Der Untergang Europas hat begonnen - Band 1 [Band 1] 978-3-96229-103-7

Jemand erzählte mir einmal über den Islam als die einzige Religion des Friedens. Er staunte, dass ich ihn nach seiner In

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Der Untergang Europas hat begonnen - Band 1 [Band 1]
 978-3-96229-103-7

Table of contents :
Buchvorderseite......Page 1
Inhalt......Page 5
Vorwort......Page 7
a) Wie kam es eigentlich zur Entstehung des Islam?......Page 16
b) Der Islam beeinflusst alles; er ist nicht nur Glaube, sondern ein System!......Page 21
c) Wesenszüge des Islam......Page 26
d) Islamismus hat faschistoid-kommunistische Züge und ist eine totalitäre Ideologie......Page 35
e) Islam/Koran und Demokratie......Page 40
f) Mohammeds Beispiel......Page 49
g) Die Beschneidung......Page 53
h) Wissenschaft und Philosophie......Page 62
i) Die Tiere......Page 75
a) Entstehung......Page 87
b) Verbalinterpretation......Page 93
c) Der Koran ist voller Widersprüche......Page 94
d)Taqiyya: Sich verstellen, Absichten verbergen, lügen......Page 99
e) Das Paradies und die Hölle......Page 103
f) Zum Nachdenken......Page 117
3 Der Dschihad......Page 123
4 Islam ist frieden und Toleranz (?)......Page 166
a) Kurz aus der Geschichte......Page 169
b) Al-Andalus: Spanien (711 - 1492)......Page 181
c) Apostasie (Glaubensabfall)......Page 185
d) Sklaverei......Page 193
5 Juden, Christen und andere Ungläubige......Page 201
a) Die Juden......Page 202
b) Die Christen......Page 234
c) Dhimmitum......Page 240
d) Christenverfolgung heute......Page 245
e) Was tut die Welt?......Page 253
6 Ziele des Islam......Page 261
a)Eine islamische Herrschaft über die ganze Welt......Page 263
b)Das grundlegende islamische Ziel......Page 269
c)Der Begriff Waqf (arab. = fromme Stiftung)......Page 278
d)Beispiel England......Page 280
7 Die Islamisierung......Page 288
a)Eindringen islamischer Herrschaftskultur......Page 290
b)Integration - Islamisierung - „Bereicherung“......Page 293
c)Organisierte Islamisierung......Page 340
d)Zum Abschluss......Page 349
Wichtige Begriffe......Page 352
Empfohlene Literatur:......Page 358
Zitationen/Quelle......Page 365
Buchrückseite......Page 387

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Der Untergang Europas hat begonnen! '

1. Auflage, erschienen 5-2019 Umschlaggestaltung: Romeon Verlag Text: Maria Pilar Layout: Romeon Verlag ISBN: 978-3-96229-103-7

www.romeon-verlag.de Copyright © Romeon Verlag

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Maria Pilar

Der Untergang Europas HAT BEGONNEN! Der Islam erobert das CHRISTLICHE ABENDLAND

Band i

„Ohne freie Meinungsäußerung gibt es keine anderen Freiheiten. Die Einschränkung der Freiheit des Wortes ist nicht nur Zensur, sie ist ein Angriff auf die menschliche Natur. “ (Salman Rushdie)

„Gewiss, die Religion ist bei Allah der Isläm. (...) Doch wer Allahs Zeichen verleugnet -, so ist Allah schnell im Abrechnen. “ (Sure 3, 19)

„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft“ (Autor unbekannt, wird oft Aristoteles zugeschrieben).

Für Edi und Jessi

Inhalt Vorwort

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1 Der Islam, Unterwefung unter den Willen Allahs a) Wie kam es eigentlich zur Entstehung des Islam? b) Der Islam beeinflusst alles; er ist nicht nur Glaube, sondern ein System! c) Wesenszüge des Islam d) Islamismus hat faschistoid-kommunistische Züge und ist eine totalitäre Ideologie e) Islam/Koran und Demokratie f) Mohammeds Beispiel g) Die Beschneidung h) Wissenschaft und Philosophie i) Die Tiere 2 Der KORAN, das heilige Buch des Islam a) Entstehung b) Verbalinterpretation c) Der Koran ist voller Widersprüche d) Taqiyya: Sich verstellen, Absichten verbergen, lügen e) Das Paradies und die Hölle f) Zum Nachdenken

16 16 21 26 35 40 49 53 62 75 87 87 93 94 99 103 117

3 Der Dschihad

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4 Islam ist frieden und Toleranz (?) a) Kurz aus der Geschichte b) Al-Andalus: Spanien (711 - 1492) c) Apostasie (Glaubensabfall) d) Sklaverei

5

166 169 181 185 193

5 Juden, Christen und andere Ungläubige a) Die Juden b) Die Christen c) Dhimmitum d) Christenverfolgung heute e) Was tut die Welt?

201 202 234 240 245 253

6 Ziele des Islam a) Eine islamische Herrschaft über die ganze Welt b) Das grundlegende islamische Ziel c) Der Begriff Waqf (arab. = fromme Stiftung) d) Beispiel England

261 263 269 278 280

7 Die Islamisierung a) Eindringen islamischer Herrschaftskultur b) Integration - Islamisierung - „Bereicherung“ c) Organisierte Islamisierung d) Zum Abschluss

288 290 293 340 349

Wichtige Begriffe Empfohlene Literatur:

352 358

Zitationen/Quelle

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Vorwort Ich kann mich noch genau erinnern, es war Ende der 80er des vorigen Jahrhunderts, als ich mit meiner Familie einmal ein türki­ sches Restaurant im 6. Wiener Gemeindebezirk betrat, wo gutes, obwohl für mich persönlich etwas zu fettes Essen auf dem Tisch serviert wurde. Orientalische Musik und freundliche Kellner machten uns einen schönen Abend. Bei den wenigen türkischen Restaurants damals in Wien sollte es aber nicht bleiben, denn die Verantwortlichen begannen einmal eine neue Politik zu betreiben. Ich dachte mir damals, wie schön doch Wien ist, nicht nur wegen der Geschichte, Gebäude, Musik, Parks und Denkmäler, sondern VOR ALLEM wegen der Menschen, die hier leben und von denen viele ihre Wurzeln noch in Kronländern der Monarchie haben. Mir fiel auf, dass es in dieser Stadt viele internationale Restaurants gibt. Das gab es früher in Krakau, wo ich herkomme, nicht. Das waren die Zeiten des Sozialismus bzw. Kommunismus, die Gott sei Dank vorbei sind. Das hat mich gefreut. Ich war glücklich, in diesem Land leben zu dürfen, das mir zur Heimat und Herzens­ angelegenheit wurde. An Beziehung zu Österreich hat es bei mir allerdings nicht gefehlt. Franciszek, mein Großvater väterlicher­ seits, war ein österreichischer Offizier im Rang des Majors. Jan, der Großvater mütterlicherseits, der im Ersten Weltkrieg für Ös­ terreich an der italienischen Front kämpfte, hat mir oft von Wien und besonders von den Booten im Prater erzählt. Als Kind wollte ich unbedingt auch mit so einem Boot fahren. Sein Bruder besaß ein Briefmarkengeschäft in Salzburg. Ich selbst kam im Februar 1980 nach Wien. Jetzt überspringe ich ein paar Jahre. 2000 habe ich ein kleines Skriptum über den Islam verfasst. Darin stand das Wichtigste über den Gründer Mohammed und die Lehre dieser dritten großen monotheistischen Religion. Diese Schrift war bestimmt für meine Familie, Bekannte und Schüler und umfasste etwa 50 Seiten. Das

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war aus meiner Sicht wichtig. Schon damals habe ich erkannt, dass nur wenige Menschen über den Islam wirklich Bescheid wussten und noch weniger sich mit ihm richtig beschäftigten oder den Ko­ ran und die Hadithe lasen, um die Wahrheit über diese Religion zu erkennen. Ich liebe Europa, seine Vielfalt und seine so verschie­ denen bunten Traditionen und Bräuche, seine Geschichte mit so vielen Errungenschaften und furchtbaren Katastrophen. Daraus entstand die gute Idee, diesen Kontinent zu vereinen. Europa gründet auf der jüdisch-christlichen Grundlage und so bildet es auch eine Einheit. Ich verstehe mich selbst als Christ, als Europäer und als Österreicher mit polnischen Wurzeln. Auch ich habe für den EU-Beitritt Österreichs gestimmt und damals war das, glaube ich, eine richtige Entscheidung. Die Entwicklung, die die Politi­ ker, besonders der linken Fraktionen, eingeschlagen haben, zwang mein Gewissen zu reagieren. Der zentralistischen Politik Brüssels, der Verachtung des bür­ gerlichen Willens, der Unterdrückung der freien Meinungsäuße­ rung durch die linke Gesellschaft kann ich nicht zustimmen. Der Gipfel aber ist, dass die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei noch immer nicht beendet wurden. Dieses große muslimische Land ist nun einmal nicht Europa und hat hier nichts verloren! Für mich als aufrichtigen Europäer ist die Tatsache kaum zu ertragen, dass dieses Europa seit Jahren absichtlich islamisiert wird. Die immer schneller wachsende Zahl an Muslimen führt geradeaus zu einem islamischen Europa mit all den Konsequenzen, die diese Lehre notwendigerweise fordert. Ich will nicht, dass meine Tochter und alle unsere Kinder, besonders die Mädchen, in einem vom Islam geprägten Europa leben müssen. Aus familiären, persönlichen und geschichtlichen Erfahrun­ gen und Erkenntnissen (Nationalsozialismus, Kommunismus ...) könnte ich NIE ein Linker sein. Ich bin ein stolzer Rechter. Das bedeutet für mich Anständigkeit, Ehrlichkeit, Respekt vor ande­ ren Meinungen. Rechts sein heißt für mich: Liebe zur Heimat (zu

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Europa und den einzelnen Ländern), Bekenntnis zum Christen­ tum mit seinen jüdischen Wurzeln und zu nationalen, europäi­ schen Traditionen. In diesem Sinn bin ich ein rechter Mensch. In den letzten Jahren bemerkte man immer mehr Veränderungen, nicht nur in Wien oder in Österreich, sondern in großen Teilen Europas. Die beliebten Würstelstände wurden immer weniger und an ihre Stelle kamen Kebab-Buden. Auf den Straßen, in den Schulen und bei Ämtern, besonders bei Sozialämtern, bemerkte man immer mehr Kopftuchträgerinnen. Nach dem 11. September 2001 kamen immer öfter islamische Anschläge dazu. Immer mehr Türken und Muslime traf man auf den Straßen. Manche Gegenden von früher kann ich heute nicht mehr erkennen. Dort ist kein Wien mehr (beispielsweise Teile von Favoriten oder Ottakring ...). Immer mehr spürt man in fast allen Bezirken schon die orientalisch-tür­ kisch-islamische Atmosphäre. Die Migration aus den vorwie­ gend islamischen Ländern stieg und begann, Europa richtig zu überschwemmen und zu gefährden. Nach der unkontrollierten muslimischen Einwanderung, ausgelöst vor allem durch Angela Merkels „Wir schaffen das“-Spruch und der daraus resultierenden naiven Willkommenskultur (das Wort „Kultur“ ist hier doch der falsche Begriff!) stehen viele Länder Europas vor einem Problem, das unweigerlich zur totalen Zerstörung dieses Kontinents mit seiner Kultur, Religion und Lebensweise führt. Eigentlich gehören die Verursacher der unkontrollierten Über­ flutung durch massenhafte muslimische Einwanderung vor ein or­ dentliches Gericht. Sie lassen nämlich Missbrauch des Asylrechts, Gewalt und die Vernichtung der eigenen europäischen Kultur zu. Im Sommer 2017 stellte der Europäische Gerichtshof (EuGH) fest, dass die Dublin-Vereinbarungen (der Asylantrag muss im ersten sicheren EU-Land gestellt werden) auch für die Flüchtlingskrise der Jahre 2015 und 2016 zu gelten haben. Man erinnert sich noch an die Massen vorwiegend junger muslimischen Männer, die un­

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kontrolliert die Grenzen passierten und sogar mit Zügen (zum Beispiel ÖBB) weiter transportiert wurden ohne jegliche Grenz­ kontrollen. Einwände dagegen wurden als rassistisch und frem­ denfeindlich abgestempelt. Nach dem Urteil des EuGH waren also diese Grenzübertritte illegal. Was illegal ist, muss bestraft werden, sonst sind unsere Gesetze sinnlos. Wann also werden all diejeni­ gen zur Verantwortung gezogen, die diese Ungeheuerlichkeit aus­ gelöst und zugelassen haben? Der politische Islam ist nicht wie jede andere Religion und schon gar nicht eine Religion des Friedens und der Toleranz, wie man den Menschen erklärt. Darüber werden Sie, geschätzte Leser, auf den nächsten Seiten lesen. Aus diesen oben genannten Gründen begann ich eine neue Zusammenfassung der islamischen Ideolo­ gie (oder Religion, wenn man will) zu schreiben. Ich habe mit ei­ ner kleinen Schrift gerechnet, doch im Laufe der Arbeit habe ich einige Umstellungen vorgenommen und dieses jetzt vorliegende Buch der aktuellen Situation angepasst. Über die Lehre des Islam und den Propheten Mohammed können sich die Leser sehr gut in vielen in den letzten Jahren erschienen Büchern informieren. Einige wichtige davon stehen als meine Empfehlung in der Litera­ turliste am Ende dieser Schrift. Es geht heute um das nackte Überleben der europäischen Kul­ tur. Deshalb möchte ich hier auf den folgenden Seiten die existen­ zielle Gefahr für die Welt aufzeigen, die vom politisch verstande­ nen Islam kommt. Ich beabsichtige, viele Zitationen zu bringen, die diese Behauptung untermauern und beweisen. Wir stehen vor einer noch nie da gewesenen Gefahr für Europa! Bevor Sie dieses Buch lesen, machen Sie sich frei von jeglichen Vorurteilen und hören Sie genau den Worten des Koran, der Kom­ mentare, der Hadithen und der Islam-Vertreter zu. Ziehen Sie die richtigen Schlüsse für Ihr politisches Verhalten daraus. Denn nur unser Wahlverhalten kann vielleicht noch etwas bewirken. Beden­ ken Sie, dass es um unser aller, vor allem unserer Kinder Zukunft geht!!! 10

„Ob wir wollen oder nicht, jeder Westeuropäer ist heute ge­ zwungen, sich mit dem Islam zu beschäftigen. Die Zukunft Euro­ pas als einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft, aber auch die Zukunft aller christlichen Kirchen in Europa wird wesentlich davon bestimmt, wie wir heute auf die Herausforderungen des Islam reagieren. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass auch hochrangige Politiker, erfahrene Journalisten und Kirchenvertre­ ter reden und urteilen, als ob es sich beim Islam um eine Religi­ on unter anderen handle. Mawlana Mawdudi, ein pakistanischer Vordenker des modernen Djihad, schreibt dazu: ,Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt ... der Islam ist revolutionärer Glaube, der eintritt, jede von Men­ schen geschaffene Staatsform zu zerstören/ ,Nur wenn wir diese und andere Selbstaussagen von Muslimen und dem Koran ernst nehmen, werden wir erkennen, dass der Islam und die Welt der Muslime mit unseren westlichen Denkkategorien nicht zu erfas­ sen sind. (...)/ dass/ die meiste übliche Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus zu kurz greift. (...)/ dass / die sogenannten Islamisten den Koran richtig verstehen und ernst nehmen.“ (1) Das schrieb einmal Pfarrer Hansjürg Stückelberger, ehema­ liger Präsident von CSI (Christian Solidarity International), einer Organisation, die sich weltweit für die verfolgten Christen einsetzt. Der Autor und Journalist Joachim Feyerabend schrieb in seinem Buch „Wenn es lebensgefährlich ist, Christ zu sein“ folgende Wor­ te: „Die Zeit der Unschuld ist endgültig vorbei. Noch stehen die westlichen Zivilisationen diesen Entwicklungen eher gelassen ge­ genüber und ignorieren den schleichend zunehmenden Einfluss des Halbmondes in Mitteleuropa und den islamischen Anspruch auf die Weltherrschaft. Sie übersehen dabei die künftigen Auswir­ kungen auf ihre in Jahrhunderten gewachsene und seit dem Zeital­ ter der Aufklärung veränderte Kultur, Lebensweise und Weitsicht. Die ungestörte Ausübung jedweder Religion, die Freiheit der Mei­ nung und persönlichen Lebensgestaltung sind gefährdet, aber die

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gleichgültige Haltung so vieler Bürger auf dem europäischen Kon­ tinent treibt den Prozess einer möglichen explosiven Entwicklung voran. Sie verhindert die friedliche Aufarbeitung des schwelenden Konfliktes und ein sinnvolles Gegensteuern zur rechten Zeit, bis es möglicherweise zu spät ist und panikartige Reaktionen um sich greifen, wie sie so oft in der Geschichte der Menschheit durchlit­ ten werden mussten.“ (2) Dazu noch die Meinung eines ehemaligen Muslim, frühe­ ren Imams und Professors an der Al-Azhar Uni in Kairo: „Heute stehen wir einem äußerst gefährlichen Feind der Menschheit ge­ genüber. Wir haben es nicht mit lokalen Gaunern zu tun, die auf Geld oder Macht aus sind. Wir haben es mit einem Feind zu tun, der durch seinen Glauben und seine Überzeugung motiviert wird. Sie lesen alle dasselbe Drehbuch - den Koran. Sie wollen nichts Geringeres als die Herrschaft über die Welt. Und ihre Unterwer­ fung unter den Islam. Die Autorität des Islam soll nach ihrem Willen die einzige Staatsform auf der Erde sein. Ich glaube, dass jeder Mensch auf der Welt die Aufgabe hat, gegen diese Form des Terrorismus seine Stimme zu erheben - besonders aber der Leib Christi.“ Mark A. Gabriel hat nach einem Leidensweg eine neue Heimat gefunden und ist zum Christentum konvertiert. (3) Deshalb auch verstehe ich die Positionen von vielen Kir­ chenvertretern in Zusammenhang mit dem Islam ganz und gar nicht. Oder soll ich hier frei nach Karl Rahner sagen, dass ich diese Kirche liebe, obwohl ich an ihren Vertretern verzweifle? Wolfgang Fellner, der Herausgeber der Zeitung „Österreich“, wagte einmal eine wichtige Frage zu stellen: „Die Grenzen zwi­ schen dem friedlichen Islam und dem Terror verwischen immer mehr. In den städtischen Kindergärten. In vielen Moscheen. Da wird Terror gefördert, gepredigt, vorbereitet. So kann und darf es nicht weitergehen. Mittlerweile muss die Diskussion erlaubt sein, ob nicht der Islam als solcher in Europa verboten werden sollte.“ (4) Zu den Grundlagen der Demokratie gehören das Reden, die

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kultivierte, respektvolle, vorurteilsfreie Auseinandersetzung über alle Themen und Probleme, die eine Diskussion erfordern, um Lö­ sungen zu finden. Nun, wen man diese Ansichten zu Sprache bringt, wird man so­ fort mit dem Begriff Islamophobie, Rassismus oder Nazi konfron­ tiert. Vor allem, wenn sie nicht von den linken Glaubensgenossen kommen. Die unvoreingenommene und angstfreie Diskussion aber muss stattfinden. Dem wahren Islam begegnet man nicht auf interreligiösen Fei­ ern, sondern in Ländern wie Pakistan, Afghanistan, Ägypten, Saudi-Arabien, Iran und vielen anderen. Mittlerweile auch schon an vielen Orten in Europa. Zafer Senocak, ein in der Türkei ge­ borener deutschsprachiger Schriftsteller, meinte: „Auch wenn die meisten Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möch­ te, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet.“ (5) In diesem Buch wird gezeigt, dass die Gewalt zur Glaubens­ verbreitung einen zentralen Platz im Islam einnimmt. Der Koran als ewiges, immer geltendes Wort Allahs und die Hadithe bewei­ sen es. Auch gleich zu Beginn möchte ich die unsinnige Unter­ scheidung zwischen dem Islam und dem sogenannten Islamismus auf den Müllhaufen werfen. Wenn jemand meint, dass der Islam gut ist und der Islamismus böse, dann muss er nach der Quelle der beiden Begriffe suchen. Diese ist der Koran und es lässt sich beim besten Willen nicht leugnen. Wir können uns die Verniedli­ chung des Islam vonseiten der Politik, Medien, NGOs und ande­ ren nicht mehr leisten. Wir können auch versuchen, den Islam als

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Religion zu verteidigen und nur vom politischen Islam sprechen, wenn die Handlungen und Einstellungen mancher Muslime nicht der westlich-demokratischen Lebensauffassung entsprechen. Nur, spielen der Koran und die Hadithe da mit? Sicher nicht. Deshalb kann ich das aktuelle selbstzerstörerische Handeln, besser gesagt Nicht-Handeln (und wenn, dann nur, um die anderen Ansichten zu bekämpfen, Reformen zu verhindern und an der Macht zu blei­ ben) der europäischen Politiker nicht mehr nur teilnahmslos be­ obachten. Welche Möglichkeiten haben die Menschen, die diese nahende tödliche Katastrophe prophetisch schon viel früher sa­ hen und heute sehen? Viele gib es nicht, aber zwei Optionen sind entscheidend. Zum ersten müssen wir Menschen in die Politik wählen, die Eu­ ropa und nicht die Türkei und den Islam im Herzen haben. Nach all dem, was in Deutschland in den letzten Jahren passiert ist, ist es für viele Europäer schlicht unbegreiflich, dass Frau Merkel noch immer Kanzlerin ist. Was muss noch passieren, damit diese Leute und ihre Parteien endgültig abgewählt werden? Bald wird es keine Gelegenheit mehr dazu geben! Zweitens müssen wir uns äußern, unsere Meinung kundtun, erklären, aufklären und warnen. Das kann in der Familie und bei Freunden und Bekannten erfolgen. Es muss auch öffentlich geschehen. Das ist natürlich nicht ungefähr­ lich angesichts der naiven, blinden und intoleranten Verbissenheit der islamfreundlichen Personen in der Politik, Kirchen, NGOs und den meisten Medien. Gott sei Dank gib es (noch) einige, die sich der Wahrheit ver­ pflichtet fühlen. Es gibt ganz wenige unabhängige TV-Sender, Zeitungen und Verlage. In dieser für Europa entscheidenden Zeit ist es von enormer Bedeutung, viele freie Meinungsäußerungen zu verbreiten. Dazu gehören auch Bücher, die den Lesern das Verständnis der aktuellen Problematik erleichtern und Entschei­ dungshilfen für ihre eigenen Positionen liefern können. Im Kampf um unser freies Europa sind sie sehr bedeutsam. Dazu soll auch

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dieses Buch gehören. Das Ziel hier ist für mich klar: Ich möchte diese ganz konkrete Gefahr, die uns in naher Zukunft nicht nur droht, sondern schon real erlebbar ist, aufzeigen und warnen. Ich bediene mich dabei der vielen in verschiedenen Quellen vorhan­ denen Zitate, die, hier in einem Buch zusammengefasst, eindeu­ tig belegen, was wirklich auf die europäischen Länder zukommt, wenn sich nicht bald etwas ändert. Wer Augen hat und Verstand, der lese und handle. In diesem Buch wird für den Begriff „Heiliger Krieg“ die Be­ zeichnung „Dschihad“, für den Namen des Propheten einheitlich „Mohammed“ und für seine Anhänger das Wort „Muslime“, ver­ wendet, es sei denn, in den original zitierten Texten steht eine an­ dere Schreibweise. Der Koran wird, wenn nicht anders angegeben, nach der Online-Version der Ausgabe von König-Fahd-Komplex, Saudi-Arabien, 2009, (islam.de/13827.php?sura=) zitiert. Diese Texte werden kursiv wiedergegeben. Auf Genderwahnsinn wird selbstverständlich verzichtet. Ich wünsche Ihnen, geschätzte Leser interessante Stunden mit diesem Buch. Ihre, unter einem Pseudonym schreibende, Maria Pilar.

