

dann wenig

sprachlich

Salome

ein

AJ

242.

Phasael

Vorwürfe,

4)

Antonius

Huldigunsgesandtschaft

BJ

und

einst

unwahrscheinlich

empfing

offizielle

XIV,

gegen

als

Ephesos

Herodes -

übrigen

von auch

in AJ

schon

-

vornherein

offenbar XIV,

303

offensicht¬ von Antonius

im weiteren

Bericht

kommt.

BUCHHEIM,

findet

diese

Gesandtschaft bes.

11

f,

64;

132

des

Hohepriesters

einen goldenen dung auf ge

des

und

Kranz.

Antonius

gutem

des

Fuße

Bedingt

für

die

stand,

der

worden waren; Händen

der

2)

Tyrer

verliehenen

es

Diese

Juden,

durch

die

die

mit

Hyrkanos

Bitten

von

Cassius

in

befanden

und

3)

Entschei¬

er

ja

Sklaverei

Städte,

Bestätigung

darüber unten,

ihm

nun eini¬

im einzelnen:

die

galiläischen

man

seinerseits

betrafen

der

(vgl.

denen

auch,

Rückgabe

Rechte

überreichte

prinzipielle

Idumäerbrüder,

wagte

Bitten vorzutragen.

Freilassung

jüdischen Volkes

der

Kap.7).

verkauft

die

von

1)

sich

in

Dolabella

Diese

Bitten

9 wurden

von Antonius

Schreiben seine

an

allesamt

Hyrkanos

Entscheidung

und

zu

das

Gunsten

Sidon,

Antiochia und Arados

tonius

die

rei

verkauften

Rückgabe

der

Die reicht

10)

AJ

die

waren

Hetodei,

fedvApxu

auf

der

f;

des XIV,

St.

AJ

der von

ff)

vorgebrachten

wie

schon

die

P

306,

321

und Arados

gründung, die kumente gibt. 12)

AJ

des

Antonius

sunt

in

an

Cassius

die

Antonius

und

278;

Tyros,

die

An¬

Sklave-

befahl

er

die

Hyrkanos

er¬

12 auch

immerhin

I,

an

verfügte

in

Tyrer

Gebiete

XIV,

viel

hatte

man

SMALLWOOD,

Juden

JURR,

(+);

AJ

49

aus

f.

Josephi

sind

XIV,

(+);

XIV,

AJ

XIV,

Die

323)

das

319-322.

5

(Nr.

bieten oben

RITSCHEL

des 57,

(MAR¬

(o.

69

den

auch

Anto¬

Text

und

Antio¬

auch

Anführen

zu

und

M.

Sidon,

jedoch

Vgl.

consulta

(1875),

an

nur

unangebracht,

Brief

vgl.

für

Text

Überlieferung

Briefe

von

Handschriften,

Dokumente

echten

der

vorbehaltlose

jedenfalls

nicht,

F.

die

290-293

"Senati

Antiquitatibus",

gebotene

'louöaicov

textliche

323.

Josephus

MENDELSSOHN,

Pkilologaz

hier

daß

‘Ypxavcp dpxi-epet

übrigen

gegen

überlieferten

VocumantA,

(AJ

alle

x&v

Die

zweifelsfrei

zitiert

314-318

xaupeiv.

edv&pxo g).

hingewiesen,

auxoxpdxcop

während

bessere

einem

darauf

£0vei

note

Argumente,

Josephus

L.

sei

'AvtcIjvioc

nur

Josephus

nius (R. K. SHERK, Roman Literatur !)) zeigt. AJ XIV,

Es

beruht,

Lat.,

sehr

ein Vergleich mit

Soclatati*

der von

gering;

'Iouöatcov

einschließlich

11)

bestätigte

Schreiben

Idumäerbrüder

MäpxoQ

Hai

CUS,

chia

Volk

gerichteten

SCHÜRER

einem offiziellen

Juden1In weiteren

Briefen

nicht

(+).

306:

Handschrift

Benutzung

der

galiläischen die

67

306-313

XIV,

xal

z.

in

In

305.

XIV,

MARCUS AJ

;

besetzten

hatten,

AJ XIV,

11

.

jüdische

Freilassung

Juden

Erfolge,

SCHALIT, 9)

erbetene

erfüllt

die

Be¬

dieser

Do¬

Briefen

Romanorum quae (Hrsg.),

89-288,

Aata

bes.

254-263 .

der

Sklaverei

ten;

die

leben

befreit

und

die

galiläischen

Ausgangslage

für

ein

zukünftiges

innerhalb

trachtet

werden

Dennoch Antonius ochia

kam

,

die

diese

vor

als

Feinde

friedliches

zumindest

der

einzunehmen,

nachdem er

sammengetroffen war1'’, Juden

muß

zurückerhal¬

recht

Zusammen¬

günstig

be-

13

setzten

gegen 1 4

Palästinas

Gebiete

kurz

fort.

zuvor

erschienen

ihm und beschuldigten

Idumäerbrüder

in

Als

Antonius

Tarsos

hundert

Herodes

ihre

mit

der

und

Versuche,

nach Anti-

Kleopatra

zu¬

einflußreichsten

dessen

Bruder

erneut.

13) Dies scheint u. a. auch SCHALIT, HerodeA, 69 anzunehmen: VZez>e poZZtZ-ichen ErfaoZge ert>eheZnen aZz> vZeZversprechendes VorzeZchen fiür dZe Zukunft. 14)

AJ

XIV,

westlich tonius 15)

und

AJ

325

von

der

XIV,

324;

Dio

tarch

behauptet

und

I,

24,

müssen

243

als

geben

Ort

auch

243; 2.

vor

Plut.

zu

aktionen

Ant.

25

den

Kleopatra

jungen

Caesar

App.

in

civ.

8

Tarsos

von

habe.

werden,

Kleopatra

(BUCHHEIM, auf

die

zurückzuführen

V.

Dio

gepackt worden

erfahren

als

weitgehend

etwa

km

zwischen An¬

Cassius

Antonius

Verwandlung Antonius

ff;

Appian,

dem Hintergrund gesehen

die

porträtieren, des

Daphne-Hain,

Zusammenkunft

an.

daß

"unzurechnungs {^ähZgen Narren” 51)

den

der

Ebenso wie

Josephus,

seelische

Schilderungen, Anm.

I,

Leidenschaft

völlige

gungen

BJ

XLVIII.

plötzlichen

BJ

Judengesandtschaft

Cass.

eine

und

Antiochia,

von sei

Diese daß

8;

und und

Darle¬

diese

abhängigen

OrZentpoZZtZk,

späteren sind;

Plu-

einer

103,

Propaganda¬

die

historische

"£or Zt has been doubZy burZed, Zn erotZc romance as iveZZ as Zn poZZtZcaZ mythoZogy" (R. SYME, Roman RevoZutZon, 271)). Vgl. dazu BUCHHEIM, OrZentpoZZtZk, 7 f, 103, Anm. 51; K. SCOTT, "The Political Prop¬ aganda of 44-30 B. C.", MAAR 1 1 (1933), 7-49; L. R. TAYLOR, The. VZvZnZty othe Roman Emperor, (Middletown, 1931 /ND New York

Wahrheit

1975),

ist

bes.

nur

109

ff;

einandersetzung "Octavian's (1928),

vgl.

Propaganda of

schwer

herauszulösen,

insgesamt

zwischen Antonius

133-141;

Propaganda

sehr

M.

Mark

P.

zur

and Antony's CHARLESWORTH,

Antony",

CQ

27

propagandistischen Aus¬

und Oktavian:

K.

SCOTT,

Ve Sua EbrZetate", "Some

(1933),

Fragments 172-177;

J.

CPh 23

of R.

the JOHN¬

Propaganda: The BattZe o& ActZum, Mark Antony's WZZZ, the EastZ CapZtoZZnZ ConsuZares, and EarZy ImperZaZ HZstorZography, (Diss. University of California, 1976); J. GEIGER, SON,

"An

Äugtistan

Overlooked

Item of

the

War

of

Propaganda

between Octavian

HZstorZa 29 (1980), 1 12-1 14 ; vgl. auch B. HALLER, C. AsZnZus PoZZZo aZs PoZZtZker und ZeZtkrZtZscher HZstorZker, EZn BeZtrag zur GeschZchte des Übergangs von der RepubZZk zum PrZnzZpat Zn Rom (60 bZs 30 v. Chr.) , (Diss. Münster, 1967),

and Antony",

bes.

50

ff

und

162

ff.

134

Als Verteidiger

des

nus16,

auch

Als

der

sich

Antonius

ebenfalls Meinung

beide

Herodes

sprach M.

später

Seiten

in

jüdischen

daraufhin

den

sichts

der

Beziehungen

Hyrkanos schon

Frage

Handlungsweise. Recht,

sondern

sem Sinne auch

auf

Frage den,

te.

wird den

an

esse,

noch

vor

sowohl

Person

(Quellen

icha^t dzi f;

P.

R.

SYME, AJ

18)

Dies

ders

die

aus

in

durch

der

implizit

Politik

Rom),

Sicht die

für

Herrschaft

I,

diesen

politische nach

Eignung

in

als Mit

die

verbun¬

Frage

Antipatros

einer

1 9

könn¬ Auf-

Eine

von

Inter¬

der von Caesar

einen

be¬

Partherkrieg

daß

entstandene

im Osten

.

der

(des

solchen

Rom durchaus daß

die¬

beziehen.

des

mit

dem

die -

Parther

Lage

aus¬

empfindlichen

Messalla

bei

A.

E.

Corvinus GLAUNING,

(Diss.

vgl.

das

Mate¬

V-iz AnhängZA-

Leipzig,

(Göttingen,

1936),

1960),

58

16 ff;

243-244.

wird mit Recht von während

allein

20

Valerius

BJ

.

bestand,

Römer

Auguitui

324-326;

zwischen

nicht

verhinderte

Gefahr

und dz4 Oktav-ian, und dzn. Sznat, Roman RzvolutZon, Index.

XIV,

Art)

Idumäerbrüder

Ermordung

der

ange¬

besser weiterführen

der Tatsache,

allem die

18

dessen

Hyrkanos

dessen

Politik

auch

waren

nach

offenbart in

den

innerpaläetinensischen

Palästina war

römischen

so

sollte.

an

Entscheidung

Bewerbers

römischer

dessen

wer

fragt Antonius

die

an

Bürgerkriege

M.

den

Parteien

sich

familiärer

Antoniui

betont,

nicht

auch

Bereich

und Literatur)

SATTLER,

17)

auf

Palästinas

des

diese

des

zweifellos

versetzen könnten

Zur

rial

war

ja vor

die

und der

Schlag

Eignung

allem angesichts

durch

nutzen

50)

sich

Führung

und

diesen,

einen Einblick

werden konnten,

ausstand, -

16)

der

einzigen,

absichtigte

die

nach

er

regieren könne.

Ist

(nun

Antonius

der beiden

prorömische

.

Corvi-

einsetzen

wandte

nicht verwunderlich,

allgemeineren

betraut

1 7

Messala

Herodes

fragte

Bezeichnenderweise

Anschlusses

Die

gäbe

des

Hyrkanos

welche

engen

Herodes

und Herodes

die

und

Staat besser

nannte

guten

für

gehört hatte,

anwesenden Hyrkanos

den

Rom

Valerius

(Oäizntpol-it-ik, 65) (HzKodzi,, 69) und SMALLWOOD

BUCHHEIM

SCHALIT

entscheidenden Wandel

der

römischen

Politik

beson¬

(JURR,

m.

E.

genügend heraussteilen.

19)

Vgl.

20)

Es

SMALLWOOD,

sei

nur

daran

JURR,

50;

erinnert,

SCHÜRER daß

die

I,

278.

Parther

dem Cassius

beim

135

Uber

die

Antwort

des

Hyrkanos

lich

erfreut;

er wird wohl

auch

Hyrkanos

wird

tonius weise

ernannte wurde

(Phasael

kein Anlaß raubt

und

Vielmehr zu

mit

seine

scheint bis

Hyrkanos

terstellten Funktion,

Kampf

mit

(App. den

Q.

der

Dolabella IV;

den

zu

erfüllt;

römischerseits

so

zu

1;

Kap. der

da

Q.

21)

Mit

SCHALIT,

22)

AJ

Recht

XIV,

2,

Anm. 53

kehrte

zurück,

ihm offiziell

Tetrarchen

Zeiten

,

Caesars

un-

eine

durchaus

da

ist)

ist

326;

BJ

I,

f

auch

244.

bei

Der

daß die

Satz

BUCHHEIM

des

und

SCHALIT,

Hetode.4,

50

mit

18.

auch

(vgl.

nicht

der

unten). C. einer

generell

proparthisch

Beziehungen

zwi¬

I,

278

mit Berufung

AJ

XIV,

326.

69

'Iouöaicov xf|v auf

...

'Iouöaiav Judäa

updy(BJ

(Ofi-i zntpol. -It-ik, zu f;

Tetrarchen SCHÜRER

I,

I,

bezieht. 115,

Literaturhinweise.

Herodes

f;

Anm.

..

und nicht nur

bei

und

töv

24

Vgl.

blieb,

Uberwiegen

mit

5;

Parthern bestanden.

SCHÜRER

JURR, 245.

24,

zunächst

Parthern

zweifellos

sich nöoav

Quellenbelege

Phasael

hatten Cassius

geändert worden.

Judenstaat

angeführten bes.

ist

den

155)

des

(dies

be¬

gegen Anto¬

wurde

ein

und

denn

hatte

Interpretation von N. Palästina

Oberschicht

69

gestellt

werden

zumindest

zeigt,

ganzen

gerechnet

,

äußern.

dem Erscheinen

daß

dies

326)

Ernennung

den

auch,

zum Tetrarchentitel

den

dennoch bei

lang mit

23

Dio XLVIII,

Bitte

in

zu

um Hilfe

(Cass.

antirömisch keinesfalls

zeigt

laut

4).- Diese oder

zufrieden

Philippi

geschickt,

zitierte

annimmt

Hexoden,

XIV,‘

19,

nicht

Verfügung

erhalten

Chr.

Anm.

I,

Antonius Ordnung

zwei

Unwillen

zur

72

Vgl.

BJ

Ethnarch behalten

fiel.

und

zu

ihren

v.

auf

23)

als

Schlacht bei zu

II,

244)

Hanodo.&,

jedoch

politischen Macht be¬

des Antonius

Parthern

(AJ

SMALLWOOD,

An¬

möglicher¬

besteht

geschaffenen

Antipatros

der

yara

zur

Es

unabhängigen)

Labienus

seit

jüdischen

auf

aller

Parther

oder Kleinasien

akzeptieren, der

hatte.

und

Aufteilung beibehalten

Stellung

Caesar

über kurz

Richtung

gleichzusetzen schen

antworten

Galiläa).

der

Gesandten

Flor.

Syrien

parthischen

des

erwartet haben,

Aufgaben beschränkt wurde^.

seine

Caesar

nicht

oben,

in

Hyrkanos

jedoch

den

jungen

78,

DEBEVOISE,

geographische

Hände

Vor

mußte Die

Tetrarchen,

Bogenschützen

59).

II,

in

zu

Entscheidung

Veil.

Parther

Brüder

sicht¬

ist.

Labienus

und

zu

der von

jüdischen

civ.

er

daß

die

andere

nominellem Herrscher

mit

dieser

die

was

Herodes

(praktisch

die

Mit

zu

haben,

religiösen

in

als

vergleichbar

nius

er

keine

die

Hyrkanos

sich Antonius

auch

alte

anzunehmen,

also wohl

gannen

die

Jerusalem;

auf

haben,

damit

daraufhin

dabei

in

gewußt

zeigte

Vgl.

OTTO, 278;

136

Antonius,

der

sich eine solche Kritik an

nicht bieten lassen konnte,

ließ dann fünfzehn der Gesandt¬

schaftsmitglieder festnehmen, hand24. war,

seiner Entscheidung

die übrigen verjagte er kurzer¬

Ob es wirklich nur den Bitten des Herodes

zu verdanken

daß die gefangengenommenen Gesandtschaftsmitglieder

zu¬

nächst nicht getötet wurden,

muß wohl angesichts der widersprüch25 liehen Auskünfte des Josephus offen bleiben Die Feinde der Idumäerbrüder gaben ihre Hoffnungen,

nius gegen die nicht auf. tausend

Idumäerbrüder aufbringen zu können,' immer noch

Als Antonius

(die

Zahl

sich in Tyros aufhielt,

sandtschaft hervorheben) nun keineswegs 28 zu Unruhen kam ,

BJ I,

erschienen nun

ist wohl nicht wörtlich zu nehmen,

Josephus will damit lediglich die

24)

Anto¬

sondern

zahlenmäßige Stärke der Ge-

26

Abgesandte vor Tyros . Antonius riß 27 so SCHALIT - sofort die Geduld; erst als es auch die Vermittlungsversuche des Herodes und

245.

25) AJ XIV, 326; BJ I, 245. Eine Interzession des Herodes, die nur in AJ XIV, 326 berichtet ist, wird - wenn sie erfolgte - so verstanden werden müssen, daß Herodes daran interessiert war, die feindlichen jüdischen Kräfte nicht noch mehr gegen die Römer und damit auch gegen sich aufzubringen. Im übrigen spricht die alleinige Erwähnung des Herodes (Antonius hatte Phasael und He¬ rodes gleich behandelt und beide zu Tetrarchen ernannt) dafür, daß Josephus in diesem Teil der ' kntiqu-lta.te.& ' eine herodesfreundliche Quelle benutzte, die zudem das Bemühen des Herodes (und zwar des Herodes allein) um die jüdischen Gesandten beson¬ ders betonte (Memoiren des Herodes durch Vermittlung des Nikolaos von Damaskus?). Die Frage der Authentizität der Interzes¬ sion des Herodes außer acht gelassen, gaben die Feinde der Idu¬ mäerbrüder ihre Agitationen nicht auf, so daß Antonius - nach mehrmaligen kleineren Erhebungen gegen den von ihm eingesetzten Herodes - diese 'Geiseln' hinrichten ließ. 26)

AJ XIV,

327;

BJ I,

245.

27) SCHALIT, He.Kode-!>, 70. Die übrigen Darstellungen dieser Phase der römisch-jüdischen Politik (u. a. SCHÜRER I, 278; SMALLWOOD, JURR, 51) sind insgesamt zu summarisch und geben die Ereignisse ebenfalls nur ungenau wieder. 28) BJ I, ^45; in AJ XIV, 327 werden Unruhen innerhalb der Ju¬ denschaft zwar erwähnt, für das Verhalten des Antonius wird je¬ doch bezeichnenderweise wiederum die von Herodes an Antonius ge¬ zahlte 'Bestechungssumme' verantwortlich gemacht.

137

des Hyrkanos nichts gefruchtet hatten durchzugreifen. ben,

29

,

entschloß

sich Antonius

Er ließ die Abgesandten durch Soldaten vertrei¬

wobei einige der Juden getötet und eine größere Anzahl ver¬

wundet wurde.

Als die nach Hause entkommenen Juden auch dann

noch keine Ruhe gaben und unversöhnlich weiter gegen Herodes und Phasael opponierten,

ließ Antonius auch die fünfzehn in Antio-

chia gefangengenommenen Gesandten hinrichten30. Der Bericht des Josephus bricht hier zunächst ab;

im fol¬

genden geht er dann auf den Einfall der Parther in Syrien ein. Es empfiehlt

sich

jedoch noch,

Politik des Antonius zuzufügen,

im Osten,

einige Bemerkungen

speziell der Steuerpolitik,

weil diese das Verständnis

völkerung auf

zur übrigen

den Parthereinfall

hin¬

für die Reaktion der Be¬

in entscheidendem Maße

fördern.

In republikanischer Zeit betrachteten die Römer die Provinzen als Besitztümer des römischen Volkes31.

Besonders

innerhalb des

letzten vorchristlichen Jahrhunderts dienten die Provinzen dazu, den

in sie entsandten Prokonsulen ungeheure Reichtümer zu ver¬

schaffen

(man denke beispielsweise an Verres).