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i Der Islam, len Allahs

Unterwefung

unter den

Wil­

Wie kam es eigentlich zur Entstehung des Islam? a) Es gibt viele Bücher über die Entstehung des Islam, deshalb möchte ich hier nur ganz kurz darauf eingehen. Durch seine Rei­ sen als Händler traf Mohammed (eigentlich „Abu El Kasim Ibn Abd Allah“- hat er in seinem eigenen Namen seinen Gott gefun­ den?) auf der arabischen Halbinsel Menschen anderer Religionen. Das waren vor allem verschiedene Christen und Juden. Diese beiden waren dort stark vertreten. Der Glaube an den einen Gott musste auf ihn eine Faszination ausgeübt haben. Jedenfalls begann er, nach seinen angeblichen Offenbarungen (Erzengel Gabriel ver­ kündete ihm den Willen Allahs) in Mekka die „neue“ Botschaft zu verkünden. Mekka war zu dieser Zeit eine offene und tolerante Stadt. Vor Mohammed lebten Juden, Christen und Araber fried­ lich in Arabien zusammen. In Kaaba, dem polytheistischen Tem­ pel der Mekkaner fanden viele Götter Platz. Es wird sogar von 300 berichtet. (6) Verschiedene Bildnisse der verehrungswürdigen Gestalten wa­ ren hier versammelt. Wahrscheinlich nicht ohne Eigennutz, denn die Stadt war ein wichtiger Knotenpunkt auf den Handelswegen der Karawanen. So durften sich die Reisenden bei der Anbetung ihrer eigenen Gottheiten wohler fühlen. Für die gegenseitigen Geschäfte war das sicher vom Nutzen. Neben arabischen Göt­ tern und Göttinnen hat man dort auch Bildnisse von Jesus und Maria verehrt. Mohammed predigte das, was er von Juden und Christen erfahren hatte. Man muss nur den Koran lesen, um auf die bekannten Geschichten und Namen der Bibel zu stoßen, die schon viele Jahrhunderte zuvor niedergeschrieben worden waren. Sie wurden teilweise verändert, und man vermischte sie auch mit Elementen der polytheistischen Religionen der eigenen Umwelt. Ignaz Goldziher sagte: „Die wichtigsten Stadien in der Geschichte

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(des Islam) waren von der Assimilation von Fremdeinflüssen ge­ prägt. (...) Sein Begründer, Muhammad, verkündete keine neuen Gedanken. Er bereicherte nicht die früheren Konzepte über die Beziehung des Menschen zur Transzendenz und der Unendlich­ keit. (...) Die Botschaft des arabischen Propheten war eine eklek­ tische Sammlung religiöser Vorstellungen und Vorschriften. Diese Vorstellungen wurden ihm aufgrund von Begegnungen mit jüdi­ schen, christlichen und anderen Elementen suggeriert, die ihn tief berührt haben.“ (7) Nun ist der Koran nicht vom Himmel gefallen. Der Islam ist keine Erfindung Mohammeds. Es ist ganz einfach ein Mix aus verschie­ denen polytheistischen, vor-islamischen Religionen der Araber, aus Judentum, Christentum und auch anderen Glaubensvorstel­ lungen. Mohammed war beeindruckt vom strengen Monotheis­ mus der Juden. Obwohl er den Höchsten Gott (unter anderen), Allah eben, kannte, begann er diesen jüdischen Monotheismus zu predigen. Wichtig war für ihn natürlich, dass die Juden ihre hei­ lige Schrift hatten. So musste auch der neue Glaube Mohammeds durch göttliche Schrift beglaubigt werden. Auch der Schöpfungs­ bericht beruht zum großen Teil auf der Bibel. Im Koran finden wir weiter Berichte über die Erschaffung Adams, Texte über Kain und Abel, Noah, Abraham, Joseph, Moses, David, Salomo und viele andere. Mohammed beansprucht aber die Abrahamstradition für sich: „Die beiden Stämme, die Gott als die besten auserwählt hat, waren die Abkömmlinge von Ismael und Isaak. Gott bevorzugte die Kinder Ismaels (die Araber) vor den Kindern Isaaks (den Ju­ den). Dann brachte Gott Mohammed vom auserwählten Stamm der Koreischiten (den direktesten Nachkommen Ismaels) hervor, und er erwählte seine Familie als die beste unter den koreischitischen Familien und machte Mohammed zum Besten aller Män­ ner.“ (8) Auch Jesus und Maria kommen vor. Nur wurde nicht Jesus, sondern ein anderer Mann an seiner Stelle gekreuzigt (wie würde das denn aussehen, wenn ein Prophet Gottes getötet wor­

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den wäre). Auch Maria, die Jesus, den Propheten, geboren hat, wird erwähnt. Sure 19 trägt sogar die Überschrift „Maryam“ (Ma­ ria). Ursprünge des Islam liegen auch im syrischen Christentum (monophysitische und nestorianische Predigten, Gebräuche), im Judentum, vor allem in außerkanonischen Quellen der Juden und Christen, in Persien, und er wurde auch beeinflusst von den Sa­ maritanern. Diese hat Mohammed kennengelernt. Etwa von syri­ schen Mönchen stammt die Beschreibung des Jüngsten Gerichts, der Freuden des Paradieses, von andächtigen Übungen im Stehen und Knien, vom Auf-den-Boden-Werfen und dem Berühren des Bodens mit der Stirn, von stundenlangem nächtlichem Beten, die Vorstellung des Untergangs der Welt durch Katastrophen, Orka­ ne, Erdbeben ... Das Verständnis von Jesus und Maria stammt aus den apokryphen Schriften. Ja, viele Berichte im Koran stammen aus der Bibel, außer Berichten über seine Frauen und seine Feld­ züge. Sure 87, „Der Höchste“, Vers 18.19: „Dies ist wahrlich in den früheren Blättern (enthalten), den Blättern Ibrähims und Müsäs.“ Abraham und Mose werden hier als Autoren zumindest mancher biblischen Schriften erwähnt. Wir wissen heute, dass das nicht stimmt. Viele der Regeln Mohammeds kommen aus dem alten Babylonien und Assyrien. Fast alle wichtigen Namen und Ausdrücke der islamischen Re­ ligion sind syrischen Ursprungs (qur'an, nabig: Prophet; hanif: Monotheist; masdschid: Moschee. Namensformen der biblischen Propheten: Ibrahim, Isa, Musa ...). Auch viele Fremdwörter sind im Koran zu finden: in Aramäisch, Hebräisch, Persisch, Syrisch, Griechisch, Äthiopisch ... Sicher von Mohammed stammt die anmaßende Formel: „Es gibt keinen Gott außer Gott und Mo­ hammed ist sein Prophet.“ Damit macht sich der Händler und Krieger zur Nummer zwei gleich nach Allah und auf Erden zur unangefochtenen Nummer eins! Mohammed verbreitete Angst und Zerstörung und erließ Gesetzte (auch durch Offenbarungen beglaubigt), die mehr seiner Familie zugutekamen als der Gesell-

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schäft. Wie treffend ist das Zitat von S.M. Zwemer: „Der Islam ist lediglich Judaismus mit der Beifügung des Apostolats von Mu­ hammad.“ (9) Mohammed übernahm auch den Aberglauben des heidnischen Arabiens. Ein Beispiel dafür: Sure 113, „Der Tagesanbruch“, Vers, 1-6: „Sag: Ich nehme Zuflucht beim Herrn des Tagesanbruchs vor dem Übel dessen, was Er erschaf­ fen hat, und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie zunimmt, und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen und vor dem Übel eines (je­ den) Neidenden, wenn er neidet“. Hier geht es um Zauberknoten, die angespuckt werden müssen, um eine das Böse (einen Fluch oder eine Krankheit) abwehrende Wirkung zu erzielen. Der Pro­ phet berät auch in Sachen des Aberglaubens: „O, Prophet, die Fa­ milie des Ja far wird heimgesucht vom verhängnisvollen Einfluss des bösen Blicks; darf ich sie mit magischen Sprüchen davon zu befreien suchen oder nicht?“ Der Prophet antwortete ihr: „Ja, denn wenn es etwas auf Erden gibt, was stärker wäre als das Geschick, so wäre es der böse Blick. “ (10) Hier ist der Aberglaube der vor-islamischen Völker auf der ara­ bischen Halbinsel spürbar. Bis heute hat sich der Aberglaube, die Angst vor dem neidischen Blick, dem „bösen Blick“ gehalten. So­ gar bei so manchen in Europa. Im Islam gib es viele abergläubische Elemente aus der Zeit vor Mohammed (z. B. Suren: 5,1 ff; 22,36 ...). Auch die Zeremonien der Tage der Pilgerfahrt nach Mekka sind voller abergläubischer, vor-islamischer Bräuche. Hier wird darauf nicht eingegangen. Auch das Wort „Allah“ stammt aus der Zeit vor Mohammed. Allah war eine Gottheit im Mekkanischen Pantheon, einer unter vielen, wobei auch weibli­ che Gottheiten dazu gehörten. Mohammed hat ganz einfach diese Gottheit „Allah“ über alle anderen Gottheiten gestellt und ihn als den einzigen Gott bestimmt. „Es ist durchaus zu bezweifeln, ob er sich jemals als Prediger des Monotheismus hervorgetan hät­ te, wäre ihm nicht von Jugend an das Konzept von Allah als dem Höchsten Gott, vor allem Mekkas, vertraut gewesen.“ (11)

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Mohamed behielt auch den Glauben an Djinn (oder Dschinn), Geister, die verschiedene Formen annehmen und auch in den Menschen einfahren können. Dies bezeugt die Sure 72, die „Die Dschinnen“ (al-Dschinn) oder „Die Ginn“ (al-Ginn) heißt. Vom Koran oder Islam als etwas ganz Neuem kann keine Rede sein. Mohammed vervollständigte seine „Offenbarungen“ mit ei­ genen Gedanken und Überlegungen, die seinen Zielen entspra­ chen. So hatte er immer dann eine Offenbarung, wenn er sie brauchte, um seinen eigenen (als Allahs Willen verkaufte) Absich­ ten zu untermauern und mit der göttlichen Autorität auszustatten. Nicht nur den Aberglauben übernahm die neue Religion Mo­ hammeds von den vor-islamischen Arabern, sondern auch die Polygamie. So durften die Männer bis zu vier, der Prophet, weil von Allah privilegiert, durfte sogar viel mehr Frauen haben. Diese Sonderstellung wurde durch eine neue Offenbarung Allahs an den Propheten bestätigt. Auch Sklaverei wurde übernommen und in den kommenden Jahrhunderten wurde dadurch millionenfaches Leiden in Afrika, Asien und auch Europa verursacht. Übernommen wurden auch die sozialen Gesetze, kultische Reinheit (Waschen vor dem Gebet sollte früher von bösen Geis­ tern und von den Sünden befreien) und die Beschneidung. Gibt es wirklich DEN Islam nicht? Man sagt, dass der Islam der Friede sei (eine Behauptung gegen den Koran selbst und gegen jede historische und gegenwärtige Tatsache), also meint man den Islam doch als Ganzes. Den Islam gibt es nicht, weil es viele ver­ schiedene islamische Richtungen gibt, das ist aber auch in anderen Religionen der Fall und trotzdem spricht man vom Christentum, Judentum, Buddhismus. Außerdem sind Koran, Sunna und Scha­ ria die Grundlage für alle Muslime, also den Islam. Und der ortho­ doxe Mehrheitsislam ist bewusstseins- und verhaltensstrukturell bestimmend. Deshalb gibt es eben doch DEN Islam. Hartmut Krauss erkannte den innersten Kern der islamischen Ideologie, indem er schrieb: „Der Islam in seiner orthodoxen

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Grundgestalt, wie er - unabhängig von subjektiven Aneignungs­ und Umsetzungsformen - im Koran, der Hadith-Sammlung, den Festlegungen der Rechtsschulen sowie in autoritativen Texten und Gutachten von einflussreichen islamischen Gelehrten objek­ tiv vorliegt, ist keine zu schützende ,Privatreligion, sondern eine totalitäre gründ- und strafrechtswidrige Herrschaftsideologie mit einer monotheistisch-dogmatischen Prämisse. Für diesen Befund spricht auch die Begutachtung der historischen und aktuellen Pra­ xis breiter Strömungen innerhalb der islamischen Herrschaftskul­ tur, die den objektiv-dogmatischen Vorgaben folgen.“ (12) Es ist also nicht richtig, zwischen Islam und Islamismus zu unterschei­ den.

b) Der Islam beeinflusst alles; er ist nicht nur Glaube, son­ dern ein System! Das Fundament des Islam ruht auf den fünf Grundhaltungen, sogenannten Säulen. Diese sind: Glaubensbekenntnis (ist täglich beim Gebet zu sprechen: „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet“), Gebet (man muss fünfmal am Tag beten, und zwar in Richtung Mekka), Almosen geben, fasten (ein Kapitel für sich; während des Tages ist NICHTS, dann ist alles erlaubt...) und letztlich die Pilgerfahrt (einmal im Leben sollte man nach Mekka fahren). Hier könnte, eigentlich müsste man den Dschihad als die sechste Säule des Islam anführen. Islam heißt Unterwerfung und ist eine Religion der Werke, der Gesetze und des Gehorsams. Jeder Muslim muss sich allein Allah (den Willen des Propheten darf man auch nicht vergessen) be­ dingungslos unterwerfen. Sure 4, „Die Frauen“, Vers 59: „O, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und den Be­ fehlshabern unter euch! Wenn ihr miteinander über etwas streitet, dann bringt es vor Allah und den Gesandten, wenn ihr wirklich an Allah und den Jüngsten Tag glaubt. Das ist am besten und am ehes­

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ten ein guter Ausgang. “ Gehorsam gegenüber Allah, dem Prophe­ ten und seinen Stellvertretern ist das A und O des Islam. Sure 5, „Der Tisch“, Vers 35: „O, die ihr glaubt, fürchtet Allah und trachtet nach einem Mittel zu Ihm und müht euch auf Seinem Weg ab, auf dass es euch wohl ergehen möge!“ Tafsir al-Jalalayn erklärt diesen Text so: „O ihr Gläubigen, fürchtet Allah, fürchtet Seine Züchtigungen, indem ihr Ihm gehorcht und trachtet danach, (ebenso andere) Mittel als Gehorsam zu finden, damit ihr Ihm nä­ herkommen könnt. Eifert in Seinem Weg, um Seine Religion zu veredeln, auf dass ihr gedeiht und triumphiert.“ (13) Allah fordert Gehorsam und misstraut gleichzeitig seinen Un­ tertanen. So schickt er jeweils zwei seiner Spione zu den Men­ schen, die, auf deren Schultern sitzend, ihm alles über den jewei­ ligen Gläubigen berichten. Sure 50, „Qaf“, Verse 16-18: „Wir haben ja den Menschen erschaffen und wissen, was (alles ihm) seine Seele einflüstert, und Wir sind ihm doch näher als seine Halsschlagader, wo die beiden Empfänger (der Taten) empfangen, zur Rechten und zur Linken sitzend. Kein Wort äußert er, ohne daß bei ihm ein Be­ obachter bereit wäre. “ Wie in einem kommunistischen oder na­ tionalsozialistischen Polizeistaat. Außerdem kann Allah nicht so allmächtig sein, wenn er Helfer braucht, um Menschen aus­ zuspionieren - er müsste als Allwissender alles von sich aus wis­ sen. Und Mohammed, der Feldherr, verlangt die religiös motivierte Unterwürfigkeit auch für sich selbst: „Gehorsam mir (dem Prophe­ ten) gegenüber ist Gehorsam gegenüber Gott und Gehorsam gegen­ über dem Imam ist Gehorsam gegenüber mir. Genauso ist Empö­ rung gegen Gott und Empörung gegenüber dem Imam Empörung gegenüber mir. “ (14) Was der Prophet und somit Allah sagt, dem muss man glauben und Folge leisten. Die Anhänger Mohammeds dürfen nicht zwei­ feln an seiner Botschaft oder ihre Stimme über die des Gesandten Allahs erheben. Sie müssen schweigend alles, was von Moham­

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med kommt, annehmen. Sure 4, Verse 2-3: „O, die ihr glaubt, erhebt nicht eure Stimmen über die Stimme des Propheten, und sprecht nicht so laut zu ihm, wie ihr laut zueinander sprecht, auf daß (nicht) eure Werke hinfällig werden, ohne daß ihr merkt. Gewiß, diejenigen, die ihre Stimmen bei Allahs Gesandtem mäßigen, das sind diejeni­ gen, deren Herzen Allah auf die Gottesfurcht geprüft hat. Für sie wird es Vergebung und großartigen Lohn geben. “ Das Hinterfragen seiner Offenbarungen wird zur folgenschwe­ ren Sünde. Das wäre eine Beleidigung des Propheten. Bis in die heutige Zeit bezahlen Menschen mit ihrem Leben dafür. Allah sandte dem Propheten in Sure 9, Vers 62, die Anweisung, seine Gegner zu bestrafen: Sure 9, Vers 61: „Unter ihnen gibt es diejenigen, die dem Propheten Leid zufügen. (...) Für diejenigen aber, die Allahs Gesandtem Leid zufügen, wird es schmerzhafte Strafe geben. “ In ei­ ner anderen Übersetzung heißt es: „Und denen, die den Gesand­ ten Allahs kränken, wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein.“ (15) In einer Freitagspredigt vom 16. Dezember 2016 in der Al-Farauq-Moschee in Potsdam hörte sich ein Ruf zum Gehorsam so an: „Die wahre Überlieferung ist das Buch Gottes (Anm.: der Koran). Das Schlimmste aller Dinge sind ihre Neuerungen. Jede Neuerung in der Religion Gottes ist Ketzerei. Jede Ketzerei ist Irrtum, und je­ der Irrtum (endet) im Feuer. Diener Gottes, ich rate euch und mir (meinem irrenden Selbst), Gott den Erhabenen zu fürchten und ihm zu gehorchen. Ich sporne euch an, Ihm gegenüber gehorsam zu sein, und warne euch davor, gegen seinen Befehl zu verstoßen und ihm ungehorsam zu sein.“ (16) Im Koran darf man nichts verändern, er gilt so, wie er ist, jetzt und für immer! Der Muslim sei gut beraten, dieses Buch nicht in Frage zu stellen und dem zu folgen, was darin steht beziehungs­ weise der Interpretation des Imams. Wollen wir wirklich auf un­ sere wesenhafte, gottgegebene Freiheit verzichten, um willenlose Sklaven eines unbarmherzigen, imaginären Gottes zu werden?

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Für die Christen aber und für Europa muss immer der Satz des Apostels Paulus gelten (Gal 5,1): „Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Es ist unmöglich, diese zwei Sichtwei­ sen zu verbinden. Entweder ist man gehorsamer, verstandsloser Knecht oder ein freies Kind des liebenden Vaters im Himmel. Besonders im Mittelalter hat auch das Christentum, im Verken­ nen der Botschaft Jesu, die Hölle und den strafenden Gott in den Vordergrund der Verkündigung gestellt. Abgesehen von so man­ cher Sekte sind wir davon aber längst geheilt. Im Islam ging es nie um eine liebende Beziehung zwischen Gott und dem Schöpfer, außer vielleicht teilweise bei Sufisten. Ganz einfach: Mache ich das, was vorgeschrieben ist, bekomme ich von Gott das, was im Koran versprochen ist. Das Paradies muss also verdient werden. Nach diesen Ereignissen - Tod - Grab - Aufer­ stehung - kommt es zur Entscheidung. Sure 101, „Das Verhängnis“, Verse 6-9: „Was nun jemanden angeht, dessen Waagschalen schwer sind, so wird er in einem zufriedenen Leben sein. Was aber jeman­ den angeht, dessen Waagschalen leicht sind, dessen Mutter wird ein Abgrund sein.“ Hast du viele gute Werke vollbracht, kannst du dich des Paradieses erfreuen. Bei zu wenigen guten Taten wartet auf dich die Hölle. So einfach ist das. Doch es gibt keine Garantie, dass man ins Paradies kommt. Es sei denn als Märtyrer, denn dieses „Amt“ ist das höchste hinter dem Mohammeds, des Propheten Allahs. Der Islam ist nicht ein­ fach eine Religion, „... sondern für die streng Gläubigen ein sämt­ liche Lebensbereiche umfassendes Ordnungskonzept. So heißt es bei einem Vertreter der international einflussreichen ägyptischen Muslimbruderschaft:: ,Es gibt also kein Verhalten, das man sich vernünftigerweise vorstellen kann, und keine Situation, in der der Mensch sich befinden kann, ohne dass der Islam den Muslim be­ einflusst und sein Verhalten so festlegt, wie es (der Islam) vor sieht.' (Anm.: beeinflusst sein Stehen, Schlafen, Essen, Kauf, Kleidung,

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Erholung, Traurigkeit, Sex, Krankheit, Wohnen, Familie, im Krieg, Freunde....) Wer folglich denkt, der Islam sei /nur/ ein Glaube und nicht auch ein System /eine Ordnung/, ist töricht und weiß nichts vom Islam.“ (Abd al-Qadir 'Udah, ein konservativer Anhänger der ägyptischen Muslimbrüder) (17) Der Islam ist religiöses Glaubenssystem, gesellschaftliche Ord­ nungslehre, Alltagsethik, Sozialisation und Alltagsgrundlage. So ist er politisch, das heißt ausgerichtet auf umfassende soziale Re­ gelung zwischenmenschlicher Beziehungen. Es kann auch keine Unterscheidung zwischen dem Islam und dem politischen Islam geben. Der Islam ist in seiner Gesamtheit politisch. Zu unterschei­ den sind lediglich die subjektiven Einstellungen konkreter Musli­ me, die einfach Allah anbeten wollen und mit islamischer Politik und der Weltherrschaft nichts am Hut haben. Auch viele moderate Muslime gibt es. Hier geht es aber um den Islam als Ganzes. Mina Ahadi, eine exil-iranische politische Aktivistin, über den Islam: „Aber entscheidend ist doch, wie sich der Islam als Legitimations­ grundlage einer aggressiven, menschen- und frauenfeindlichen Bewegung präsentiert, als Grundlage einer politisch-mörderi­ schen Praxis, die vielfältige Gesichter zeigt: von der Steinigung bis zum Terroranschlag, von der Zwangsverheiratung über den Kopf­ tuchzwang bis zum Ehrenmord.“ (18) Necla Kelek sprach im April 2010 vom „System Islam“: „Die zahlreichen Ge- und Verbote haben aus dem Islam ein Herr­ schaftssystem gemacht, in dem Religion und Politik, Privates und Öffentliches nicht getrennt sind. Nicht das Gewissen überwacht die Einhaltung der göttlichen Regeln, sondern die Gemeinschaft der Gläubigen, die ,Umma‘: Ihrer Kontrolle ist jeder einzelne Gläu­ bige unterworfen.“ Auch in ihrem Buch „Himmelsreise“ schrieb sie deutliche Worte: „Die Abgrenzung gegenüber anderen - durch das Kopftuch, das Verheiraten der Söhne oder Töchter mit Part­ nern aus der .reinen Heimat, die Verunglimpfung all jener, die Bier trinken und Schweinefleisch essen, die blutigen Traditionen

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der Beschneidung und des Opferfestes all das wird zur Demons­ tration einer Kollektiven Selbstvergewisserung“. Es ist die Absage der Muslime an die aufgeklärte Gesellschaft.“ (19) Diese ist nicht nur durch die vielen Wortmeldungen der islamischen Geistlichen oder einzelner Vertreter der verschiedenen Vereine vernehmbar, sondern deutlich im Alltag wahrzunehmen.

c) Wesenszüge des Islam Im Islam gibt es keine Trennung von Staat und Kirche, also kei­ ne Trennung von der politischen und der religiösen Macht. Vom Anfang an war Islam politisch. Von seiner ersten Stunde an war er religiös und politisch zugleich ohne Trennung der geistlichen und weltlichen Machtbefugnisse. So ist es bis heute. Oder gibt es jemanden, der unter den 57 islamischen Statten zumindest eine herzeigbare Demokratie findet, in der Islam nicht in der Politik mitmischt?Die Wesenszüge des Islam kann man folgendermaßen beschreiben: Der Islam ist eine Herrschaftslehre und versteht sich als die Ur-Religion der Menschheit. Din al-fitra = naturgemäße Ur-Religion = Islam. Jeder Mensch ist von Geburt an Moslem. Die nichtislamische Umwelt (Christen, Juden, Atheisten und andere) verdirbt Menschen. Naturalismus besagt, dass die Nicht-Muslime im naturwidrigen Umstand (des­ halb keine gleichen Rechte) leben. Nach islamischem Verständnis haben die Menschen nur dann gleiche Rechte, wenn sie Muslime sind und sich so verhalten. Martin Rhonheimer, Professor für Ethik und politische Philo­ sophie, erklärt: „Die menschliche Natur selbst, die ,fitra‘, ist musli­ misch. Nicht-Muslime sind folglich Abtrünnige, denaturierte Men­ schen. Im Islam kann es deshalb keine prinzipielle Gleichheit aller Menschen aufgrund ihrer Natur und kein für alle - unabhängig von der Religionszugehörigkeit - geltendes Naturrecht geben.“ Die Kairoer Menschenrechtserklärung stellt fest: „Der Islam ist die

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Religion der unverdorbenen Natur.“ (20) Gleichberechtigung der Menschen ist ausgeschlossen! Der Mensch muss sich naturgemäß Allah unterwerfen (das behindert aber die Entfaltung der Ich-Persönlichkeit, die Bildung kritischer Urteilskraft und individueller Autonomie). Der Islam sieht sich allen anderen Religionen überlegen und im alleinigen Besitz der göttlichen Wahrheit. In Fitra (Natur, Veran­ lagung) zeigt sich der Absolutheits- und Unterwerfungsanspruch des Islam. Sure 3, „Die Sippe Imrans“, Vers 19: „Gewiss, die Reli­ gion ist bei Allah der Isläm. “ Wer kein Muslim ist, lebt gegen sei­ ne eigene, von Allah gegebene, also natürliche, Bestimmung. Die von Mohammed geschaffene Religion ist somit die einzig wahre. Hartmut Krauss schrieb in seinem Buch „Der Islam als gründ -und menschenrechtswidrige Weltanschauung“: „Zu betonen ist nun, dass diese spekulative Anmaßung, der Mensch sei a priori ,von Natur aus’ ein Muslim - in Verbindung mit dem noch zu erörtern­ den Apostasie-Verbot - dem modernen Konzept der Religionsfreiheit direkt entgegengesetzt ist. Hiernach (...) ist die,Kirche’ beziehungs­ weise Religionsgemeinschaft’ eine freie und auf Freiwilligkeit beru­ hende Gesellschaft. Niemand wird als Glied einer Kirche geboren. Sonst würde die Religion der Eltern durch dasselbe Erbrecht auf die Kinder übergehen wie deren weltliche Güter, und jedermann würde seinen Glauben aufgrund desselben Besitztitels innehaben wie seine Ländereien. Man kann sich nichts Absurderes denken. Daher steht die Sache folgendermaßen: Kein Mensch ist von Natur an irgendei­ ne besondere Kirche oder Sekte gebunden. Vielmehr steht es jedem frei, in eine Religionsgemeinschaft einzutreten und gegebenenfalls auch wieder auszutreten, wenn er hinterher entweder etwas Irriges in der Lehre oder etwas Unangemessenes im Gottesdienst jener Ge­ sellschaft, der er sich zugesellt hat, entdeckt.“ (21) In Medina begannen die militärischen Siege des Islam, und ab nun gab es nur ein Ziel: die Vorherrschaft über alle anderen Reli­ gionen. Sure 9, „Die Reue“, Vers 33, zeigt deutlich, was die Musli­

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me auch heute denken: „Er ist’s, der entsandt hat Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit, um sie sichtbar zu machen über jede andere Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist. “ Eine andere Übersetzung lautet: „Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Re­ ligion gibt - auch wenn es den Heiden (d. h. denen, die (dem einen Gott andere Götter) beigesellen) zuwider ist.“ Tafsir al-Jalalayn kommentiert diesen Vers: „Er ist es, welcher Seinen Gesandten Mohammed mit der Leitung und der Religion der Wahrheit geschickt hat. Auf daß er sie manifestiere, damit sie über jede andere Religion, welche sich ihr entgegensetzt, vorherrsche, ob­ wohl sich die Ungläubigen dagegen sträuben. “ (22) Allah fordert von Mohammed und somit von all seinen Nach­ folgern die totale Islamisierung aller Ungläubigen. Diese begann damals vor 1400 Jahren in Arabien (heute Saudi-Arabien) und wird bis heute fortgesetzt. Es kann und es wird nie eine friedli­ che Koexistenz der verschiedenen Religionen mit dem Islam ge­ ben. Dieses Märchen gehört in das Reich der Utopien. Die jahr­ hundertelange Geschichte bestätigt das. Lernen wir also aus der Geschichte. Die Teilung der Welt in das Reich des Islam und des Krieges zeigt deutlich das herrschaftlich-moralische Verständnis dieser Religion. Das Haus des Krieges muss erobert werden, um die moralischen Lebensaspekte des Islam durchzusetzen (dazu später). Deshalb ist der Dschihad immens wichtig und kann ruhig als die sechste Säule des Islam bezeichnet werden, zu der jeder Muslim vom Koran verpflichtet ist. Patriarchat war schon immer ein Zeichen des neuen Glaubens und unterdrückt die Frauen bis heute. Es gibt im Islam auch keine Glaubensfreiheit. Die Lehre von der Überlegenheit des Islam über alle anderen Religionen ist fester Bestandteil des Glaubensbildes in seiner orthodoxen Mehrheitsauslegung und lebenspraktisch unter einer breiten Mehrheit der Muslime weltweit verwurzelt.

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Hartmut Krauss weiter: „Der Islam verkörpert in seiner ortho­ doxen Grundgestalt (nicht erst in seiner islamistisch radikali­ sierten Form) eine religiös artikulierte totalitäre Weltanschauung und Herrschaftslehre, die den Grundprinzipien einer säkular-de­ mokratischen Gesellschafts- und Lebensordnung direkt GOTT entgegengesetzt ist und auf ein Gemeinwesen ohne Freiheit und individuelle Grundrechte abzielt.“ (23) Die Gelehrten der Haupt­ strömungen des Islam betonen die göttliche Urheberschaft der Lehre. Wird dadurch nicht die Unvereinbarkeit mit anderen Ideo­ logien und Weltanschauungen noch verstärkt? In vielen Ländern wird dieser totalitäre Charakter des Islam (durch die Politik) ver­ kannt und bestritten und die Etablierung und Expansion der is­ lamischen Herrschaftskultur systematisch gefördert. Gleichzeitig wird das islamkritisch-bürgerschaftliche Engagement genauso systematisch diskriminiert. Aus dem Koran lässt sich das Gottesbild des Islam klar erkennen: Allah ist einer, der Menschen in die Irre führt. Sure 6, „Das Vieh“, Vers 39: „Und diejenigen, die Unsere Zeichen für Lüge erklären, sind taub und stumm in Finsternissen. Wen Allah will, den lässt Er in die Irre gehen, und wen Er will, den bringt Er auf einen geraden Weg.“ Vers 125: „Wen Allah rechtleiten will, dem tut Er die Brust auf für den Isläm. Und wen Er in die Irre gehen lassen will, dem macht Er die Brust eng und bedrängt, so als ob er in den Himmel hochsteigen sollte. So legt Allah den Gräuel auf diejenigen, die nicht glauben.“ Sure 30, „Die Römer“, Vers 29: „Aber nein! Diejenigen, die Unrecht tun, folgen ihren Neigungen ohne (richtiges) Wissen. Wer sollte rechtleiten, wen Allah in die Irre gehen lässt? Und sie haben keine Helfer.“ Sure 32, „Die Niederwerfung“, Vers 13: „Und wenn Wir ge­ wollt hätten, hätten Wir jeder Seele ihre Rechtleitung gegeben. Aber (nun) ist das Wort von Mir unvermeidlich fällig geworden: ,Ganz gewiss werde Ich die Hölle mit den Ginn und den Menschen allesamt füllen. Sure 95, „Die Feige“, Verse 4-5: „Wir haben den Menschen

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ja in schönster Gestaltung erschaffen, hierauf haben Wir ihn zu den Niedrigsten der Niedrigen werden lassen. “ Was für ein Gott! Der Schöpfer, der seine Schöpfung verachtet. Er erschafft sie, um sie dann zu erniedrigen. Allah führt gewisse Menschen absichtlich in die Irre und er hilft ihnen nicht, aus der Verirrung herauszukommen. Er hat wahrscheinlich Spaß daran zu sehen, wie die Menschen sich auf ihren Lebenswegen verirren. Er erschafft Menschen mit dem Wissen, dass er sie zerstören und lei­ den lässt. Dem einen schenkt er den rettenden Glauben, dem an­ deren verweigert er ihn. Letztendlich, als Krönung der Torturen, schickt er sie in die Hölle, wo sie ewig im Feuer brennen werden. Er ist kein liebender Vater!!! Der islamische Gott ist ein Unge­ heuer, ein unbarmherziges, rachsüchtiges Monstrum. Erschaffen hat er die menschlichen Wesen nicht, damit sie sich entfalten und glücklich sind, sondern nur, damit sie ihm dienen. Sure 51, „Die Zerstreuenden“, Vers 56: „Und Ich habe die Ginn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen. “ Allah bestimmt, wer Götzendiener oder Ungläubiger ist schon vor seiner Geburt und tötet sie, wenn er will. Er ist gegen die von ihm selbst geschaffenen Menschen. Der Mensch hat also keinen freien Willen! Er kann überhaupt nicht frei in dieser göttlichen Vorbestimmung entscheiden. Wozu dann Propheten? Wozu Rufe zur Umkehr? Allah lässt absichtlich Menschen (= Ungläubige) in Unkenntnis und ist dann noch gegen sie. Sure 4, 88: „Wollt ihr denn rechtleiten, wen Allah in die Irre gehen läßt? Wen aber Allah in die Irre gehen läßt, für den wirst du keinen Weg finden. “ Das ist die Prädestinationslehre Lehre von der Vorbestimmtheit des end­ gültigen Schicksals) im Islam. Vor Geburt ist also alles beschlos­ sen. Wie kann dann Allah Menschen für etwas bestrafen, was er selbst vorherbestimmt hat ... Der Gott des Islam ist ein Tyrann! Ungeachtet dessen beginnen die Suren (außer der Sure 9.) den­ noch mit: „Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. “ Klingt wie ein schlechter Witz, pure Verhöhnung. Diese Barm­

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herzigkeit ist nicht für jeden da, sie gilt nur den gottesfürchtigen, gehorsamen und folgsamen Muslimen und nur dann, wenn Allah es will. Diese, und nur diese dürfen auf das Paradies hoffen. Sure 6, 155: „Und dies ist ein Buch, das Wir (als Offenbarung) hinabgesandt haben, ein gesegnetes (Buch). So folgt ihm und seid gottesfürchtig, auf daß ihr Erbarmen finden möget!“ Alfred Guillaume (1965 verstorben), Islamwissenschaffier und anglikanischer Priester, fasste die islamische Vorbestimmungsleh­ re trefflich zusammen: „Es gibt Texte, die eindeutig feststellen, daß der Mensch für sein Handeln verantwortlich ist, obgleich der größte Anteil der Schriften definitiv aussagt, dass alles vorherbeschlossen ist. Die Mutaziliten (eine frühislamische Sekte) befaßten sich mit diesen Stellen und schwächten die Aussagen über die Prädestinati­ on ab. Dennoch kann nicht geleugnet werden, daß die Orthodoxie den Koran auf ihrer Seite hatte, wenn sie geltend machte, dass die Prädestination durch Allah absolut sei. Diese Ansicht über die Prä­ destination wird von allen Kapiteln in den Büchern der kanonischen Tradition (Sunna) getragen. Nicht eine einzige Aussage von Mu­ hammad wird dort erwähnt, die dem Menschen Handlungsfreihei­ ten einräumen würde. Alles ist von Anbeginn vorherbestimmt, und das Schicksal eines Menschen steht fest, ehe er geboren wird ... Die orthodoxe Reaktion auf die Lehre vom freien Willen des Menschen war seltsam. Die Mutaziliten wurden Dualisten genannt, weil sie durch ihr Postulat, dass der Mensch Macht über sein eigenes Han­ deln hat, diesen gleichsam zum Schöpfer seiner Werke erklärten und somit die Allmacht Gottes beschränkten. “ (24) Unter Freiheit und Selbstbestimmung versteht man etwas dia­ metral anderes als der islamische Glaube. Jiddu Krishnamurti (1986 verstorben), ein indischer Philosoph, sagte über die Frei­ heit: „Vollkommene Freiheit ist das Einzige, was im menschlichen Dasein von Bedeutung ist. Freiheit setzt große Demut, angebo­ rene innere Disziplin und Arbeit voraus. Soll Freiheit unser Ziel sein, so muss man in Freiheit beginnen, weil Anfang und Ende

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eins sind. Selbsterkenntnis und Einsicht können nur entstehen, wenn vom ersten Anfang an Freiheit herrscht.“ (25) Im Islam gibt es diese Freiheit nicht! Die islamische Ideologie diskriminiert Frauen (mehr darüber in meinem nächsten Buch). Sie wendet sich gegen Juden, Christen, Abtrünnige, Homosexuelle ... Die Unversöhnlichkeit, ja der Hass gegen diese Gruppen ist bei der Eektüre vieler Stellen der islami­ schen Schriften deutlich erkennbar. Die islamische Geschichte bezeugt das auch. Sie ist ein einziger blutiger Strom. Eine persön­ liche, innige Beziehüng zu Gott kann der Islam als Ideologie nicht bieten. Es ist oft schwierig bis unmöglich, mit Muslimen über Gott zu reden. Das Gottesbild ist triumphalistisch, ähnlich dem Verständ­ nis der hierarchischen Kirche des Mittelalters. Im Christentum begreifen wir heute Gott als den „Ganz Anderen“, der in seinen Handlungen und seinem Wesen unbegreiflich ist. Und doch durch Jesus Christus können wir von ihm etwas wissen: Er ist wie der liebende Vater, der zu allen seinen Kindern steht. Er wurde in einer Höhle bei Bethlehem geboren, nicht in einem Palast. Er ist bescheiden und durch diese Demut offenbart er uns seine Größe. Was für ein Gegenpool zum überheblichen, unnahbaren islami­ schen Allah. Jesus nahm sich vor allem derer an, die weit weg von Gott und der Gesellschaft standen. Er liebte und liebt alle, auch die nicht glauben Wollenden, Zweifelnden, Suchenden, ja sogar die seine Nachfolger Verfolgenden. Der gebürtige Marokkaner Raschid Idrissi, ein Muslim, der Christ wurde, schrieb: „Einzigartig, lebendig, ewig. Immer hellwach. Allmächtig, allwissend, allgegenwärtig. Hoch und erhaben. - Ich persönlich habe keinen Zweifel daran, dass der allmächtige Gott diese Eigenschaften hat. Aber im Koran findet man bei Allah außer in seinem Beinamen keine Spur von Gnade und Barmherzigkeit. Vielmehr spricht der Koran von einem absoluten

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und rücksichtslosen Herrscher. Im Koran sehen wir einen strengen, fordernden Gott, der uns erschafft und Vollkommenheit von uns Ir­ dischen erwartet. Solch ein Gott ist unfair. (...) Jedenfalls ist im Ko­ ran nichts von der Liebe Gottes zu finden; keine Spur der Liebe eines gnädigen Vaters seinen Kindern gegenüber. “ (26) Raschid Idrissi hat verstanden, was das Wesen Gottes ausmacht, deshalb konnte er nicht mehr Muslim bleiben: „Beinahe dreißig Jahre lang hatte ich gemäß meiner streng islamischen Erziehung gelebt. Allah wird zwar als ,der Gnädige“ und ,der Allbarmherzi­ ge“ bezeichnet. Außer diesen Attributen findet man im Islam bei Allah davon sonst aber keine Spur. Voller Angst betete auch ich Allah und seinen Propheten Mohammed an. Dazu kann ich nur sagen: Ein Glaube, der nur auf Angst und Furcht beruht, ist aus meiner Sicht kein echter Glaube! So kann auch eine Glaubensleh­ re, gleich welcher Religion, die nur mit Drohungen Menschen zu gewinnen versucht, kaum den wahren Charakter Gottes zeigen, dessen Herz voller Liebe ist und der uns weiden will wie ein Hirte seine Schafe.“ (27) Weiter sagte er: „Aber der wahre Gott hat noch eine wichtige Ei­ genschaft, die der Islam vehement leugnet: Gott ist der Vater seines Sohnes Jesus Christus. So steht in Sure 112 des Koran geschrieben: ,Es ist der eine Gott, der ewige Gott; er zeugt nicht und wird nicht gezeugt und keiner ist ihm gleich. ‘ Jesus Christus ist im Islam also nicht als Sohn Gottes akzeptiert. Mehr noch: Im Islam ist Gott über­ haupt kein Vater - und schon gar nicht ein liebender Vater. Er ist ein harter, fordernder, richtender und verdammender Gott. “ (28) Der Mensch darf nur sein Untertan, sein Sklave sein, er hat kei­ ne Beziehung zu seinem Gott aufzubauen, sondern zu gehorchen. Nur so darf der Gläubige auf sein Paradies hoffen. Das bestätigt die Sure 19, „Maria“, 93: Allah soll gesagt haben, dass „Niemand in den Himmeln und auf der Erde wird zum Allerbarmer anders denn als Diener kommen (können). “Alle Menschen sind also nur hörige Sklaven Allahs - schöne Aussichten!