Die Beamten hat¬

ten - trotz mancher Unregelmäßigkeiten - den Provinzen immer als Verwaltungsorgane des römischen Reiches vorgestanden. dagegen betrat die scher

;

Antonius

östlichen Provinzen quasi als Alleinherr-

zudem hatte er für ein riesiges Heer und auch für die

29)

AJ XIV,

327-328;

30)

AJ XIV,

329;

BJ I,

BJ I,

246.

247.

Vgl. die bekannte Formulierung Ciceros: dt quoniam qua.6i qua.dda.rn pxaddia populi Romani 6unt vdctigalia no6tn.a atqud pn.ovlnc.icLd (Cic. Verr. II, 2, 3, 7). 31)

32) Als erstes Anzeichen in diesem Sinne ist anzusehen, daß An¬ tonius zum Aiövuooe xapiöÖTns uei-kCxtoQ ausgerufen wurde (plut. Ant. 24; Cass. Dio XLVIII, 39,2). Dies bedeutet für sich allein genommen zunächst einmal noch nicht viel, bedenkt man, daß eine solche Verehrung von Römern im Osten auf eine lange Tradition zurückblicken konnte (vgl. das Material bei G. W. BOWERSOCK, "Augustus und der Kaiserkult im Osten (1965)", A. WLOSOK (Hrsg.), RömUchdH KoU6dn.ku.lt, (Darmstadt, 1978 = WdF 372), 389-402, bes. 401 f; vgl. auch E. RAWSON, "Caesar's Heritage: Hellenistic Kings and their Roman Equals", JRS 65 (1975), 148-159 (Literatur!)). Das tatsächliche Verhalten des Antonius spricht jedoch dafür, daß er sich quasi als souverä-

1 38

den Soldaten versprochenen Gelder zu sorgen.

Der enorme Geldbe¬

"völlige, lü.ge.133 loilgkelt" und dessen "Begierde nach 1/eA.gnügungen” zurückzu¬

darf des Antonius

führen ,

ist keinesfalls nur auf dessen

sondern erklärt

die er für

sich wohl primär durch die Aufwendungen,

sein Heer bestreiten mußte.

nun keinerlei Zweifel,

Jedenfalls,

hatten die östlichen Provinzen,

das prokonsularische Asien und auch Syrien, beträge aufzubringen^. ausgenommen,

daran besteht besonders

diese enormen Geld¬

Auch der jüdische Staat war davon nicht

wie aus der Aufzählung Appians hervorgeht^^.

In Pa-

ner Herrscher fühlte; sein Einfluß in Italien war ebenfalls noch sehr groß, wie E. GABBA ("Sülle colonie triumvirali di Antonio in Italia", PP 28 (1953), 101-110) zeigen konnte. Er empfing nach der Notiz des Josephus Gesandtschaften von überall (Ttavxaxööev, AJ XIV, 301), Plutarch berichtet ähnliches (Plut. Ant. 24). Antonius legte Städten nach Belieben Steuern auf, belohnte ande¬ re Städte, vornehmlich solche, die durch Cassius und Brutus Schaden genommen hatten, ebenfalls nach Belieben (App. civ. V, 7); im übrigen ist über die administrative Tätigkeit des Antoni¬ us im Osten während dieser frühen Jahre wenig bekannt (vgl. Strab. XII, 3, 1; Cass. Dio XLVIII, 24; vgl. dazu JONES, CERP, 167 ff; MAGIE, RPAM 1. 427 ff; 1278 ff; T. R. S. BROUGHTON, "Roman Asia Minor", T. FRANK, ESOAR 4 (Baltimore, 1938 / ND New York 1975), 499-916, bes. 588 ff). Neben der Tatsache, daß Anto¬ nius als Persönlichkeit eine besondere Anziehungskraft besaß (vgl. E. A. GLAUNING, AnhängeAicha^t, bes. 13) mögen auch seine offensichtlichen Gunstbeweise für die Idumäerbrüder sowie sein "dionysisches" Auftreten (vgl. dazu die immer noch lesenswerten Ausführungen von 0. IMMISCH, "Zum antiken Herrscherkult (1931)", A. WLOSOK, RömlicheA. Kali eA.ku.lt, (Darmstadt, 1978 = WdF 372), 122-155, bes. 131 ff) bei Herodes die Bereitschaft erweckt ha¬ ben, Antonius als einen 'Wohltäter' hellenistischer Prägung auf¬ zufassen (vgl. dazu SCHALIT, HeAodei, 455, 732 f), in ähnlicher Weise etwa, wie jener Aphrodisios, der Antonius in Alexandria eine Inschrif^ setzte (OGIS 195) oder wie es in der ephesischen Inschrift SIC3 760 zum Ausdruck kommt. 33) SCHALIT, HeAodei 73. SCHALIT (HeAodei 73, Anm, 66) stellt zwar auch die Aufwendungen für das Heer in Rechnung, betont die "auiichicel^ende LebenifiühAung" des Antonius jedoch über Gebühr (vgl. dazu H. BENGTSON, MaAcui Antonlui, 156). 34) Die bei Appian wiedergegebene Rede des Antonius (App. civ. V, 5) ermöglicht, obwohl sie vermutlich nicht den genauen Wort¬ laut wiedergibt (BUCHHEIM, ÖAlentpolltlk, 99, Anm. 16), einen Einblick in die enorme Steuerbelastung, die Antonius den Städ¬ ten auferlegte.

35) App. civ. V, 7: tn map iwv bk $>puyCav xe «a\ MuaCav nal Fa\, 74 ff; SCHÜRER I,

141

alten Hasmonäerburg. lang es

Trotz einer weiteren Lageverschärfung ge¬

ihnen,

den Palast zunächst gegen die Antigonusfraktion 46 zu verteidigen . Die Lage wurde dennoch bald für die Einge¬ schlossenen

immer hoffnungsloser,

Phasael und Hyrkanos

die einzige Möglichkeit einer Rettung betrügerischer Absicht angebotenen)

in

sahen

(von den Parthern in

Verhandlungen.

Sie machten

sich daher auf den Weg zu den Parthern und wurden zunächst freundlich aufgenommen; machte,

ebenfalls

als Herodes

zu gehen, 47 kanos kurzerhand in Ketten gelegt Herodes, sicht als nur,

in die Falle

jedoch keinerlei Anstalten wurden Phasael und Hyr-

der über die momentane Lage offenbar anderer An¬

sein Bruder gewesen war

daß die Parther

(vielleicht glaubte er auch

sich die Gelegenheit,

in Palästina einen

Herrscher von ihren Gnaden einsetzen zu können, nicht entgehen 48 lassen würden ), gelang es, sich bei Nacht mit wenigen Getreu¬ en und

seinen Verwandten durch die Reihen der Belagerer zu

schleichen.

Er versuchte Masada,

das er,-seit er es den Aufstän¬

dischen entrissen hatte, zu erreichen.

von eigenen Leuten besetzt halten ließ, 49 Die Schilderung der Flucht des Herodes ist je-

doch für uns unerheblich;

es gelang Herodes

jedenfalls,

nach

einigen kleineren Auseinandersetzungen mit seinen parthischen und jüdischen Verfolgern, Ziel hatte beide

sich auch

Masada

zu, erreichen5^1.

sein Bruder Joseph noch zu

schickten einen Teil in die Festung

sich

46)

AJ XIV,

335-339;

BJ I,

251-254.

47)

AJ XIV,

340-348;

BJ I,

255-260.

48)

AJ XIV,

341;

49)

AJ XIV,

353-362;

50)

AJ XIV,

362

f;

ihm gesellt;

ihrer Leute nach Hause

zog

BJ I,

Kurz vor dem

51

,

der Rest

zurück.

261.

BJ I,

BJ I,

264-267.

264-267.

51) AJ XIV, 362 f; BJ I, 264-267. Die große Anzahl der Herodesanhänger, die mit 9 000 Mann angegeben wird, ist angesichts der vorherigen Schilderungen des Josephus erstaunlich. Da Josephus erwähnt, daß diese Anhänger mit einer Wegzehrung in die einzel¬ nen Teile Idumäas entlassen wurden, kann man daraus schließen, daß Herodes lediglich innerhalb der idumäischen Bevölkerung über genügend Rückhalt verfügte.

142

Die Parther hatten inzwischen den Hasmonäerpalast und auch Jerusalem geplündert; hatten Marissa zerstört.

danach waren sie

(möglicherweise die Heimatstadt des Antipatros

Phasael war unter nicht mehr

auf der Flucht,

in Idumäa eingefallen und

im Kampf,

zu klärenden Umständen

durch Vergiftung oder durch Selbstmord

54

c o

gestorben

,

Hyrkanos waren - vermutlich von den Parthern

die Ohren abgeschnitten worden,

wodurch er von der Ausübung des

Hohepriesteramtes für immer ausgeschlossen war. Herodes unbekannt,

Alles dies war

als er sich von Masada aus auf den Weg zum

Nabatäerkönig machte, wollte.

)

bei dem er eine alte Schuld eintreiben

Mit diesem Geld hoffte Herodes

seinen Bruder Phasael

freikaufen zu können,

er war wahrscheinlich sogar bereit, die 55 Schuldsumme als Darlehen entgegenzunehmen . Der Nabatäerkönig weigerte

sich jedoch,

Herodes das Geld zu geben.

Dabei mögen

die Einflüsterungen der übrigen nabatäischen Schuldner des Anti¬ patros eine gewisse Rolle gespielt haben^;

entscheidend für die

Weigerung des Nabatäerkönigs war es

daß

jedoch,

er es

sich ein-

52) AJ XIV, 364; BJ I, 268-270. Lediglich der Privatbesitz des Hyrkanos (im Werte von 300 Talenten) blieb unangetastet. Zu Marisa als mögliche Heimat der Antipatrosfamilie vgl. A. SCHALIT, "Die frühchristliche Überlieferung über die Herkunft der Familie des Herodes", ASTI 1 (1962), 109-160, bes. 109 f. 53) Vgl. AJ XIV, 365-369, XV, 12-13; BJ I, 271-273; BJ V, 162; Julius Africanus bei Syncellus (DINDORF I p. 581); Syncellus (DINDORF I. p. 576 f; 579). Vgl. die Deutungen bei OTTO, He.tode-6, bes. 27; SCHALIT, Hexode*, 80, 761-764; SCHÜRER I, 279 f. 54) Das Abschneiden der Ohren war ein spezifisch parthischer Brauch, wie Tac. ann. XII, 14, 3 nahelegt. Die Nachrichten des Josephus (AJ XIV, 365 f; XV, 12 f; BJ I, 271) sind in sich wi¬ dersprüchlich, vgl. dazu den Versuch SCHALITs (He-tode* , 762 f) diesen Widerspruch zu erklären. Aufgrund der Quellenlage ist ei¬ ne sichere Entscheidung m. E. nicht möglich, obwohl auch AJ XIV, 366 gegen eine Auslieferung des Hyrkanos an Antigonus spricht. 55) AJ XIV, 362; XIV, 370-373; BJ I, 267, I, 274-277. Die alte Schuld der Nabatäer gegenüber dem Antipatros geht wohl noch was bisher m. W. nicht beachtet wurde - ins Jahr 62 v. Chr. zu¬ rück. Damals hatte vermutlich Antipatros an M. Aemilius Scaurus 300 Talente bezahlt, um seinen Freund Aretas III. vor den Römern zu schützen. 56)

AJ XIV,

372;

BJ I,

276.

143

fach nicht leisten konnte, nen Herren

einen von den Parthern

in Syrien und in Teilen Kleinasiens)

unterstützen,

zumal

(den momenta¬

Verfolgten zu

die Parther ihn ausdrücklich angewiesen hatr

ten:

Hpcoöryv y/|

keine Hilfe

6£xEO$ai

.

zu erwarten hatte,

sich an Rom zu wenden. aufzubrechen;

blieb

daß er im Osten

ihm als einzige Möglichkeit,

Er entschied sich dafür,

sofort nach Rom

dort wollte er um Hilfe und Schutz bitten in sei¬

nem Krieg gegen Antigonus, gestellt,

Als Herodes einsah,

der,

obschon

immer antirömisch ein¬

sich nun endgültig als entschiedener Gegner Roms kom¬

promittiert hatte. Uber Ägypten, wo er vom Tode seines Bruders 58 erfuhr , reiste Herodes trotz der nun schon fortgeschrittenen Jahreszeit nach Rom.

Unterwegs

(vor der pamphylischen Küste)

er¬

litt er fast noch Schiffbruch und kam nur mit knapper Not nach 59 Rhodos . Bevor er von Rhodos aus mit einem neuen Schiff die Reise nach Rom fortsetzte,

spendete er -

zu diesem Zeitpunkt

selbst nahezu mittellos und dazu auf der Flucht - der Stadt, von dem Krieg mit Cassius noch stark mitgenommen war60, Summe,

die weit über seine Verhältnisse ging

61

.

die

eine

Von Rhodos aus

57) AJ XIV, 372; BJ I, 276. Ob die Parther die Nabatäer wirklich in dieser Weise instruiert hatten (der Josephusbericht erweckt den Anschein, als glaube er, daß Malchos (Malichos; vgl. dazu: SCHÜRER I, 580) dies nur als Vorwand benutzte) oder nicht, das Verhalten der Nabatäer war für sie in dieser Situation (40 v. Chr.) sicherlich das Klügste, so verräterisch ein solches Ver¬ halten dem Herodes erscheinen mußte. 58) AJ XIV, 374-376; BJ I, 278-279. Der kurze Aufenthalt bei Kleopatra in Alexandria, die Herodes nach dem Bericht BJ I, 279 ein Strategenamt anbot, kann übergangen werden. Die in AJ XIV, 376 und BJ I, 279 erwähnten Unruhen in Italien können m. E. nicht mit dem perusinischen Krieg (so R. MARCUS, z. St. AJ XIV, 376, note e) identifiziert werden, es ist wohl eher an die Kampfhandlungen zwischen Antonius und dem jungen Caesar, die der Konvention von Brundisium unmittelbar vorausgingen, zu den¬ ken (vgl. SMALLWOOD, JURR, 53 f, Anm. 27) . 59)

AJ XIV,

377;

BJ I,

280.

60) Vgl. neben den oben, Anm. 59 angeführten Quellen noch die übrigen bei MAGIE, RRAM 1. 423 f; 2. 1275. 61) UOU

AJ XIV,

aXXa Kai nius

378:

HEHOCHlOßE VT| V .

eupwv Ou6 *

6e tt’iv noXiv vnö Tov_npö(^ Kacraiov noXtt\)

OCKOfDOtQ

(Dv

£U

TCOIEIV

aUTR V

UiHVriOEV ,

raxpa 6uvap.iv aux^v avEHTäto.Rhodos war auch von Anto¬ für den Kampf mit Cassius belohnt worden (App. civ. V, 7) ;

144

reiste Herodes dann mit seinen Freunden Sappinos und Ptolemaios°

,

die dort zu

eilte er nach Rom, , ,63 traf

ihm gestoßen waren,

nach Brundisium,

wo er gegen Ende des Jahres

40 v.

von dort

Chr.

ein-

Appian fügt allerdings hinzu, daß Antonius einige Zeit später den Rhodiern alles, was diese erhalten hatten (Andros, Naxos, Tenos und Myndos), wieder nahm, weil die Herrschaft der Rhodier zu drückend war (vgl. MAGIE, RRAM 2, 1279, Anm. 3, der aufgrund von I. G. XII 5, 38, eine wenigstens vierjährige Herrschaft der Rhodier über Naxos konstatiert und es im übrigen für möglich hält, daß diese Gebiete erst nach der Schlacht bei Aktium den Rhodiern genommen wurden). Jedenfalls, daran besteht m. E. kein Zweifel, galten die Rhodier im Jahre 40 v. Chr. noch als 'Bun¬ desgenossen' des Antonius, die Spende des Herodes muß also auch vor diesem praktisch-politischen Hintergrund gesehen werden. Die Spende an Rhodos konnte die guten Beziehungen des Herodes zu Antonius nur noch vertiefen, konnte er doch jetzt darauf hinweisen, selbst in Zeiten größter Not seinen Freunden tatkräftig geholfen zu haben. 62) AJ XIV, 377; BJ I, 280. Vgl. dazu SCHALIT, Hexode*, 84 f, Anm. 97-98, der ganz plausibel vermutet, daß es sich hierbei um vornehme Idumäer handelte, die - als Anhänger des Herodes - aus dem inzwischen fast völlig von Antigonus besetzten jüdischen Staat geflohen wären. 63) AJ XIV, 379; BJ I, 281. Das Datum ergibt sich daraus, daß Josephus in AJ XIV, 387 mitteilt, der Besuch des Herodes in Rom habe insgesamt nur 7 Tage gedauert, und daraus, daß die Ernen¬ nung des Herodes zum König ebenfalls noch im Jahre 40 erfolgte. Die Ernennung des Herodes datiert Josephus folgendermaßen: Hai ö u£v oöxcog xf)v ßaaiAeiav napaXaußcivei, xuxcov auxfjg tut xhg £uaxoaxrig nal ÖYÖonxooTfjQ Kal xExdpxgg öAuuTtudöog, unaxEÜovxog Tvalou Aougtlou Kakßtvou xö öeuxepov nal Tatou 'Aaivlou ncoACoovog (AJ XIV, 389). Diese Konsuln gehören ins Jahr 40 v. Chr. (BROUGHTON, MRR II. 378); die Abreise des Herodes von Alexandria muß etwa mit Spätherbst 40 v. Chr. angesetzt werden, wie AJ XIV, 376 u. BJ I, 279 zeigen. Die Ernennung des Herodes erfolgte, wie auch die übrigen Quellen über die Aufenthalte der Triumvirn nahelegen (vgl. BROUGHTON, MRR II. 379 f u. 368 f), gegen Ende des Jahres 40 v. Chr.; die weitere Datierung des Josephus, ' i.n di>i 184. Olympladz' , muß ein Irrtum des Josephus sein, da die 184. Olympiade bekanntlich im Sommer 40 v. Chr. geendet hatte. Vgl. zum ganzen Komplex der Datierung der Ernennung des Herodes: W. E. FILMER, "The Chronology of the Reign of Herod the Great", JThS 17 (1^66), 283-298, bes. 285 (wenig überzeugend, da er den insgesamt stimmigen Josephusbericht anzweifelt und aufgrund des summarischen Berichtes in App. civ. V, 75, 39 v. Chr. als Datum annimmt); SCHALIT, Hexode*, 89 mit Anm. 115; SCHÜRER I, 281 f, Anm. 3; SMALLWOOD, JURR, 55, Anm. 30.

145

5.2.

Die

Ernennung in

Palästina

In

Rom

Gründe

noch

vor

Gunst

hierfür

kurzem,

schon

formiert

Brundisium

die

Antonius

und

enthielt

neben

einbarungen westlichen den

zweitens

kann

muß

junge

primär

eine

Erstens

die

zu Antonius6^.

hatte

ihm Antonius

Kleinasien, annehmen,

hoher Wahrscheinlichkeit

Teilung

er

der

in

in

sich

in

die

führen,

Der Vertrag,

Interessen junge

damit

berührende

erhalten, an

den

hatten,

Caesar hatte

östlichen war

in¬

vermuten,

Brundisium geschlossen

Der

Rom

der Konvention von

Rom eintraf.

dpxfi .

Antonius zu

Machtverteilung

Bestimmungen

als

seine

daß

mit

Caesar

Partherkrieg

in

wohl

reichsrömische

Provinzen,

sofort

Herrschaft

über

kannte,

der

man

um die

aus

wesentlichen

schon

Kampf

Herodes

einleuchtend:

Rhodos

man

sich

-

dessen Anwesenheit

und

von

zum König

begab

sind

bei

hatte;

Herodes

gabe,

Herodes

angekommen,

bewiesen,

Herodes

daß

des

Ver¬ die

die

Antonius

Auf¬

gefal-

, 65 len Herodes ereignet

hatte;

Rom auch bereitet

schon

f) ft

Antigonus

.

fel67,

bat

64)

AJ

XIV,

65)

Plut.

M.

von

den

des er

Rhodos

Parthern,

379;

BJ

30;

durch also

den

Dann,

Königskrone

I,

alles,

hatte

berichtete

um die

Ant.

aus

Hyrkanos.

zum Vertrag

P.