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Der triumphalistische Allah lässt seine Propheten nicht um­ bringen. So die Meinung des Islam, die zu sehr im menschlichen Denken verhaftet ist. Er kann einfach nicht verstehen, dass Gott „Der Ganz Andere“ und „Liebender Vater“ ist. Jesus starb im Is­ lam deshalb nicht am Kreuz (ein anderer starb statt seiner). Das wäre Gottes unwürdig. Er ist über alles erhaben. Er muss, wie der Islam, triumphieren. Mohammed schuf Allah nach seinem Bild. Es gibt keine Alternative. So ist der Muslim (gottergeben) mit sei­ nem Islam (Unterwerfung) vor allem einem Ziel verpflichtet: Die Welt zu einer Moschee zu machen. Nach Mark A. Gabriel sind es: „... die Lehren des Islam, die die Terroristen hervorgebracht haben und im Namen Allahs zu jeder bösen (in unseren Augen) Tat fähig zu sein scheinen. “ (29) Und der Islamexperte Abdelhakim Ourghi bestätigt das im Gespräch mit Constantin Schreiber, dem Autor von „Inside Islam“. Auf die Frage des Autors „wird der Islam missbraucht?“ antwortete er eindeutig: „Nein, der Islam wird nicht missbraucht. Das Gewaltproblem haben wir in der Tat. “ (30) Grundlegende Normen, Handlungsaufforderungen, Aussagen des Koran, Hadithe und die Scharia bilden das islamische System: globaler Herrschaftsanspruch, systematische, patriarchalische Ungleichstellung und Unterdrückung der Anders-, Nichtgläubi­ gen und der Frau, massive Bestrafung von Apostaten (Glaubens­ abtrünnigen), Verfolgung der Homosexuellen, Ausrichtung auf eine absolutistisch-theokratische Gesellschaftsordnung, weltliche und geistige Herrschaft. Allah ist der Souverän und Mohammed sein Gesandter und die Kalifen sind seine Nachfolger. Der Islam ist also nicht nur eine Religion, sondern auch und vor allem er­ hebt er politische Herrschaftsansprüche. Dieser islamische Herr­ schaftsanspruch wird zum Gebot und mittels Dschihad ist er durchzusetzen. Dieses Vorhaben muss finanziert werden. Materielle Basis des islamischen Imperialismus lag und liegt teilweise heute noch in

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der Aneignung von Kriegs- und Eroberungsbeute, Eintreibung von Tributzahlungen, Piraterie, Schutzgeldforderung von Dhimmis, Handel und Ausbeutung von Sklaven, vor allem in Afrika, aber auch in Asien und Europa; seit 1360 versklavten osmanische Türken Christen (unter anderem Knaben, die unter Zwang isla­ misiert und zu fanatischen Kriegern, „Janitscharen“, ausgebildet wurden). Zwischen 1530 und 1780 wurden fast 1,3 Millionen weiße christliche Gefangene an Nordafrikas Sklavenmärkten zum Ver­ kauf angeboten. (31) Sklavennachschub kam durch Eroberungszüge oder Kauf. So heizte der Islam die Jagd nach Sklaven bis in die Peripherie, bis zur Wolga, nach Kasachstan, Turkmenistan, Russland, Ungarn und in die Wikingergebiete. Heute sind es die reichen islamischen Öllän­ der, die Terror finanzieren und mit den Petrodollars die Islamisie­ rung Europas und anderer Teile der Welt massiv unterstützen und vorantreiben.

d) Islamismus hat faschistoid-kommunistische Züge und ist eine totalitäre Ideologie „Der Islamismus hat den biologischen Rassismus der Nazis durch eine Art theokratischen Rassismus ersetzt, der auf das Pa­ radigma von völkischer Überlegenheit und Euthanasieprogramm nicht angewiesen ist und Juden als vermeintliche Wurzel allen weltlichen Übels gleichwohl vernichten will.“ (32) Was für ein Hohn, wenn die gutmenschlichen Islamapologeten die Islamkritiker als intolerante Rassisten und Nazis beschimpfen, wo doch gerade der Islam diese Bezeichnungen nicht nur ver­ dient, sondern in seinem innersten Wesen eingebrannt hat. So hat richtigerweise schon der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad vom islamischen Faschismus gesprochen. Die nationalsozialistische Ideologie beinhaltet folgende charakteristische Merkmale:

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Rassenideologie (jede Rasse wird unterschiedlich bewertet, wobei die Juden die schlechteste von allen darstellen und die Germanen die beste); es gibt Arier und Nicht-Arier, • Antisemitismus (aber nur als gegen die Juden verstanden), Kollektiv (das Volk) statt Individualität, • die Stärkeren haben das Recht zu überleben (Darwin), • Gewinnung des Lebensraums, • Führerkult, Gehorsam, keine Meinungsfreiheit, • Totalitarismus (Zerschlagung der Demokratie), Militaris­ mus (das Volk muss unter Waffen stehen), • Nach 1935 wurden Ehen zwischen Deutschen und Juden verboten und der außereheliche Geschlechtsverkehr zwi­ schen ihnen wurde mit bis zu 15 Jahren Gefängnis für Män­ ner geahndet. Die Frauen allerdings hat man nicht vors Ge­ richt gezehrt, • Gewaltanwendung, um Ziele zu erreichen, • Anspruch auf Weltherrschaft. Zwischen dem fundamentalistischen Islam (etwa Theokratie in Iran) und der NS-Ideologie gib es deutliche inhaltliche Parallelen. Basierend auf der Scharia weist dieses Regime alle Eigenschaften totalitärer Herrschaft auf: • statt Rassenideologie kommt hier die Überlegenheit der is­ lamischen Offenbarung ans Licht, die Überlegenheit des Is­ lam über alle anderen Religionen, • Unterscheidung nur zwischen Muslimen und Nicht-Musli­ men, • Führerprinzip (bei „Beleidigung“ des Propheten wird sofort zum Töten aufgerufen), • Gehorsam, • Totalitarismus, Militarismus (der Koran beschwört die Gläubigen, für die Sache des Islam bereit zu sein und für die Religion Allahs in den Dschihad zu ziehen), • keine Kritik, keine freie Meinungsäußerung (z. B.: Salman

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Rushdies „Satanische Verse“- öffentliche Bücherverbren­ nung in England), • Massenbewegung und -mobilisierung, • Umma (die Gemeinschaft) zählt vor dem Individuum, • Antisemitismus, theokratischer Rassismus (Ungläubige), • geschlechtsspezifische Verfolgung der Frauen, • Verfolgung Andersdenkender bzw. „Ungläubiger“, • Kein Parteiensystem und somit keine Demokratie, • muslimische Frauen dürfen keine Ungläubige ehelichen und im Falle eines außerehelichen Geschlechtsverkehrs gehen die Strafen bis zur Steinigung, • Ausbreitung des Islam und der Anspruch der Weltherr­ schaft. In diesen diktatorischen Systemen war und ist die Gehirnwäsche ein entscheidender Faktor des Erfolgs. Die Nazis waren erfolgrei­ cher mit ihrer Propaganda als die Kommunisten. Der Islam ist am erfolgreichsten. Seit 1400 Jahren wiederholen die Muslime fünf Mal am Tag das Mantra von Allah und seinem Propheten, denen man ohne Wenn und Aber gehorchen muss. Durch ständige Wie­ derholung des Glaubensbekenntnisses wird sich die Botschaft bis in die Seele einprägen und quasi mit dem Körper verschmelzen. Ein Überlegen, freies Nachdenken, Relativieren oder gar Infrage­ stellen ist da fast unmöglich. Man folgt gehorsam zusammen mit der gesamten, Zusammengehörigkeitsgefühl stiftenden Gemein­ schaft (Umma) blind bis ins vermeintliche Paradies oder besser gesagt ins fremde und eigene Verderben. Hitler schätzte den Islam. In einer seiner Rede am 27. August 1942 sagte er: „Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt: Haben wirschon die jüdische Welt auf uns genommen - das Christentum ist so etwas Fades -, so hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: Der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon

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abgehalten worden. “ (33) Auch Heinrich Himmler bewunderte ei­ nige Seiten des Islam: „Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser bosniakischen SS-Division namens Handschar seine Menschen und verspricht ihnen den Him­ mel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion!“ (34) Ebenso fühlte sich der Jerusalemer Großmufti Mohammed Amin al-Husseini offenbar den Nazis verbunden: „Die Freund­ schaft zwischen Muslimen und Deutschen ist viel stärker geworden, weil der Nationalsozialismus in vieler Hinsicht der islamischen Wel­ tanschauung parallel läuft. Die Berührungspunkte sind: Der Mo­ notheismus und die Einheit der Führung. Der Islam als ordnende Macht. Der Kampf, die Gemeinschaft, die Familie und der Nach­ wuchs. Das Verhältnis zu den Juden. Die Verherrlichung der Arbeit und des Schaffens.” (35) Alles klar. Oder? Seit Mohammed, der in Medina viele Hunder­ te jüdische Männer hinrichten ließ, gehört die Judenfeindschaft zum Kern der islamischen Ideologie. Antisemitismus gehört zum Islam bis heute, was sich in zahlreichen, gegen die Juden gerich­ teten Aktionen der letzten Jahre in Europa gezeigt hat. Muslime waren auch Helfer der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg. Hitler suchte den strategischen Schulterschluss mit den Muslimen gegen die Juden. Er fand ihn im Mufti von Jerusalem, dem ein­ flussreichsten Vertreter der Muslime im Nahen Osten. Heinrich Himmler führte für sie den Begriff „Muselgermanen“ ein. Die etwa 25.000 Mann starke SS-Hilfstruppe wurde in Polen, Jugosla­ wien und in den Todeslagern eingesetzt. Udo Ulfkotte schrieb: „Auch der Jerusalemer Mufti Mohammed Amin Al-Husseini wies auf die Übereinstimmungen von Musli­ men und Deutschen hin: Monotheismus und Einheit der Füh­ rung; die ordnende Macht; Gehorsam und Disziplin; der Kampf und die Ehre, im Kampf zu fallen; die Gemeinschaft; Familie und Nachwuchs; Verherrlichung der Arbeit; das Verhältnis zu den Ju­

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den.“ (36) Er „organisierte seit 1916 Aufstände gegen die jüdische Bevölkerung in Palästina, auch der Kampf um die Klagemauer, bei dem 1929 Hunderte von Juden und Araber starben, ging auf sein Konto. Mit dem Machtantritt der Nazis in Deutschland eröffne­ ten sich ihm neue Perspektiven. Die Muslime suchten Kontakt mit Berlin, boten an, Aufstände gegen die Briten anzuzetteln, baten um Waffen und bekamen sie. Al-Husseini war dabei der politi­ sche, religiöse und militärische Strippenzieher. Als bei Kriegsbeginn 1939 die Lage auch in Jerusalem unsicher wurde, floh der Mufti nach Beirut und übermittelte in seiner Ei­ genschaft als Führer der arabischen Welt dem deutschen .Füh­ rer' Adolf Hitler ein Angebot zur Zusammenarbeit. Es kam zum Teufelspakt zwischen Halbmond und Hakenkreuz. Der Mufti ge­ langte 1941 über Istanbul und Rom nach Berlin. Hier wurde er von Hitler empfangen. Er drängte ihn, die Araber offiziell beim .Kampf um eine arabische Nation zu unterstützen. Hitler ordnete an, al-Husseini auf die Gehaltsliste der Nazis zu setzen. Der Mufti wurde nicht müde, den Kampf gegen die Juden in Arabien zu or­ ganisieren. Als der Mufti 1942 erfuhr, dass die deutsche Seite über den Austausch von 5000 jüdischen Kindern aus der Slowakei, Po­ len und Ungarn gegen britische Kriegsgefangene verhandelte, in­ tervenierte er bei seinem Freund Heinrich Himmler - denn, wenn diese Kinder in einigen Jahren erwachsen wären, würden sie das Jüdische Element' in Palästina verstärken. Himmler verbot dar­ aufhin den Austausch. Ähnliches wiederholte sich, als die Bukarester Regierung fast 80 000 Juden aus Rumänien nach Palästina ausreisen lassen wollte, sowie bei den Verhandlungen um 5000 bulgarische Kinder im Fe­ bruar 1943 - statt nach Palästina wurden sie in die Vernichtungs­ lager transportiert. Das religiöse Oberhaupt der palästinensischen Muslime erwies sich als wachsamer Helfershelfer des Holocaust ..." (37) Es gibt erschreckend viele Berührungspunkte zwischen den beiden Ideologien. Adolf Hitler erkannte deren Geistesverwandt 39

schäft, in dem er 1942 sagte: „Wenn wir Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen.“ (38) 2009 fand im Zuge des Gaza-Konfliktes die größte antisemitische Demonstration in Deutschland statt, die von islamischstämmigen Migranten (Hassparolen gegen Juden und Israel ...) organisiert wurde. Und wo waren die Linken? Antifaschistischer Widerstand müsste kompromisslos gegen Islamisten gelten. Tut er aber nicht. Dazu mehr im Kapitel 5 über die Juden und andere Ungläubige. Die gleichen Rechte (Religionsgleichheit) kann der Islam nicht bekommen, solange er sich in Theorie und Praxis nicht von Ge­ walt und Diskriminierung verabschiedet. Islamische Immigration verursacht das Ende des friedlichen Lebens der Juden im alten Eu­ ropa. Spätestens wenn der Kontinent zur Eurabien wird, ist damit Schluss! Unsere falsch verstandene Toleranz lässt den zielstrebi­ gen politischen Islam über den so gepriesenen, geschichtlich ge­ wachsenen Humanismus in Europa siegen.

e) Islam/Koran und Demokratie Der Präsident der Republik Türkei, Recep Tayyip Erdogan, sag­ te noch in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts: „Die De­ mokratie ist ein Mittel, kein Ziel, eine Straßenbahn, von der wir abspringen, wenn wir am Ziel sind.“ (39) Er macht das seit Jah­ ren zielbewusst wie die vielen muslimischen Organisationen in der Welt auch. Sie bedienen sich der Demokratie, um Europa zu unterwandern, und freuen sich über die Toleranz und die Gleich­ berechtigung, die ihnen die naiven Linken unter Aufgabe der ei­ genen Kultur ehren- und gesichtslos anbieten. Der Westen predigt die Gleichwertigkeit der Kulturen. Der Islam predigt seine Über­ legenheit und der Westen überhört das. In der Sure 3, 10 klingt es unmissverständlich: „Gewiss, denjenigen, die ungläubig sind, wer­ den weder ihr Besitz noch ihre Kinder vor Allah etwas nützen. Sie sind es, die Brennstoff des (Höllenffeuers sein werden.“

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Eine deutliche und klare Aussage über das endgültige Schicksal aller Nicht-Muslime. Daran gibt es nichts zu rütteln. Es sind ja unveränderbare und ewig gültige Worte Allahs, die uns der Koran übermittelt. Maulana Maudoodis, Gründer von „Jamaat-e-Islami“, meinte: „Moslems gegenüber möchte ich ganz offen sagen, dass die unreligiöse, laizistische Vorstellung nationaler Demokratie einer is­ lamischen Sicht des Staates diametral entgegensteht. Wenn ihr euch dem unterordnet, habt ihr euch vom Koran abgewandt. Wenn ihr daran teilnehmt, habt ihr euren Propheten verraten. Wenn ihr sie auf eure Fahnen schreibt, habt ihr die Fahnen der Rebellion gegen Gott ergriffen. Ihr solltet diese nationalistische, laizistische Demo­ kratie verdammen an jedem Ort und zu jeder Zeit.“ (40) Hier gibt es nichts zu verharmlosen. Solche Worte verlangen nach tatkräftigen Antworten seitens der Regierungen. Es kommen jedoch nur Verharmlosungen und Parolen vom friedliebenden Islam. Man erinnert sich unwillkürlich an die drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Wie eine solche Haltung enden wird, ist klar: in der Unterwerfung (= Islam). Hartmut Krauss zietiert in seinem Buch Karl Albert Schachtschneider (der übrigens die Massenzuwanderung als verfassungswidrigt bezeichnete): „Eine rechtsetzende Gesetzgebung der Bürger als der Bürgerschaft und damit eine Republik im sub­ stanziellen Sinne des freiheitlichen demokratischen Prinzips sind dem Islam fremd. Mehr noch: Der orthodoxe Islam kennt weder eine Trennung von Religion, Staat, Recht und Privatsphäre. Darü­ ber hinaus sieht sich der Islam durch den göttlich inspirierten Mund des Propheten selbst als einzig wahre und überlegene Religion. Da­ mit erweist sich der Islam bereits im dogmatischen Grundansatz als strikt antipluralistisch und universell herrschaftsbefugt, indem er eine gleichberechtigte Koexistenz und Kommunikation mit Andersund Nichtgläubigen prinzipiell ausschließt. Abgesichert wird dieser Herrschaftsanspruch durch das Kon­ zept der angeblich angeborenen muslimischen Ur-Natur des Men-

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sehen (fitra), das in radikal-dogmatischer Form die Anerkennung gleicher Rechte für alle Menschen von vornherein ausschließt. Auf dieser Grundlage verkörpert der Islam eine kriegerische „Herren­ religion“ (Max Weber), die ihren universellen Geltungsanspruch in Form der Djihadlehre auch mit religiös legitimierter Gewalt gegen Andersgläubige, Ungläubige und Apostaten anstrebt.“ (41 ) Der Islam wird sich nie an die demokratischen Strukturen und westliche Lebensweise anpassen. Sie sind ihm wesensfremd. Wer vom europäischen Islam oder vom Reform-Islam spricht, ist ein Unwissender oder ein Blender. Hartmut Krauss erleutet in seinem Buch „Der Islam als gründ -und menschenrechtswidrige Weltanschauung“ weiter: „Vor die­ sem religiös-ideologischen Hintergrund ist es völlig konsequent, dass dem orthodoxen Islam die säkulare Lebensordnung als ,Gottlosig­ keit“, ,Irrglaube“,,Ketzerei“,, Verwestlichung“, Kolonialismus“ etc. gilt und die kulturelle Moderne umfassend negiert wird. Demokrati­ sche Spielregeln werden nur insoweit akzeptiert, wie sie sich für die Propagierung und Etablierung der islamischen Herrschaftskultur ausnutzen und missbrauchen lassen. Die in ihrer gutgläubigen Na­ ivität ebenso peinlichen wie selbstentwürdigenden Versuche eines ,interkulturellen Dialogs“ mit den islamischen Herrschaftsträgern und Deutungsmächtigen scheitern schon daran, dass im Islam der Verstand nicht das,Organ rational-analytischer Welterfassung bzw. der subjektive Ermöglichungsgrund begreifender Wirklichkeits- und Selbsterkenntnis ist, sondern garantierende Prämisse und Verkör­ perung des Gehorsams gegenüber Allah. Da bezogen auf den Islam zwischen Kulthandlung und weltlichem geltungs-, Regelungs- und Herrschaftsanspruch mit seinem Grund- und menschenrechtswidri­ gen Inhalt nicht unterschieden werden kann, entfällt für den Islam die Berufung auf das Recht auf freie Religionsausübung. Dem ent­ sprechend sind auch Moscheen und Minarette nicht nur Sakralbau­ ten, sondern aufgrund der orthodox-islamischen Einheit von Reli­

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gion/Politik/Staat/Alltagsregelung auch Stätten der Verkündigung und Reproduktion grundrechtswidriger Aussagen, Werturteile und Normen, die der kulturellen Moderne entgegenstehen. In ihnen ma­ nifestiert sich der gesamtweltanschauliche (totalitär-antimenschen­ rechtliche) Herrschafts- und Bestimmungsanspruch des Islam. “ (42) Es gibt viele Koransuren, die im starken Widerspruch zu den Ar­ tikeln der Grundgesetze der europäischen Länder stehen. Artikel 4 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland zum Beispiel sagt: „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. “ Der Koran und als Fundament des Islam stellt sich gegen unsere Demokratie. Er erkennt in seinem Kern nur die Herrschaft Allahs und seiner Weisungen an. Holger Danske in europanews.dk: „Solange die Gewalt zu den Grundlagen und Äußerungsformen des Islam gehört, kann er un­ möglich eine ,Religion im Sinne des Artikels 4 des Grundgesetzes sein. Unsere Verfassung deckt keine Bewegung, die zur Gewalt greift, nur weil sie sich ,Religion nennt (Anm.: lesen Sie einige dieser Su­ ren im Kapitel Dschihad). Da zwar die Forderungen und Aufrufe Mohammeds aus einem gewissen historischen Kontext erfolgten, jedoch nach allgemein herrschender und in der islamischen Welt offenkundig auch praktizierter Meinung einen zeitlos-allgemeingül­ tigen Charakter besitzen, sind sie auch für Gegenwart und Zukunft sowie an jedem Ort noch immer als unmittelbare Handlungsanwei­ sungen beziehungsweise -richtlinien für vergleichbare Situationen und Konfliktlagen zu verstehen und daher auch von jedem Moslem grundsätzlich zu beherzigen. “ (43) Wenn wir den Islam als Religion mit all seinen Freiheiten und ihm innewohnenden zu erstrebenden Zielen akzeptieren, müssten wir nicht konsequenterweise auch andere menschenrechtsfeindli­ che Gruppierungen und Ideologien wie zum Beispiel Faschismus, Kommunismus, Satanismus, Scientology, Ku-Klux-Klan (KKK) und andere zulassen? Wird hier nicht gegen das Gleichheitsprin­

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zip verstoßen? Toleranz aber muss ihre Grenzen haben, damit die Demokratie alle Ideologien abwehren kann, die sich prinzipiell gegen sie richten. Warum aber toleriert man dann den Islam, der immer schon politische Ziele verfolgte? Axel Ayyub Köhler (Zentralrat der Muslime in Deutschland) schrieb Klartext: „Eine Verfassung nach dem Prinzip der Gewalten­ teilung mit der Institutionalisierung von Legislative, Exekutive und richterlicher Gewalt ist in der islamischen Staatstheorie nicht zu fin­ den. Das ist aus islamischer Sicht insofern verständlich, als die Ge­ setze - nämlich die göttlichen Gesetze - als Scharia schon vorhanden sind und sich eine im Sinne des Wortes gesetzgebende Macht nicht mehr zu konstituieren braucht. Nur Allah ist gesetzgebende Macht!“ (44) Da haben wir es Schwarz auf Weiß. Der Koran verbreitet die­ se Idee des absoluten Gehorsams nur Allah gegenüber, und die Scharia, die für die Apostaten den Tod fordert, ist seine gesetzliche Ausführung. Dies steht im klaren Widerspruch zu den Artikeln der Grundgesetze in Europa, die Religionsfreiheit garantieren. Deshalb müsste der Koran in der jetzigen Form verboten werden! Noch einmal Holger Danske in europanews.dk: „Ob der Islam eine ,Religion im Sinne des Artikels 4 des Grundgesetzes ist, kann also nicht am Maßstab der friedlichen Moslems, sondern nur an der im Islam lehrmäßig verankerten Gewaltbereitschaft und Pra­ xis gemessen werden. Die Zeit drängt, und es bleibt keine andere Wahl mehr, als entschieden zu handeln, wenn wir nicht unsere über Jahrhunderte hinweg mühsam erarbeiteten und erkämpften Rechts­ und Wertegrundlagen, Frieden, Freiheit und Wohlstand über Bord werfen wollen, um erneut einer archaisch-faschistoiden Bewegung Raum zu gewähren - auch wenn sie diesmal unter dem Deckmantel einer Religion daherkommt Und schließlich ist es unser Grundgesetz selbst, das uns in Artikel 20, Absatz 4, ermahnt:,Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. ‘