Antonius

möglicherweise

Herodes

und

fangennahme

Vgl.

berichtete

Tod

was

Herodes Boten über

seines

ins

Palästina Besuch

Bruders m.

vor-

zwischen

und

E.

im Namen

in

einzelne

Bündnis

daran besteht Judäas

in

seinen

bis das

die

kein

Roms.

Ge¬

Zwei¬

Diese

281.

App.

civ.

V,

65;

Cass.

von Brundisium BUCHHEIM,

CHARLESWORTH,

sich

Dio

XLVIII,

28

f.

0 fiten tpolltih,

"Brundisium und Misemum",

CAH

X

35 — 39 ;

(Cambridge,

43-47; R. SYME, Tfie Roman Revolution, 217 ff; H. BENGTMaficut Antonius, 174 f; sowie zuletzt KIENAST. AuauMuj, 41 f. Vgl. bes. App. civ. V, 65: nokeueLv ö£ nouTTnlw uev Kaiaapa, et yfi u auy.ßa.LVOi, Ilapöua £ o t s 6t Avtcovlov, duuvoy.evov xfjg £g Kpdaaov napaarxovöi'icjecog. ^1971 ), SON,

66)

Dies

wogegen

nehmen

SMALLWOOD,

SCHALIT,

Hexode*,

bereitung

des

Herodesplanes

sichere

Entscheidung

67)

Bericht AJ

Der

JURR, 689

ist

XIV,

f

auf

54

und

Rhodos

aufgrund der 386-387,

JONES,

annimmt,

daß

Hexode,

lediglich

42 die

an, Vor¬

vonstatten

ging.

Eine

Quellenlage

nicht

möglich.

wonach

Herodes

den

Königstitel

146

Bitte unterstützte er noch durch die Geldsumme, sprach.

Zusage einer gewaltigen

die er nach seiner Ernennung zum König zu zahlen ver¬

Diese Bitte,

das Hasmonäerhaus abzusetzen und ihn an¬

stelle des Antigonus

zum König der Juden zu machen,

entsprach

zweifellos,

wie SCHALIT überzeugend zeigt, einer kritischen Ana68 seiner realen Möglichkeiten . Die Inthronisierung des An¬

lyse

tigonus als König durch die Parther, Phasael

(so tief Herodes

der Tod seines Bruders

ihn auch betrauerte,

hat dieser Tod

ihm ebenfalls den Weg auf den Thron ermöglicht,

da die Idumäer-

brüder bisher von den Römern immer gleich behandelt worden wa¬ ren) ,

ließen ihn als einzigen den Römern treuen Bündnispartner

in Palästina erscheinen. übersehen werden,

Vor allem,

hatte Antiochia

teren Herrscher in Palästina) des wußte also,

ohne

Glauben,

zeigt.

(Vgl.

Ofi-io.ntipolA.tik, 387

folgt

gen

den

66

Vorwurf,

zu

haben,

diese

Quelle

mit die

deren Aussage

dann

schen Erwägungen

ist

scheinlicher

AJ

AJ

XIV,

386

Politik;

als

innerhalb

zunehmen.

-

dessen

Familie

reitet

und

stina von Herodes 1928) , 1973), f; 40 68)

AJ

der

des

382

m.

sicherlich

Römern

Parthern

(Nikolaos

Bericht E.

Die

Aus

sehr

erhalten

hatte.

die

herbeige¬ Damaskus?),

viel

SCHÜRER «1, ff. SCHALIT,

281

f;

Hefiodei,

S.

GINSBURG,

jedoch

SMALLWOOD,

81-88.

JU RR,

54

-

ff;

in

rö¬

sein,

zu erbitten,

genug Ärger

Herrschaft

Romz

in

römischen

zur

über

Ernennung

ot la Jadee, 105 f; M. GRANT, The. JeuiA in the Roman bJofiid, 66 f; JONES, Hefiodi, 42 ff; SCHALIT, HeKodet, zum König M.

wahr¬

Interessen wahr¬

Knaben

(Vgl.

ohne

Bedenken

dumm gewesen

der Vergangenheit Antigonus,

ge¬

allgemeinpoliti¬

römischen so

386-

Herodes

von

bisherigen

kaum halbwüchsigen in

XIV,

AJ

eingearbeitet,

jedoch

nicht

ßaaikeus"

In den

Familie war

die

verdient BUCHHEIM,

rechtlichen

der

für

gegen

Hasmonäerhauses

abzustimmen.

geeignet,

den

dem hier die

tatsächlich

einen

habe, y^volto

ist.)

herrschenden

wird

ff,

et

zuzustimmen

386-387.

für

erhalten "...,

Hero¬

ihre Aufgaben

einer Quelle,

seinen

382

dessen Mitglied, den

25

nehmen will

XIV,

XIV,

niemand

Herodes

Herrschaft

159

in

XIV,

entsprechen

mischen Augen die

Anm.

Absetzung

mit AJ

382

Hefiodet,

Schutz

er

Absicht

XIV,

zweifellos

in

hat

ohne

schon AJ

OTTO,

Josephus

führt

sogar

wie

dazu

das primär entscheidende

wie die eingesetzten Fürsten

seinen Wunsch,

keinen

(die Frage nach dem geeigne¬

Herodes diesen Weg gewiesen.

worauf es ankam,

Rom war die Frage,

dies darf auf keinen Fall

be¬ Palä¬ des

(Paris, (London, 81-88,

WILLRICH,

689

Hefiodet,

147

wahrnehmen Herodes heit

konnten und wie

nun

schon

war

zu

machen, war

Obrigkeit thern den.

jedoch

in

gewesen,

empfangen

nun

schen

Augen

arbeit mit

über

auch

(Antipatros

!)

radezu

vorzüglich

jungen

Caesar

zu

junge

Caesar

Caesar

aus

einer

Corvinus

und

und

zu

hatte

BJ

AJ

XIV,

381-382;

71)

AJ

XIV,

383;

BJ

zung des Herodes: (BJ I, 283). Dies

I,

Oalentpolltlk, KIENAST,

72)

AJ

ist

nicht

vgl.

XIV,

zu M.

BROUGHTON, TON, R.

MRR

SYME,

384

ganz

383: 41,

BJ

MRR

II.

II.. 380 ,

I,

überdies

über

der

die

die

Bitte

daß

der einst

anschloß

Valerius

71

Messala

des

Herodes

den

ebenfalls

Antipatros

Belange

ge¬

auch

sich

Antonius

-

Familie

Palästina

allgemeine

des

Zusammen¬

zwingen müßte

Herodes

die

in

römi¬

im übrigen

dann M. 72

in

seiner

ausdrücklich,

des

-

enger

in

des

Dienste,

Römer gewor¬

Herodes.

Lage die

in

Pa¬

politi-

282. Vgl.

auch

wenngleich mit

I,

eine

hier

wieder

die

Einschät¬

auch hier

284

(vgl.

380,

..

ein

'Avxoovicp;

Rolle

innenpolitisches vgl.

spielte.

dazu

Vgl.

BUCHHEIM,

auch,

jedoch

42. ff.

vgl.

385;

Roman Revolution,

Die

MARCUS,

Messalla

II.

Bitte

Atratianus

Bericht

Au.gu.AtiU>,

Valerius

die

Römer

scheint

vertraten

283.

66)

f;

Dies

xcxpi£d>uevo£

sicher

der

Par-

öpcövxd. ye u?)v hcu x£> ‘Hpcböou öpaoxi'ipiov sicherlich für die Entscheidung des jungen

Caesar mit maßgebend, XIV,

zu

den

282.

BJ

... war

dies

Tradition

dem Vorschläge

I,

70)

'anders

-

zugunsten

381;

ihn

der

guten

führten

XIV,

der

An-

römischen

Herrschaft von

Herodes,

da

zu^°.

der

Feind der

des

zum König

Überlegungen

Anhänger verfügte

erwähnt der

zunächst

AJ

(AJ

haben,

Sempronius

69)

Moment

war.

ihn

ein Gegner

die

besaß

er von

geeignet

des

Vergangen¬

Schicksal

Herodes,

zum offenen

treue

Senatssitzung L.

er

Repräsentant

eingedenk

erstatteten

lästina

daß

als

die

innenpolitischen Gründen

Josephus

geleistet

In

Sie

-

da

ein Vorteil,

bewogen

unterstützen.

des

politischen

er

viele

den weiteren Vorteil, her

war

wie

Romtreue

hatte.

Bitte

gegenüber

durchaus Rom

aus

erhaben,

Die

vom persönlichen

der

aber,

hatte,

nicht

auch

standen.

der Vergangenheit

Diesem Antigonus

Palästina

Rom

Zweifel

stimmte primär

schon

zu

gezeigt

zweifellos

berührt*^,

tigonus

jeden

eindrucksvoll

Antonius, Herodes

über

sie

A.

Lesung z.

Corvinus zu

L.

E.

Index.

St. oben,

des AJ

Anm.

Sempronius

GLAUNING,

letzten

XIV,

384,

16,

Namens note

f);

sowie

Atratinus

BROUC-H-

Anhang eHAeha^t,

7

f;

148

sehen Argumente te:

als

Gegenpol

gegenüber

Palästina daß

das

für

das

die

Königtum daß

Tetrarch)

Wort

offene

der

Herrschaft

Interesse

ein

Roms,

entschiedener

und

darauf

Der

offiziell

Senat

gewöhnlicher

gegenüber

z.

Staates

Zt. des

hinzu

AJ

XIV,

384-385;

74)

AJ

XIV,

385;

75)

App.

£nl

cpopoic;

BJ

V,

75:

BJ I,

.

wo .

er

Die

I,

auch

dar¬

gewesen

sei,

ein

noch

König

großem Nutzen

nahm den Vorschlag

(etwa

an

war

und

nun

auch mit

ein

Parthern

Ethnarch

gleichkommen auch

zu

ein

König dem

Zusammen

Grenzen

erhielt

Über¬

König

könnte.

die

faßte

oder

eingesetzten

der

also

der

eingesetzter

Herodes

über

Antonius

daß

von

zweifellos

Königtums waren

75

auch

Herodes

Rom dagegen

an Ansehen

Samaria,

73)

apa

von

erweitert worden.

gewesen war,

civ.

ein

den

74

Parther

zum König

eingebracht hatten,

Dynast

einem von

die

Roms

hinwies,

Partherkrieg

zugesprochen worden, ein

nun

mu߬

Feindschaft

erinnerten

Freund

Als

einnehmen

durch

Herodes

und Atratianus

ausdrücklichen Beschluß

gewonnenen Titel tege

seine

entschieden.

Übertragung

dischen

der

Messala

diesen

König Antigonus der

Antigonus,

ergriff

nicht genügen würde,

mit

Bitte

bevorstehenden

Sache

einen

legung,

diese

im

immer

den

die

Triumvirn, darüber

für

dessen Vater Antipatros^.

persönlich

war

jedermann

Annahme

es

zu machen.

genau wie

sei,

der

läge

Herodes

Herodes

die

gegen

Rom mit

gezeigt habe,

an,

an,

des

jü¬

seinem eben

zu Lebzeiten

seines

Vaters

Senatssitzung

endete

mit

Stra-

einem

282-284.

285.

iott) bi

TeTaypevotc;,

np

Hat

IIovtou

ßaatXfeag, p£v

oßg

Aapetov

töv

SoHLpdae i ev, «Japvanouq

toü Mtüpt&axou, 'IöoupaCcov bi Hat Eapapecov ’Hpcoöriv, ^’Apuvxav 6 ntatöcov Hai noXepcova pepouc; KtXtHtap nal £x£poüc; £q 'ixepa eßvn Die von BUCHHEIM (Oxlentpolltlk, 67) im Anschluß an MOMIGLIANO (R-ice.fic.he, 348-350) vorgenommene Unterscheidung dieser Ernennung und der durch Josephus überlieferten (oben, Anm. 74): E4 4chelnt dahex nicht auAgeAchloAAen zu Aeln, daß ca Aich um zwei vexAchledene Exnennungen handelte; daß nämlich AntonluA, nachdem JexuAalem nicht Aoglelch exobext wexden konnte, dem HexodeA zuAätzllch die KönigAhexxAchafit übex Samaxla und Idumäa vexlleh ist m.

E.

ijicht

stichhaltig.

der Appiantext

hier

des

zu

'Iöouuatwv

verderbt

lesen

ist

Es

ist

ist;

eher

daran

zu

denken,

daß

daß

entweder

'Iouöatcov

anstatt

(SCHALIT,

HexodeA,

162)

daß

E. die wahrscheinlichste Erklärung) durch Haplographie ausgefallen sind 30) .

oder

(m.

die Worte 'Iouöatcov Hai (SMALLWOOD, JURR, 55, Anm.

149

feierlichen

Zug

'Prozession' te

hatten

und

die

das

die

zu

in

sich Rom

gar

rodes

sein

in -

Hand mit

befanden,

auch

Bassus

79

die ,

dem es

Kleinasien erobert

lagerte, daß

als

hatte

in

hatte

den

des

wo

78

.

An

Legaten

77)

AJ

XIV,

387.

78)

AJ

XIV,

390-391;

79)

AJ

XIV,

392;

BJ

be¬ an

einem

noch

Herodes

fixiert77, jedoch

bis

Antigonus

Teil

wie

He¬

schon

völlig

Idumäas

Lage

in

freie

besetzt

Palästina des

mit und

P.

und des

änder¬

Ventidius

seinem Heer Palästina

in

zurück¬

Bassus

sich

im Anschluß

in

Nähe

Jerusalems

der

Josephus

bestochen

eilte

Familienangehörigen

Syrien

und

-

wird von

zum Eintreffen

Antonius,

Obwohl

großer Eile

habe

begründet

80

.

dies

Nach kurzer

daZeit

285.

BJ I,

zu

jedoch

in

des

Labienus

auch

Herodes.

I,

die

des

den

nichts.

Bassus

hatte

dieser

für

BJ

Jupiter

den Königstitel,

sich

sich

Titel,

sich

nichts den

die

größten

wandte

388,

zwar

Herodes

Judäa

Judäa

XIV,

nun

zeitlich

nach

AJ

ihrer Mit¬

Im Anschluß

lud Antonius

Romaufenthalt

den bloßen

begonnen

Antigonus

in

Senatsbeschlusses

befand

Rom,

Tagen

Masadas,

76)

I, 288.

286-287. Vgl.

die

übrigen

Quellen

bei

BROUGH-

Onlzntpolltlk, 76; H. BENGTSON, Zum Pa.Kthzn6e.ld.zug dzA AntonluA, (München, 1974 = SBAW 1974, Heft 1), 13-17; N. C. DEBEVOISE, A Political HlAto■ ny o6 Panthla, 114-117; L. GANTER, Vlz Pnovlnzlalvznwaltung den Tnlumvlnn, (Diss. Straßburg, 1892), 41 f; A. GÜNTHER, Bzltnäge zun Gzichlchtz den Knlzgz zivlAchzn Römznn und Panthznn, (Berlin, 1 922), bes. 39 ff; K. H. ZIEGLER, Vlz Bzzlzhungzn zu)lAchzn Rom und dem Panthznnzlch, 34-36; A. S. SCHIEBER, "Antony and Parthia", RSA 9 (1979), 105-124. TON,

MRR

in

ganze

zunächst

er

Caesar,

endgültig.

besaß

Reich

gelungen war,

Erfolge tat

Herodes

besiegen und der

hatte,

diese

mit,

zu

Zeremonie

feierlichen

kapitolinischen

des

der

Zunächst

Erfolge

den

Herodes

einem Heer

Belagerung

Herodes

an

mit

an

junge

des

sieben

Reich.

der

dieser

Antigonus.

der

nur mit

Spitze

Exemplars

Ereignissen

gehabt.Antigonus der

ten

des

nicht mehr

Herodes

und

zugesprochene

hatten,

Josephus

gesagt

ein7^.

diesen

abgespielt

Teil

der

Opfer

eines

Königswürde

den Händen

Nach

des

Herodes.

'offiziellen'

ihm von

fest

den

Niederlegung

Festmahl

An

gingen Antonius

sie

stätigten diesen

zum Kapitol.

II.

383,

II.

388.

Vgl.

auch

BUCHHEIM,

150

zog

sich

(Q.)

Bassus

wieder nach

Pompaedius

Truppen

in

Syrien

(Poppaedius)

Palästina;

Silo

zurück

81

Silo blieb

mit

und beließ

einem Teil

jedoch

zunächst

lediglich

der

römischen

ebenfalls

un-

..... 82 tätig Herodes gonnen,

aus

Söldnern großen

war

seinen

ein

Heer

Zulauf

treibung

des

sich

in Galiläa

setzte

vor

84

.

als der

er

80) 4

von

XIV,

Josephus

zog

85

BJ

82)

AJ

XIV,

.

XIV,

aus

der

und

ihn

-

Versuch,

wandte ein

seine

immer

sich und

ent-

Familien¬

unterstützt

Mit

Idumäa

Position

des

Herodes

schon

günstig

der mit

Die

mit

289. obwohl daß

Q.

Dellius

BJ

I,

289

so

Entscheidung

Cassius

anderen

den

als

m.

E.

JURR,

die

nach

bei

83)

AJ

XIV*

394-396;

BJ

I,

290-292.

84)

AJ

XIV,

396-398;

BJ

I,

293-294.

85)

AJ

XIV,

399-405;

BJ

I,

294-296.

auf

den

Truppen

Dio

Anm.

den

ist,

daß

als

nichts

MRR

II.

41,

Dynasten mit

den

des

31).

diese

Untä¬

Beste¬

nicht

auch

ausge¬

Silo

wußten; 389)

He-

(XLVIII,

vorgenommenen

Möglichkeit

noch

(BROUGHTON, erst

seinem Heer

der Allianz

56,

Ventidius

zum König

im Kampfe

östlichen

(wegen

zu

'Bestechungsgeldern'

Antigonus

sowohl

mit

seinen

Anmerkenswert

einer von

Herodes

des

bei

und

SMALLWOOD,

I,

Ventidius

sogar

nissen

Versuch

zeigen

Uber-

83

gerettet.

die

Strafgelder

389.

kann,

des

durch

sowohl

diesem Grunde

Silo,

II.

BJ

werden

394

er

sogleich starke

in •Idumäa

endgültige

288-289.

(vgl.

MRR

393;

Ernennung

Nachricht AJ

Als

auferlegten

chung motiviert wird, der

eine

und

I,

tigkeit wiederum mit schlossen

war

dem Antigonus

identisch

BROUGHTON,

hatte

Herodes

sind möglicherweise

81)

drang

Landesteil,

schien

anstrebte

392;

Ventidius

jedoch

schaffen,

be¬

angeworbenen

Ereignisse

zu

hatte

gestärkt.

überlieferten

Parthern)

den

aus

fehlgeschlagenen

Joppe, Zug

und

sicherlich eine

weiteren

gegen Antigonus

Jerusalem

AJ

f)

diesem

unverzüglich

mit Antigonus gegen

ist

und

Herodes

augenblicklichen Gefahr

Situation

daß

eroberte

Mit

schon wesentlich

sein,

die

Daß

Operationsbasis

auch

Operationsbasis

Die

hatte,

wie

gelandet

Landsleuten

rekrutieren.

eine

Süden,

Masada

hatte,

Ptolemais

letztlich vermutlich

nach

angehörigen

zu

Josephus,

einem -

in

idumäischen

in Galiläa

Nach

Herodes

inzwischen

von

die

trifft

den

geschilderten

Die

Antwort

in

Ereig¬

ein.

Herodes,

zu

einem unblutigen

des

Antigonus

Erfolg

zu

kom-

151

rodes

nach

Jerusalem begleitet

Belagerung in

die

Pläne sen

nicht

mitmachen,

Winterlager einer

sah

sich

Jerusalems

er

Herodes

zunächst

er

könne

seine

Soldaten

gezwungen,

einmal

die

seine

fallenzulas-

86 Nach

römische sorgen

einigen

-

gelang

in

Josephus

wieder

men

es

seine

offensichtlich Höhlen

Schwierigkeiten

Heer während

88

Galiläas

(AJ

XIV,

weiterer

nach

403) ,

sollen

als

89

.

Königs

bei

die

86)

allen

Es

gelang

und

terer

Grund

sein,

daß

AJ

sen

hatte,

XIV,

(Cass.

Dio

eine

87)

AJ

88)

Bei

408

einer 89) sich

und

Syrien

die

gewissen

AJ

XIV,

nicht

20,

BJ

I,

Söhne

dessen

Tod

gab

(AJ

nebst

schwer einge¬ haben

Senatsbeschluß überdies

des

des

429

f.

,

Ein wei¬

Silo mag in

gewesen

Syrien

auszulöschen es

für

sich

Jerusalems

römischen

genos¬

war

Silo

poli¬

zunächst

nicht

einzulassen.

Heeres unter

BJ

Tendenz I,

handelte,

Männer

für

sich

alten Vaters, getötet

schmähte,

f;

313),

I,

-

nicht I,

geht zu

der

E.

zu

AJ -

zweifeln.

309-310.

Daß

aus

gewinnen

(BJ

-

m.

nachdem er er

hinreichend

den sich

XIV,

trotz

E.

hatte bevor

Herodes

wie

ist m.

305-307;

Räuber

stellte

Beweis,

am Wahrheitsgehalt

Herkunft BJ

56

völlig beruhigt war,

Pakoros

eindrucksvoll

diese

H *Pu)|iT] Kiapnou ’AypCuTia Mal KavivCou FaXXou in 1 xrjc; ehaxoaxfjc; na\ 6y6oriHoaTTiQ nal ttepkttiq o\upTU,a&oc;, xa3 xptxw pgvC, rrj eopxrj xfjc; vriaxetaQ, toaTiep kx Ttep ixpoufjQ toq yev°Pevtiq int nopnriLou toiq ’loubaCoiQ aupcpopap. Mai yap un’ inEtvou tri auxrj idAcoaav gpepa, p£xa exg eiHoat inxa. Die

beiden

.

Canmius die

erwähnten

Gallus,

erwähnte

Jahres.

gehören

Olympiade

Eine

(42

ff)

sephus

Jedoch

in

dargelegten

sichere 38

v.

Lösung

Chr.

Antiochos während ta

,

zu

(GRUEBER,

(1908), Rome, II. 130) 353

II,

f

der

des

nicht

Jahres aus

ohne

einmal

müßte

zog

die

den

des

v.

daß

P.

Ventidius

38.

Kerodes

um dort bei

in

Chr.

Antonius

des

Jo¬

möglich. Abfolge

am

9.

Bassus

Juni gegen Erst

Samosa-

Antonius weitere

nach

Sosius,

Trup¬

einer

"Provinziale

Republik,

lan-

Kupfer¬

Proculeius,

JouXna.1 lnte.n.nationa.1 d' KftchkoloQlQ. Numlimatique. Vgl.

Official (dort

AJ XIV,

131)

Quellen

132)

Plut.

Ant.

f.

keine

bei

C.

Sosius

Der

H.

S.

JThS 3 die

MRR

über

II.

HART,

(1952),

Quellen

Literatur

Bericht

J.

bei

"Judaea 172-198,

11

and bes.

BROUGHTON,

180.

MRR

!).

die

Datierungskriterien.

BROUGHTON, 34.

auch

Commentary",

des

auch weitere

487

vermittelt

dazu

na¬

oben

Samosata.

suchte

BAHRFELDT,

römischen

einen

schon

selbst vor

mit Antiochos

;

einigermaßen

Pakoros

diesen

131

gleichen

zeitliche

eine

erschien Antonius

M.

37

weiteres

sich

bekannt,

danach

L.

Chr.

Olympiadendatierungen

so

vgl.

v.

und

Datierungen würde

Kombination

noch

ist

auf,

508;

dem Ende

zum Triumph 412

Hälfte

Nachdem Antonius

215-229).

The

Juni

im Juli

Samosata

CRRBM

aus

Crassus",

Vgl.

in

Ende

und belagerte

Belagerung

erbitten.

prägung

sich

Es

Kommagene

also

bekanntlich

(die

Ereignisse,

frühestens

schließlich pen

man

ergeben.

dieser

37

Fehler)

besiegt wurde, von

Jahr

solche

Gründen

Agrippa

ins

ersten

enthalten manchen

geschilderten

(Vipsanius)

dieser beiden

eine

Vergegenwärtigt der

endete

der

ist

M.

zweifelsfrei

Kombination

Eroberungstermin helegen.

Konsuln,

395.

Belagerung

BJ

I,

347-

160

gen

Belagerung

nius

erst

C.

sammen mit nach

zu einer

Sosius

schicken.

im Spätsommer

gegangen daran,

sein.

daß

oberung

des A.

135

,

Legionen

Dies

alles

Herbst des

des

Cassius die

Pülcher

Dio,

und

des

38

läßt

v.

diese

zu¬

Entscheidung erst

Chr.

frühe¬

vonstatten Zweifel

endgültigen

Er-

1 34

insgesamt viel

C.

Anto¬

auch keinen

und der

verging

Eroberung

und

allerdings

Jahres

Josephus

noch ein Winter

konnte

endgültigen

kann

des

war,

entbehren

zur

diesen Ereignissen

datiert

Claudius

gekommen

Syriens

Bericht

zwischen

Bericht

und kürzer

oder

Der

Jerusalems

Der

seinen

dem Statthalter

Palästina

stens

mit

Einigung

Jerusalems

Norbanus

summarischer in

das

Flaccus,

Konsulat

also

ins

1 or

Jahr in

v.

38

Chr.

Samosata

als

aufständische

ins

auch

Jahr

wird es

Nach

Beendigung

kehrt Antonius

Statthalter

erobert

.

38.

Syriens

Arados. dies

am Ort

Danach

noch;

Erscheint

durch Cass.

nach

dies dies

Dio

133)

Plut.

Ant.

134)

AJ XIV,

XIV,

461:

"AfigavxoQ

6fi

xe

...".

Y&p

fiv

zurück.

C.

alles

gehört

schon 23,

1:

Sosius

zunächst

Sosius

sehr

C.

-

gen nach

Antiochos

einmal

das

Jerusalem

und

Cassius

unwahrscheinlich,

...,

xtp 6'

bleibt

Dio

-

so

fim y i yvou^vcp

Suptg. A6you vet6u£ev 0 Mapi&pur), Hai xijv dt6eXcp?)v aijxou Kal xf|v prix£pa öeuvaiQ kb,ußptCev XoiöopCaig. •••j 6eivf) bk xötq yuvialHaQ dcYO-vi&HxricUQ etaflet, nal Ttpdg S paXtaxa ntvflaetv xöv ‘Hpuiö-nv epeXXov, elg poixeCav ötflßaXXov aflxflv, aXXa xe noXXöc npöc x6 ntOaviv kvoxeuaCopevat nal HaxriYopouaat 6toxt xflv euova xflv £auxfjc; mflmjjetev kxX. Es

bedarf

mit

wohl

SCHALIT

zutun

1 77

,

keiner weiteren

als

die

"eine

diese

näerin bei

Herodes

kann m.

der

E.

Umlauf

in ein

negative

milienzwistigkeiten

setzte,

schlechtes

Einfluß,

innerhalb

den

Herodes

Hananel

abzusetzen

verstoß)

und an

zu machen, keiten

dessen wie

zu beenden

Herodes bulos

um -

es

wieder

Stelle

Josephus

178

.

als

zum Hohepriester

unterstand stobulos Geist

unA

als

der

...

1 79

.

Die

ein,

...,

sagt

Vorteil

konnte

(ein

auf

sich

438

177)

SCHALIT,

178)

AJ

XV,*40.

Vgl.

auch

179)

AJ

XV,

31.

Auch

das

Ehemann haben.

für

ihren

Hasmo-

überhaupt

weiteren

haben

Fa¬

sollte,

jedenfalls,

eindeutiger

den

Gesetzes¬

-

häuslichen

damit

die

Grund mag gewesen betrachten da

dieser so

konnte, als

seiner

Zwistig-

sein,

Hohepriester

atmet

dann wieder

Darstellung:

"Ei

das

Kontrolle

dieser Einsetzung

SCHALIT

daß

den Aristo¬

ständigen

daß dex Entschluß dzA Hexoden,

BJ

die

ab-

zum Hohepriester

herodesfeindlichen

176)

Salome

Aristobulos

und

durch

der

setzen;

ha.UA die HohepKizAtznwündz zuKüzkzuzaAtattzn,

I,

Geschichte

ihr verhaßte

zu

Salome

Abschlußbeurteilung

Hohepriester

überaus

den

zu machen,

Land kaum mehr verlassen

Licht

entschloß

Ein weiterer

vielleicht

um die

der Königsfamilie

kaum überschätzt werden. (Hanamel)

um diese

vielen LügzngzAchizhtzn"

dex

in

Darlegung,

des

Ari¬

den

Izuzhtzt

dem HaAmonäza-

kzine.Aboe.gA

dex Aua -

f. Hexode*,

107.

Bruder

AJ

XV,

Drängen

42. Mariammes,

einsetzte,

mag

die

dabei

sich bei

eine

Rolle

ihrem gespielt

173

fluß eines

Filedens- und Veiständlgungswlllens

Königs wai,

von selten des

sondern einzig und allein den Zweck veifolgte,

^ei¬

ne nähere Umgebung und die hielte Öffentlichkeit bezüglich mei¬ nen. wahren Abrichten mit den Hasrnonäem hlnteis

Licht zu fühlen:

die politische Linie und die bösen Absichten waien geblieben, geändeit hatte sich nul die Taktik"^® m Diese Auslegung soll als eine mögliche Auslegung gar nicht in Frage gestellt werden, Blick

in den Text des Josephus offenbart

re Möglichkeit:

daß

lei heimliche verband.

daß er damit

(Mord?)

den Aristobulos zum Hohe¬

jedoch zunächst einmal keiner¬

-Absichten gegenüber der Hasmonäerfamilie

Dafür spräche m.

Alexandra,

jedoch auch eine ande¬

es Herodes aus politischen wie auch aus fa¬

miliären Gründen für geraten hielt, priester zu machen,

ein

E.

auch die öffentliche Anklage der

die Herodes beschuldigte,

versucht zu haben,

Hilfe der Kleopatra durch Antonius vom Throne

zu stoßen

ihn mit

181

.

Die

sich an diese Verhandlung vor dem Mitarbeiter- und Freundeskreis (Staatsrat?)

des Herodes anschließende öffentliche Versöhnung

zwischen Herodes und Alexandra wird dann phus bzw.

jedoch wieder von Jose¬

der Quelle des Josephus als geschickte Heuchelei des

Herodes abgetan

182

.

Es bleibt m.

die herodesfeindliche Quelle folgerichtige Entwicklung abgestellt,

E.

festzuhalten,

daß die durch

im Werke des Josephus vorgegebene

(alle Taten des Herodes

die Hasmonäerfamilie

sind darauf

systematisch auszurotten,

alle

dem anscheinend widersprechende Reaktionen sind Heuchelei des Königs,

um die Umwelt über seine wahren Absichten hinwegzutäu¬

schen) ,

die

sich

in durchaus ähnlicher Weise auch in der Mehr¬

zahl der wissenschaftlichen Literatur über Herodes konstatieren läßt,

historisch realiter vorhanden gewesen sein kann,

nicht muß,

jedoch

wie es - liest man beispielsweise nur die neueste,

wissenschaftliche Herodesbiographie

180)

SCHALIT,

181)

AJ XV,

Helodes,

(SCHALIT)

- den Anschein hat.

109.

31-34.

35: xotaöxa bt \eyovxoc oux Aoh^kxüjq, &AA’, pitep pdXtaxa necppovxio\ievwc, elc, trndxriv xG3v yuvaiHÜiv Hat xtov auM-TtapaX,ncp0evxa)v cpCXcov, ... 182)

AJ XV,

174

Der Frieden im Hause des Königs war zunächst mit der Ein¬ setzung des Aristobulos doch nur scheinbar, berichtet, wurde;

zum Hohepriester wiederhergestellt, je18 3 wie Josephus deutlich anmerkt . Josephus

daß Alexandra von Herodes unter Bewachung gestellt

sie hatte

im Palast zu bleiben und sich ruhig zu verhal¬

ten.

Durch sichere Wachen ließ Herodes ihren gesamten Tagesab18 4 lauf kontrollieren . Bei der Begründung, die Josephus dafür liefert,

kommt offenbar eine herodesfreundliche Quelle

von Damaskus?)

zu Wort,

ein solches Verhalten sei angesichts der

vorherigen Absichten der Alexandra ja verständlich, allem zu befürchten,

daß

sie auch

die sich ihr bieten würde, des Herodes

zu beenden

1 8S

.

zukünftig

die

sei vor

die Regierung

Ist Vorsicht gegenüber einer so auch gegen die

damit

stolzen und in

zur Sklavin gewordenen auf¬

sich nur an Kleopatra wandte,

so unwürdigen Zustand zu beenden

solchen

sich daran an¬

schließende Schilderung der Alexandra als einer ihrer Freiheit eingeengten,

es

jede Möglichkeit,

dazu benutzen würde,

Äußerung durchaus am Platze,

rechten Frau,

(Nikolaos

186

.

um den für sie

Alexandra wandte

sich -

über das Faktum sind Zweifel unangebracht - an Kleopatra um Hil¬ fe.

Kleopatra riet dann Alexandra,

zusammen mit

Hohepriester,

zu ihr zu fliehen.

fensichtlich,

in zwei Särgen versuchte

dem

Der Plan gefiel Alexandra of¬

Sohn aus der Stadt an die Meeresküste, liegen sollte,

ihrem Sohn,

hinausbringen zu lassen.

her von diesem Fluchtplan gehört hatte,

sie dann sich und ihren wo ein ägyptisches Schiff Herodes,

der

schon vor¬

und dennoch alle Vorbe¬

reitungen zur Flucht ruhig hatte geschehen lassen, Alexandra und ihren Sohn dann Herodes bestrafte

überraschte 18 7 beim Fluchtversuch in flagranti .

jedoch Alexandra und Aristobulos nicht

Fluchtversuch hätte sich als Landesverrat deuten lassen),

183)

AJ XV,

42: Kai

olMiav. 184)

AJ XV,’ 42-43.

185)

AJ XV,

42.

186)

AJ XV,

44-45.

187)

AJ XV,

46-48.

(der angeb-

tote |i£v kbohei Te0epaneuKevai xa uepl xfiv

175

lieh aus Furcht vor Kleopatra,

faßte aber den Entschluß,

Hasmonäerjüngling endgültig aus dem Wege

den

zu räumen1®®:

upouxeixo p£vxoi mxvx&Tiaaiv auxy xö iiEip&Htov £muo6u)v tioi elaSai, xö bk pf) xaxö priö’apa xolq TxeixpaYpevou; ibonei 7U0avd)xepov etp xö Xavöaveiv. Ist über die

letzte Darstellung bzw.

die quellenmäßige Herkunft

dieser Darstellung kein weiteres Wort mehr nötig,

so bleibt es

doch befremdlich, gen

daß diese gesamte Fluchtgeschichte, von weni189 schmückenden Details abgesehen , kommentarlos akzeptiert

wird.

Die Möglichkeit einer Flucht soll hier keineswegs geleug¬

net werden.

Immerhin,

herein beabsichtigte, doch m.

E.

besteht die Meinung,

die Hasmonäerfamilie auszurotten

keineswegs erwiesen ist)

Fluchtversuch eine Möglichkeit, gehen,

gesehen werden.

von einer

daß Herodes von vorn¬

zu Recht,

(was

je¬

so kann hinter dem

einer akuten Gefährdung zu ent¬

Andererseits,was konnte

solchen Flucht versprechen;

sich Alexandra

bezeichnend ist doch,

daß

Josephus keinerlei konkreten Grund für diese Flucht angibt,

wo¬

mit die Möglichkeit einer akuten Bedrohung doch recht unwahr¬ scheinlich ist.

Nach dem Gesetz, das jedoch nicht immer in aller 190 Strenge eingehalten worden war durfte ein Hohepriester das

188)

AJ XV,

49.

189) Besonders das Detail der Särge erinnert an die Flucht des Rabban Johänän, Sohn des Sakkai, der in einem Sarg aus dem bela¬ gerten Jerusalem flüchtete (b. Gittin 56 a), und wird deshalb von SCHALIT, Hexoden, 110 f, Anm. 47 als unhistorisch bezeichnet Auch die Motivierung der Schonung der Alexandra ('Furcht vor Kleopatra') wird von OTTO (Hexoden, Sp. 42) und SCHALIT (Hexode* 110 f, Anm. 47) als unhistorisch abgelehnt. Charakteristisch ist jedoch wieder die weitere Interpretation SCHALITs: H-ichti, de.6to -

wentgex t*-t dex Kexn dex Erzählung dom dem FluchtveJiAuck dex Afexandxa n-icht zu bnzuKL-i^nln odex -tn* RetcH dex Sage zu uexwex*en. ö^enbax mexfe-te Afexarcdxa dte bö*en Abz>ichte.n de* Hexode*, zt-t-tex-te am da* Sch^ckz>aZ tbxe* SoHne* und unKbuchtt zu zntkommen. 190) Vgl. z. B. die bei OTTO (Hexode*, Sp. 40, Anm.) aufgeführ¬ ten Beispiele für Reisen einiger Hohepriester über die Landes¬ grenzen hinaus. Ein weiteres Beispiel (worauf SCHALIT, Hexode*, 109, Anm. 43 aufmerksam macht) ist die Reise des Hohepriesters Onias III. nach Antiochia (II. Makk. 4, 5).

176

Land nicht verlassen,

Aristobulos hätte

Flucht quasi selbst erledigt. dra von Kleopatra erhoffen, Erwägung zu ziehen,

sich also mit seiner

Und vor allem:

was konnte Alexan¬

war es denn überhaupt auch nur in

daß Antonius den geflohenen Hohepriester,

der zudem für seine Flucht kaum einen Grund angeben konnte, gen Herodes,

ge¬

in dessen Reich zumindest in römischen Augen alles

in Ordnung war,

unterstützen würde? Die ganze Fluchterzählung

ist in sich so unstimmig,

daß m.

ser Episode anzumelden sind.

E.

berechtigte

Literarisch betrachtet,

jedoch ihren Zweck;

sie

den ersten Mord

des Herodes ein.

(?)

Zweifel an die¬ erfüllt sie

leitet gewissermaßen den Bericht über

Aufs tiefste beeindruckt von der ungeheuren Sympathie,

die

dem Hohepriester Aristobulos bei dessen erstem großen öffentli¬ chen Auftreten anläßlich des Laubhüttenfestes vom Volke entgegengebracht wurde

191

,

habe Herodes

kes bot offensichtlich den Anlaß)

(die große Sympathie des Vol¬ den Mord an seinem Schwager

sorgfältig vorbereitet und folgendermaßen ausführen dem Fest hatte Alexandra streng bewacht wurde) eingeladen;

bei diesem Essen

sich ebenfalls

Nach

sie doch angeblich in Jerusalem

den Herodes zu einem Essen nach Jericho

digste mit Aristobulos. tert,

(obwohl

lassen:

scherzte Herodes aufs

liebenswür¬

Nachher habe Herodes den Jüngling ermun¬

ins Wasser zu begeben,

andere junge Leute fröhlich tummelten. reden des Herodes folgte,

wo sich schon einige

Als der Jüngling dem Zu¬

hätten ihn die Freunde des Herodes

(ihrem Aufträge gemäß)

untergetaucht und nicht eher losgelassen, 192 bis Aristobulos den Tod gefunden hatte . Ob Aristobulos wirk¬ lich das Opfer eines raffinierten Mordplanes geworden ist oder das Opfer eines Badeunfalls,

diese Frage wird in der wissen¬

schaftlichen Diskussion nicht einmal gestellt. RICHS,

der sich schon

schied

(ohne dies

1929

Die Ansicht WILL¬

für die Version des Badeunfalls ent-

jedoch zu beweisen)

191)

AJ XV,

50-52;

BJ I,

437.

192)

AJ XV,

53-55;

BJ I,

437.