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Einzufordern ist daher eine Überprüfung von Artikel 4 GG, da bei dessen Formulierung nicht an ,Religionen gedacht worden sei, die auf einer eigenen Staatsordnung beruhen würden, ihrerseits die Re­ ligionsfreiheit ablehnten und darauf abzielen würden, die Rechts­ ordnung, der sie ihre freie Ausübung verdankten, zu beseitigen. (...) Zunächst einmal lehnt der Islam nationale Strukturen von Völkern, die nicht dem islamischen Gesetz folgen, ab. Dieser Tatsache muss man sich immer wieder bewusst werden, wenn man über Verglei­ che spricht. Muslime fühlen sich dem Islam gegenüber verpflichtet, haben damit größte Schwierigkeiten, Loyalität ihrem Lande gegen­ über zu rechtfertigen, wenn das Land nicht islamisch ist. Ein ech­ ter Muslim glaubt, die Welt der Herrschaft des Islam unterwerfen zu müssen. Damit ist die Glaubensfreiheit im Islam unterdrückt. Von Geburt an hat ein Muslim kein Recht auf die Wahl seines Glau­ bens. Im Gegenteil, wird ein Muslim ,verdächtigt', sich zu sehr um eine andere Glaubensrichtung zu bemühen, bekommt er große Prob­ leme, auch aus seinem verwandtschaftlichen Umfeld, von der Scha­ ria ganz zu schweigen (sie ist das religiös legitimierte unabänderli­ che Gesetz des Islam ). Verbotene Handlungen werden durch die im Koran vorgesehenen Strafen (hudud) geahndet, dazu zählt auch die Apostasie (Kirchenaustritt, Übertritt zu einem anderen Bekenntnis, Konversion ). Im Islam gilt auch heute noch die Todesstrafe für Apo­ staten. Damit ist klar erkenntlich: Eine Glaubensfreiheit im Islam ist nicht vorhanden! Es gibt keine Gewissensfreiheit im Islam. Jeder Muslim, der den Islam in Frage stellt, wird als verrückt betrachtet. Die Berufung auf sein Gewissen würde einen Muslim in die Psych­ iatrie bringen (zumal ein Denkansatz zu einem eigenen Gewissen bereits in der Kindheit durch Koranschulen mit gebetsmühlenarti­ gen Auswendiglernen von Suren und Versen einer Gehirnwäsche gleichkommt). “ (45) Islam und Demokratie sind unvereinbar! Das islamische Recht regelt jeden einzelnen Aspekt des Lebens. Ein freies Denken oder freie Entscheidungen sind unmöglich, denn die Vorschrif­

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ten Allahs stehen an der ersten Stelle. Das islamische Recht ver­ weigert nicht-muslimischen Minderheiten und Frauen ihre in der Geschichte hart erkämpfte Gleichberechtigung. Heiden und Ungläubige haben nur zwei Möglichkeiten: Bekehrung oder der Tod! Juden und Christen sind in einer besseren Situation. Sie kön­ nen bei ihrem Glauben zwar bleiben, dafür zahlen sie aber eine spezielle Steuer und werden zu Bürgern zweiter Klasse degradie rt. Im Islam ist kaum ein wissenschaftlicher und moralischer Fort­ schritt möglich, denn im Koran offenbarte Allah ja schon alles, was die Menschheit braucht. Die Feindseligkeit gegen die mensch­ liche Vernunft, Rationalität und kritische Diskussion erlauben aber keine Entwicklung der Demokratie. Ein unter dem Pseudonym Ibn Warraq publizierender Autor, ein Ex-Muslim, schrieb in seinem beachtlichen Werk „Warum ich kein Muslim bin“ folgende Worte: „Das Konzept des Individuums - einer moralischen Person, die zu rationalen Entscheidungen fähig ist und moralische Verantwortlichkeit für ihre freien Handlungen übernehmen kann - fehlt im Islam. Die Ethik beschränkt sich auf einen Befehlsgehorsam. “ (46) Das kennen wir schon im Bereich der christlich angehauchten Sekten. Warraq weiter: „Natürlich gibt es das Konzept des dem Ge­ setz verpflichteten Individuums, doch nicht im Sinne eines Individu­ ums, das seine Lebensziele und Lebensinhalte frei festlegen darf, das sich frei entscheidet, welchen Sinn es seinem Leben geben will. Im Islam werden dem möglichen Lebensplan von Gott und dem Heili­ gen Gesetz Grenzen gesetzt. “ (47) Der kollektive Wille der muslimischen Gemeinschaft (Umma) wird betont. Ein wichtiges Hindernis für die Entwicklung der Demokratie ist das Prinzip der Unfehlbarkeit einer Gruppe (Islam) und eines Bu­ ches (Koran). Das macht den Fortschritt unmöglich! Gegen die De­ mokratie spricht natürlich auch das Verbot des Religionswechsels,

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der unter die Todesstrafe gestellt wurde. Die Demokratie schließt Gedanken-, Rede- und Pressefreiheit ein, das Recht auf Diskussion und Meinungsaustausch. Doch im Islam wird niemals die Mög­ lichkeit alternativen Denkens eingeräumt, weil Allah das oberste Prinzip ist, an dem sich ALLES orientieren und dem sich ALLES unterordnen muss. Gedankenfreiheit ist unmöglich, höchstens im Geheimen. Jede Neuerung kann im Islam sehr leicht mit „Gottes­ lästerung“ gebrandmarkt werden und je nach Land auch mit der Todesstrafe oder zumindest mit Ächtung enden. Beispiele aus der Geschichte gibt es zu Genüge, und zwar seit dem 7. Jahrhundert! Im Islam gibt es keinen Begriff des gleichen Rechts aller Menschen auf Freiheit. Der Mensch hat nur Pflichten gegenüber Allah. Nur Allah hat Rechte! Noch einmal Ibn Warraq: „In einem wichtigen Artikel,Islam and Liberal Democracy“ gibt Bernard Lewis sehr zutreffende Erklärun­ gen dafür, warum sich im Islam keine liberale Demokratie entwi­ ckelt hat. Wie viele Islamwissenschaftler missbilligt Lewis den Ge­ brauch des Begriffs islamischer Fundamentalismus' als unpassend (...). Muslime - alle Muslime - die den Qurän noch immer wört­ lich nehmen. Darum besteht (...) keinerlei Unterschied zwischen dem Islam und einem islamischen Fundamentalismus. Der Islam ist in jeder muslimischen Gesellschaft zutiefst verwurzelt, und,Funda­ mentalismus“ ist einfach nur der Exzess dieser Kultur. “ (48) Genauso verhält es sich mit den Begriffen „Islam“ und „politi­ scher Islam“. Diese werden von manchen prinzipiell unterschie­ den. Aber beide bedeuten das Gleiche. Islam ist immer schon poli­ tisch gewesen, von Beginn an. Mohammed war auch ein Politiker! Eine demokratische Entwicklung hat der Islam nie erlebt und wird er nie erleben! Im Islam bilden Politik und Religion eine Einheit. Necla Kelek, die deutsch-türkische Islamkritikerin und Migrati­ onssoziologin, schreibt dazu: „Der Muslim sieht die Welt und ihre Ordnung als geschaffen an, den Menschen in einer dienenden Funk­ tion gegenüber den von Gott gegebenen Aufgaben. Er hat danach

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vorrangig keine Rechte als Mensch, sondern Pflichten als Gläubiger. Und die Scharia ist die religiöse Norm1 für sein irdisches Leben. Ein Bürger dieser Republik hat demgegenüber aber zunächst von Men­ schen in Parlamenten gemachte Gesetze zu befolgen, nämlich die Regeln des irdischen Lebens. Die Formel,Al-Islam din wa daula Der Islam ist Religion und politische Macht - beschreibt das islami­ sche Staatsverständnis. Es unterscheidet nicht zwischen der realen Welt und dem ,Staat Gottes', es geht von der Einheit von Religion und Staat, also auch von der Einheit der Gläubigen als dem Staats­ volk aus. Eine Säkularisierung wie in der westlichen Welt hat im Islam nicht stattgefunden. “ (49) Aufgrund der inneren Ideologie des Islam wird die Säkulari­ sierung dort nie passieren. Der an sich gute Gedanke eines eu­ ropäischen und toleranten Islam ist nur eine Utopie, die niemals Wirklichkeit werden kann, wenn die Muslime ihre Religion, ihren Kern, nicht verleugnen wollen. Das meint auch Necla Kelek: „Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass der Islam so, wie er sich in sei­ nem politischen Kern darstellt und präsentiert, nicht in eine demo­ kratische Gesellschaft zu integrieren ist. Der politische Islam stellt sich in seinem ganzen Wesen als ein Gegenentwurf zur aufgeklärten Zivilgesellschaft. Ohne Säkularisierung wird der Islam fremd in ihr bleiben. “ (50) Ibn Warraq schreibt in seinem Buch „Warum ich kein Mus­ lim bin “ ... „dass es die Absicht der islamischen Fundamentalis­ ten ist, ,nach islamischem Recht zu herrschen, falls sie an die Macht kommen. Die islamischen Fundamentalisten werden den Islam zur Anwendung bringen, den Islam des islamischen Rechts, mit allem, was das mit sich bringt. Lewis gibt uns auch zu verstehen, dass ,ihr Glaube und ihr politisches Programm nicht mit der liberalen Demo­ kratie vereinbar sind'." (51) Deshalb noch einmal: Demokratie und Islam sind absolut un­ vereinbar!!!

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f) Mohammeds Beispiel In seinen zehn Medina-Jahren (von 622 bis 632) führte Moham­ med viele Kriege bzw. räuberische Streifzüge (Karawanenüber­ fälle). 74 an der Zahl! 27 davon soll er selbst befehligt haben. 47 Beute- und Eroberungsfeldzüge haben seine Genossen durchge­ führt. (52) Das sind zwischen sieben und acht pro Jahr. Seine treu­ en Mitstreiter waren unter anderem Abu Bakhr, Omar, Othman und Ali, die allesamt Kriege gegen alle Nicht-Muslime führten. In Medina unterwarf der Prophet alle arabischen Stämme, vertrieb oder tötete die jüdischen und 630 eroberte er Mekka. Bei seinem Tod im Jahr 632 hatte er mehrere Frauen, Konkubinen, Sklavin­ nen, ein großes Vermögen und wurde zum Gründer des Islam. Im Glaubensbekenntnis muss der Muslim nicht nur seinen Glauben an Allah, sondern auch an den Gesandten Propheten bekennen. Was für ein Größenwahn! Jaya Gopal schreibt über die täglichen Pflichten der Muslime: „Mohammed hatte den Moslems Vorschriften hinterlassen, die jede erdenkliche Einzelheit ihres Alltags mit Ver- und Geboten regelt. Es gibt Tausende verschiedene Überlieferungen, die einen Einfluss auf das Verhaltensmuster eines Moslems haben. Ob man zur Moschee geht oder in den Krieg, zum Geschlechtsverkehr oder auf die Toilette, Geschäfte abschließt oder isst, es gibt genaue Anweisungen, wie man sich geben und verhalten soll. Es existieren allein neun Überlieferungen bezüglich der folgen­ den fünf Verrichtungen (= fitra): die Beschneidung, das Rasie­ ren der Schamhaare, das Schneiden der Nägel, das Entfernen der Achselhaare, das Schneiden des Schnurrbarts und das Waschen des Bartes; ,Die erste und führende Pflicht vor dem Essen ist, den Namen Gottes zu preisen. (...) Jeder soll mit der rechten und nicht mit der linken Hand essen (...) und es soll die Hand benutzt werden beim Essen und nicht Messer oder Löffel. (...) Das Essen soll mit Salz anfangen und aufhören. (...) Man soll kleine Bissen nehmen und

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das langsam (...). Das Essen soll von einer Seite der Schüssel oder des Tellers und nicht von der Mitte genommen werden. (...) Wenn zufällig ein Bissen auf die Tischdecke fällt, soll es gegessen werden, sonst holt es später der Teufel. Keiner soll heißes Essen anblasen, um es abzukühlen, oder trinken, solange das Essen nicht beendet ist. Wenn es Zeit zum Trinken ist, soll Gott gepriesen und das Getränk mit drei Zügen geleert werden. (...) Jeder soll aufhören zu essen, be­ vor er satt ist. (...) Bevor man Hände waschen geht, soll man die Hand und den Teller ablecken, denn darin liegt Segen. (...) Zuerst sollen die Hände mit dem Taschentuch abgerieben und dann gewa­ schen werden. (...) Dann soll Gott gepriesen werden. Wenn einer von euch aus dem Schlaf erwacht und seine Waschungen vollzieht, muss er sich dreimal schnäuzen, da der Teufel die Nacht im Innern der Nase verbringt. “ (53). Ist angesichts der freiheitlichen, demokratischen Errungen­ schaften des Abendlandes die islamische Ideologie der totalen Unterwerfung unter den Willen eines alles bestimmenden Gottes und seines Gesandten Mohammed mit seinen heutigen Nachfol­ gern für uns und die Welt noch annehmbar? Die einzige Antwort kann nur lauten: auf keinen Fall! Die Grausamkeit und Unversöhnlichkeit des Propheten wird in den Hadithen überdeutlich: „Einige Leute aus dem Stamme der Ukl kamen zum Propheten und empfingen den Islam; doch die Luft von Medina bekam ihnen nicht, und sie wollten den Ort verlassen. Der Prophet befahl ihnen, dahin zu gehen, wo die als Almosen gespen­ deten Kamele versammelt waren, und von ihrer Milch zu trinken, was sie auch taten und von ihrer Krankheit genasen. Doch danach wurden sie abtrünnig und kehrten sich vom Islam ab und stahlen die Kamele. Da entsandte der Prophet eine Truppe, die sie ergriff und nach Medina zurückbrachte. Dort befahl der Prophet, dass ihre Hände und Füße abgeschnitten würden als Strafe für den Diebstahl, und dass ihnen auch die Augen ausgerissen würden. Aber der Pro­ phet stillte die Blutungen nicht und so starben sie. “ (54)

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Ein wahrer, für viele heute der nachahmungswerte Mann Got­ tes. Was würde wohl Jesus mit diesen Dieben machen? Ibn Warraq schrieb: „Nirgends kennzeichnet Großmut oder Mäßigung das Ver­ halten Mohammeds gegen seine Feinde, die versäumt hatten, recht­ zeitig ein Bündnis mit ihm zu schließen. Er triumphierte mit wilder Genugtuung über die Leichen der gefallenen Quraysh bei Badr; und mehrere Gefangene, die keiner anderen Schuld als der Skepsis und der politischen Opposition beklagt waren, wurden ausdrücklich auf seinen Befehl hingerichtet. Der Prinz von Khaibar wurde, nachdem er unmenschliche Torturen erlitten hatte, damit er die versteckten Schätze seines Stammes preisgäbe, zusammen mit seinem Vater un­ ter dem Vorwand hingerichtet, er habe sie mutwillig versteckt, wäh­ rend seine Frau als Gefangene in das Zelt des Eroberers abgeführt wurde. “ (55) Von der Verbannung der Juden und ihrer Massentötung in Me­ dina, von Steinigungsbefehlen an Frauen können wir alles in den Hadithen lesen. Eine wichtige Lektüre, um über den Islam reden zu können. Die Motivation vieler Muslime für das Blutvergießen von heute liegt in dem Ursprung: im Leben und Handeln Mo­ hammeds. „Die Erfahrungen im Leben des Propheten, das ständige Blutvergießen, das seine Laufbahn in Medina kennzeichnet, riefen anscheinend bei seinen Anhängern die tiefe Überzeugung hervor, dass das Blutvergießen für die Öffnung der Tore des Paradieses von großer Wichtigkeit sei. “ (56) Dem Koran und dem leuchtenden, überaus beispielhaften Leben des Propheten folgen heute mit Messern bewaffnet, mit Gewehren und Bomben ausgestattet oder hinter dem Lenkrad von Fahrzeu­ gen sitzend viele überzeugte Muslime als einem glorreichen Vor­ bild, dem Propheten Allahs. Die Muslime von heute dulden keine Beleidigung des Propheten (nicht einmal eine Karikatur darf man anfertigen). Er selbst hat die ihn verschmähenden Dichter hin­ richten lassen. Mohammed ist das Beispiel für das richtige Han­ deln eines Menschen, um ins Paradies zu gelangen. Er und sein

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Tun sind die Richtschnur für Muslime. Es vielen Verbrechen gegen Unschuldige mit Propheten begründet werden. Wie wird es der Islam an die Macht kommt und dem folgt ...

wundert nicht, dass die dem Koran und dem Europa ergehen, wenn Beispiel des Propheten

Mohammed erfand situationsbedingt viele seiner Offenbarun­ gen. Brauchte er eine, weil ein Problem im Raum stand, dann „of­ fenbarte“ sein - in diesem Fall Diener Allah - ihm zur rechten Zeit einige Worte, die er dann an die Muslime als den unmittelbaren Willen Gottes weitergab (z. B.: Allah erlaubte ihm allein mehr als „nur“ vier Ehefrauen). Die Gläubigen mussten glauben. Ibn Warraq: „Himmlische Botschaften wurden großzügig vom Himmel her­ ab gesandt, um politische Aktionen zu rechtfertigen, in dergleichen Art und Weise, wie auch religiöse Verordnungen eingeführt wurden. Unter dem Deckmantel der Gutheißung des Allmächtigen wurden Schlachten geschlagen, Hinrichtungen angeordnet und Gebiete an­ geeignet. Sogar persönliche Vergünstigungen wurden nicht nur ent­ schuldigt, sondern sogar durch göttliche Billigung oder gar Befehl befürwortet. Eine Sondergenehmigung wurde erwirkt, die dem Pro­ pheten viele Frauen zubilligte; die Affäre mit Maria, der koptischen Sklavin, wurde eigens in einer Sure gerechtfertigt, und die Leiden­ schaft für die Frau seines Adoptivsohnes und engen Freundes waren der Inhalt einer inspirierten Mitteilung, in welcher der Prophet von Gott für seine Skrupel gerügt wird, die Erlaubnis für eine Scheidung erteilt und die Heirat mit dem Objekt seiner unseligen Leidenschaft angeordnet wird. Wollten wir annehmen, dass Mohamed aufrichtig glaubte, solche ,Offenbarungen trügen den Stempel göttlicher Bil­ ligung, so kann dies nur in einem abgewandelten und besonderen Sinne zu verstehen sein. Sicherlich muss er für diesen Glauben ver­ antwortlich gemacht werden, und seinem Urteil und den höheren Anlagen seiner Natur angetan haben, um dieser Überzeugung zu gelangen.“ (57) Es verwundert heute, dass so viele Menschen seinen Offenba­ rungen Glauben schenkten und immer noch schenken. (Ich wun­ 52

dere mich auch über die vielen unglücklichen Gestalten, die auf die Versprechungen der unzähligen Sekten hereinfallen. Das ist aber eine andere Geschichte.) Was tut man aber nicht alles für Beute und Frauen. Was tut man nicht für das ewige Seelenheil und künftiges Paradies. Außerhalb des Islam gibt es ja für Musli­ me keine Erlösung. Welche Rolle sollte eine Religion auf Menschen ausüben? Was immer die Gründe für Mohammeds Haltung gewesen sein mögen: Sein überdrehtes, unbarmherziges und selbstgefällig blutrünstiges Verhalten hatte Vorbildcharakter für sämtliche Muslime. Jaya Gopal zitiert Al-Fadi, einen Ex-Muslim: „Kämpfe, Verrat und heimtückische Morde ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte der Moslems, getreu dem Beispiel, das ihr Prophet ihnen durch sein Verhalten gab. Es mag hier ge­ nügen, Ali ibn abi Talib zu zitieren:,Schwert und Dolch sind unser Basilikum. Pfui der Narzisse und Myrthe! Unser Trank ist das Blut unserer Feinde, unser Trinkgefäß der menschliche Schädel." Es sind der blutrünstige Hass und die Verachtung der .Götzenanbe­ ter", der Ketzer oder der .Feinde Gottes", die Timur in Indien unter den Hindus wüten und 100 000 von ihnen abschlachten ließen, ebenso wie 400 000 Christen und Moslems der Gegenkonfessi­ on in Tiflis und dem sonstigen Georgien sowie Sivas, Tus, Saray, Bagdad und Isfahan.“ (58) Solches sind die Auswirkungen einer Religion, die keineswegs eine Religion des Friedens war, nicht ist und, ich befürchte, nie sein wird.

g) Die Beschneidung Die Beschneidung ist in vielen Kulturen als Initiationsritus vor der Pubertät oder zu ihrem Beginn zu finden und symbolisiert den Übergang vom Kindesalter zur Erwachsenenzeit. Sie wurde schon in vorislamischer Zeit praktiziert. Weibliche Beschneidung (richtig wäre Verstümmelung; teilweise oder ganzheitliche Ent­

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fernung der Klitoris und manchmal auch zumindest Teilen der Schamlippen, es kann aber noch schlimmer gehen ...), die noch im 21. Jahrhundert weit verbreitet ist, ist ein uralter Brauch der Araber, der in einem griechischen Papyrus schon 163 v. Chr. do­ kumentiert ist. (59) Bei männlichen Kindern wird sie zwischen dem siebten Tag nach der Geburt bis zum 15. Lebensjahr durchgeführt. Dabei wird ein großes Fest gefeiert. Mädchen werden vor allem im ersten Jahrzehnt ihres Lebens beschnitten, spätestens vor ihrem 15. Ge­ burtstag. Ein großes Familienfest bleibt dabei aus. Die Beschnei­ dung der Männer im Islam gilt als empfehlenswert. Im Koran gibt es keine Vorschriften dafür, wohl aber in den Hadithen: „Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: ,Zur Schöpfung (Fitra) ge­ hören fünf Dinge: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaa­ re, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Fingerund Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare. (Hadith Nr. 5890). (60) Somit ist dieser Brauch auch eine muslimische Tradition, denn dem Propheten muss man unbedingt Folge leisten. Hat der Islam in seinem Einflussbereich deshalb diese furchtbare Praxis nicht abgeschafft, weil diese Handlung auf die Sunna (Brauch) des Pro­ pheten zurückgeführt wird? Islamische Schulen sind sich darüber nicht einig. Trotzdem exis­ tiert die Meinung: Es ist ein Zeichen des Islam (in Nachahmung des jüdischen „B 'rith“). Im Islam wird die kaum kritisch reflek­ tierte Praxis einfach übernommen und religiös bejaht. Die stren­ ge Betonung der Keuschheit und allgemeine Unterdrückung der Sexualität (aber nur der Frau) hat den Boden für die Entwicklung extremer Beschneidungsformen bereitet. Mit Eroberungen des Is­ lam verbreitete sich die Praxis der Beschneidung auch in andere Länder bis nach Indonesien. Hygienische Argumente, mit denen man die Beschneidung rechtfertigen möchte, sind unsinnig. Dann