193) WILLRICH, HzA.ode.6, 51 f; chen sich u. a. aus M. GRANT,

wird meistenteils,

für einen Mord des Herodes spre¬ The Jzuja tn tke. Roman Wosild, 69;

177

wenn überhaupt auf Es

sie eingegangen wird,

als Engleisung gewertet.

soll hier keineswegs eine Ehrenrettung des Herodes

genommen werden, durchführte, durchaus

die Möglichkeit,

besteht

einiges

des Josephus

zu.

dächtig,

all dieses

(die

ja

Zweifel an dieser Version

sich in Jericho,

im Hause der Alexandra

die eigentlichen Mörder sind in der Version im

gar die gallischen Soldaten,

merkwürdig,

.

1 Bef-

die Herodes erst nach dem Tode Es erscheint ebenfalls recht

worauf hauptsächlich WILLRICH hinweist,

daß Hero¬

in einem ihm fremden Haus,

Mordplan

so bis

gibt auch, rodes,

in dem er als Gast weilte, den 195 ins einzelne vorbereiten konnte . Zu bedenken

daß Josephus für seinen Einblick in die Pläne des He¬

entgegen seiner

Gewährsmann, fach

leise

Zunächst einmal wirkt es doch ausgesprochen ver¬

der Kleopatra erhalten sollte

des

E.

in Jerusalem im königlichen Palast unter Bewachung stand)

abspielte;

Zum'

(ein solcher Plan ist ihm

in der gesamten Geschichte wirkt

jedoch befremdlich und läßt m.

daß

daß Herodes einen solchen Plan

selbstverständlich

zuzutrauen),

in Angriff

sonstigen Gewohnheit,

kein wirkliches

keine Quelle,

Indiz vorbringt,

keinen

Josephus ganz ein¬

in

seinem Bericht in alle Gedankengänge des Königs einge196 weiht ist ; er sozusagen als allwissender Erzähler erscheint. Diese erzähltechnische Erwägung bringt dann PRAUSE

in seiner He-

rodesbiographie hauptsächlich dazu,, die ganze Episode über den

JONES, HznocU>, 54; SCHALIT, SMALLWOOD, JÜRR, 66.

HzAodZ-i,

112

f;

SCHÜRER I,

194) BJ I, 437. In dem Bericht AJ XV, 53-55 eine bewußt vorgenommene Korrektur der überaus kurzen I, 4 37 zu sehen (SMALLWOOD, JURR, 66, Anm. 16: a coAAzetton) , ist m. E. wohl richtig; jedoch auch XV, 53-55 wirft noch einige Fragen auf.

297,

von Josephus Darstellung BJ

comctouA der Bericht AJ

WILLRICH, HzAodzi,, 52. Diese Probleme scheint auch JONES, 54 zu sehen. Er ordnet in seiner Darstellung das Gesche¬ hen dann - entgegen den eindeutigen Aussagen des Josephus - in durchaus logisch klingender Weise um, ohne dies jedoch auch nur mit einem Wort zu erwähnen: HzAod dzctdzd thdt thzAz ivai no ttmz to bz lot>t. A^tzn. thz fazatt hz (Hervorhebung des Verf.) tnvltzd 195)

HzAodA,

And.Atobulo* and hl(> motkzA to a banquzt at Jznizho. 196) Vgl. z. B.: AJ XV, ristisch in AJ XV, 53.

35;

XV,

49;

XV,

51.

Besonders charakte¬

178

Mord als

unhistorisch

abzutun

197

.

Dies

Beide Möglichkeiten müssen m.

E.

also Aristobulos

Opfer

entweder

gefädelten Mordplanes Badeunfalls des

geworden

Aristobulos

chelt gewesen ohne

Zweifel Ob

zu

Herodes

-

patra Antonius

zur

Die

auch

auch

ihres

tatsächlich

sen

sich

nach Laodikeia

Verbrechens

197)

G.

PRAUSE,

198)

AJ

XV,

oder

des

auch

nicht

gezogen werden,

überaus

schlicht

jungen

nicht,

Bestrafung

dann

seines

eines

letzteren

Sohnes

sandte zu

Betracht

Trauer

im

jedoch

Herodes Fall

-

daß

raffiniert

das

Opfer

über

Hasmonäers

kam

ein¬

eines

den

durchaus

an.

Tod

geheu¬

ihm

indes

198

oder

den Mörder

Herodes

der Tod des

gelegen

Recht

des ist.

mag

sein,

das

in

geht

ein

Alexandra

jedenfalls

und versuchte

des

Herodes

Schreiben entbot,

an Aristobulos

erneut,

angeblich,

um

in

zu verantworten

He.Xode.-l, dex Gxoße,

131

Kleo-

Antonius dem er

sich 199

in

durch

zu bewegen.

an Herodes,

sah

die¬

dort wegen

.

Gewisse

f.

60-61 .

dvotnei06p.£voQ ’Avtüjvioq, (I)c int Acxobi’Hpu)6r)v £X06vxcx xtöv elc ’ApiaxoßouXov cxnoöüaaaöai. nenpocxOai yötp ouh 6p0töc; xt^v £mßouXf|v, ci

199)

AJ

heCocq

6t’

XV,

64:

£öxh Quantenly

Temple",

Lexikon zun. Bibel, (München/ SCHALIT, Henodei, 372-397; SCHÜRER

91-94; 42

Literaturangaben

Josephus

Gründen

Vgl.

Anchäologi&cke&

SMALLWOOD,

Land

dort

421.

(1946/47),387-405; M.AVI-YONAH; (Hrsg.),

Wien/Zürich, I,

XV,

Aktivitäten

werden

primär

zugewiesen;

Hebnon,

vgl.

des

Herodes

aus

stilistischen

für

Hebron

le Hanam el-Khalil,

nichts. L.

H.

tepultune

de6 patniachei, (Paris, 1923), 40-52, 99-114, 142-144; SCHALIT, Henode*, 397-398 und für Mambre E. MADER, Mambne [Hanam Rämat el HalZl), (Freiburg/i.Breisgau, 1957), bes. 68 ff. 106)

Macr.

Sat.

II,

4,

11

(WILLIS).

Das

Lateinische

vermag

das

221

Das

letzte

ständigen

führen

ist,

daß

die

sollten sich

das

.

In

verbreitete

in

sich

Reise

gestorben.

bis

dahin

zum

gewartet)

des

plündernd

indes

entkamen

wo

ihrem dortigen und

miert sah, der

aus

Rom

hatte, seine

schärfte

beschloß

dies

sich

blieb

die

möglicherweise

Lage

als

da

wirksam da

sie

zu

selbst

das

mehr.

zugrundeliegende

Der

bot

Den

110

XVI,

BJ

.

zu

Von Judäa

an.

Als

infor¬

Angehörigen

statt

ulöq

Herr

anderen Weg

Zugriff

ausführliche

mit

Sol¬

in

Unheil

die

seinem

Wortspiel

wie-

Grenze

keinen

sichtbaren Erfolg;

immer

.

Geschehen

gegen

vor

lange

zogen

109

die

nicht wenig

schützen,

daraufhin

immer wieder

sich über

auf

Räuberbanden

über

offensichtlich

diese

ohne

dort

und er

und

Land

der

Räuber

fielen

richteten

er,

zurück

sei

von Herodes

kehrten

umliegende

40

Chr.)

Herodes

bereitwillig Asyl

aus

zurückgekehrt

vorzugehen,

Auch

mehr

v.

Gelegenheit

schnell,

Söh-

merklich

(12

Trachonitis,

gezwungen,

das

seiner

jedoch wichtiger

Gerücht,

solche

von

Familie

dreier

zeitweilig

Lebensweise

Syllaeos

und

Untertanen

Räuber

waren.

ein

der

jedoch

Schlupfwinkel

Koilesyrien

Herodes

ihnen

das

eine

durch es

eigenen

Romaufenthaltes

auf

ehemaligen

gelang

Nabatäern,

Augustus

Ackerbau

sie

der

Hinrichtung

Bewohner

Herodes

werden;

den

Die

hätten

ihrer

raubend und

daten zu

zu

zu

Herrschaft war

Zusammenhang

seines

friedlichen als

zur

der Trachonitis

der

scheint,

innerhalb

unserem

Verhältnis Während

der

herodischen

schließlich

108

verschlechterte.

(es

der

Auseinandersetzungen

überschattet, ne

Jahrzehnt

sicher

dessen Bericht

uq

und

ver¬ des

nicht

wiederzugeben. 107)

AJ

566.

Diese

XVI,

nologisch v.

Chr.,

Räuber, 108) Hetod

falsch durch

für

Dies

gelung

220-225;

Episode

diese

AntipaA,

polemisch (1974),

auch

im Werk

des da

Zurückweisung damit

nicht

eng

225

f)

entbehren

563-644 .

1972),

109)

AJ

XVI,

271-273.

110)

AJ

XVI,

274-276.

zumeist

487;

der

bes.

Frage vgl.

5-39,

I,

534;

I,

schon

im Jahre

12

trachonitischen

(durch Herodes)

verknüpfte

vorgebrachten Einwände

I,

offensichtlich chro¬

Syllaeus

Aufnahme

behandelt werden,

(Cambridge,

de.4,

322;

Josephus

sich

bereitwillige

die

hier

vgl.

eingeordnet,

die

sowie

soll

ist

rächte. der Nachfolgere¬

dazu

H.

269-276

W. (die

der

Rezensentin

T.

RAJAK

der

Grundlage);

SCHALIT,

HOEHNER, z.

T.

(JRS 64 Hzao-

222

Josephus

in AJ

XVI,

271-286

versuchte,

mit

den

Befugnisse

als

Klientelfürst

Versuche, selbst nus,

Syllaeos

ren

Zulauf

nus

die

Erfolg

Erlaubnis,

ihm auch

gegen

die

reicht hatte, Hände

ber

ein

der

Räuber

die

erstattete

Herodes

legte

daß

dar, die

111)

AJ

XVI,

Geldsumme

In

Vermittlung

des

Herodes

Rückforderung

die

gegenüber

den

SCHÜRER

I,

112)

XVI,

AJ

Syllaeus

Nabatäern

257

mit

113)

AJ

XVI,

folg

an

den

auch

nachträglich

spricht m. Königs;

25

285.

und

Die

Mann

Die

für

vielleicht

Syriens

noch einmal ein

hatte

er mit

Schilderung

des

90,

136))%

Entscheidung

die

Eine

Reaktion

stellte,

.

was

ob

des

Räuber

(1 Zur

000)

Summe

Räu¬

Unterstützung Herodes

Vorgefallene

und

irgendeiner Weise Dies

auch

wurde

so

auch

zu

C.

hatte,

noch

113

als

eine

durch

gewisse

offenbar

offen¬

betrachtet

Nabatäern

eine

Vgl.

in

diesem Erfolg

spielte den

er¬

der

vermochte

das

in

Diese

Sturmangriff

Nach

über

hatte,

die

Rolle,

da

Druckmittel

Sentius

Saturninus

!).

der

nabatäischen

daß

Herodes

wandte,

als

gewisses

geringfügig

der

Saturni-

Truppen

eingehend erkundigt

Verluste

doch

Frage

112

seine

weite¬

Armee

werden

beziffert.

Rahmen

über

Truppen

Literatur

knappe F.

Herodes

Erfolg.

Affäre

Tatsache,

Statthalter E.

dürfen111.

Herodes

dieser

Saturni-

zu

hinausginge.

geliehen

Sentius

der Anzahl

einsetzte.

(Quellen

283-284.

von Josephus

die

ja

vorgehen

habe,

dieser

Talenten,

bewegen,

Sentius

seinem Prokarator Volumnius

60

alle

C.

beim ersten

Saturninus

jedoch

von

Bericht

getan

seine

vielmehr

schlagen

Vollmacht

sich

277-283.

von

zu

zu

Schlupfwinkel

alle

damit

Als

C.

alles

Räuber

nabatäische

nichts

nachdem

diesem und

den

Saturninus

ihm erteilte

sichtlich, von

er

die

einzuschätzender

Flucht

ohne

Syrien,

führte

angesichts

herbeigeeilte in

Räuber

ihm,

zunächst

Räuber

Herodes

daraufhin

es

der

von

sich

die

zu bekommen,

schnell

über

erbat

werden,

hatten,

Nachdem er

gering

zu

Herodes

überschreiten.

Legaten

gegen

gelang

nicht

zu

daß

Auslieferung

erteilt,

Räuber.

fertig

gehabt

erhielten,

wurde

auch

zur

ein Ultimatum des

keinerlei

seine

Räubern

zeigt,

'legal'

Augustus

Herodes

eine

sich seine

nach

seiner

bestätigt

v.

(vgl. Armee

den

nicht

über

u.

sprechen

möglich,

unten), ins

zu

daß

erhalten,

des ihm

(dafür würde

Damaskus

ist

be, keinerlei weitere Aufschlüsse Handlungen des Herodes erlaubt.

Aktion

seinem Er¬

Handlungsweise

Unsicherheitsgefühl

überschritten Nikolaos

um

da

jüdischen gesteckten U.

auch

(FGrH der

dieser

nur

Rechtmäßigkeit

A

Bericht die

Nabatäerland geführt

die

die

II.

der

ha¬

223

Um

den

Frieden

Herodes

dort

Die sich

den

3

der

000

Nabatäer

schon

auf

in

vor

Weg

zu

Idumäer sandten

Ablauf

nach

Ereignisse

Trachonitis in

von

hatte, .

Syllaeos

und

beschrieb

mit

bewegenden

brutalen

Zerstörungen,

die

Herodes

haben

Augustus richt

sollte keine

seines

rem einen

XPT*iaexat

die

Untersuchung

Brief

117

den

ganzen

lange

andauern.

der

des

jedoch

für

das

füllung ten

zunächst,

und

bei

Augustus

Freundschaft

nicht

auch

von

in

Alter

noch

des

setzte

den

schrieb

vüv

die

angerich-

einmal

sondern

zu

und

Gewohnheit

nicht

gab das

Be¬

letzte¬

ürcriHÖcp

XVI,

285.

115)

AJ

XVI,

282;

116)

AJ

XVI,

287-289 .

XVI,

117)

AJ

XVI,

290.

118)

AJ

XVI,

294-299; 500

sich

XVI,

Herodes

selbst

verteidigt

nen

hätte,

nachdem die

getötet

hätten

werden,

daß

die

(XVI,

es

Hero¬

empfangen.

nicht

allzu

gelingen,

das

die

alte

den beiden Männern

und

auch

seinen

(quasi da

118

.

er

ließ

Offenbar

dessen

Plan

zusätzlichen zutraute

des

Familienzwi¬

auf, als

vom

dem Reich

Entschädigung

Herodes

die

Er¬

Aufgaben und

Pflich-

Aufgrund

negati-

der

286.

Talenten

nur

zu

jedoch

sollte

zuzuschlagen,

nicht mehr

AJ

sollte

Nabatäerreich

verbundenen

Delegation

wiedergewinnen.

Augustus

der

damit

eine

zwischen

Herodes

Unrecht)

daß

Blutbad

wiederherzustellen;

vollem Maße

erlittene

hier mit

der

letzten

daraufhin

klarlegen wollte,

Damaskus

möglicherweise

laos,

sich

Nikolaos

114)

me

ab,

die

Nabatäern

aüxcp (puAcp,

Ungnade

beeinflußt,

Herodes

das

den

wartete

xP&UEvoq

Syllaeos,

über

sonstigen

kaiserlichen

fortgeschrittenen

des

er

an

sich

Worten

Herodes

Sachverhalt

Herodes

Vertrautheit

stigkeiten

des

rtdAai

weigerte

Phase

sich

öxi

oder

an,

begab

unter

seiner

an11^.

.

Diese

Ansehen

Entgegen

Legaten

Augustus des,

.

siedelte

gestellten Ultimatums

um diesen

Augustus

tet

sichern,

Eilboten

Saturninus

Rom gemacht

115

zu

einer Militärkolonie

unverzüglich

des

informieren

endgültig

335-355.

an

mit

(XVI, die

Nabatäer Es

Verstrickung

gegen

Verteidigung einige

sollte des

gibt

die

ebenfalls

seinem Vorgehen

hätte, 350).

Nikolaos

343);

die

sogar

der Männer

jedoch

Syllaeus

in

auch die

Schuldsum¬

erklärt Niko¬ Nabatäer erst des

nicht

begon¬

Herodes vergessen

nabatäischen

224

ven Erfahrungen

der Vergangenheit wagte

die

trachonitischen

pen

gegen die

zuschreiten. 500

Mann

er mit sich nie

idumäischen

Reiterei,

die

Bathyra

ein

bilden

Steuerfreiheit

Element

wo

Juden,

dazu

diese

zwischen

den

als Trup¬

dagegen

ausgewandert war,

anzusiedeln,

stabilisierendes

als

ein¬

darunter

vermochte zu bewegen, Militärkolo¬

Räubern

und

Galiläa

sollte1^.

Die

Zeit

der

kaiserlichen

Zeichen

führte

des

mit

zu

daß

alle Versuche,

hatte,

in

einer

der

letzten

ren)

hatte

phus

gibt

viele

die

wollte

(£nl

versucht

der

habe,

Diejenigen,

die

die

des

möglichten,

den

XVI, 335-340), stand. AJ

XVII,

120)

AJ

XV,

41-42

daß

121)

Die

ist es

Zon.

V,

sicherlich

Vgl.

an,

Hero¬

aufzeigte,

unternommen

zwanziger

lassen

daß

120

Herodes

.

JahJose-

sich

damit

Herrschaft versichern vorher

Bevölkerung

zu

unerkannt

erfahren

wurden bestraft;

resultierenden für

des

gescheitert waren.

den

es Nikolaos

für

beiden Sp.

zur

SCHALIT,

recht

zu

121 ledig-

Streitereien

überhaupt

Herodes

Herodes

im Lat.:

Datierung

HcA.odc6,

Berichten

64,

Anm.

Überlieferung 17

in

nachdem er

daraus Adels

deutlich

schwören

seiner

der

gesetzte

erst

halten

er¬

(AJ

glücklicher

Um¬

23-27.

HcAodc6,

cher

zu

Verteidigungsrede

368-371.

von AJ XVII, nachweist,

ein

die

Schwur verweigerten,

und die

damit

Regierungszeit

anzunähern,

Treueid

öuokoyetv),

nabatäischen

seine

119)

diesen

das

der Vergangenheit

Treueid

Einstellung

Thronstreitigkeiten innerhalb

in

Bevölkerung

TfjQ &pxf)Q

der

(vermutlich

einen

für

bzw.

Krise,

einander

früher

sich

Motiv

Zustimmung

Phase

Herodes

Jahre

Herodes als

Ungnade

innenpolitischen

Juden und Griechen

Schon

OTTO,

völliger

aktiv

babylonischer

Syrien

nicht,

nabatäischer

Siedler vorgingen,

nach

(Batanae)

Herodes

Unterstützung

Lediglich eine Gruppe

dem Versprechen

in

der

Räuber mit

es

in AJ

*)

nicht

und

zur

316-320, das

Unterscheidung

der überzeugend

gleiche

Ereignis

XV,

367

ist

etwas

unklar.

quid du pA.lnclpa.tu iuo icntlacnt

formuliert.

Vgl.

zur

(so

zugrundeliegt.

Zusicherung

der eCvoia

Deutli¬ und von gegenüber

eld,

[Ve.A Aömltchc KaliCAUntcAiuchungcn zu iclmA HcAkun^t und Entwicklung, (Göttin¬

gen,

1968

Herodes

Material

(AJ =

KV,

368)

das

Hypomnemata

über

von

20),

hellenistische

P.

HERRMANN

bes.

25-43)

kritisch besprochene

Herrschereide

im allgemeinen.

225

lieh

gegenüber

religiösen

den

Essenern

Gründen

nicht

und Pharisäern,

ablegen

zu können

die

den Eid wohl

glaubten,

ließ

aus

Herodes

Milde walten122. Im keiten

Zusammenhang mit in

den

letzten

tet

Josephus

Den

Hintergrund

gung,

erneut

von den 1 24 wurde :

stutzt

Darstellung

Jahren

eine

dieser

die

der

der

der

Herrschaft

familiären des

Treueidverweigerung

Ereignisse

Pharisäern

Zwistig¬

Herodes

der

berich¬

Pharisäer122.

bildet eine messianische

durch gewisse

Prophezeiungen

Bewe¬ unter-

ojq Hpo>6ri HaxaTtauaeojQ dpXHC 0eoü ^rimiaM-evriQ auxü) xe Hai, yevei tüS &7t’ auxoü, xrjp ßaaiXetap eie xe £H£ivr|v K£p LT|^oüar|Q na! $£pdipav Tiatödc; xe ot elev auxolp. naX^iabe (...) ^f&yyEXxa ßaatXEi rjv, xal oxt xöv TtEp'i x^v auXriv 6ia90£Cpot£v xtvap. Der

diesesmal

• jedoch es

nicht

sich

weis die

von nur

hierbei

gehandelt

122)

AJ

XV,

dem

legendären zu

deutig, eine Great

and

Herodes in

die

the

den

Die

die

Qumran

AJ

XVII,

41-42.

124)

AJ

XVII,

43.

125)

AJ XVII,

42.

Geste

festigen

des

sagt

Essener

These

u.

Pharisäer

der

Herodes

des

74

feindlich

Licht erscheinen

T.

(1955),

oder

auf

374)

XV,

FRITSCH

C.

JBL

Herodes,

ist

hoch

von

.

Ob

die

die

126

Fürspra¬

ist vielleicht mit

(AJ XV, in AJ

galt

offenbleiben

sonst

a.

überaus

Essener

Josephus auch

muß

Rom

125

Loyalitätsbe¬

beseitigen

sollte,

der

Schonung

Treueid

in

angeordneten

Community",

anderen

123)

dem Kaiser

spontane

Schonung

die

die

auch

ihm und Augustus

im übrigen

Essenern

einem etwas

um eine

Jugenderlebnis

Herodes

Stelle,

sondern

Verzeihung

erfolgt,

erneut verweigerte

von Augustus

zwischen

bringen; daß

oder

370-371.

Pollions

dung

Herodes,

hat

erlangte

che

Pharisäern

um einen

Verstimmung

gerade

den

in Verbin¬

372

ganz

in Ehren

ein¬

hielt,

("Herod

173-181),

gegenüber gestanden

the daß habe,

läßt.

HenodeS, 31 7-320; SMALLWOOD, JURR, 98; vgl. Pen römische Kalseneld, 98 f: Man hat also den Eindruck, daß hier die T neuev enp Richtung gegenüber Augustus aufgrund den bestehenden politischen Abhängigkeit ln einen von Herodes Im eigenen Interesse verlangten Eid mit hineingenommen wind (...), aber nicht, daß es sich um den von Rom auch au£ den Kllentelstaat ausgeweiteten Ge^olgschafitseld fiün Augustus han¬ delt ... . 126)

Vgl.

bes.

P.

SCHALIT,

HERRMANN,

226

Herodes konnte es sich jedenfalls nicht leisten, schen Treueidverweigerern wiederum mit Milde

den pharisäi¬

zu begegnen,

denn

damit hätte er sich in Rom möglicherweise erneut in Ungnade ge¬ bracht;

er ließ die Führer der Pharisäer,

die

sich zudem durch

ihre Einmischung in seine Familienstreitigkeiten kompromittiert hatten,

hinrichten;

strafe auf, , 127 de

die

den übrigen Pharisäern erlegte er eine Geld¬

jedoch von der Frau des Pheroras beglichen wur-

Ein weiterer Konflikt mit den Pharisäern brach in den ten Monaten seiner Herrschaft aus. die beim Volk und besondern bei Ansehen standen,

Judas,

Sohn des Margaloth, ler,

letz¬

Zwei pharisäische Gelehrte,

ihren

jungen Schülern

Sohn des Sapphoraios,

in hohem

und Mattathias,

stifteten ihre Schüler an,

den goldenen Ad¬

den Herodes am großen Tor des Tempels angebracht hatte,

entfernen.

Als

(ein Gerücht,

sich das Gerücht verbreitete,

der König

das aufgrund der überall bekannten

den Krankheit des Königs ein hohes Maß sich beanspruchen konnte), den Adler hinabzustürzen.

sei

zu

tot

fortschreiten¬

an Wahrscheinlichkeit

für

wagten es dann einige der Schüler, Sie wurden sofort,

zusammen mit

ihren

Lehrern,

vom Strategen festgenommen und vor den kranken König

geführt.

Dieser ließ

sie nach Jericho bringen.

Dem im Theater

zusammengerufenen Volk hielt der zornige König eine Rede, er die unverschämte Entfernung des Adlers vom Tempeltor, ne der vielen Weihgaben darstelle, schmückt habe,

brandmarkte.

Volk den Tempel gebaut ihren

(eine Leistung,

dennoch trete ihm das Volk Haß

entgegen.

welche die Hasmonäer

fertig gebracht hätten)

Offensichtlich voller Angst,

sei ohne

ihre

er habe dem in

und

immer noch mit Unverschämtheit und

verantwortlich gemacht zu werden, dies alles

der ei¬

mit denen er den Tempel ge¬

Herodes erklärte weiter,

125 Herrschaftsjahren nicht

in der

für diese Aktion mit¬

riefen die Umstehenden aus,

Zustimmung geschehen,

man möge darum

nur die eigentlichen Übeltäter und deren Anstifter bestrafen. Dies geschah dann auch,

die beiden Gelehrten und einige

Schüler wurden verbrannt,

127)

AJ XVII,

43-45.

ihrer

weitere auf andere Art und Weise hin-

227

gerichtet. ab,

weil

dern

128

Außerdem

dieser

.

An

es

setzte

nicht vermocht

seiner

Stelle

seiner geschiedenen , 129 ster Bald schon

in

darauf den

128)

AJ

XVII,

Adlers,

Entscheidung

deA

,

734)

Danach über

den

Tempel

auch

d.

h.

648-655.

Adler

?)

Die

Forschung

aus, Deut.

der

Krankheit,

den

32,

Adler

E.

wie

seine

des

goldenen der siche¬

Schalit

(HeAo¬

wahrscheinlichste

der Es

der

auch

Eine

Adler

schützende

11).

als

von

ihn

hatte1.

Widerspruch

die m.

die

gequält und

umstritten.

die

daß,

zum Hoheprie-

Bedeutung

obwohl

zu verhin-

den Bruder

beeinflußt

dieser

Herodes

(vgl. daß

Jo'eser,

seiner

(stark

warum

der

auch

Deutung,

zeitig,

Deutung,

Schimö'ni, was

spräche, Rom

die

auf

sich

auch der

Legionen

Ordinance (jeweils

99;

und

mag

seine

Flü¬

Hand über

nach

Vogel

mit

weiteren

in

19,

sonstigen in bezug als

fol.

SCHALIT

angesehen

zurückzuführen 84

b,

276).

herodischen auf

als

SCHÜRER

458-459

und

HTWR

Jerusalem",

Literaturangaben!);

I,

734; 49

vgl.

ent¬

Symbol gegen¬

325; C.

SMALL-

ROTH,

(1956), auch M.

ist

Gleich¬

Politik

Rom auch

Loyalitätsbezeugung

zum ganzen

HeAodeA,

Images

Midraschgut

Jithrö

damit

Vgl.

SCHALIT,

Against

der

Adler

interpretieren.

JURR,

altes

Abschnitt

wiederum

ließe

römischen

WOOD,

so

Freveltat

Herrschaft

Interpretation,

ausbreitete

eine

(Yalqüth

über

an

Mattathias

deA daA Volk au& Aelnen Flügeln zum ' auA erwählten Hau*' , zum Heiligtum ln JeAuAalem getAagen Wut eine Rolle gespielt

haben,

der

in

der

Nest,

die

seiner

I,

die

Herodes

nicht möglich,

drückte

sein

noch

wurde,

ist

vertretene

gel

BJ

sind

habe,

Herodes

Frage,

Hohepriester

zweiten Mariamme),

Handlungen

die

erregte,

(der

dann

149-167;

den

ernannte

Jahren

seine

re

ist.

starb

besonders

Pharisäer

Frau

letzten

möglicherweise

Herodes

"An

169-177 HENGEL,

Vle Zeloten, UnteAAuchungen zua j üdlAchen FAelheltAbeui^gung ln deA Zelt von HeAodeA I. blA 10 n. CWa., (Leiden/Köln, 1976), 264

f.

129)

AJ

XVII,

genüber litics

JURR, "Die

den in

90

Roman

M.

gesamte

JThS

Palestine",

Politik

des

SMALLWOOD,"High 13

(1962),

Po-

SMALLWOOD,

Hochpriestertum der herodianisch-römischen

Pal V 70

Vgl.

ZPalV

über

DONNER, 79

SCHALIT, DISON,

(1 954),

(jeweils die

(1963), Last

Medical HlAtoAy

58-89;

of

Herod Chr.

the zu

G.

Illness 11

Great",

erweisen,

E.

JThS

sowie Das

vgl.

of

(1967), W.

E.

BAMMEL,

die

the

381-388. 17

ZPalV

Monate

als

Anm.

Great,

Vgl.

"The

(1966), E.

letzten

639,

BAMMEL,

198;

the

des

des

T. of

zum Todesdatum als

gescheitert

of

Hero¬

Großen",

326-329;

A.

King

Chronology

283-299,

90

!).

HeAodeA deA GAoße,

bes.

FILMERs,

E.

"Joasar",

Sanatorium Herodes'

Herod

kann m.

zu Jo'eser

Literaturangaben

PRAUSE,

639-641,

(der Versuch

v.

Krankheit

"Kallirrhoe,

HeAodeA,

"The

147-1 53; reiche

und

ff;

ge¬

and

den

61-68

Hohepriestern

14

Herodes

Priests

im

Z

f;

die

E.

zu

H.

rodes

für

vgl.

(1974), 130)

vgl.

Bruderfolge

Zeit",

des

164;

Hohepriestern

the

SANJudea",

des

He¬

Reign

Todesdatum

1

betrachtet wer-

228

Mit

ihm

fürst, und

starb der

einer

Größe

ein

das

jüdische

seit

geführt

starker,

Königreich

den Tagen König hatte,

deutung

und

des

noch

zu

Herodes

seinen

für

sein

Davids

nicht mehr

war,

Lebzeiten

gezeigt

wird von

Thzn,

Satz:

abschließenden

movzd,

hl&

klngdom Aoon di&Aolvzd Into

durchaus

zutreffend

zusammengefaßt.

6.2.

Die

rechtliche

Stellung

Ist

für

Charakterisierung

der

bisher

in

lich

-

nicht

könig' den,

die

einmal

was

läßt:

T.

204-209 Anfang (ca.

sich

des

D.

4

Februar Todes

4

des

CPk

izhafit

33

Die

4

v. v.

gegenüber

so

des

üblich

- mit

soll

des

im

SMALLWOOD,

132)

Vgl.

Date

D.

J.

Herod’s I, den

sowie

W.

H.

Gerechtigkeit

JURR, neben

J. MARSHALL, 39-55.

und

’Klientel-

zu

fassen.

zu

zweifeln,

Augustus

Zu¬

selbst

seiner Nachfolger Chr.

fixieren

Death",

JThS

19

HztiodzA,

"The

643

bes.

JURR, in

104

der

Archiv

(1968),

(Ende

Anm.

März/

165

(kurz

mit Anm.

Death

of

Herod

NESTLE,

the "Le¬

{üsi R ztigloruwia zn"Der

Tod

des

Tyran¬

alten Geschichtsschreiber

18

158

Beschreibung

allgemeiner W.

FRIEDRICH,

und Abzndland

die

v.

Topoi

der

für

versucht wer¬

war;

5/4

SMALLWOOD,

zu

dem

staatsrecht¬

bzw.

daran

326-328,

LADOUCEUR,

25-34,

246-269;

auf

SCHALIT,

SCHÜRER Vgl.

dem

Regierungszeiten of

in

Be¬

jüdischen Königs

präziser

Grund

eindeutig

Gottesverächter",

Antlkz

131)

die

letz¬

Die

prägnant

folgenden

Herodes

keinerlei

Chr.);

Chr.).

(1981), der

E.

die

Rom bzw.

'Klientelfürst'

Chr.(?));

Herodes

(1936),

dazu

m.

Chr.);

poetische

Herodot",

noch A. (1968),

E.

durch "The

5

v.

76

vom Tod

und

a.

v.

April

genden nen,

u.

BARNES,

April

Great",

,

schon hatten.

ckao^131

zt am-izui> populd. Roman-i'

und Antipas

11

132

näherzu¬

SMALLWOOD

Stellung

Literatur

Begriff

besteht m.

(Dezember

dem

Herodes

Stellung

Herodes

den),

der

definierten

rechtliche

Archelaos

vor

auch

des

wie

der

Herodes

rechtlichen

gearbeitet worden

nächst daß

wie

des

Ziel,

uilth hd.6 J.Kon zontAol nz-

und

Politik

politisches

geblieben

Reich

dagewesenen

Denken einander

kurzen

die

romtreuer Klientel¬

zu einem gewissen Wohlstand

jüdisches

letztlich unerreicht

ten Ereignisse

und

dessen wesentliches

Versuch hellenistisches bringen,

energischer

(1973),

-

97-129.

104. der

oben,

"Friends

Kap. of

the

1,

Anm.

Roman

7

zitierten

People",

AJPh

Literatur

89

229

nennt

Herodes

diese

Feststellung Es

ausdrücklich

gilt

hilft

ausbauend,

Augustus

in

nauer

betrachten.

zu

uns

im weiteren,

diesen weiter

"cpiAog nicht

uns

damit

aufs

des

Augustus,

engste Herodes

sehr

sind

viel E.

des

dies

BAMMELs

Herodes

die

Jedoch

folgend

Fälle,

in

eingriff,

Prozessen)

seine

zu

auch

und

entziehen

die

und

und denen

etwas

Nachfolgeregelung

verbundenen cpi,A£a

.

weiter13“*.

überlieferten

Regierungsfunktionen

den

auuuaocog" 1

einem Ansatz die

Es

Kal

ge¬

(mitsamt

Androhung

ihn

fortan

IOC

als

ünfiKoog

hung

behandeln

wiederum Bezug

nicht tet

zu

Folge

dieses

gewisse

Herodes Art;

als

.

genommen,

die

Reaktion

den

Brief

freute

sich

der

schrieb

Aussöhnung),

zum anderen

und

133)

AJ

134)

Ein

bezüglich

XVII,

lehrreiches

Tribute

üblich

gewesen,

jedoch

hatte

unter schon

75)

erfahren

einen

schon

Pompeius hatte

wir,

daß

m.

W.

nichts

einige

schlossen

Tribut mehr

jedoch m. ordneten Sinne 85) ,

H. da

f).

135)

AJ

zu

eher

Forscher, zahlen

für

W.

HOEHNER,

eine

solche (vgl.

was

des

zweifacher

daß

Augustus

als

Zeichen

den

sehr

hatte

ihm der

Anordnungen

zufrieden136.

Zeit

hatten,

SCHALIT,

normalerweise hilft

bei 39

gegenüber Herodes

(u.

a.

also

,

wenigstens

In V, für

Danach

finanzielle

Rom.

Daraus

30

v.

wie¬

Chr.

HtLnodzb, 29, 58). ii-tunt-io spricht

OTTO, e

der

von Antonius

Argumenten

298-300; tfetode-i ,

keine

civ.

hatte.

nach

JURR,

kaum unerwähnt

262-298;

SCHÜRER

Klientelfürsten regelmäßigen

im besonderen

ange¬

im gleichen

SMALLWOOD,

Veränderung daß

gemacht;

(App.

Chr.

irgendwelche

es

entrichten.

Appian v.

regel¬

Zeit war

aufzuerlegen,

zu

entrichten

mit weiteren

Überlegung,

Herodes

Tribute

angumuntum

Hanod kntlpcu

ob

Steuern

Beibehaltung

(vgl.

auch

zu

daß

einschneidende

allgemeine

XVI,

IValV

Dro¬

Freude

tributpflichtig

Stelle

über

eine

keiner Weise

ist

mit

Frage,

keine

Königs

E.

entrichten

des",

mehr

jüdischen

Steuerpflicht

blikanischer

Die

republikanischer

im Jahre

genommene

Die

die

In

Tribute

in Anspruch

geblieben wäre 406

dies

sich

Judenstaat

Herodes

derum

dafür

König,

Söhne

Palästina

der

Gebietes

des

Das

ist

hatte.

den Klientelfürsten

seines

wir

er

angeklagten

Beispiel

zahlen

Verpflichtungen keinen

zeigte

dort,

selbst.

wertete

diese

wiederum gestat¬

Augustus

jüdische

eingehend behandelten

Teil

erfahren

zu

Caesar

der

dies

des

auf

246.

mäßige

auch

und

wird

erfahren

Drohung

(Herodes

der

358

wir

war

auf

auf

XVI,

h.

Rückschlüsse

zum einen

Kaisers

AJ

d.

Ereignisses

überhaupt wieder

des

In

Fall

in

Steuern

des

I,

repu¬ zu

Herodes

in

weiter. 290; 84

vgl.

(1968),

E.

BAMMEL,

73-79 .

"Die

Rechtsstellung

des

Hero¬

230

Diese lung

sichtbare der

haben.

aktuellen

Man

kann

Behandlung nach

Freude

der

des

Frage

Zeit

der

.

verschiedenen

Vorgänge

einen

festen

relativ

seinen

die

Söhnen

gebracht^

Damit

BAMMEL

davon

an

den

Punkt

erste

des

diese

gleichen

für

die

zu

daß

sich

vor

die

und

Prinzipien

die

Möglichkeit, die

interpretieren,

Ermittlung

Behand¬

entsprochen

Herodes

sich methodisch

wechselseitig

zu

würde

ausgehen,

im Hause

Ungnade

ergibt

Herodes

Bereits

E.

Familienstreites

orientierte

des

unverständlich,

nicht dem bisherigen Modus

also mit

kurzen

Stellung

wäre

der

um damit

rechtlichen

gewinnen. Auseinandersetzung

(Alexandros

zwischen

und Aristobulos)

wurde

Herodes

vor

und

Augustus

:

i>lt, leolbus et Ineptl-i Ingenlls ^allacl sldeAum InteApAetatlone quaestuosam mendaclls suis callglnem Inlclentes. Idem Judaeos, qul Sabazl Jovis cultu Romanow InfilceAe moAes conatl eAant, AepeteAe domos AuaA coeglt. Trotz des Versuches S. ALESSANDRIs ("Le presunta cacciata dei Giudei da Roma nel 139 a. Chr.", SCO 17 (1968), 187— dert

n.

Chr.?)):

198),

die

zu

E.

m.

Historizität

P.

RIEGER,

G.

LA

of

the

W.

Empire",

WIEFEL, des

jüdische

römischen JÜRR,

auch A.

heralding

139

B.

C.",

ChlAon

genden

auch

E.

38)

Val.

Stelle

Beige 39)

N.

3

the

LANE,

F. 14

bei

Max.

BROUGHTON,

I,

CUMONT, (1910),

A.BERTHOLET,

den FAemden,

3,

3

(Ex

MRR

mit of

de

regna

the

and

I.

26

H.

(Berlin,

the

1896);

First Centuries 341

ff;

1960),

H.

J.

bes.

Rom und

1-45;

die

An

137 Jews

ff.

iconographiin

or

Vgl.

around zum Fol¬

in Valerius

Maxi¬

35-38.

482. Iulii

Sabazios

Paridis). et

du

Vgl.

zu

Judaisme",

dieser

MuAee

55-60.

Vle Stellung deA JsAaellten und deA Juden zu

(Freiburg/Leipzig,

An¬

65-88;

Literaturangaben!); II:

Golden Age

bes.

besteht da¬ VOGELSTEIN;

(1970),

reichen

(1979),

Epitoma

"A propos

bes.

Judalca

131-142, 69

1,

the

im antiken

Saturna

"Sabazius JRS

Bd.

(Philadelphia,

return

(1973),

Komplex

during

183-403,

(jeweils

"Redeunt

A Re-Examination", Quellen

Rome

Gemeinschaft

128-138

ALFÖLDI,

pattern

37)

(ln Rom),

in

Christentums",

cal

mus:

Groups

anzuzweifeln,

zum ganzen

HThR 20 (1927), o& Anclent Rome,

"Die

SMALLWOOD, vgl.

"Foreign

The JeuiS

fänge

Berichtes

Vgl.