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müsste man Nasen und Ohren auch abschneiden (= viel Schmutz). Es ist und bleibt eine Verstümmelung! Ibn Warraq schreibt dazu: „Was das verstümmelte Kind angeht, so verbleibt ihm nur, seinen Schmerz hinaus zu brüllen und die kastrierende Gewalt zu beklagen, die seinem Körper angetan wird. Diese Verletzung seines Fleisches, diese Männer und Frauen, die ihn quälen, diese spiegelblanke Klinge, das grelle Gekreisch der neugie­ rigen alten Weiber, der geopferte Gockel, (...) und all die Männer und Frauen, die ,des Patienten geglückten Beitritt zum Islam‘ be­ glückwünschen kommen - so sieht für ein Kind die Beschneidung aus. (...) Dazu kommt noch die schmerzhafte, langsam heilende Wunde, (die sich manchmal über lange und schreckliche Wochen hinzieht), und zuweilen auch unglückliche Fehler, die zu ernsthaf­ ten Komplikationen führen: Infektionen, Blutungen, Durchtrennung des Penis oder der Penisarterien. (...) Nichts kann den Brauch der Beschneidung rechtfertigen, vor allem in Anbetracht der enormen physischen und psychologischen Schäden, die sie anrichten kann. Nicht umsonst sprechen einige von barbarischen und traumatischen Operationen.“ (61) Abgesehen von traumatischen psychischen Folgen, die ein Le­ ben lang anhalten können, kann es, je nachdem, wo (Spital oder Hütte), von wem (Arzt oder eine Beschneiderin) und womit (me­ dizinisches Gerät oder scharfer Stein, Glasscherbe, Rasierklinge) die Prozedur durchgeführt wurde, zu schlimmen Komplikationen kommen; großer Blutverlust, Entzündungen, lange anhaltenden und schmerzhaften Infektionen, kein oder vermindertes sexuelles Empfinden und Lustlosigkeit, Unfruchtbarkeit oder Geburtskom­ plikationen, Depressionen. Schmerzen werden zum ständigen Begleiter der Frau; sie spürt sie beim Gebären, beim Geschlechts­ verkehr und beim Wasserlassen. Oft genug führt die Beschnei­ dung auch zum Tod des Mädchens. (62) Laut Unicef stirbt weltweit jedes vierte Mädchen bei der Be­ schneidung. (63) Im Koran steht nichts über die Beschneidung, und die Meinungen der Gelehrten sind nicht einheitlich. Manche 55

empfehlen sie, manche gestatten sie, andere wiederum verbieten sie sogar. Grundlage sind die Hadithe. Die Befürworter stützen sich auf einen Hadith: „Beschneidung ist Sunna für Männer und etwas Ehrenwertes für Frauen.” (Hadith von Musnad Ahmad) (64) So dachte man, dass der Prophet die Beschneidung der Frauen empfohlen habe. Diejenigen, die diese Praxis lediglich gestatte­ ten, beriefen sich auf eine Überlieferung von Umm Atiyyah, in der sich Mohammed über die Beschneidung eines Mädchens äu­ ßerte: „Beschneiden, aber nicht hineinschneiden, denn es macht das Gesicht (des Mädchens) leuchtender und ist vorteilhafter mit dem Ehemann." (Mu‘jam al-Tabaräni al-Awsat) (65) Mohammed weist darauf hin, wie man diese Beschneidung durchzuführen habe. Er hat sie also nicht verboten, man dürfe nur nicht extrem beschneiden. Die größte Zahl der Gelehrten der Ha­ dithe wollen sich auf die schwachen Überlieferungen nicht verlas­ sen. Ibn ul-Mundthir sagte: „Es gibt keine Überlieferung über die Beschneidung, auf die man sich berufen kann und keine Überliefer­ erkette, die nachverfolgt werden kann.” (66) In einem Lehrbuch für schafiitische (eine der vier anerkannten islamischen Rechtsschulen) Muslime (The Classic Manual of Islamic Sacred Law, Umdat al-Salik by Ahmad ibn Naqib al-Misri, 1368 n. Chr.) liest man: „Beschneidung ist Pflicht (die Vorhaut der Männer und die Klitorisvorhaut /wahrscheinlicher: die Klitoris selbst bei Frauen/). “ Dagegen ist nach hanbalitischer Lehre die Be­ schneidung der Frau zwar nicht Pflicht, aber doch nachahmens­ wert, während die hanafitische Lehre die Beschneidung einer Frau nur noch als Entgegenkommen für den Ehemann bewertet. (67) Wenn ein Hadith als unglaubwürdig gilt, so darf er nicht als eine Regel im Islam eingeführt werden. Darüber sind sich die muslimi­ schen Gelehrten einig. Und dennoch begründete die muslimische Theologie an der Al-Azhar Universität in Kairo (die höchste Ins­ tanz des sunnitischen Islam) noch im Jahre 1995 die Beschneidung der Frau als religiös notwendig (mit Hinweis auf Verminderung

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des Risikos einer Aids-Übertragung!). 96 Prozent der verheirate­ ten Frauen in Ägypten gaben in der letzten landesweiten Gesund­ heitsumfrage 2005 an, beschnitten zu ein. 68 Prozent erklärten, dass sie auch ihre Tochter beschneiden lassen würden; Tendenz sinkend. (68) Erst 2006, nach langen Diskussionen, wurde eine neue Fatwa der Al-Azar Universität verabschiedet: „Weibliche Genitalverstümmelung verstößt gegen die höchsten Werte des Islam und ist deshalb ein strafbares Verbrechen, “ weil sie Frauen physisch und psycholo­ gisch schadet. (69) Lange haben sie dafür gebraucht. Das bedeutet, dass diese Praxis zumindest im sunnitischen Islam nun verboten ist. Ob sich das auch herumgesprochen hat? Die Gegner dieser Verstümmelung im Islam argumentierten mit dem Koran zu Recht: „Der alles gut macht, was Er erschafft. Und Er machte die Schöpfung des Menschen am Anfang aus Lehm, hierauf machte Er seine Nachkommenschaft aus einem Auszug aus verächtlichem Wasser.“ (Sure 32, „Die Niederwerfung“, Ver­ se 7 und 8). Wozu also noch die Schöpfung Gottes nachbessern? Die Beschneidung der Frau ist aber nicht nur ein islamisches, sie ist ein religiöses, gesellschaftliches und auch ethisches Problem. Eine WHO-Statistik berichtet von 130 Millionen (andere Quellen sogar von etwa 200 Millionen) Mädchen und Frauen, die weltweit beschnitten sind. Jeden Tag kommen 6000 weitere dazu. Das sind über zwei Millionen Mädchen und Frauen, die der Klitoridektomie in nur einem Jahr unterzogen werden. (70) Die UNICEF spricht gar von drei Millionen! (71) Die weibliche Beschneidung ist in 29 Ländern Afrikas sehr verbreitet (Nigeria, Sudan, Gha­ na, Kenia ...). In Nordafrika rechnet man mit zwischen 80 und 97 Prozent beschnittener Frauen. In Ägypten, wo ein gesetzliches Beschneidungsverbot herrscht, sind 98 Prozent der Frauen be­ schnitten. Aber auch in Indonesien und Malaysia ist dieser Brauch

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fast an der Tagesordnung. Seltener wird er in Marokko, Tunesien, Algerien, Jemen („nur“ 22,6 Prozent der 15- bis 49-Jährigen Mäd­ chen und Frauen), (72) Iran, in der Türkei durchgeführt und in Saudi-Arabien nur marginal, wahrscheinlich auch in Kolumbien. Lucy Wartenberg vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nati­ onen (UNFPA) sprach über Hinweise, die die Praxis der Geni­ talverstümmelung der Mädchen dort untermauern sollen. Denn „bereits in den Jahren 2007 und 2012 lenkte der Tod mehrerer junger Mädchen an den Folgen weiblicher Genitalverstümme­ lung die Aufmerksamkeit auf die Embera-Chami.“ Diese indigene Volksgruppe kam in der Kolonialzeit mit den afrikanischen Skla­ ven in einen regen, sagen wir, Austausch, und so wurde die Mäd­ chenbeschneidung in die eigene Tradition aufgenommen. (73) Kann das auch in England, Frankreich, Schweden oder gar ganz Europa passieren, wo gerade die große „Bereicherung“ aus Afrika stattfindet? Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2012 je­ denfalls eine Resolution verabschiedet, die die weibliche Genital­ verstümmelung, Female Genital Mutilation (FGM), ächtet. Wie dem auch sei, die Behauptung, dass die Beschneidung nichts mit dem Islam zu tun hat, stimmt nicht ganz, denn dessen Gründer Mohammed hätte die Macht dazu, diese Praxis zu verbieten, tat das aber nicht und ließ die weibliche Beschneidung zu, genauso wie noch heute viele islamische Länder. Auch nicht wenige Ober­ häupter des Islam befürworten das (Schutz der Jungfräulichkeit!). Hannah Wettig und Oliver M. Piecha schrieben auf welt.de: „Irreführend ist allerdings, wenn die WHO behauptet: ,Obwohl es keine religiösen Schriften gibt, die die Praxis vorschreiben, glauben viele der Ausübenden, die Praxis habe religiöse Unter­ stützung.1“ Und weiter: „Die Fatwa, welche Habiba al-Hina er­ hielt, kann man durchaus als Unterstützung der Praxis lesen. Der oberste islamische Rechtsgelehrte im Oman schrieb, Mädchenbe­ schneidung sei keine Pflicht im Islam, aber gottgefällig. Was als

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weibliche Genitalverstümmelung beschrieben werde, sei nicht die islamische Mädchenbeschneidung. Denn sofern etwas gesund­ heitlich schade, müsse es im Islam verboten sein. Diese Meinung entspricht dem bisherigen Konsens der musli­ mischen Liga, in der Vertreter der staatlichen Religionsbehörden der islamischen Welt versammelt sind. Doch nicht alle staatlichen Muftis folgen diesem Konsens. In Indonesien, dem bevölkerungs­ reichsten muslimischen Land, erklärten die religiösen Autoritäten .weibliche Beschneidung1 zur Pflicht für Muslime. Hier wie auch im benachbarten Malaysia belegen Studien eine weite Verbreitung der Genitalverstümmelung. In beiden Ländern sind aus den Jah­ ren 2010 und 2012 horrende Opferzahlen erhoben worden: zwi­ schen 80 und 100 Prozent aller Mädchen in bestimmten Regio­ nen. Auch in Süd-Thailand und auf den Malediven praktizieren Muslime FGM. Tatsächlich kam der Brauch der weiblichen Genitalverstümme­ lung anders als in Afrika erst mit dem Islam nach Südostasien. Bevor die Menschen dort den Islam annahmen, hingen sie hin­ duistischen und buddhistischen Glaubensrichtungen an, in denen Beschneidung verboten ist. Heute dominiert dort die schafiitische Schule des sunnitischen Islam - die einzige der vier Rechtsschu­ len, die Mädchenbeschneidung verpflichtend vorschreibt. Mit der Aufhebung des Beschneidungsverbots in Indonesien ist die Akzeptanz der Praxis gestiegen. Die Zahl der Opfer steigt. In Ägypten versucht die Regierung seit Jahrzehnten, FGM ein­ zuschränken - mit mäßigem Erfolg. Nach jüngsten Erhebungen werden immer noch 75 Prozent aller Mädchen genital verstüm­ melt. Immerhin - es waren einmal mehr als 90 Prozent. Neben den staatlichen gibt es auch die privaten Prediger, deren Fatwas beim Volk oft beliebter sind. Insbesondere den Muslimbrüdern und Salafisten nahestehende Prediger propagieren FGM als .no­ blen Akt'“. (74)

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Mittlerweile wurde die „Bereicherung“ Europas um eine neue Facette reicher. Die asiatisch-afrikanische Sitte der Beschneidung, dieser unmenschliche Brauch, wurde durch den Multikulti-Wahn­ sinn nach Europa importiert. 2015 berichtete das Getastone Insti­ tute in England: „Krankenhäuser überall in Großbritannien haben es pro Tag mit mindestens 15 neuen Fällen weiblicher Genitalver­ stümmelung (FGM) zu tun. Obwohl FGM in Großbritannien seit 1984 illegal ist, hat es noch nie eine Verurteilung gegeben.“ (75) Aus Toleranz gegenüber den „bereichernden“ fremden Bräu­ chen? Diese verbrecherische Handlung wird täglich durchgeführt. Zwischen April 2015 und März 2016 wurden in Großbritannien 8.656 Mädchen beschnitten. Etwa jede Stunde also kam es in die­ ser Zeit zur brutalen Genitalverletzung eines Mädchens oder ei­ ner Frau. Das sind, wohlgemerkt, nur die offiziellen Daten! 2015 wohnten auf der Insel mindestens 170.000 beschnittene Frauen und Mädchen. (76) Wie die Hebammen berichteten, hatten bis zu 90 Prozent der so­ malischen Frauen, die in Großbritannien entbunden haben, früher die Klitoridektomie des Typus III (sog. Pharaonische Beschnei­ dung: Abschneiden der Klitoris, kleinen Schamlippen, Schnitte an den großen Schamlippen, die dann zugenäht werden, so dass nur eine kleine Öffnung zum Harnlassen freibleibt) über sich ergehen lassen müssen. Die Hauptstad der weiblichen Beschneidung ist London. Allein dort sollen laut „Daily Mail“ jährlich etwa 6.000 Mädchen beschnitten werden. In ganz Großbritannien sind es etwa 22.000 pro Jahr. (77) Oft werden die muslimischen Mäd­ chen in die Herkunftsländer der Eltern „in die Ferien“ geschickt, um dort beschnitten zu werden. Immer öfter jedoch werden die Beschneiderinnen aus diesen Ländern gemeinschaftlich (wegen der Kosten) nach Großbritannien eingeladen, und dort wird eine Gruppe von Mädchen, die vorwiegend auf der Insel geboren wur­ den, gemeinsam beschnitten. Beide Praktiken sind zwar verboten, doch keinen kümmert das. (78)

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Großbritannien, das Land der Demokratie und Freiheit, eines William Shakespeare, Sir Isaac Newton, Sir Thomas More, Charles Dickens, John Locke oder Peter Ustinov, kann dank der linken Politik von seinem ehemaligen Glanz nur noch wehmütig träu­ men. Der unverdächtige „Standard“ berichtete 2004, dass in der schwedischen Stadt Norrköping Ärzte eine Schulklasse entdeckt haben, in der 28 von 30 Mädchen mit der schlimmsten Form der Beschneidung behandelt wurden (und das möchte ich wahrlich nicht beschreiben). Zwischen März und Mai 2014 wurden in der kleinen Stadt 60 solcher Fälle von Mädchenverstümmelung aufgedeckt. (79) Die fremden Sitten und Bräuche breiten sich in Europa mit der Zu­ nahme der Einwanderung aus den fernen Ländern freilich aus und wir lassen den ganzen Wahnsinn zu, weil wir ja so tolerant sind. Oder sollen wir das als „Bereicherung“ betrachten? Auch christliche Mädchen werden in Länder beschnitten, in de­ nen die Stammestradition und der gesellschaftliche Zwang stärker zu sein scheinen als die Verbundenheit mit der eigenen Religion. So handeln diese Menschen eigentlich gegen ihren eigenen Glau­ ben. Das ist der Fall beispielsweise in Ägypten, Kenia, Tansania oder Nigeria. Auch bei koptischen Christen ist dieser Brauch be­ kannt. In der Bibel gibt es keinen Hinweis auf Mädchenbeschneidung, die zutiefst unchristlich ist. Nur die männlichen Kinder sollen beschnitten werden. Die Beschneidung am achten Tag nach der Geburt wurde in Gen 17,11 als Zeichen des Bundes zwischen Gott und Abraham und seinen Nachkommen eingeführt. Dieses Zei­ chen sollte die Juden an die Notwendigkeit erinnern, ihre Herzen zu beschneiden: „So beschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und verhärtet euren Nacken nicht mehr!“ (Dtn 10,16). Es ging Gott bei der Beschneidung immer um die Herzensbeschneidung. Die Beschneidung am Körper war nur ein Zeichen dafür (Röm

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2,26-29). Mit dem Neuen Bund in Jesus Christus wurde ein neues Bundeszeichen eingeführt: die Taufe (Mt 28,19). Doch auch beim neuen Gottesvolk, den Christen, geht es um die innere Reinheit, die Reinigung des Herzens (Kol 3,5-10). Das alte Bundeszeichen der Beschneidung wurde in Christus erfüllt, und jeder Christ ist in geistlicher Sicht beschnitten durch Christus: „weil ihr ihm gehört, seid ihr auch beschnitten, aber nicht durch einen äußeren Eingriff. Eure Beschneidung kam durch Christus und besteht im Ablegen eu­ res alten egoistischen Wesens. “ (Kol 2,11) Deshalb ist die äußerliche Beschneidung auch nicht mehr nötig. Im Gegenteil: Paulus warnt sogar Menschen, die als „Unbeschnittene“ zum Glauben an Jesus Christus kamen, davor, das äußere Zeichen der Beschneidung als Teil der jüdischen Werkgerechtigkeit wieder neu einzuführen. „Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass wenn ihr beschnitten werdet, Christus euch nichts nützen wird. Jeder, der sich beschneiden lässt, verpflichtet sich damit, das ganze Gesetz zu befolgen.“ (Gal 5,2-3) Entsprechend warnt Paulus vor den Lehrern, welche die Beschnei­ dung wieder einfordern (Gal 6,12-15; Phil 3,5; Apg 15,5-6; Apg 21,21-22). (80) Ein Aufruf der koptischen Kirche im Jahr 2001, dass die Be­ schneidung unchristlich sei, hat die Praxis unter den ägyptischen Kopten nahezu vollständig beendet.

h) Wissenschaft und Philosophie Der schwedische Industrielle Alfred Nobel (gest. 1896) stiftete mit seinem Vermögen einen Preis, der auf den Gebieten der Phy­ sik, Chemie, Medizin, Literatur und Friedensbemühungen verge­ ben wird. Der Nobelpreis war geboren. Dieser sollte „denen zuge­ teilt werden, die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben.“ (81) Seit 1901 wurden damit viele Juden ausgezeichnet: 0,2 Prozent (15 Millionen) der Weltbevölkerung erhielt 20 Prozent aller bisher vergebenen Nobelpreise! Wie viele

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dieser Urkunden gingen an Muslime, die 23 Prozent (1,6 Milliar­ den) der Weltbevölkerung stellen? Ganze zwölf; darunter zwei für Literatur, sieben für Frieden (!) und nur drei aus den für den Fort­ schritt der Menschheit relevanten Disziplinen wie Physik (1979: Abdus Salam, Pakistan) oder Chemie (1999: Ahmed Zewail, Ägypten und 2015: Aziz Sancar, Türk-Amerikaner). (82) Diese Tatsache sagt schon einiges über die Prioritäten einer Gesellschaft aus. Pervez Hoodbhoy, ein bekannter muslimischer Nuklearphy­ siker aus Pakistan (Quaid-e-Azam-Universität in Islamabad), be­ schrieb diese Situation treffend: Es gibt sehr viele Muslime auf der Welt „- aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Er­ rungenschaft vorweisen, nicht im politischen Bereich, nicht in ge­ sellschaftlicher Hinsicht, weder in den Naturwissenschaften noch in der Kunst oder in der Literatur,... alles, was sie mit großer Hin­ gabe tun, ist beten und fasten. Aber es gibt keine Bemühungen, die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern. Unbewusst spüren die Menschen natürlich, dass das ein kollektives Versagen ist.“ (83) Sicher gab es, wenn auch spärliche, wissenschaftliche Erfolge im Islam, besonders auf den Gebieten der Astronomie, Medizin, Mechanik/Technik, Optik oder Chemie. Diese entwickelten sich aber trotz des Islam, der als Religion nicht die Entwicklung förderte, sondern hinderte und verfolgte. Die Zitate, die den Islam als wis­ senschaftsfreundliche Religion darstellen wollen, behandeln nicht profanes, sondern religiöses Wissen. Wie zum Beispiel „Suchet das Wissen, und sei es auch in China. “ Oder: „Die Suche nach Wissen ist für jeden Muslim eine Pflicht.“ (84) Hier geht es um die Suche nach den Weisheiten Allahs. Jede Wissenschaft, die keinen Bei­ trag im Sinne der Religion liefert, ist nicht Sache der Muslime, ist ohne Bedeutung. Der Islam hat viele alte Werke, nicht nur der Griechen, bewahrt und so erhalten. Nicht vergessen darf man hier aber die Tatsache, dass 90 Prozent des antiken Bücherbestandes

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in den vom Islam eroberten Gebieten zerstört wurden! So zum Beispiel die früher größte Bibliothek der Welt, die buddhistische Sammlung in Nalanda (Indien). Warum? Weil eh alles Wichtige schon im Koran enthalten ist. (85) Einige klassische Werke der Antike wurden zwar ins Arabische übersetzt, aber wie der iranische Journalist und Autor Amir Taheri erläutert: „Es ist kein Zufall, dass frühe Moslems zahlreiche alt­ griechische Texte übersetzten, allerdings übersetzten sie keine, die sich mit Politik befassten. Der große Avicenna selbst übersetzte die Poetik von Aristoteles. Es gab aber bis zum Jahr 1963 keine Über­ setzung von Aristoteles“ Politik ins Persische.” In anderen Worten: Ein großer Teil des griechischen Gedankengutes hatte Europäern niemals durch Araber „übermittelt” werden können, wie es regel­ mäßig von westlichen Multikulturalisten behauptet wird, weil viele griechischen Werke erst gar nicht ins Arabische übersetzt worden waren. Die Moslems blendeten insbesondere politische Texte aus, weil diese Beschreibungen von Systemen enthielten, in denen Men­ schen sich gemäß ihren eigenen Gesetzen selbst regierten. Das wur­ de von Moslems als blasphemisch betrachtet, weil die Gesetze von Allah gemacht wurden und die Herrschaft seinen Repräsentanten gebührt. “ (86) Das griechische Wissen war niemals verloren und musste nicht durch den Islam „gerettet“ gerettet werden. Denn „Es gab damals ausgedehnte Kontakte zwischen Ost- und Westchristen, manch­ mal freundschaftlich, manchmal weniger freundschaftlich und ge­ legentlich auch regelrecht feindselig, aber es gab dennoch Kontakt. Die dauerhafte Wiederentdeckung griechischer und klassischer Studien fand als direkte Übertragung von griechischen orthodo­ xen Ostchristen an lateinische Westchristen statt. Es waren keine islamischen Mittelsmänner beteiligt.“ (87) Der Philologe Peter Dronke bestätigt das in seinem Buch „A History of Twelfth - Cen­ tury Western Philosophy“: „Die meisten der Werke von Aristoteles wurden jedoch direkt aus dem Griechischen übersetzt und nur in