Geschichte deA Juden

PIANA,

LEON,

dieses

keinerlei Anlaß.

1896),

238.

250

sten

religiösen

Sitte

der

Juden,

veranlaßt wurde4Bedeutsam mit den

Juden

die

Juden,

bräuche ten

Die

Empfindlichkeit

gesehen werden älteren Cato Nach

werden in

der

Rom bis

E.

eine

im

für

in

die

war

zudem noch

Zeit

Judengemeinde durch

peius mitgebracht

Zeit

hier

40)

Pompeius

hatte,

(der

Rede),

Bemerkungen Ciceros

der

41)

Val.

diese

Max

I,

3,

3.

42)

Vgl.

dazu H.

J.

Atlantic Q_uan.ten.ly 43)

Vgl.

dazu

Bd.

lem,

E.

357-360;

M.

1:

LANE,

44)

Vgl.

dazu

Philo,

45)

9fc*

F]_acc-

66.

so

daß

die

auch M.

Worte

P.

in

den

bei

NILSSON,

F.

H.

CRAMER, bes.

verkennen¬ scheinen.

(München, *

Per Cent

Pom-

quantum

zu

dafür,

1954),

die

atque lila tunba

nicht

klar

21961),

AitKology ln

58.

Romanism",

Literaturangaben:

155

"Sabazius

JRS

South SMALL-

daß

69

and

(1979),

the

Jews

in Vale¬

35-38.

(SMALLWOOD).

Diese Äußerung,

, spricht dafür, zuzurechnen sind.

angewachsen,

Gn.eek and Latin AuthoJU Fn.om Henodotui to Plutan.ch, (Jerusa¬

A Re-Examination", Leg.

stetig

(Hrsg.),

rius Maximus:

Ciceros

,

weiteren

Zwischenzeit

2,

ausführlichen

des

Gemeinde

Bd.

zum Kontext

STERN N.

die

unbegründet

sich

Fremde

eingegangen

der

Laell,

E.

(Philadelphia,

zuletzt mit

JURR, 129-131; on J^mm and Judalim,

t-con-tbu-i

44

nicht völlig

LEON, "One Hundred 26 (1927), 146-160.

WOOD,

1976),

In

zweifellos

sprechen m.

Vgl.

auf

jüdische

Interpretation.

Roman Lau) and Polltla,

alles

quanta concon.dla,

Nach vielen Vorgängern entschied für

gesteiger¬

Kriegsgefangenen,

Ge-ichlchte den. gnlechlichen Religion, f,

-

näher

hinein.

von

ver¬

Religions¬

Scipionen und

die

verstärkt worden

trotz

daß

nur gegen

der

gegen

ständig und

Tausende

es,

42

nicht

Ob hoc cn.lmen hlc locui abi te,

Grundabsicht

662

der

Quellen über

jedoch wohl die

nicht

stammenden

Oberschicht

Erscheinung

soll

des

valeat -in contlonlbui^'1,

Diese

sich damit

Zusammenhang mit

die

ist

asiatischen Astrologen,

quaeiIta a t; idi quanta ilt manui,

den

Zusammenhang

episodenhaften Erwähnung

Probleme

die

solchen Gleichsetzung

dem Orient

römischen

schweigen unsere

war

Ciceros:

aus

charakteristische

dieser nur

-

m.

die

richtete

die

die

sollte,

damit verknüpften 43

Aktion

sondern gegen

schlechthin,

diesem

chaldael,

auch die

trieben wurden41.

in

zu einer

die

bes.

Juden

'

quantum valeat ln con-

den

politischen

Gegnern

251

der

Gerichtsverhandlung

relativ Stärke den, 4

gut

anwesenden

etablierten

der

römischen

Gemeinde

Juden Mitglieder

zu

Judengemeinde

sehen46. kann

nur

Die

einer

schon

zahlenmäßige

grob

geschätzt wer¬

die

Erwähnung von mehr als 8 000 römischen Juden im Jahre 47 Chr. sowie die Nachricht, daß die römische Judengemeinde

v.

im Jahre spricht

19 -

n.

Chr.

rechnet

Zuverlässigkeit

4

000

kriegsdienstfähige

Männer umfaßte48,

man

den

angegebenen

ein

zu

-

für

eine

Zahlen

gewisses

zahlenmäßig bedeutende

Maß

an

Diasporage—

meinde. Uber

die

den

sind

wird

jedoch 49

sein

46)

Vgl.

47)

AJ

48)

Vgl.

"The 365 19

ebenfalls in

auch

XVII,

ff;

300;

Quellen

A.

D.?",

tion

of

the

WT

19",

from

Rome

of

and

the

(1959),

293

"Die

SelanuA. 1975 49)

=

was

38

80.

ff;

Jews

Adherents

of

the

ff;

E.

ABEL,

REJ

127

L.

(1968),

NTSt

Politik

21

T.

Isis 383

the

at

P.

in

PersecuRome,

W.

A.

Banished BARNETT,

564

ders.,

(1919),

Italy

Jews

(1974/75),

Sejans",

14

"The

Cult

ff;

MERRILL,

from

MOEHRING, "Were

!).

CPh

Banished

R.

quiet",

E.

sie

gewesen

Argumente

Literatur bei

the

römischen Ju¬

rosig

under Tiberius", H.

judenfeindliche

ff;

D.

AelluA

L.

UnteA.Auchungen zua RegLeaung dei TLbeaLuA, (München, 21), 160 ff; SMALLWOOD, JURR, 202-210.

Vestigia

zusätzlich

B.

BLUMENKRANZ,

Juifs

de M.

Rome

des

CHIRAT,

"Remarques

MEFR

57

(1940),

Rome

aux 21

Premiers

de

oben,

les

ff;

J.

ff;

les B.

Life

zitierten Arbeiten d&mographiques

FREY,

juifs

"Les

B.

FREY,

"Le

BLbllca

in Ancient

4,

de

2

12

(1962),

74

antique",

20

Rome

ä

S.

ä

269

Rome

129

ff;

juives

(1930),

(1931), A.

les 341—

la

judaisme

Rome",

sur

(1959),

communautfes

ReiSR

l'Eglise",

l'&glise",

"Jewish

36,

StudPatA. Juifs", REL 40

quartiers

de J.

Anm.

notations

siecles",

et

sur temps

129

temps

GRESSMANN,

den

"Quelques

premiers

72

premiers

(1931),

zu

"Horace

COLLON,

und

D.?",

all

II,

der

informiert,

allzu

(weitere

Rome

(1920),

Vgl.

noch 347;

A.

nicht

131

"Why were

Jews 19

BJ

Lage

unvollkommen

Fällen

from

41

in

soziale

und weitere

AJPh 3

sehr

auch

Jews

HEIDEL,

"Under Tiberius HENNIG,

vgl.

und

JURR,

SMALLWOOD,

dazu W.

nur

den meisten

Expulsion

A.

D.

wir

wirtschaftliche

ff

aux

ff;

H.

Kohut Memorial

JeuilAh StudleA Ln Memory o& lAAael AbA.aha.mi, ff; S. L. GUTERMAN, RelLgLouA ToleAatLon and PeAAecutLon Ln Anc.Le.nt Rome, (London, 1951); A. J. Levi,

Foundation (New York,

"Gli A.

(Hrsg.),

1927),

170

ebrei

in

Roma

MILANO;

U.

NAHON

antiqua

SaggL Aull’ EbAaLimo Romano, SQUARCIAPINO, 141;

P.

ricordo

della

Haggadä",

a

Rome

D.

CARPI;

ScALttL Ln MemoALa dL Enzo SeAenL, (Jerusalem,

1970),

75-87;

StudRom Juden und ChALAten Im alten Rom,

"Ebrei

STYGER,

nel

(Hrsg.), e

ad Ostia",

11

M.

F.

(1963),

(Berlin,

127-

1 934);

252

Zur

Zeit

Synagogen, den le

der Alleinherrschaft Caesars

religiöse

römischen

collegia

Synagogen Diese

Behörden

in

Rom von

der

da

Reich.

in Dekreten

hellenistischer

legten Grundsätze

der Politik

gegenüber

den

das

Recht gemeinsame

Sabbat

und

einzuhalten, den

ganz

Der

Synagogen nagoge oder

W. des

es

es

des

für

"Die

in

Roman

WINSLOW,

and

Für

eine

stufung during 403,

and

167-194;

bes.

First

von

durch

das

348-351 ;

S.

L.

G.

Ju¬

erlaubt;

die

Diebstahl

aus

juristisch

einer

65

ff; JR

47

der

R\

J.

LA PIANA,

Gelder Sakrileg

Rom und

L.

die

und

WILKEN,

(1967), S.

Sy¬

bestrafen

zu Anlass

Empire",

mit

H.

als

zu

im antiken

Roman

GUTERMAN,

die

ausdrücklich

Bemerkungen

the

daß

leben

An¬

Zweck "Ju-

313-330;

BENKO;

J.

D. J.

(Valley

Forge

der Organisation

einer

LEON,

The Jem

juristischen Aspekte

of

Recht,

gewissenhaft

gestattet,

über

vgl.

festge¬ genaue

das

Festtage

vgl.

Centuries

und

Versammlungs¬

Jerusalem bestimmte

(1970),

die

Beamter

Religion

Juden)

Analyse

zu machen,

ihrer

Society",

Early

der Behänd

Caesar

Probleme

'collegia'

als the

the

detaillierte

verbundenen

ctent Rome,

26

bei

The Catacombi and the ColoA-ieum,

O'ROURKE (Hrsg.), 1971), 237 ff. 50)

ausgenommen5^.

Juden

Regeln

Gemeinschaft

Christentum; Christian

"Religion

Synagoge

der

die

einzunehmen,

fortan in

wurden

durch Eigentumskonfiskation

Judaica

Römerbriefs",

daism

Bücher

jüdische

römischen

und

daß

den Tempel

damit

den

Ebenfalls wurde

geschützt,

verbot,

römischer

religiösen

Synagogen wurde

heilige

sollte,

WIEFEL,

fänge

Bau von

(seien

gelten

übrigen

al¬

Juden wurde

Mahlzeiten

den Erfordernissen

dadurch

seien

die

eingeräumt.

nach

durften.

auch

Den

Caesar

Unterschiede

die

von

Als

Grund vorlag,

wurden

jüdischen

Gemeinden,

ausdrücklich

Dekreten

Städte

Einzelbestimmungen präzisiert. recht,

Gründungen

irgendwelche

In Edikten und

der

die

eingestuft50.

keinerlei

Diasporagemeinden

im ganzen

alten

diesem Verbot

galt,

Zentren

collegia

als

mit Ausnahme

Bestimmung

lung von

und kulturelle

wurden

"Foreign

o&

dieser Groups

AnEin¬

in

Rome

HThR 20 (1927), 183Religiou-S Tolenation and Veh.-

Empire",

iecution in Kneient Rome, (London, 1951), bes. 130-150; SMALLWOOD, JURRj 133-135 (jeweils mit reichen Literaturangaben !). 51)

Suet.

Caes.

42,

Atituta diAtaaxit; 52)

Die

die

jüdische

Dokumente

3: cuncta collegia AJ XIV, 215 f (+).

in

Rechte

AJ in

XIV, fünf

241-246

pnaetea antiquitu.*

(+)

und

kleinasiatischen

XIV,

256-264

Städten

con(+),

bestätigen

253

Die

religiöse

sichergestellt, vor

erscheinen

Juden

tros

und

-

allem

für

auch

Caesars

Palästina

die

53)

Dem von

des

Augustus

einem hohen

Vgl.

-

an

rebellisch eine

die

daß

der

-

in

J.

schen

"Jewish Early

-

wohl 135

AJ XVI, der der

Flacc.

nur

zu

55)

Die

BURG,

für

die

in

29

Religion

in

der

162-165

wo

anderer¬ Juden Lage

AWRW

im

Grund der

gesehen wer¬

Rom und

dem Stamm¬

caesarische

(+)

Politik

sind

Zeit

-

ent¬

überlieferten Edikt läßt

sich m.

entnehmen, schon

daß

E.

eine

mit solche

in caesarischer

polemischen Äußerungen

die

Juden

vielmehr

an

den

verbunden

antiken

Judalca 26

and

the

Jews

(1975), Pagan II,

Forschung

Meinung,

(vgl.

Caesar

(1970), of Asia

139-154,

von

1

habe

1928)) Juden

H.

Bemerkun¬

sich

f;

W. bes.

140

f

des 69;

B.

"Die

A.

J. 28.

WARDY,

the

Late

Republic

592-644,

bes.

609

(u.

a.

'seines'

8;

römi¬

pro Flacco ;

P.

1896),

WIEFEL,

Anfänge

(Cicero

solcher

VOGELSTEIN;

(Berlin,

65-88;

during

einem Teil die

8

die

bes.

(1979),

(Paris,

1,

diesen die

dazu

Ci-

aufrührerisch

ist mit

Populären,

Rom und

Literatur

19,

als

von M.

S.

and

ff. GINS¬

der Wissenschaftler ver¬ als

Binde-

und

Integra¬

(VanA la. conAtauctlon complexe que l'Etat fiomaln pneAentalt d V eApn.lt tionsglieder

-

52).

Asia

auch

die

dienen,

Kritik

Rome et la Judee,

tretene

Antipa-

Erkenntnis

caesarischer

mit Anm.

Juden

66,

dazu

bedienten,

Phoenix

in

die

Ein weiterer

zwischen

Provinz

brandmarken;

"Flaccus

Empire",

gegenüber

hatte.

Christentums",

67-69)",

Nicht¬

römischen

Diasporagemeinden

sogar

JURR,

in

Gemeinschaft

MARSHALL,

die

seiner

Ge.Achj.chte de*. Juden (ln Rom), Bd. LEON, The JeuiA 0 6 knctent Rome, bes.

jüdische

Caesars

Dienste,

RIEGER, H.

das

ein

55

Juden

massive

Bundesgenossen

am Sab-

gewesen.

werden,

Beziehungen

bezüglich

Cic.

auch

durch

geleistet hatten;

an Wahrscheinlichkeit

keineswegs

gen

wurden,

sozialen und wirtschaftlichen

datierbar

die

Maß

und

durch

dadurch

erwähnten Einzelbestimmungen enthalten,

Josephus

dazu

schon

zuzurechnen waren54.

gute

wurde

Privileg wäre

Gesetzgebung

Judenpolitik mag

konnten

Zeit Gültigkeit 54)

ihrer

dieses

allein

Ägypten

vergessen

SMALLWOOD,

Sonderregelung

ceros

in

Juden

freigestellt

Ohne

liberale

ihm

nicht

exakt

(vgl.

.

Falle

vorausgesetzt

im Text nicht

standen

(?)

vielmehr

werden

davon

entschieden

Unschädlichkeit

land

einzelnen

sich natürlich

liberale

die

obwohl

solche

Populären

den,

gewonnen

Juden

Partei

aufgrund

der

politischen

und

einen

Hyrkanos

darf

des

erscheinen

einem

erklärt

dem Lager

die

ausgesprochen

seits vor

zu

in

der

Diese den

daß

Gericht

Rechtsstreit

Freiheit

Imperium Romanum betrachtet

254

Das

auf

die

setzgebungswerk das

bis

recht te

und

damit eine

gelung

für

in

die das

durch

als

eine

das

Religionsgemeinschaft.

ist es

nicht Juden

um ihn

daß

wie

rights^)

geltende

Regelung.

Sueton

Reich

bei

die

ersetzte

generelle

Re¬

aellglo llclta

als

akzeptierte dieser

In

ergänz¬

Gewohnheitsrecht)

und

Politik

Begräbnis

längsten und

berichtet:

Ge¬

Gewohnheits¬

Diese

Caesars

am

initiierte

Sonderprivilegien

Angesichts

diejenigen waren,

trauerten,

Jewish

Judentum quasi

rierte

schen

Caesar

festgeschriebene

im gesamten

verwunderlich,

von

Diaspora

gesetzliche

Effekt,

of

punktuelle

Teilbereichen

den

etablieren,

charter

jüdische

universale

hatte

bezugnehmende,

(Caesar's

(bisweilen

durch

zu

dahin

Juden

tole¬

Caesars

die

römi¬

anhaltendsten

pu.bl.lco luctu

iammo

cxtcn.aA.um gcnttum multltudo clnculatlm auo quacquc rnoae lamentata eAt paaeclpueque ludact,

qut cttam noctlbuA

co ntlnulA

buAtum

^aequentafiunt^. Im kriege

Zuge

der

scheint

nach Caesars

das

caesarische

in Vergessenheit geraten später ses

(zu

Gesetz

weiter

Ermordung

zu

Gesetz

sein;

ausgebrochenen

gegen

collegla

die

jedenfalls

Bürger¬

sah

wieder

sich Augustus

einem nicht zu

näher bekannten Zeitpunkt) genötigt, die58 erneuern . Die ganze Zeit über blieben die Juden

ausgenommen,

wie

das

Edikt

des

Augustus

an

die

Juden

der

de CeAan., le peuple julfi avait d jouen. un adle de.ten.mlne. VanA l' Etat fiutua dont CeAan. aevalt, une place lut etalt aAAun.ee; etant dlApen.A e danA dl^eaentA payA , le peuple julf, deoalt natuaellement devenln. un deA pn.opagateun.A de la nouoelle polltlque, qulaoalt poun. but d'unl^len. et de conAollden. 1'empln.e nomaln. II etalt Impontant poun. CeAan de A’aAAunen Ica AympathleA deA Jul 6 a et de. fialae dlApanaltae chez eux Ica AentlmentA hoAtlleA a Rome, qul A'etalent accumuleA pendant leA anneeA pnecedenteA. Volld quelle etalt la pnlnclpale &on.ce motnlce de la polltlque de CeAan. olA-d-olA deA Jul^A. (87)), ist so m. E. nicht aufrecht— zuerhalten,

da

über Caesars

zu wenig bekannt 295

f

ist

(vgl.

154

und

56)

SMALLWOOD,

57)

Suet Caes. 84, 5 (vgl. 10 mit Anm. 2).

Pläne dazu

zusammengestellte JURR,

bezüglich

die

von

H.

einer GESCHE,

und besprochene

'Reichspolitik1

CaeAan,

152-

Literatur).

135. dazu

H.

J.

LEON,

The Jeu)A

o f. Anclent

Rome, 58) 1 36

Suet Aug. 32, mit Anm. 57) .

1

(vgl.

weitere

Literatur

bei

SMALLWOOD,

JURR,

255

Provinz

Asia

Philo

von

bezüglich fene

(2/3

der

offenbar

einen

tragten

Anteil

konnten51. wohl kes

ein

Die der

Reich

die

-

Asia

ausgeweitet

f)

?

Kaiserkultes solche

.

Anteil

die

Wichtiger war

es

Privilegien

162-165

Termin

diesem Abschnitt

folgt

die

jedoch,

aus

59)

AJ

60)

Philo,

Leg.

156

f

61)

Philo,

Leg.

158

(SMALLWOOD).

des

-

ihren

für

seines

ob¬

Wer¬

Kaisers Augu¬ des

Caligula

Freistellung auf

das

Freistellung

daß

zwar

der

auf¬

zu

sollte.

begrenzte

als

sind

Tage

entgegennehmen

Handlungsweise

Vorrechte

Juden

Geldverteilung

zum nächsten

Handlungsweise

territorial

der

Philo verdienen Vertrauen,

in

zur

oder

ein wei¬

Sabbatvorschriften

verbindlichen des

geschaf-

der Verteilung beauf¬

bis

ihrer

Augustus

sogar

Privilegien

Getreide-

übersehen werden

gewisse

jedoch

Philo erwähnt

mit

daß

Gesetzgebung

vom Militärdienst wurde

Aufgaben

XVI,

ihren

Gegenbild

und

.

die

aufgrund

und

Caesars

60

die

Gesamttendenz

Person

Provinz

überliefert,

wenn

Informationen

die

nachdrücklich,

früheren

hatten

Juden

Juden

zeitlich

durften;

so

nicht völlig

litärischen des

Augustus

fiel,

positives

schaffen)

den

den

Diese

(durch

stus

von

zum allgemein

natürlich

von

ließ

den

die

nicht

die

zeigt59.

sehr

unangetastet

Sabbat

da

betont

Sonderrecht:

Beamten

zuheben,

implizit

Judenpolitik

hinzugefügtes auf

Chr.)

Alexandria

Rechtslage

teres,

n.

die

Juden

sich

der Ju¬

gesamte von

allen mi¬

auch bezüglich

in Anspruch

nehmen

expAe&AÄA veAbti

nicht

oftmaligen

Erwähnung und Garan-

(+). (SMALLWOOD). Vgl.

zum ganzen

D.

van BERCHEM,

Le.6 dibtAtbutlon*, de. ble et d'aAgent d la plebe Aomalne 6ouA l’EmpiAe, (Geneve, 1 939 / ND New York, 1975), bes. 15-31. Philos Erwähnung regelmäßig stattfindender Geldspenden an die pleb* uA.banoL ist vielleicht auf ein Mißverständnis des Begriffs 'conglaAlam' (dazu D. van BERCHEM, 119-176) zurückzuführen (so schon SMALLWOOD, JURR, 137 mit Anm. 61). 62)

Diese

Freistellung

vor Agrippa bis

heute

gewiesen. of

the

Vgl.

WOOD,

dazu

Habbakuk

JURR,

M.

oder T.

Commentary.

JouAnat 127;

K.

137

sich aus

(vgl.

cohoAtei

keine

Commentary",

läßt

erschließen

unten,

der

70);

atae Jud/xeoAum ATKINSON,

IV:

Worship

ofi Semtttc Studteb mit Anm.

jüdischen

Anm.

62

und

"The of 4

140.

Beschwerde

auch

sind m.

W.

epigraphisch nach¬ Historical

Standards (1959),

in

Setting the

246-255;

SMALL¬

256

tierung die

der

freien

Juden von

brachte,

den Verpflichtungen,

die

weitgehend befreit waren,

Kaiserkult schen

und uneingeschränkten

und

die

strenge

da

Beachtung

Religionsvorschriften

Religionsausübung,

der Kaiserkult mit eine

bzw.

aktive

sich

Teilnahme

Einhaltung

sich gegenseitig

daß

der

am

jüdi¬

ausgeschlossen

hät-

. 63 ten Möglicherweise den

ihre

nen

Synagogen

Zeit

Synagogen

zurück0

sicherlich

Juden, te

.

durch

in

späterer

gewachsen

war,

sie Augustus

Augustus

die

große,

rem Schicksal die

Bitten

rung

Die Augustus nach

-

die

nur

bestätigt

die

Vgl.

serkult auch

in

Chr.)

die Wege

worden war,

jedoch

Rechte

Einführung

Material

ganz

klar

bei sagt,

64) CIJ 140-166

I, LXXI-LXXXI (1* und 2 ?).

65)

CIJ

I,

66)

AJ

284;

XVII,

301;

300;

BJ

die

(13);

338; II,

368; 80.

augusteische

Synagogen in

sind Rom

Dankbarkeit

der

ihrer

Rech sa¬

in

Regierungszeit

des

offensichtlich mit

ih¬

der

allen

darstellte, um direkte

oben

die

Regie¬

dargelegten

Er¬

konnte^. geleitete

schützte

von

eines

H.

einzel¬

Abschließend kann man

Delegation

vor

416

jeder

nicht

Leg.

und

dazu

Ersatzes 147

dieser

LEON,

von

Belästigung

der Griechen.

JURR,

(Philo,

die

dem vollem Gehalt

gewissen

ihm an

J.

Gesetzgebung,

-

seiten

SMALLWOOD, was

Ju¬

die Namensgebung

Gemeinschaft

aus

der

und Garanten

selbstverständlich

die Äußerungen Caligulas

wo dieser genügt.

in

die

und

Diasporagemeinden

ihrer

für die das

v.

unterstützen

jüdischen

setzgebung war

deutlichste.

römischen

Judengemeinde

jedoch

dem Bewahrer

zufriedene

(4

von Caesar

bis

die

wohlorganisierte

Römer

heraus

die

Benennung

gegründet worden,

palästinensischen

Beeinträchtigung

63)

als

Diasporagemeinde

durchaus

einer

durch

wägungen

Zeit,

als

aufs

römische

eine

daß

individuelle

tu>v AuYuaxriaioov^bezeugt

die

daß

die

Gewohnheit,

dieser namentlich bekannten

entgegenbrachten,

gen,

die

unterscheiden begannen,

Einige

erst

noch weiter auvayoY^

zu

reicht

357

f. ff

496.

Diese

Ge¬

imstande,

für

Vgl.

den

Kai¬

jedoch

(SMALLWOOD)),

Ersatzleistung

The J eu)4

bzw

nicht

AncTent Rome

257

auch

die

reien' scher nun

Ursachen

zwischen Zeit

-

Hintergründe^

Juden

kam es

jedoch

römische

und

und

Griechen

auch weiterhin

aufgrund

Behörden,

der

neuen

bisweilen

der

schon

erwähnten

zu beseitigen.

zu

solchen

vor

-

den

augustei¬

Zusammenstößen,

Rechtslage

sogar

In

'Reibe¬

von

den

Kaiser

die

Juden

selbst

vor

ge¬

bracht wurden. Schon Einblick

in

verknüpft rei

in

waren,

lichen

vor

siert

die

in

und

gewesen

hängige

Zeit .

in

Eine

Gemeinde

mit die

innerhalb

Stadt

L.

Antonius

waren, als

über

über

Vgl.

dazu

die

oben,

Anm.

SEVENSTER,

The.

Roo-ti

oi

Won.ld, 68)

(Leiden,

Vgl.

zur

>

Philologui

82

tionsform

in

SMALLWOOD den,

69)

AJ

Autors

54

268

(Oxford,

Sardes

(+).

Die

der

Provinz

MARCUS, XIV,

z.

235

St.).

(+)

eines

eigener

der

Stadt

Proquästor

Schwierigkeiten

Literatur,

wobei bes.

und

Für in

J

ist.

1 54

H.

ff;

W.

BOX

M.

ENGERS,

RUPPEL,

"Politeuma"

für

Organisa¬

die

Phitoni-&

(Hrsg.) ,

Introduction,

Atzxa.nd.K-i

XVIII-XXX;

E.

SMALLWOOD,

230

Asia den XIV,

Politeuma

JURR,

225

f

M. (Lei¬

(jeweils

!).

Datierung

dem Proquästor (vgl.

unab¬

gemeldet worden

der

Grundlegend

3-43;

in AJ XIV,

Existenz

in

quasi

und

das

organi-

Philon-ii Ale.xandn.-ini Izgatio ad Gaium,

dem

die

Edikt,

zitierte

ff.

1939),

mit

AJ

20

(1926),

Introduction,

in

wohl

gleichsam eine

Ursachen

hervorzuheben

(1 926/27),

235

sie

war

Pagan Anti-i zmitim in th& Ane.-ie.nt

Literaturangaben

XIV,

die

einem Politeuma:

21 970), reichen

des

1975),

(Hrsg.),

öst¬

Entscheidung^:

Mne.moAyne.

n-i In Flaccum,

des

eine

Organisationsform eines noAireuua

"noXi xeupa."

mit

sowohl

seine

also

Das

jü¬

Städten

jüdischen noXCTeuua

ihm Querelen

auch

67) N.

als

Die

die

Alexandria)

Körperschaft war

darstellte.

Streite¬

Ähnlich wie

hellenistischen

eines

eine

vorausgeschickt werden,

in Kleinasien.

im wesentlichen

erließ,

informiert

solche

war

gebracht worden.

besonders

Art

Chr.

Rom einen

Diasporajudentum

eigenem Verwaltungsapparat

Rechtsprechung, einer

der

v.

dies muß

anderen (vgl.

49

Behörde

war,

hatte

dem östlichen

Im Jahre

und wichtigsten

Mittelmeerraumes

68

Gesetzgebung

mit

römische

Sardes

in Ephesos

längere

die

erhalten.

größten

Gemeinde

caesarischen

Probleme,

Gemeinde

der

schon

der

die

Sardes

dische eine

vor

wird (+)

durch

im Jahre Gebrauch 259

vgl.

(+) das

die

genannten 49 des als bei

v.

Identifikation

Lucius Chr.,

Terminus

Antonius,

nahegelegt '

Charakteristikum SMALLWOOD,

JURR,

für 229

258

'lou&atoi TtoXixai r)|i£xepoi TTpoaeXSovxep poi tnebe{.l,av, , olvtovq auvoöov eveiv iöCav Haxa xotg^TiaxpCoup vopoug an’ dpxnp nai t6tiov i6iov, £v u> ta te Tip&yiaaxa xai tag Tigöc; c£X\f|Xoug dvxiXoytag xptvoucri, xoüxo te ai igoan-Svo ig iv tZ,T) noietv aüxoig xriprjaai xal £nixp£(i>ai expiva. L.

Antonius

und

die

wies

Rechte

die

der

städtischen

Behörden

Judengemeinschaft

also

an,

(noXtxeuua-)

die

Position

unangetastet

zu

lassen. Die weiteren lich ein

später

Ereignisse

liegen,

bezeichnendes

schon und

kurz

jedoch

Licht.

erwähnt,

gebracht.

Herodes

und

Die

dessen

auch

Im Jahre

innerhalb

Juden mögen

Freundschaft

jüdischen

Beschwerden

heit ein,

sie

Tempel

Jerusalem bestimmten

in

gestohlen, Wahrnehmung zwungen nicht

70

würden

ja

.

sie

lauteten:

würden

Juden

getäuscht,

Chr.

einiger dabei

in

ionischer

Agrippa

die

Gericht

ihre

Behörden

haben.

vor des

Die

Religionsfrei¬ ihre

den

für

und

Bereich auf

ihre

den

Griechen

Aufgaben

Hoffnungen

vertrat

oben

Städte

zitiert,

(im kultischen

Damaskus

wie

Anwesenheit

gehofft

schränke

erheb¬

einmal

städtischen

auf

ihren

noch

wurden,

zu militärischen

sich von

v.

zeitlich

Episode

zwischen

man

Pflichten

Nikolaos

diese

sie

Gelder würden von

sogar

sahen

obwohl

14

zu

am Sabbat vor

städtischer Die

auf

Streitigkeiten

jüdischen Gemeinden

Agrippa

werfen,

?)

zur ge-

Herodes

Sache

vor

. . 71 Agrippa Die ten

die

Reaktion von

den

der Griechen

hin: öeoüe

bes.

Städte eC 72

auf

Anm.

Diese

40

-

etoiv

XVI,

27-57.

71)

AJ

XVI,

31-57.

ge

der

auch 72)

die

XII,

auxoig

In

dieser

-

Herrschaft

126.

ab,

Bürgerrecht

wiesen

adßeaöai

griechische

strei¬

keiner Weise

das

sie

sie

xoug

Reaktion

darauf auxüv wirft

nun

Material.

Rede

(bes.

des

XVI,

(vor

genereller

Staatsauffassung

in

daß

blieb,

'Iouöaioi,

schmeichlerischer Weise

römischen

für AJ

in

sorgen,

beschränkt

zusammengestellte

AJ

auch

zu

kaum beachtete

70)

laos

dafür

Griechen

ouyyeveig .

ist bezeichnend,

Juden vorgebrachten Anklagen

bitten vielmehr Agrippa, ihrer

jedoch

Art

Herodes

38

ff)

Agrippa) heraus, bedeutsam

stellt einige die

Niko¬ Vorzü¬

im übrigen

sind.

259

m.

E.

ein

Ionien 49

v.

der

deutliches

im Jahre Chr.

ein

Juden),

erlangen, haben. lage

14

Eine

Streit

Die

Chr.,

hier

ein

Antwort Agrippas

der

gültigen

■itatai

quo

anzuerkennen.

lich

zu machen, Ob

er

schen

Bürgerrechts

so möchte

man

Einen und

auch

cherweise sten

sagen

-

stellte

bildeten

die

vorchristlichen

cherweise dortigen Zu nicht

hatte Unruhen

näher

renaika;

in

auf

freie

73)

Vgl. V.

schrieb

Bd.

74)

XVI,

Schweigen den

87/86

Quellen

(Cambridge,

soll

73

an,

ent¬

den

jüdischen Privile¬

sich

des

griechi¬

Josephus

in

-

74 zwischen

in Kyrene

schon

Ausgangs¬

aller Form deut¬

dar.

Juden

Mögli¬

Diskussion

Gegensatz eine

Anfrage

den

erneut

zu

?

.

Später

bei

FUKS

(Hrsg.),

1960),

1-107.

den

^.

gespielt aus

einem

oder ein Routine¬

Statthalter Augustus

auch bei

Rolle

Zeitpunkt und

(eine

bestätigte

A.

in

Beziehungen

Chr.

bekannten

und

zu

Beginn des er75 ein TtoAixeuucx , und mögli¬

v.

an

Stadt

Streitfall

bezüglich

hüllt

auch hier

Augustus

TCHERIKOVER; 2,

in

Anlaß

diesem Brief

dazu A.

darüber

Gruppe

in Alexandria

Griechen

erneut die

jüdisch-griechische

näher

später

einmal

Griechen

Jahrhunderts

Religionsausübung

cafiam, AJ

Juden

bestimmbaren

?)

Agrippa

in

Behörden mitverursacht

die

Diasporagemeinde

im Jahre

einem nicht

schreiben

255;

der

noch

Wie

im Jahre

einer

jeweiligen

ihm vorgelegten

verdächtiges

die

(oder

der

er wies

Unruheherd

Sardes

eingegangen werden

dem

der

in

damit vergleichbare

Um dies

Bitte

Juden

Jahrhundert

nicht

entschied,

weiteren

Griechen

und

Rechtslage:

die

der

Beschwerden.

schon

griechischen

in

bestätigte

gien.

auch

Bürgerrecht

halbes

jedoch

sprach

jüdischen

Bestreben

ähnliche

rund

die

so mag

mit den

durchaus

worauf

auf

griechische

findet man

wieder,

v.

ähnliches

das

den

Licht

das

der

Provinz

Recht

hatten

die

der

Ky-

Juden

Juden

JURR, 220VapyuoHum Jadal-

SMALLWOOD,

Cotipu.6

58-61.

75) Unpublizierte (?) Inschrift, die aufgrund ihres 'inoffiziel¬ len' Charakters von der Bearbeiterin (J. M. REYNOLDS) für ein Dekret eines Politeumas gehalten wird (vgl. u. a. auch SMALL

WOOD, 76)

AJ

JURR,

141

XIV,

114

mit Anm.

83).

(Strabo-Zitat);

vgl.

auch

Plut.

Luk.

2,

3.

Die Erwähnung im Brief Agrippas an die Einwohner Kyrenes (AJ XVI, 169 f (+)) ist der einzige Hinweis auf diesen Brief des

77)

Augustus.

260

Grund,

sich

bei Agrippa

über

beschweren.

Die

daran,

Tempelsteuer

ihre

abforderten, Agrippa Geld

die

befahl

den

Zeit

in den

der zu

Stadt Kyrene zahlen,

in Wahrheit

schon

örtlichen

zurückzuerstatten Kurze

mal

Behörden

Beeinträchtigungen

und

sie

nach Agrippas

Provinzen Asia

Eingriffe

in

tion der Tempelsteuer. noch

einmal

und

Tod

gab

Augustus

auch

liefertes Provinz

seine

Asia

zeigt

Ungeachtet Juden

In

eines

solchen

zu

die

Briefes

die

den

über

Konfiska¬ der

Juden

Sammlung

instruierte

ein von an

dies¬

sich

unbelästigte

wie

78

Jüdische

Rechte

diesem Sinne

ihr

lassen

Probleme,

gleichzeitig.

bestätigte

seien.

Juden

und beschwerten

Provinzstatthalter,

Fragment

wieder

wiederum die

Steuern

bezahlt worden den

zu

Juden

Juden

und wiederum über

und Versendung der Tempelsteuer. gustus

es

Rechte

die

zukünftig unbelästigt

Rechte

garantierte

den

daraufhin,

und Kyrenaika

ihre

sie

längst

Delegationen erschienen vor Augustus erneute

hinderten

indem

Behörden

ihrer

Josephus

Prokonsul

Au¬

über¬ der

79

dieser kaiserlichen Entscheidung

dauerten die Auseinandersetzungen

in

der

zugunsten

Provinz

der

Asia

zu-

O Q

nächst weiter denfalls Ephesos

an.

gezwungen, zu

dächtnis

rief

Im Jahre

kara in ist

an,

daß

81

es

in

Brief

dem er

Antonius

sah

an

Behörden

und das

die

die

Regelungen

und Agrippa

noch

sich

je¬

Volk von

bezüglich

einmal

ins

Ge-

.

2/3

n.

die

den

Chr.

schließlich

Juden

in

ordnete

zukommenden

niederzulegen

augusteische

wiederum

Julius

diesen

durch Augustus

schriftlich

dem dieses

Prokonsul

einen

richten,

der Tempelsteuer

Edikt

Der

seien.

Edikt

Reaktion

auf

Rechte

Der

steht, Unruhen

Augustus

im Tempel

historische

ist

in

zu An¬

Kontext,

unbekannt;

zwischen

einem

vielleicht

griechischen

und

o 2

jüdischen

Einwohnern

78)

AJ

XVI,

169

f

79)

AJ

XVI,

160

f;

(SMALLWOODf. 80)

Vgl.

zu

Vgl. Julius

erfolgt

.

(+). XVI, dazu

162-173

(+);

SMALLWOOD,

Antonius

das

vgl.

JURR,

von E.

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Literaturverzeichnis

Um den Umfang des Literaturverzeichnisses auf ein vertretba¬ res Maß

zu reduzieren,

wurde auf die Aufnahme von CAH-,

KP—Artikeln verzichetet. und Einzelfragen

ABEL,

ABEL,

RE- und

Diese und weitere Literatur zu Detail—

sind in den

jeweiligen Anmerkungen aufgeführt.

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STUDIA PHILOSOPHICA ET HISTORICA Band

1

Sönke Lorenz: Aktenversendung und Hexenprozeß. Dargestellt am Beispiel der Juristenfakultäten Rostock und Greifswald (1570/82 1630) I (Darstellung) 1982. 11.1 Die Quellen. Die Hexenprozesse in den Rostocker Spruchakten von 1570 bis 1630. 1983. 11.2 Die Quellen. Die Hexenprozesse in den Greifswalder Spruchakten von 1582 bis 1630. 1983.

Band

2

Gerard Dubrulle: Philosophie zwischen Tag und Nacht. Eine Studie zur Epistemolo¬ gie Gaston Bachelards. 1983.

Band

3

Band

4

Heiner Coomann: Die Kohärenztheorie der Wahrheit. Eine kritische Darstellung der Theorie Reschers vor ihrem historischen Hintergrund. 1983. Uwe Baumann: Rom und die Juden. Die römisch-jüdischen Beziehungen von Pompeius bis zum Tode des.Herodes (63 v. Chr. - 4 v. Chr.). 1983

DATE DUE

CARR McLEAN,TORONTO FORM #38-297

010101 000

DS104.3 .B37 1983 Baumann, Uwe, 1953Rom und die Juden

35340t DATE

ISSUED TO

353401

Nach primär diplomatischen Kontakten zwischen Rom und dem sich immer mehr der seleukidischen Herrschaft entziehenden Judenstaat während des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts kommt es im Rahmen der Neuordnung des gesamten Ostens durch Pompeius zur direkten Einbeziehung des Juden¬ staates in den römischen Herrschaftsbereich. Die vorliegende Untersuchung zeichnet diese Einbeziehung in den römischen Herrschaftsbereich nach und analysiert die sich daraus ergebenden Konsequenzen für Juden und Römer (in Palästina und den Diasporagemeinden) sowie die erste Phase der römisch¬ jüdischen Beziehungen bis zum Jahre 4 v. Chr..

Uwe Bauma#in, geb. 1953 in Düsseldorf, studierte von 1973 bis 1979 Ge¬ schichte, Englisch und Philosophie an den Universitäten Düsseldorf und Ox¬ ford. Seit 1979 ist er wissenschaftlicher Assistent am anglistischen Institut der Universität Düsseldorf und promovierte dort 1982 mit einer Arbeit über "Die Antike in den Epigrammen und Briefen Sir Thomas Mores" (im Druck).