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Ausnahmefällen über den Umweg einer arabischen Zwischenstufe ... den Übersetzungen aus dem Arabischen muss ihre volle Bedeu­ tungzugestanden werden, aber nicht mehr als das” (88) Bei den zahlreichen Eroberungen wurden viele kluge Köpfe der eingenommenen Länder zum Islam zwangskonvertiert. Per­ ser und Syrer haben griechische Werke übersetzt. Die islamische Wissenschaft und Philosophie profitierten von den christlichen, griechischen und jüdischen Einflüssen, die in eroberten Ländern heimisch waren. Ibn Warraq: „Das Seltsame ist, dass die meisten Gelehrten unter den Muslimen, die sich in den religiösen oder in­ tellektuellen Wissenszweigen hervorgetan haben, bis auf wenige Ausnahmen Nichtaraber sind; sogar die Gelehrten, die arabische Abkunft beanspruchen, sprachen eine fremde Sprache, wuchsen in fremden Ländern auf und lernten unter fremden Lehrern.“ (89) Die meisten Errungenschaften der islamischen Wissenschaft ha­ ben ihren Ursprung also nicht im Islam. „Die islamische Wissen­ schaft verblieb selbst nach ihrer ,Arabisierung‘ nicht ausschließlich in muslimischen Händen. Der Beitrag von Christen und Juden war von solcher Häufigkeit, dass das Werk des Ibn Gabriol (Avicebron), Fons vitae, als das Werk eines Muslims gelten konnte, bis S. Munk im 19. Jahrhundert den Autor als Juden identifizierte. Die medizi­ nischen Werke des Isaac Israeli und Maimonides unterscheiden sich in keiner Weise von denen islamischer Autoren; dasselbe gilt für die wissenschaftlichen Schriften des christlichen Bischofs Barhebraeus. Allein die Tatsache, dass die Schriften islamischer Autoren ohne we­ sentliche Änderungen ins Hebräische und Lateinische übertragen werden konnten, führt die ,Interreligiosität‘ ebenso wie die Interna­ tionalität islamischer Wissenschaft deutlich vor Augen.“ (90) Der Publizist und Historiker Bernard Lewis führt in „The Mus­ lim Discovery of Europe“ aus: „ Wir wissen von keinem islami­ schen Gelehrten oder Schriftgelehrten vor dem 18. Jahrhundert, der auch nur daran dachte, eine westliche Sprache zu lernen, ganz zu schweigen von der Erstellung von Grammatiken, Wörterbüchern

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oder anderen sprachlichen Hilfsmitteln. Übersetzungen waren rar und dünn gesät. Die bekanntesten sind Arbeiten, die für praktische Zwecke ausgewählt wurden, und die Übersetzungen wurden von Konvertiten oder Nichtmoslems angefertigt.” J. M. Roberts stellt es so dar: „Warum haben islamische Gelehrte bis vor sehr Kurzem kei­ nerlei Interesse gezeigt, lateinische oder westeuropäische Texte ins Arabische zu übersetzen? (...) Es wird klar, dass die Erklärung für den europäischen Forscherdrang tiefer liegen muss als nur in der Wirtschaft begründet, so wichtig sie auch gewesen sein mag.” (91) Der orthodoxe Islam war immer schon wissenschaftsfeindlich, und so ist es bis in die heutige Zeit. „So kam es also, dass trotz des Beitrags muslimischer Gelehrter und Wissenschaftler diese Wis­ senszweige keine Wurzel in den zugrunde liegenden Erfordernissen und Zielgedanken der islamischen Zivilisation hatten. Der Islam hielt es für Hauptaufgabe und Hauptziel des Menschen, Gott zu dienen, welchem Zweck die einheimischen Wissenszweige, die Ge­ schichte und Geographie natürlich frommten. Alles, was darüber hinausging, d.h. die naturkundlichen Wissenszweige, war für dieses zentrale kulturelle Anliegen entbehrlich und konnte daher abgelegt werden.“(92) Wissenschaftliche Forschung passierte in günstigen histori­ schen Zeiten, gefördert durch mutige Obrigkeit, aber gegen den orthodoxen Islam. „Wissenschaft und Philosophie gediehen zwar während der ersten Hälfte des Mittelalters auf muslimischem Bo­ den, doch geschah dies nicht wegen, sondern trotz des Islam. Kein muselmanischer Philosoph oder Gelehrter entging der Verfolgung. Während der eben beschriebenen Epoche ist die Verfolgung weniger machtvoll als der freie Forschergeist, und rationalistische Tradition wird am Leben erhalten; doch dann obsiegen Intoleranz und Fa­ natismus. Wenn auch zugegebenermaßen die christliche Kirche im Mittelalter der Wissenschaft große Hindernisse in den Weg legte, erdrosselte die diese wenigstens nicht vollständig, wie es die musel­ manischen Theologen taten. Einen Averroes dem Islam als Verdienst

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anzurechnen, oder auch viele andere berühmte Denker, die ihr hal­ bes Leben im Kerker oder in Heimlichkeit und Entehrung verbrach­ ten, deren Bücher verbrannt wurden und deren Schriften von der theologischen Obrigkeit so gut wie unterdrückt wurden, wäre etwa dasselbe, als schriebe man der Inquisition die Entdeckungen Galileos zu, und eine ganze wissenschaftliche Entwicklung, die zu verhindern ihr nicht gelang. “ (93) Der erwähnte Averroes (Ibn Rushd) versuchte die Philosophie des Aristoteles mit dem Islam zu verbinden. Auch er übrigens befürwortete die Todesstrafe für Apostaten: „Ein Apostat... muss aufgrund der Worte des Propheten hingerichtet werden, wenn er ein Mann ist.,Erschlagt diejenigen, die ihren Din (ihre Religion) wech­ seln. Es gibt aber die verbindliche Regelung, dass der Apostat gefragt werden muss, ob er bereut... vor seiner Hinrichtung. “ (94) Kulturellen oder wissenschaftlichen Fortschritt verdanken die Moslems dem Kontakt und Zusammenleben mit Angehörigen anderer Zivilisationen. Perser lieferten entscheidende Beiträge zu den sogenannten arabischen Wissenschaften: Koranexegese, Theologie, Philosophie, Medizin, Geschichte, arabische Gramma­ tik. Juden und syrische Christen Spaniens (vor dem Islam geflüch­ tete Christen Syriens) haben die Entwicklung der Philosophie und verschiedener Wissenschaften beeinflusst. Die Wiege der Wissen­ schaft, das antike Griechenland, war dem Islam wesensfremd! „Streng genommen hat es niemals eine arabische Wissenschaft gegeben. Philosophie und Wissenschaft der Mohammedaner waren vor allem griechischen, jüdischen und persischen Ursprungs. (...) Dies kennzeichnet in der Tat eine Gegenbewegung zum Islamismus, die in den entlegenen Teilen des Reiches, in Samarkand, Buchara, Marokko und Cordoba, entstand. Da Arabisch die Sprache des Rei­ ches war, waren jene philosophischen Werke zwar in dieser Sprache verfasst, aber ihre Gedanken, ihr Geist, sind nicht arabisch. Einzig in den Sparten der Mathematik und der Optik und Chemie konnten die moslemischen Wissenschaftler selbst bedeutsame Fortschritte er­

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zielen. Auf anderen Gebieten haben sie die antike Wissenschaft sich immerhin teilweise angeeignet und bewahrt, allerdings nicht nen­ nenswert weiterentwickelt. “ (95) Sogar in der Epoche des „goldenen Zeitalters des Islam“ (8. bis 13. Jahrhundert), der auch zum hochmütigen Überlegenheitsge­ fühl über alle anderen Kulturen und Religionen führte, verdankt der Islam seine wissenschaftlichen Erfolge nicht seiner Ideologie und nur wenig den Arabern, sondern zum Großteil den Vertre­ tern der eroberten und unterjochten Ländern. Das muss man fest­ halten. So tat sich in der Medizin Hunayn ibn Ishaq (Johannitius; ca.809 bis 874) hervor. Er übersetzte beispielsweise Aristoteles und Hippokrates und schrieb wichtige Bücher über Medizin, beson­ ders widmete er sich der Augenheilkunde. Der im heutigen Irak geborene Gelehrte war ein nestorianischer Christ. Der Universal­ gelehrte Abu Bakr Mohammad Ibn Zakariya al-Razi (Rhazes; ca. 865-925) unternahm Versuche, Knochenbrüche mit Gipsverbän­ den zu heilen. Vor allem aber erkannte er als einer der ersten den Unterschied zwischen Pocken und Masern. Er stammte nicht aus Arabien, dem Kernland des Islam, er war ein Perser, der im heutigen Iran auf die Welt kam. Genau so wie der berühmte Philosoph Al-Ghazzali (Algazel; 1058-1111). Auch der berühmteste Mediziner des Islam, Ibn Sina (Avicenna; 9801037), kommt aus Persien, das schon Mitte des siebten Jahrhun­ derts der arabisch-islamischen Expansion zum Opfer fiel. Alle Aufstände gegen die islamischen Eroberer wurden niedergemacht und die Perser wurden langsam zu Muslimen. Avicenna war der Autor des „Kanon der Medizin“, der bis ins 17. Jahrhundert ein wichtiges Werk über die Heilkunde war. Er war auch der Überset­ zer der Schriften griechischer Gelehrter. Avicenna und viele ande­ re schufen ihre Werke in Gefängnissen oder auf der Flucht vor den Wächtern des Islam. Ein islamischer Theologe schrieb über ihn: „Im Monat Shaban jenes Jahres starb Abu Ali Ibn Sina, der berühm­ te Arzt und Philosoph, Verfasser von Werken, welche den Lehren der

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Philosophen gemäß bekannt. Er diente dem Fürsten Ala Ad Dawla. Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser ein Falschgläubiger war, weshalb in seinem Reiche Ibn Sina auch die Dreistigkeit besaß, sei­ ne von Häresien befleckten Werke wider die göttlichen Gesetze zu schreiben. “ (96) Ibn an-Nafis (gest. ca. 1288) postulierte eine Bewegung von Blut Richtung Lunge (vom Blutkreislauf kann man hier auf keinen Fall reden). Er wurde in Syrien geboren, das schon 634 durch die Nachkommen des Propheten Mohammed erobert und islamisiert wurde. Der große Mathematiker Abu Dschafar Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi (Algorismi; ca. 780-846) revolutionierte die Rechenmethoden durch Verwendung der indischen Zahlschrift. Die Errungerschaften der indischen Mathematik wurden islami­ siert. Der Begriff Algorithmus wird auf ihn zurückgeführt. Er war nicht nur Mathematiker, sondern auch Astronom und Geograf. Auch er war ein Perser, der in dem von arabischen Muslimen er­ oberten Land geboren wurde. Abu al-Wafa , al-Buzjani (940-998) forschte in der Trigonometrie und war auch Übersetzer ins Arabi­ sche. Und auch er war Perser. Einer der größten mittelalterlichen Gelehrten, Al-Biruni (973-1048), stammte aus Usbekistan, das seit Beginn des 8. Jahrhunderts durch die arabisch-islamischen Krie­ ger unterjocht wurde. Omar Chayyam (1048-1131) war ein Mathematiker, Astronom, Astrologe, Philosoph und Dichter. Er entdeckte das Dreieck der Binomialkoeffizienten und beschrieb die Lösung kubischer Glei­ chungen. Auch dieser Universalgelehrte war ein Perser aus dem heutigen Iran. Im Bereich der Astronomie taten sich besonders hervor: Muhammad Ibn Dschubair al-Battani (Albategnius, Albatanius; ca. 858-929). Er bestimmte die Schiefe der Ekliptik und die Tagundnachtgleiche, überlieferte auch die Astronomie von Ptolemäus, vermittelte die Grundlagen der indischen Mathema­ tik. Er war kein Perser, sondern ausnahmsweise ein Araber. Ge­ nauso wie Abu Ali al-Hasan ibn al-Haitham (Alhazen; 965-1040),

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der sich unter anderem mit Planetenbewegungen und Optik be­ fasste (Grundlagen des Sehvorganges), und Abu 1-Hasan ‘Ali ibn Abil-Rijal al-Shaybani (Abernagel; am Übergang des 10. zum 11. Jahrhundert), der das umfangreichste Lehrbuch über Astrologie im Mittelalter verfasste. Auch Dschabir ibn Hayyan (Geber; 8. Jahrhundert) war ein Araber, der physikalisch-chemische Experi­ mente durchführte und in seinen Schriften alchemistisches Wis­ sen zusammenfasste. Abd ar-Rahman as-Sufi (Azophi; 903-986) schrieb über die Sternenbilder mit Sternennamen und Helligkeiten und war ein Perser. Ibn Yunus (ca. 903-986), der die „hakimitischen Plane­ tentafeln“ aufstellte, war ein Ägypter. 640, nur einige Jahre nach dem Tod Mohammeds, wurde Ägypten durch die islamischen Araber bezwungen und unterjocht. Abu al-Fath Abd al-Rahman Mansur al-Khäzini (al-Chazini; 12. Jahrhundert), ein Perser aus Byzanz, konstruierte Wasseruhren, Quadranten, Zirkel und er­ stellte die sogenannten „sandj arische Tafeln“ zur Planetenbestim­ mung. Ebenfalls ein Perser war Qutb ad-Din Mahmud ibn Masud asch-Schirazi (Qotboddin Shirazi; 1236-1311), ein großer Univer­ salwissenschaftler. Muhammed Taragay (Ulugh Beg; 1394-1449) war ein Usbeke, in Samarkand geboren, er schuf nicht nur das größte Observatorium der damaligen Zeit, sondern schrieb auch ein wichtiges Werk über die Astronomie, dessen Genauigkeit erst durch den dänischen Adeligen und Astronomen Tycho Brahe im 16. Jahrhundert übertroffen werden konnte. Im Bereich der Geografie wurde Muhammad asch-Scharif al-Idrissi (Dreses; ca. 1099-1166) bekannt, der für die damals bekannten Erdteile Karten anfertigte. Er war als Nachkomme der Hammudiden, einer aus Marokko stammende Berberdy­ nastie in Malaga, die ein Nebenzweig der Idrisiden (eine ara­ bisch-islamische Dynastie) waren, nur zum Teil ein Araber. Die Berber, eine Ethnie im Norden Afrikas, wurden Ende des 7. Jahrhunderts in Folge der arabisch-islamischen Invasion

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besiegt und islamisiert. Daraufhin spielten sie ihrerseits eine wichtige Rolle bei der Eroberung und Islamisierung Spaniens. In der Literatur erlangte Abü 1-Qäsem-e Ferdousi (Firdausi; ca. 940-1020) mit dem Werk „Schahname“ („Königsbuch“) beson­ ders für die persische Literatur Bedeutung. Er war ein Perser. Genau wie Hafis (ca. 1315-1390), der Schöpfer des „Diwan“ und vieler Liebesgedichte. Auch Dschalal ad-Din Muhammad ar-Rumi (Rumi; 1207-1273), dessen Gedicht „Mathnawi“ 25.700 Verse umfasst, war ein Perser. Nuru‘d-Din Abdu‘r-Raman-i Dschami (Dschami; 1414-1492), war ein Dichter, Mystiker (sein Werk: „Laila und Madschnun“) und Perser. Ein arabischer Dichter und Philosoph war dagegen Abu 1-Ala al-Maarri (973-1057), der in seiner Schrift „Sendschrei­ ben über die Vergebung“ das Paradies und die Hölle thematisierte. Ibn Ruschd (Averroes; ca. 1126-1198) war ein andalusischer, ara­ bischsprachiger Schriftsteller, Philosoph, Jurist und Arzt. Er ver­ fasste Kommentare zu Werken des Aristoteles und eine medizini­ sche Enzyklopädie. Er forderte die Menschen auf, ihre Vernunft zu gebrauchen, was ihm Probleme mit den islamischen Theologen brachte (Verbannung, Verbot seiner Werke). Al-Kindi (Alkindus; ca. 800-873) wurde „der arabische Phi­ losoph“ unter den meist persischen Gelehrten genannt. Er ließ griechische Werke durch seine zum Teil griechisch-christlichen Mitarbeiter übersetzten. Er war einer der Begründer einer ma­ thematischen Denkweise in der Philosophie, der Logik. Der Phi­ losoph, der ein Universalgelehrter war, fiel (naturgemäß, möchte man fast sagen) in Ungnade; seine Bibliothek wurde konfisziert und er starb in einer untergeordneten Stellung. Wir könnten heute viel mehr von den großartigen Errungenschaften der persischen Wissenschaften erfahren, wären nicht die viele Bibliotheken durch die islamischen Eroberer zerstört worden. „Sad Ebne Abivaqqas fragt: ,Was soll man bloß mit so einer Menge Bücher der Iraner ma­ chen?!1 Omar antwortet: ,Wir haben den Quran, der das komplette

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Buch aller Zeiten ist, wenn diese Bücher im Sinne des Qur’ans sind, haben wir selbst das Original, und wenn sie dagegen sind, dann brauchen wir sie erst recht nicht. [Tärixe Tabari von Tabari, Ebne Hesäm und Ebne Khaldun in seinem Buch Al-Moqaddima] (97) Die Araber als Begründer des Islam brachten nur wenige Wis­ senschaftler hervor. Es waren hauptsächlich die anderen, vor al­ lem die Iraner, die das „Goldene Zeitalter“ des Islam schufen. Es war auch nicht möglich, dass aus den arabisch-islamischen unge­ bildeten Horden plötzlich die Kultur- und Wissensträger der Welt wurden. Diese Metamorphose wäre wahrlich ein Wunder und ist somit ins Reich der Fantasie zu befördern. Es gab kein „Goldenes Zeitalter“ des Islam! Die Araber waren lediglich die Erfinder des Islam, der durch die jüdisch-christliche Inspiration entstand. Der große iranische Schriftsteller Dr. Shojaedin Shafa, der im Exil leben musste, schrieb über das Schicksal Irans nach der Is­ lamisierung vor 1400 Jahren. In seinem Buch „Pas az 1400 saal“ (Nach 1400 Jahren) zitiert er Ibn Khaldun (ein arabischer Histori­ ker, Rechtsgelehrter, Religionsprofessor an der Al-Azhar Univer­ sität und Oberrichter der Stadt Kairo; 1332-1406): „Das natürliche Talent der Araber ist die Plünderung und Ausbeutung anderer; was sie im Besitz anderer sehen, veranlasst sie zu Diebstahl und Raub. Sie ernähren sich durch ihre Lanzen und Schwerter; sie kennen kei­ ne Grenze bei der Beraubung und Plünderung anderer; im Gegen­ teil, rauben sie alles aus, von Reichtümern, Hab und Gut bis zu den Werkzeugen. Wenn sie ein Land bei ihren Eroberungszügen beset­ zen und ihre Herrschaft und Macht in diesem Land geltend machen, achten sie nicht auf die Erben der Menschen; deswegen werden die Besitztümer aller durch die Besatzer mit Füßen getreten und geraubt. So wird der Wohlstand verringert und die Zivilisation stirbt aus. Sie sind auch der Grund, weshalb der Wohlstand und die Gesellschaft verdorben wird; denn sie ignorieren die Künstler, Handwerker und verachten diese [...] Der Wohlstand in einer Gesellschaft kann durch die Vernichtung solcher Berufe zugrunde gerichtet werden.

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Die Araber bemühen sich nicht um Gesetze oder Regeln, die den Diebstahl und die Aggressivität den Menschen gegenüber verbieten, sondern sie bemühen sich nur darum, die Besitztümer der Men­ schen durch Raub und Erpressung an sich zu reißen. Wenn sie ihr Ziel erreichen, lassen sie keine Gnade walten um des Volkes und seines Wohlergehens. Sie achten nicht darauf, den Menschen unter ihrer Führung den richtigen Weg zu weisen, und halten die Mis­ setäter nicht davon ab, weiterhin Verderbtheit über das Volk zu bringen. Wie so oft veranlasst ihre Habsucht und Raffgier sie dazu, Geldstrafen zu verhängen, aber ihr Ziel dabei ist nicht, die Gemein­ schaft zu verbessern, sondern höhere Abgaben und Kopfsteuern zu erzielen und durch die Art der Methoden die eigenen Reichtümer zu vergrößern. Denn Strafen zu verhängen, um die Täter zu bestrafen, halten keinen davon ab, das verbrecherische Verhalten zu ändern. Im Gegenteil helfen die Strafen, welche eher Bestechung sind, ihnen weiterzumachen. Letzten Endes lebt das von Arabern in Chaos und Anarchie beherrschte Volk so, als ob es keine gesetzliche Macht mehr gäbe. Chaos und Anarchie sind ebenso Ursache für die Vernichtung und Verderbtheit eines Wohlstands und einer Zivilisation. Dieses Volk ist von Natur aus bestimmt, zu plündern und zu ver­ nichten; was sie finden, nehmen sie als Beute [...] Aufgrund ihrer Ei­ genschaft der Barbarei wäre die Herrschaft über sie ebenso nur mit Grobheit, Habsucht und Rivalität verbunden, weshalb sie ungern beherrscht werden wollen. Es ist selten, dass sie wegen einer Sache übereinstimmen. Wenn es aber um ihren Glauben oder irgendein neues Land geht, lässt dieses hindernde und herrische Gefühl und die Anmaßung und Konkurrenz nach. Sie verbünden sich leichter und begehen gemeinsam den Weg zur Errungenschaft eines Sieges oder einer neuen Eroberung. (...) Und so versammeln sich diese Araber, die stolz darauf sind, Skorpione und Zecken zu verzehren, an Tagen, die nicht besser als in Qorays sind, unter der Fahne des Propheten und unternahmen Eroberungszüge in Richtung des persi­ schen und römischen Reiches. Sie besetzten diese und fingen an, sich

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mit den weltlichen Angelegenheiten zu befassen; sie häuften große Reichtümer, dass sie bei manchen Kriegen jedem arabischen Reiter an die Tausend Goldmünzen oder im selben Wert Silber verteilten und raubten unermessliche Beuten. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Eroberungen der Araber im­ mer die Zerstörung der jeweiligen Zivilisationen mit sich brachten, denn die kultivierten, blühenden und bebauten Städte wurden von ihren Bewohnern verlassen. Die Felder änderten sich zu Ödland. Das Land Jemen hat sich außer ein paar seiner Städte zu einer Ru­ ine entwickelt. Die iranische Zivilisation im Lande Irak wurde völ­ lig zerstört und dieselbe Situation herrscht in Sam. Banu Hilal und Banu Sulaym, die bis nach Tunesien und Marokko eingedrungen waren und annähernd 350 Jahre für ihre Vorherrschaft gegeneinan­ der Kriege geführt haben, sich in diesen Ländern niederließen und grüne Landflächen vernichteten. Die Gebiete zwischen dem medi­ terranen Meer und dem Sudan, die vorher bebaut und besiedelt wa­ ren, sind heute nur noch eine Wüste, worin übrig gebliebene Ruinen, Flachreliefs und ein paar Dörfer nur noch an eine Zivilisation erin­ nern“ [aus dem Buch Al-Muqaddima von Ibn Khaldun, Kapiteln in der Reihe nach 27, 28 u. 21 ]. (98) Das schrieb wohlgemerkt ein hochgebildeter Araber und kein Rassist! Sogar der Koran zeigt die Natur der Islam-Erschaffer in Sure 62, Vers 11 auf: „Und wenn sie einen Handel oder eine Zer­ streuung sehen, laufen sie dorthin auseinander und lassen dich ste­ hen. Sag: Was bei Allah ist, ist besser als Zerstreuung und als Han­ del. Und Allah ist der beste Versorger. “ Soll heißen, dass ihnen das Materielle und Vergnügen viel mehr bedeuten als irgendwelche Ideale. Deshalb auch ist das islamische Paradies voll der irdischen Annehmlichkeiten. Mythen, Übertreibungen und unangebrachte Glorifizierungen kennzeichnen die Darstellungen der Blüte der islamischen Wis­ senschaften. Welche Errungenschaften hat der Islam in den letz­ ten 1400 Jahren erbracht? Die menschlichen Leistungen wurden

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von islamisierten Fremden oder Nicht-Muslimen übernommen und dann als islamisch ausgegeben. Noch einmal Ibn Warraq: „Ohne griechische Logik und Dialektik, griechische Metaphysik und Psychologie und die hellenisierte Theologie des östlichen Christentums hätte der Moslem seinen Glauben nie im Sinne ei­ ner Lehre formulieren, aufrechterhalten und verteidigen können.“ (99) Die schon verstorbene Oriana Fallaci schrieb in ihrem Buch „Die Kraft der Vernunft“: „... Denn die einzige Kunst, in der sich die Söhne Allahs stets hervorgetan haben, ist die Kunst zu beset­ zen, zu erobern, zu unterjochen. Die begehrteste Beute war immer Europa, die christliche Welt...“ (100) An diesem Endziel wird der­ zeit mithilfe der Europäer fleißig gearbeitet.

i) Die Tiere Die „Ungläubigen“, Juden und Christen, werden von den Musli­ men auch als Schweine beschimpft. Beide sind in den Augen der Rechtgläubigen unrein. Der Koran verbietet den Muslimen, das Schweinefleisch zu essen. So die Sure 5, 3: „Verboten ist euch (der Genuss von) Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber ein anderer (Name) alsAllah(s) angerufen worden ist, und (der Ge­ nuss von) Ersticktem, Erschlagenem, zu Tode Gestürztem oder Ge­ stoßenem, und was von einem wilden Tier gerissen worden ist - au­ ßer dem, was ihr schlachtet - und (verboten ist euch,) was auf einem Opferstein geschlachtet worden ist, und mit Pfeilen zu losen. Das ist Frevel. - Heute haben diejenigen, die ungläubig sind, hinsicht­ lich eurer Religion die Hoffnung aufgegeben. So fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich! Heute habe Ich euch eure Religion vervoll­ kommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion für euch zufrieden. - Und wer sich aus Hunger in einer Zwangslage befindet, ohne zu einer Sünde hinzuneigen, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig.“ Dazu noch die Sure 6,145: „Sag: Ich finde in dem, was mir (als Offenbarung) eingegeben wur­

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de, nichts, das für den Essenden zu essen verboten wäre, außer es ist Verendetes oder ausgeflossenes Blut oder Schweinefleisch - denn das ist ein Gräuel - oder ein Frevel, worüber ein anderer (Name) als Allah(s) angerufen worden ist. Wer sich aber in einer Zwangslage befindet, ohne zu begehren oder das Maß zu überschreiten, - so ist dein Herr Allvergebend und Barmherzig. “ Im vorislamischen Arabien war das Schwein unbekannt. Erst durch Kontakte mit der christlichen Bevölkerung Arabiens und des Nahen Ostens wurde das Tier allmählich zur Kenntnis ge­ nommen. Das Verbot, Schweinefleisch zu konsumieren, muss von den Juden abgeschaut worden sein. Das Schweinefleisch ist also ein Gräuel, deshalb darf man das auch nicht essen. Manche argumentieren, dass das Schwein unrein, also schmut­ zig ist und Träger vieler Krankheiten. Für einen Muslim reicht es, wenn das Verbot im Koran steht. Nachdenken muss man nicht, nur der Weisung folgen. Gehorsam über alles. Dass Juden und Christen im Islam als Schweine, Hunde und Affen bezeichnet wer­ den, ist nicht nur unhöflich, sondern ausgesprochen beleidigend und ein feindlicher Akt. Das zeigt aber auch, welche Beziehung Muslime zu den Tieren haben. Haben Sie schon viele Muslime mit einem Hund spazieren gesehen? Das ungleich wichtigere Problem im 21. Jahrhundert ist die muslimische Schlachtung der Tiere. Dieses muss gesund und darf nicht gestresst sein. Es muss völlig ausbluten. Bei dem Kehleschnitt muss das Tier noch leben und bei Bewusstsein sein. Die Betäubung mit dem Bolzenschussapparat (Zerstörung des Gehirns) oder die Elektrobetäubung (Strom wird durch das Gehirn geleitet und löst einen epilepsieähnlichen Zu­ stand aus, der keine Wahrnehmungen mehr zulässt), wird von den Muslimen abgelehnt. Das Tier verspürt dabei keine Schmerzen: Die Empfindungslosigkeit tritt sofort ein. Die Elektrobetäubung wird nur von einigen wenigen muslimischen Gelehrten akzep­

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tiert. Da eine Betäubung das Tier verletzt, ist es danach nicht mehr gesund und für die Schächtung nicht geeignet. Dieses betäubungslose Schächten ist die pure Barbarei in unserer so fortschrittlichen und modernen Zeit. Und die Welt schaut zu. Auch die Grünen! In England gibt es Gesetze, die den Tieren das unnötige Leid bei der Schlachtung ersparen sollen. Gut so, würde jeder Natur­ freund sagen. Die Grünen auch? Hoffentlich, war der Natur- und Tierschutz doch ihr Motto. Ibn Warraq schreibt: muss die nach einem religiösen Ritual vorgenommene Schlachtung sich nicht an die Auflage halten, dass das Tier vor der Tötung zu betäuben ist. Orthodoxe jüdische und moslemische Speisegebote verbieten das Verzehren des Fleisches von einem Tier, das zum Zeitpunkt der Schlachtung nicht,gesund und rege' war. Das Betäuben, das nach dieser Auffassung dem Tier vor dem Durchtrennen der Kehle eine Verletzung zufügt, ist daher nicht akzeptabel. Das Konzept, das diesen Erfordernissen zugrunde liegt, mag viel­ leicht dazu gedient haben, den Verzehr des Fleisches von kranken oder tot aufgefundenen Tieren zu verhindern; doch nach der In­ terpretation der heutigen religiösen Orthodoxie schließt das Gesetz es auch aus, dass das Tier ein paar Sekunden vor seinem Tode in Bewusstlosigkeit versetzt wird. Die Tötung soll mit einem einzigen Schnitt eines scharfen Messers erfolgen, der die Drosselader (vena jugularis) und die Halsschlagader (arteria carotis) durchtrennt. Zu der Zeit, da diese Schlachtungsmethode im jüdischen Gesetz verankert wurde, war sie wahrscheinlich humaner als jede andere Alternative; heute ist sie jedoch unter optimalen Bedingungen we­ niger human als beispielsweise der Gebrauch des Bolzenschussge­ räts, welches das Tier in augenblickliche Bewusstlosigkeit versetzt. “ (101) Diese Barbarei des 21. Jahrhunderts geschieht tagtäglich in Europa. Die Religionen MÜSSEN umdenken. Eine solche Praxis ist eine Beleidigung des Schöpfers des Universums, der all seine Kreatur liebt. Nach dem Schöpfungsauftrag (Gen 1,28) soll der

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Mensch die Erde und alles, was auf ihr ist, zwar nutzen, aber vor allem pflegen und beschützen. Es geht in erster Linie um den ver­ antwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung. Tiere leiden zu lassen verstößt gegen den Willen Gottes! Welche Kommentare, Aufrufe, Proteste und Demonstrationen werden von den Umwelt­ schutzparteien durchgeführt? Ja, keine! Auch in Deutschland: „Inzwischen wurde das Tier­ schutzgesetz zugunsten der ,Andersartigkeit“ von Muslimen ausgehöhlt. Am 15. Januar 2002 entschied das Bundesverfas­ sungsgericht, dass der Tierschutz zugunsten eines strenggläu­ bigen muslimischen Metzgers zurückstehen müsse - ihm wur­ de die betäubungslose Schächtung von Tieren erlaubt. In dem Urteil heißt es: ,Der Beschwerdeführer ist türkischer Staats­ angehöriger und nach seinen - im Verfahren nicht bestritte­ nen - Angaben strenggläubiger sunnitischer Muslim. Er lebt seit 20 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland und betreibt in Hessen eine Metzgerei, die er 1990 von seinem Vater über­ nahm. Für die Versorgung seiner muslimischen Kunden er­ hielt er bis Anfang September 1995 Ausnahmegenehmigungen für ein Schlachten ohne Betäubung nach § 4a Abs. 2 Nr.2 TierSchG.“ Die „Frankfurter Allgemeine“ beichtete, dass am 23. November 2006 das Bundesverwaltungsgericht das rituelle Schächten von Rindern und Schafen aus religiösen Gründen - ausnahmsweise natürlich - einem Metzger gestattet hat. Ein klares Urteil gegen das geltende Tierschutzgesetz, das gerade dies verbietet.“ (102) Mitt­ lerweile darf die Schächtung aus religiösen Gründen nur in einem registrierten Schlachtbetrieb durchgeführt werden. Das mindert in keiner Weise das Leiden der Tiere. Hier sehen wir deutlich, wie die Politik die eigenen Ideale und Überzeugungen verrät und mit einem Kniefall nach dem anderen der neuen in Europa einziehen­ den „Kultur“ entgegenkommt, um sich selbst auszulöschen. Udo Ulfkotte, der leider zu früh von uns gegangen ist, schrieb:

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„Der Zentralrat der Muslime in Deutschland betont die große Be­ deutung des Tierschutzes im Islam und führt aus, das betäubungs­ lose Schächten sei den Muslimen als wesentlicher Bestandteil der Religionsausübung zwingend vorgeschrieben. Diese Auffassung wer­ de von allen bedeutsamen islamischen Gruppierungen in Deutsch­ land geteilt. Soweit in einem Gutachten der Al-Azhar-Universität von Kairo davon die Rede sei, dass Muslime auch das Fleisch nicht geschächteter Tiere verzehren dürfen, gelte dies nur für Notsituati­ onen. Eine solche sei für Muslime in Deutschland nicht gegeben. “ (103) Diese Universität, eine Glaubensinstanz des sunnitischen Islam, bestätigte die Zulässigkeit der elektrischen Betäubung. „Und be­ reits 1880 veröffentlichte der jüdische Rabbiner Dr. L. Stein den Hin­ weis, dass weder in der Bibel noch in den mosaischen Gesetzen ein Schächten vorgeschrieben ist.“ (104) Das betäubungslose Schächten ist weder vom Koran noch von Mohammed vorgeschrieben. Und was im Koran nicht steht, liegt im Ermessen der Menschen, in ihrem Verstand. Also wäre das eine Frage des Willens, sich den europäischen Gegebenheiten anzu­ schließen. Denn schon der Prophet sagte: „Eine gute Tat an einem Tier ist genauso verdienstvoll wie eine gute Tat an einem Menschen, während eine grausame Handlung an einem Tier genauso schlimm ist wie eine grausame Handlung an einem Menschen. Wer immer auch freundlich zu den Geschöpfen Gottes ist, ist freundlich zu sich selbst. “Auch dies sollen seine Worte sein: „Das unnötige Schlachten, Töten, Schlagen und grausame Behandeln von Tieren ist eine große Sünde.“ (105) Na dann, sollten die islamischen Gelehrten ihre Empfehlungen für das Tier schlachten nicht überdenken und schnellstens revidie­ ren und die Imame in den Moscheen diese neue, humane Sicht der Dinge predigen? Halten wir fest: Ein Gebot zum Töten und Ausbluten (früher eine Gesundheitsvorschrift) des Tieres ohne Betäubung gibt es weder in der Bibel noch im Koran.

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Es gibt auch Simmen, die behaupten, dass ein Tier bei dem Kehlschnitt nicht leidet. Aus der Sicht eines Fachmanns für Ve­ terinäranästhesiologie ist es jedoch anders: „Völlig unbestritten ist, dass das Gehirn bei Unterbrechung der Blutzufuhr seine Funktion sehr schnell verliert und das Tier somit völlig empfindungslos wird. Als Kliniker gehen wir davon aus, dass dazu eine Zeitspanne von mehr als einer Minute notwendig ist (vergleiche Herzstillstand).“ Die betäubunslose „Durchtrennung des Halses bis auf die Wirbel­ säule, ist mit Sicherheit für die Tiere als schmerzhaft zu beurteilen.“ (106) So der Ordinarius für Veterinäranästhesiologie am Departe­ ment für klinische Veterinärmedizin, Universität Bern. Schon der Schnitt allein muss mit Schmerzen (die leider nicht messbar sind) und Angst verbunden sein. Man nimmt an, dass beispielsweise beim geschächteten Rind bis zu 32 Sekunden verstreichen, bis das Tier im Zustand der Empfin­ dungslosigkeit ist. (107) Wir wissen nicht, was das Tier in dieser Zeit verspürt. Das Schächten verlangt, dass das Tier vorzugsweise auf dem Rücken liegt. Schon diese Fixierung muss bei den Tieren ungeahnte Angst­ zustände auslösen. Man hat dazu spezielle Schächtungsmaschinen erfunden, besonders für größere Tiere. Dazu empfehle ich Ihnen, diese Internetseite zu lesen: http://www.swissveg.ch/book/export/html/541. Hier wird be­ schrieben, wie das Schächten in so einer Maschine vollzogen wird und wie es dem Tier ergeht. Blanker Horror, der tagtäglich in sehr vielen Ländern geschieht. Doktor. F. A. Kehrer berichtete im Jah­ resbericht des Heidelberger Tierschutzvereins über das Ergebnis seiner vielen Untersuchungen: „Das Verhalten der Tiere während des Schächtens wechselt sehr nach der Tierart, dem Alter, Körperbau und Ernährungszustand, und es kann nach relativ kurzer Zeit eine Bewusstlosigkeit eintreten. Bei kräftigen und gut genährten Tieren und wenn sich die durchschnittenen Halsgefäße zurückziehen und

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durch Blutgerinnsel verstopfen, kann eine Unempfindlichkeit auch erst nach 5 bis 10 Minuten nach dem Schächtschnitt eintreten. Dies macht natürlich auf den wissenschaftlichen Beobachter und jeden anderen, der das sieht, einen Eindruck des Qualvollen. Dieser To­ deskampfist eine Tortur - auch für den Beobachter.“ (108) Zu den Details verweise ich auf die oben angeführte Seite. Schächtung ist eine qualvolle Art des Tötens. Das nenne ich grau­ sam, nicht zeitgemäß, Gottes Schöpfung unwürdig und einfach unmenschlich. Gott will keine blutigen Opfer und schon gar nicht Qualen seiner Geschöpfe. Das sollte der Islam (und übrigens auch das Judentum) bedenken! Der Gesetzgeber aber muss die Erfül­ lung seiner Beschlüsse ohne Ausnahmen verlangen. Der deutsche Arzt Werner Hartinger: „Während des langsamen Ausblutens ver­ stopfen vielfach die Gefäßenden der vorderen Halsarterien, sodass regelmäßig nachgeschnitten werden muss. Und das alles bei vollem Bewusstsein des Tieres, weil beim Schächtschnitt die großen, das Ge­ hirn versorgenden Arterien innerhalb der Halswirbelsäule ebenso wie das Rückenmark und die zwölf Hirnnerven nicht durchtrennt sind und wegen der knöchernen Ummantelung auch nicht durcht­ rennt werden können. Diese noch intakten Gefäße versorgen wei­ terhin das ganze Gehirn noch ausreichend, sodass keine Bewusst­ losigkeit eintritt. (...) Werde das Tier gemäß der muslimischen Schlachtbestimmungen noch an den Hinterbeinen aufgehängt, wer­ de das Gehirn weiterhin mit Blut versorgt. So bleibe das Tier „bis zum Auslaufen der letzten Blutstropfen bei vollem Bewusstsein“. Hartinger schreibt über den qualvollen Todeskampf weiter: „Mit der entsetzlich klaffenden Halswunde strebte es meistens voll ori­ entiert, bewegungsfähig und angstvoll dem Ausgang des Schlacht­ raumes zu und musste durch den Bolzenschuss-Apparat endgültig getötet werden.“ (109) Es gibt Länder, die das Leiden der Tiere durch das rituelle Schäch­ ten bereits richtigerweise verboten haben. Manche nicht ganz voll­ ständig. Das sind bisher die Niederlande (bei erlaubten Ausnah­ men wird der Nachweis verlangt, dass das Tier bei Schächtung mit 81

dem Halsschnitt nicht mehr leidet als bei einer Betäubung. Nur wie kann das gehen?), Polen, Liechtenstein, Island, Norwegen, Schwe­ den (hier müssen „Haustiere“ bei der Schlachtung betäubt sein), Dänemark und die Schweiz (in dem Alpenland gibt es leider eine Ausnahme: Das rituelle Schlachten von Geflügel ist noch erlaubt). In Belgien dürfen die rituellen Schlachtungen nur in Schlachthäu­ sern durchgeführt werden, die eine behördliche Erlaubnis auf­ weisen. Den Tieren ist es egal, wo sie durch gottgläubige Hände leiden müssen. Beachtenswerte Worte sprach Dänemarks Land­ wirtschaftsminister Dan Jorgensen. 2014 sagte er, als das Schächtungsverbotsgesetz in Kraft trat, dass „Tierrechte vor der Religion kommen“. (110) Das müsste selbstverständlich sein, besonders für die Menschen, die an einen Schöpfer des Universums glau­ ben. Auch in Italien sollte es bald so weit sein. Die Lega Partei von Innenminister Matteo Salvini schlug Gesetze vor, die die Schäch­ tung erlaubenden Ausnahmen aufheben sollen („Es ist eine Fra­ ge des Respekts vor dem Tier als fühlendem Wesen“). Richtig so. Die Kehle eines Tieres ohne Betäubung zu durchtrennen und es ausbluten zu lassen, darf es im 21. Jahrhundert nicht geben. Tie­ re dürfen nicht leiden. Sogar der Europäische Gerichtshof stellte 2018 fest, dass „Auflagen für das rituelle Schächten ohne Betäubung keinen Verstoß gegen die Religionsfreiheit darstellen“. (111) Nur, es geht nicht um Auflagen, die Ausnahmen erlauben, son­ dern um ein ganzheitliches Schächtungsverbot; OHNE Ausnah­ men! Frankreich, Großbritannien, Spanien, Belgien und Irland erlauben das Schächten weiterhin. In Österreich ist diese Tötungs­ art bei den anerkannten Religionsgemeinschaften erlaubt (Aufla­ gen: Anwesenheit des Tierarztes und Betäubung sofort nach dem Kehlschnitt). Der Schmerz und die Angst, die bei den Tieren im Moment des Kehlschnittes offensichtlich vorhanden sind, werden nicht berücksichtigt, und so machen die Muslime mit den Tieren, was sie wollen. Noch. Bis die zivilisierte Menschheit erwacht.

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Und wir? Und die christlichen Kirchen? Aus Respekt vor Religi­ onen dulden wir alltägliche Grausamkeiten! Im Namen der falsch verstandenen Toleranz und aus vorauseilendem Gehorsam ma­ chen wir unzählige Verbeugungen vor immer mehr Forderungen der an Stärke und Zahl rasant zunehmenden Muslime in Europa bis zur völligen Selbstaufgabe. Dieses unmoralische Verhalten un­ seren Mitgeschöpfen gegenüber muss endlich ein Ende haben! Ein rigoroses Schächtungsverbot, das keine Ausnahmen erlaubt, muss beschlossen werden, und das hat nichts mit Islamophobie oder Antisemitismus zu tun, denn es ist kein religiöses oder ras­ sistisches Problem! Diese Abhandlung über das Schächten schließe ich mit einem Zitat von Arthur Schopenhauer: „Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“ (112) Übrigens: Haben Sie sich schon gefragt, wie viel Fleisch von islamisch geschächteten Tieren sich in ihrem Kebab oder Döner befindet? Mahlzeit! Der Hund wird in unserem Kulturkreis als Freund des Men­ schen bezeichnet. Wie sieht das die islamische Welt? Hunde gelten als unrein, und das Wort „Hund“ wird als Beleidigung angewen­ det, auch bei uns. Hasan Kü